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Ja klar nutzt es keiner

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  1. Ja klar nutzt es keiner

    Autor: AllDayPiano 25.03.20 - 15:07

    Wer jetzt noch kein VR Headset hat, will in was anständiges investieren - z.B. in die Index. Die gibt's aber seit Wochen nicht lieferbar.

    Und wenn doch, dann werden die Käufer erst nach und nach zugreifen, wenn das Teil einfach billiger wird.

    Und dann werden die Zahlen von Alyx noch enorm wachsen, denn wer ein VR Headset kauft, wird garantiert Alyx spielen wollen.

    Ich finde es total banane, an zwei Tagen bereits einen Flop festmachen zu wollen!

  2. Re: Ja klar nutzt es keiner

    Autor: Sybok 25.03.20 - 15:13

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer jetzt noch kein VR Headset hat, will in was anständiges investieren -
    > z.B. in die Index. Die gibt's aber seit Wochen nicht lieferbar.
    >
    > Und wenn doch, dann werden die Käufer erst nach und nach zugreifen, wenn
    > das Teil einfach billiger wird.
    >
    > Und dann werden die Zahlen von Alyx noch enorm wachsen, denn wer ein VR
    > Headset kauft, wird garantiert Alyx spielen wollen.
    >
    > Ich finde es total banane, an zwei Tagen bereits einen Flop festmachen zu
    > wollen!

    Genau so funktioniert der Spielemarkt aber in der Regel! Wichtig sind die ersten zwei Wochen, alles danach ist ein Bonus. Nun traue ich Valve zu, dass sie hier weder ernsthaft Verluste machen noch derart kurzfristig denken, aber den Kunden die Möglichkeit zu geben, es ohne VR zu spielen wäre schon sinnvoll. Wenn es nur durch VR gut ist, dann taugt es von der Atmosphäre und Story eh nichts. Im anderen Fall gibt es keinen Grund VR zu erzwingen.

  3. Re: Ja klar nutzt es keiner

    Autor: LH 25.03.20 - 15:27

    Sybok schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genau so funktioniert der Spielemarkt aber in der Regel! Wichtig sind die
    > ersten zwei Wochen, alles danach ist ein Bonus.

    Das gilt zwar für den Markt allgemein, aber nicht für alle Publisher. Einige, wie Nintendo und Valve, aber auch Blizzard früher, haben eine spezielle Mischung als Fans und Casuals, die für konstante gute Verkaufszahlen sorgen. Im speziellen wenn Sonderangebote am Anfang rar sind. Den schnellen Abverkauf der Titel machen ja nicht alle mit.
    Zudem spart sich Valve auch die eigenen 30%, sowie kann leichter Werbeplätze in Steam günstig mit eigenen Titel auffüllen.

    > aber den Kunden die Möglichkeit zu geben, es ohne VR zu spielen
    > wäre schon sinnvoll.

    Nein, wäre es nicht. Das Spiel funktioniert nur in VR, ohne VR könntest du viele der Rätsel gar nicht umsetzen, viele der Verstecke nicht sehen (man muss sich dafür teils wirklich in der echten Welt "vorbeugen"), und der Sound wäre auch für viele nicht vergleichbar, da Stereo hier nicht genügt.
    Es ist ein reines VR Spiel, und genau darauf auch gebaut. VR ist kein Zwang, sondern natürliche Voraussetzung für das Spiel.

    Alternativ müsste man es zu einem einfachen Monitor-Game umbauen, aber dabei würde halt alles verloren gehen, was es besonders macht. Es wäre wie ein Autorennen mit platten Reifen. Geht, macht aber keinen Spaß.

