Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Foto
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Leica bringt digitale Messsucherkamera…

Serienreife

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Serienreife

    Autor: ++ 18.09.06 - 10:50

    Ist die M8 auch so eine prototypenlose Entwicklung, die in einem Zehntel der Zeit entworfen wurde und anschließend in einem Zehnfachen der Zeit an die Kundenbedürfnisse angepaßt wird?

    Klingt bitter, auf Grund des bezahlten Lehrgeldes, und ist dennoch eine hoffnungsvoll ernst gemeinte Frage.

  2. Hintergründe ?

    Autor: Fragesteller 18.09.06 - 12:00

    ++ schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ist die M8 auch so eine prototypenlose
    > Entwicklung, die in einem Zehntel der Zeit
    > entworfen wurde und anschließend in einem
    > Zehnfachen der Zeit an die Kundenbedürfnisse
    > angepaßt wird?
    >
    > Klingt bitter, auf Grund des bezahlten Lehrgeldes,
    > und ist dennoch eine hoffnungsvoll ernst gemeinte
    > Frage.
    Hat das vielleicht alles etwas mit der finanziellen Situation des Herstellers zu tun ?

  3. Re: Hintergründe ?

    Autor: ThomasKinGe 18.09.06 - 13:08

    Die M8 hat eine ziemlich lange Entwicklungszeit hinter sich.

    Das Problem bei der Kamera ist der Auftreffwinkel der Lichtstrahlen auf den Sensor. In der Mitte im Winkel von 90° und an den Seiten mit einem schrägen Einfallswinkel. Jetzt soll das Sensorpünktchen in der Mitte die gleiche Lichtmenge einfangen wie der Sensorpunkt am äußersten Rand.

    Wie gesagt, die zu erwartende Bildqualität ist das Spannende an der M8.
    Leica hat sich ürigens vor kurzem das "Luxuslabel" ans Revert geheftet (und altgedienten Vertragshändlern einen Tritt in den A... gegeben...)


  4. Re: Hintergründe ?

    Autor: ++ 18.09.06 - 13:27

    >> eine hoffnungsvoll ernst gemeinte
    >> Frage.

    > Hat das vielleicht alles etwas mit der
    > finanziellen Situation des Herstellers zu tun ?

    Leica Camera braucht zwei Kundengruppen um richtig Geld zu verdienen:
    Berufsfotografen, um den Nimbus zu pflegen.
    Wohlhabende Amateure, die um des Nimbus willen zahlen.

    Wenn jedoch der Berufsfotograf wiederholt beim Abgeben der Garantiefälle-aus-der-Verpackung in Solms länglich wartend zusieht, wie der Zahnarzt mit charmantem Lächeln empfangen wird, überlegt er, seinen Arbeitsstil zu ändern.
    Vergiß den Nimbus, sagt er sich. Ändere Deinen Arbeitsstil so lange, bis Du nicht mehr auf die für manche Sehweisen konkurrenzlose Leica M angewiesen bist.

    So geht der Leica-Nimbus, Mann für Mann, verloren. Leica verliert die technologische Richtschnur der Anwenderbindung, muß alberne Consumer-Produktlinien in den Markt bringen, um den Herstellernamen überhaupt noch präsent zu halten. Beginnt draufzuzahlen. Spart nicht an der eigenen Arroganz (gegenüber den Kunden), sondern an der Entwicklung der hochwertigen Serien, spart vor allem an der Erfahrung. Wird ein Entwickler theoretischer Produkte.
    Mit theoretischen Produkten verliert man seinen Nimbus weiter. Damit es keiner merkt, spezialisiert man sich auf Vitrinenkameras. Würden die eine praktische Benutzung überstehen? Wir werden es nie erfahren.
    Mit Leicas wurden mal Ikonen der Photographie PHOTOGRAPHIERT, heute vertreibt man hauptberuflich Zahnärzten ihre Langeweile damit.

    Nicht Leica hat die Fotografen verloren. - Oh, weh! Die Bilanzen!
    Die Fotografen haben ihren einst besten Hersteller verloren.

    Leica III und M3 haben den modernen Photojournalismus ermöglicht. Heute behindert Leica ihn.
    Es bleibt ein belangloser "Journalismus" mit belanglosen Konkurrentenkameras übrig.

    Allein die Gesundheitsreform schafft Reportagethemen ohne Zahl. Den Fotografen fehlen bloß die Kameras dafür, denn Leica kümmert sich lieber um die Zahnärzte als um die Fotografen.

    Es gibt genug zu erzählen, gebt uns funktionierende Kameras! (Dafür würden wir zahlen.)