  4. Re: Ja klar nutzt es keiner

    Autor: Sybok 25.03.20 - 16:18

    LH schrieb:
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    > Sybok schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Genau so funktioniert der Spielemarkt aber in der Regel! Wichtig sind
    > die
    > > ersten zwei Wochen, alles danach ist ein Bonus.
    >
    > Das gilt zwar für den Markt allgemein, aber nicht für alle Publisher.
    > Einige, wie Nintendo und Valve, aber auch Blizzard früher, haben eine
    > spezielle Mischung als Fans und Casuals, die für konstante gute
    > Verkaufszahlen sorgen. Im speziellen wenn Sonderangebote am Anfang rar
    > sind. Den schnellen Abverkauf der Titel machen ja nicht alle mit.
    > Zudem spart sich Valve auch die eigenen 30%, sowie kann leichter
    > Werbeplätze in Steam günstig mit eigenen Titel auffüllen.
    >
    > > aber den Kunden die Möglichkeit zu geben, es ohne VR zu spielen
    > > wäre schon sinnvoll.
    >
    > Nein, wäre es nicht. Das Spiel funktioniert nur in VR, ohne VR könntest du
    > viele der Rätsel gar nicht umsetzen, viele der Verstecke nicht sehen (man
    > muss sich dafür teils wirklich in der echten Welt "vorbeugen"), und der
    > Sound wäre auch für viele nicht vergleichbar, da Stereo hier nicht genügt.
    >
    > Es ist ein reines VR Spiel, und genau darauf auch gebaut. VR ist kein
    > Zwang, sondern natürliche Voraussetzung für das Spiel.
    >
    > Alternativ müsste man es zu einem einfachen Monitor-Game umbauen, aber
    > dabei würde halt alles verloren gehen, was es besonders macht. Es wäre wie
    > ein Autorennen mit platten Reifen. Geht, macht aber keinen Spaß.

    All diese Besonderheiten in der Steuerung lassen sich problemlos mit der Maus lösen. Vorbeugen? Also bitte. Das soll ein Problem sein? Nur mal so als Beispiel: Bei Call of Juarez: Bound in Blood hat man damals in Duell-Sequenzen die Waffe gezogen, indem man die Hand (seitlich) schnell zur Waffe bewegen musste, und dann halt ebenso schnell die Waffe anheben und schießen musste. Das war herausfordernd, innovativ und intelligent gelöst. Ähnliche Lösungen wären auch hier denkbar. Zudem kann man vieles auch einfach durch einen Druck auf die Aktionstaste (bzw. auf eine Spezialtaste) ersetzen. Es ist auch generell nicht unüblich, relativ viele belegte Tasten zu haben bei Spielen heutzutage.

    Ich bleibe dabei: Wenn das Weglassen von VR das Spielerlebnis komplett zunichte macht, dann ist es eben doch nur VR-Blendwerk. Ich sehe das mit Avatar ganz ähnlich. Der Film ist in 2D auch nichts Besonderes, und deshalb ist er filmisch gesehen auch insgesamt nichts Besonderes. Ist halt eine gute 3D-Demo.

  5. Re: Ja klar nutzt es keiner

    Autor: RemizZ 25.03.20 - 16:26

    Sybok schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bleibe dabei: Wenn das Weglassen von VR das Spielerlebnis komplett
    > zunichte macht, dann ist es eben doch nur VR-Blendwerk.

    Sorry das ist Blödsinn. Das sind komplett unterschiedliche Bedienkonzepte, die kann man nicht 1zu1 auf ne Maus und Tastatur übertragen. Wie willst du z.B. sowas wie Beatsaber darauf umbauen? So viele Achsen hat die Maus gar nicht, dass das klappen könnte und alle Spiele, die versuchen Hände zu emulieren, enden wie der Surgeon Simulator.

  6. Re: Ja klar nutzt es keiner

    Autor: Hotohori 25.03.20 - 16:27

    Sybok schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > All diese Besonderheiten in der Steuerung lassen sich problemlos mit der
    > Maus lösen.

    Ab da hab ich nicht mehr weiter gelesen, absoluter Blödsinn. Beschäftige dich erst mal richtig mit VR bevor du solche Behauptungen raus haust. Mit solchen Wissenslücken macht es nicht mal Sinn ernsthaft eine Diskussion führen zu wollen.

    Bei dir gewinnt man eher den Eindruck, dass du VR auf keinen Fall nutzen willst, aber auch nicht damit leben kannst, wenn ein VR Titel eben auch nur ein VR Titel ist. Wer VR gut kennt, der kommt erst gar nicht auf die Idee zu denken das VR Titel auch am Monitor funktionieren, weil es völlig unterschiedliche Systeme sind.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.03.20 16:30 durch Hotohori.

  7. Re: Ja klar nutzt es keiner

    Autor: yumiko 25.03.20 - 16:28

    Sybok schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genau so funktioniert der Spielemarkt aber in der Regel! Wichtig sind die
    > ersten zwei Wochen, alles danach ist ein Bonus.
    Stimmt, daher ist CS auch ein totaler Flop...

    > aber den Kunden die Möglichkeit zu geben, es ohne VR zu spielen
    > wäre schon sinnvoll. Wenn es nur durch VR gut ist, dann taugt es von der
    > Atmosphäre und Story eh nichts. Im anderen Fall gibt es keinen Grund VR zu
    > erzwingen.
    Die vermuten ja, dass bald einer eine Mod ohne VR raus bringt.

    Früher gab es für die älteren Computer/Konsolen auch 2D Ports von 3D Spielen (wie Virtua Fighter auf Mega Drive) - das hat gaaanz viele interessiert. Nicht.
    Das fühlt sich halt wie Avatar als Hörspiel an - irgendwie ist es das, aber das Stück, was es zu etwas Besonderen macht fehlt.

  8. Re: Ja klar nutzt es keiner

    Autor: Sybok 25.03.20 - 16:34

    RemizZ schrieb:
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    > Sybok schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich bleibe dabei: Wenn das Weglassen von VR das Spielerlebnis komplett
    > > zunichte macht, dann ist es eben doch nur VR-Blendwerk.
    >
    > Sorry das ist Blödsinn. Das sind komplett unterschiedliche Bedienkonzepte,
    > die kann man nicht 1zu1 auf ne Maus und Tastatur übertragen. Wie willst du
    > z.B. sowas wie Beatsaber darauf umbauen? So viele Achsen hat die Maus gar
    > nicht, dass das klappen könnte und alle Spiele, die versuchen Hände zu
    > emulieren, enden wie der Surgeon Simulator.

    Wer sagt denn was von 1:1? Das kann natürlich nicht gehen. Klar muss man unterschiedliche Controller unterschiedlich ansprechen. Das ist doch aber keine neue Erkenntnis. Mir ging es darum, dass man alles abbilden kann, was sinnvoll ist, und den Rest entsprechend vereinfacht.