  5. Re: Hintergründe ?

    Autor: ++ 18.09.06 - 13:31

    > Das Problem bei der Kamera ist der Auftreffwinkel
    > der Lichtstrahlen auf den Sensor. In der Mitte im
    > Winkel von 90° und an den Seiten mit einem
    > schrägen Einfallswinkel. Jetzt soll das

    Dann bitte etwas Innovation in Form einer bildgebende Fresnellinse. Früher war Leica so innovativ.

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. OEDIV KG, Bielefeld
  2. KARL MAYER, Obertshausen
  3. BWI GmbH, Wilhelmshaven
  4. Vodafone Kabel Deutschland GmbH, Unterföhring, Berlin

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. 499,00€ (zzgl. 8,99€ Versand)
  2. 104,90€
  3. 59,99€
  4. (aktuell u. a. Corsair M65 Pro Maus für 24,99€, Acer Predator 27-Zoll-Monitor für 599,00€)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


e.Go Life: Ein Auto, das lächelt
e.Go Life
Ein Auto, das lächelt

Das Auto ist zwar klein, bringt aber sogar gestandene Rennfahrer ins Schwärmen: Das Aachener Unternehmen e.Go Mobile hat seine ersten Elektroautos ausgeliefert. In einer Probefahrt erweist sich der Kleinwagen als sehr dynamisch.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. EZ-Pod Renault-Miniauto soll Stadtverkehr in Kolonne fahren
  2. Elektromobilität EnBW will weitere 2.000 Schnellladepunkte errichten
  3. Elektromobilität Verkehrsminister will Elektroautos länger und mehr fördern

Katamaran Energy Observer: Kaffee zu kochen heißt, zwei Minuten später anzukommen
Katamaran Energy Observer
Kaffee zu kochen heißt, zwei Minuten später anzukommen

Schiffe müssen keine Dreckschleudern sein: Victorien Erussard und Jérôme Delafosse haben ein Boot konstruiert, das ohne fossilen Treibstoff auskommt. Es kann sogar auf hoher See selbst Treibstoff aus Meerwasser gewinnen. Auf ihrer Tour um die Welt wirbt die Energy Observer für erneuerbare Energien.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Umweltschutz Kanäle in NRW bekommen Ladesäulen für Binnenschiffe
  2. Transport DLR plant Testfeld für autonome Schiffe in Brandenburg
  3. C-Enduro Britische Marine testet autonomes Wasserfahrzeug

Bundestagsanhörung: Beim NetzDG drohen erste Bußgelder
Bundestagsanhörung
Beim NetzDG drohen erste Bußgelder

Aufgrund des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes laufen mittlerweile über 70 Verfahren gegen Betreiber sozialer Netzwerke. Das erklärte der zuständige Behördenchef bei einer Anhörung im Bundestag. Die Regeln gegen Hass und Hetze auf Facebook & Co. entzweien nach wie vor die Expertenwelt.
Ein Bericht von Justus Staufburg

  1. NetzDG Grüne halten Löschberichte für "trügerisch unspektakulär"
  2. NetzDG Justizministerium sieht Gesetz gegen Hass im Netz als Erfolg
  3. Virtuelles Hausrecht Facebook muss beim Löschen Meinungsfreiheit beachten

  1. Telefónica Deutschland: Größter LTE-Ausbau der Unternehmensgeschichte
    Telefónica Deutschland
    Größter LTE-Ausbau der Unternehmensgeschichte

    Um die Versorgungsauflagen aus dem Jahr 2015 zu erfüllen, hat die Telefónica ihr bisher größtes Ausbauprogramm gestartet. Im April sei es weiter vorangegangen.

  2. Gamification: Amazon verpackt öde Arbeit als Spiel
    Gamification
    Amazon verpackt öde Arbeit als Spiel

    Wettrennen mit Drachen oder Burgen bauen - statt Turnschuhe, Bücher oder Computerkabel in Kisten einzusortieren: Amazon probiert laut einem Medienbericht in einigen seiner Versandzentren aus, ob die Arbeit mit Spielinhalten weniger langweilig gestaltet werden kann.

  3. Handy-Betriebssystem: KaiOS sichert sich 50 Millionen US-Dollar
    Handy-Betriebssystem
    KaiOS sichert sich 50 Millionen US-Dollar

    Das Betriebssystem für Featurephones KaiOS wächst weiter: Das gleichnamige Unternehmen konnte sich weitere 50 Millionen US-Dollar an Finanzierungsgeldern sichern. Mittlerweile sollen weltweit 100 Millionen Handys mit KaiOS laufen.


  1. 18:46

  2. 18:07

  3. 17:50

  4. 17:35

  5. 17:20

  6. 16:56

  7. 16:43

  8. 16:31