  9. Re: Ja klar nutzt es keiner

    Autor: paracetamol 25.03.20 - 16:34

    Sybok schrieb:
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    > LH schrieb:
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    > > Sybok schrieb:
    > >
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    >
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    > > > Genau so funktioniert der Spielemarkt aber in der Regel! Wichtig sind
    > > die
    > > > ersten zwei Wochen, alles danach ist ein Bonus.
    > >
    > > Das gilt zwar für den Markt allgemein, aber nicht für alle Publisher.
    > > Einige, wie Nintendo und Valve, aber auch Blizzard früher, haben eine
    > > spezielle Mischung als Fans und Casuals, die für konstante gute
    > > Verkaufszahlen sorgen. Im speziellen wenn Sonderangebote am Anfang rar
    > > sind. Den schnellen Abverkauf der Titel machen ja nicht alle mit.
    > > Zudem spart sich Valve auch die eigenen 30%, sowie kann leichter
    > > Werbeplätze in Steam günstig mit eigenen Titel auffüllen.
    > >
    > > > aber den Kunden die Möglichkeit zu geben, es ohne VR zu spielen
    > > > wäre schon sinnvoll.
    > >
    > > Nein, wäre es nicht. Das Spiel funktioniert nur in VR, ohne VR könntest
    > du
    > > viele der Rätsel gar nicht umsetzen, viele der Verstecke nicht sehen
    > (man
    > > muss sich dafür teils wirklich in der echten Welt "vorbeugen"), und der
    > > Sound wäre auch für viele nicht vergleichbar, da Stereo hier nicht
    > genügt.
    > >
    > > Es ist ein reines VR Spiel, und genau darauf auch gebaut. VR ist kein
    > > Zwang, sondern natürliche Voraussetzung für das Spiel.
    > >
    > > Alternativ müsste man es zu einem einfachen Monitor-Game umbauen, aber
    > > dabei würde halt alles verloren gehen, was es besonders macht. Es wäre
    > wie
    > > ein Autorennen mit platten Reifen. Geht, macht aber keinen Spaß.
    >
    > All diese Besonderheiten in der Steuerung lassen sich problemlos mit der
    > Maus lösen. Vorbeugen? Also bitte. Das soll ein Problem sein? Nur mal so
    > als Beispiel: Bei Call of Juarez: Bound in Blood hat man damals in
    > Duell-Sequenzen die Waffe gezogen, indem man die Hand (seitlich) schnell
    > zur Waffe bewegen musste, und dann halt ebenso schnell die Waffe anheben
    > und schießen musste. Das war herausfordernd, innovativ und intelligent
    > gelöst. Ähnliche Lösungen wären auch hier denkbar. Zudem kann man vieles
    > auch einfach durch einen Druck auf die Aktionstaste (bzw. auf eine
    > Spezialtaste) ersetzen. Es ist auch generell nicht unüblich, relativ viele
    > belegte Tasten zu haben bei Spielen heutzutage.
    >
    > Ich bleibe dabei: Wenn das Weglassen von VR das Spielerlebnis komplett
    > zunichte macht, dann ist es eben doch nur VR-Blendwerk. Ich sehe das mit
    > Avatar ganz ähnlich. Der Film ist in 2D auch nichts Besonderes, und deshalb
    > ist er filmisch gesehen auch insgesamt nichts Besonderes. Ist halt eine
    > gute 3D-Demo.

    Nein, der Vergleich hinkt hier gewaltig. Ich habe mir extra für das Spiel (wie kann ich nur) eine Oculus Quest samt Link-Kabel gekauft und das Spielerlebnis ist hier ein anderes als der Vergleich von Kinofilmen in 2D/3D. Denn Du stehst im Raum und hast dadurch schon mal einen richtigen 3D Effekt und wenn Du dich herumdrehst schaust Du weder am Monitor vorbei oder irgendwo anders in den Raum in dem Du vor dem Computer sitzt. Du bist quasi im Spiel "eingesperrt" und in so einem Titel wie Half Life Alyx hat das schon eine gewisse Intensität. Ich für meinen Teil mag vielleicht empfindlich sein, aber beim Durchstreifen der U-Bahn und während der Kämpfe kommt man schon bißchen ins Schwitzen (also Angstschweiß :D) und Zittern - damit meine ich man ist wesentlich mehr im Spiel als bei einem normalen Shooter und einem das einfach etwas mehr an die Substanz geht als vor der flachen Scheibe zu sitzen. Die Gegner sind etwa in der Größe von Dir selbst und das wirkt einfach gleich ganz anders. Völlig egal wie groß Dein Monitor sonst so ist. Und für mich das Highlight von VR ist eigentlich das Gefühl des "echten" Schießens. Kimme & Korn, Rückstoß und wirklich einfach die Hand benutzen und auf den Gegner richten. Es wirkt einfach realistischer als alles was zuvor da war. Und das soll auch keine Gewaltverherrlichung sein, einfach nur bezogen auf das Erlebnis selbst. Das verstärkt das ganze, beklemmende Gefühl noch mehr. Vor allem das mit dem Nachladen :) Für mich ein fantastisches Spiel, das natürlich nur durch VR lebt. Man muss es ausprobiert haben um sich wirklich eine Meinung darüber bilden zu können. Alles andere ist sinnlos.

  10. Re: Ja klar nutzt es keiner

    Autor: Sybok 25.03.20 - 16:45

    Hotohori schrieb:
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    > Sybok schrieb:
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    > -----
    > > All diese Besonderheiten in der Steuerung lassen sich problemlos mit der
    > > Maus lösen.
    >
    > Ab da hab ich nicht mehr weiter gelesen, absoluter Blödsinn.

    Nein, ist es nicht.

    > Beschäftige
    > dich erst mal richtig mit VR bevor du solche Behauptungen raus haust. Mit
    > solchen Wissenslücken macht es nicht mal Sinn ernsthaft eine Diskussion
    > führen zu wollen.

    Nochmal: Man kann Bewegungsmöglichkeiten wie ducken und vorbeugen etc. natürlich mit Maus und Tastatur nachbilden. Bei zu komplexen Dingen vereinfacht man sie, wie man bei VR auch laufen gerne zu teleportieren vereinfacht, weil VR eben seine Nachteile hat.

    > Bei dir gewinnt man eher den Eindruck, dass du VR auf keinen Fall nutzen
    > willst, aber auch nicht damit leben kannst, wenn ein VR Titel eben auch nur
    > ein VR Titel ist.

    Das stimmt nicht, und das schrieb ich auch schon. Ist denn hier die Marketingabteilung von Valve versammelt?

    > Wer VR gut kennt, der kommt erst gar nicht auf die Idee
    > zu denken das VR Titel auch am Monitor funktionieren, weil es völlig
    > unterschiedliche Systeme sind.

    Dann stellt man das Bild eben anders dar, wertet die Eingaben anders ausund passt die Kontrollmöglichkeiten dem Eingabegerät an. In wiefern ist das was anderes als verschiedene Controller zu unterstützen? Klar ist eine Implementierung einer guten VR-Erfahrung wesentlich schwieriger. Andersrum kann die Engine doch schon lange mit Maus und Tastatur bedient werden, also müsste man "lediglich" diese Kontrollen unterstützen, und halt ein paar Spielereien weglassen. Deshalb könnte man noch immer durch die Level laufen, Gegenstände aufheben, Waffen benutzen, Aktionen auslösen etc. Halt ganz klassisch in diesem Spielmodus. Problem?

    Es geht hier um den alternativen Support bewährter Eingabegeräte. Das ist natürlich zusätzliche Entwicklungsarbeit, aber dafür muss man keinesfalls das ganze Spiel inklusive Levels, Engine etc. komplett neu designen.

  11. Re: Ja klar nutzt es keiner

    Autor: Sybok 25.03.20 - 16:48

    paracetamol schrieb:
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    > Sybok schrieb:
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    > > LH schrieb:
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    > > > Sybok schrieb:
    > > >
    > >
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    > >
    > > > -----
    > > > > Genau so funktioniert der Spielemarkt aber in der Regel! Wichtig
    > sind
    > > > die
    > > > > ersten zwei Wochen, alles danach ist ein Bonus.
    > > >
    > > > Das gilt zwar für den Markt allgemein, aber nicht für alle Publisher.
    > > > Einige, wie Nintendo und Valve, aber auch Blizzard früher, haben eine
    > > > spezielle Mischung als Fans und Casuals, die für konstante gute
    > > > Verkaufszahlen sorgen. Im speziellen wenn Sonderangebote am Anfang rar
    > > > sind. Den schnellen Abverkauf der Titel machen ja nicht alle mit.
    > > > Zudem spart sich Valve auch die eigenen 30%, sowie kann leichter
    > > > Werbeplätze in Steam günstig mit eigenen Titel auffüllen.
    > > >
    > > > > aber den Kunden die Möglichkeit zu geben, es ohne VR zu spielen
    > > > > wäre schon sinnvoll.
    > > >
    > > > Nein, wäre es nicht. Das Spiel funktioniert nur in VR, ohne VR
    > könntest
    > > du
    > > > viele der Rätsel gar nicht umsetzen, viele der Verstecke nicht sehen
    > > (man
    > > > muss sich dafür teils wirklich in der echten Welt "vorbeugen"), und
    > der
    > > > Sound wäre auch für viele nicht vergleichbar, da Stereo hier nicht
    > > genügt.
    > > >
    > > > Es ist ein reines VR Spiel, und genau darauf auch gebaut. VR ist kein
    > > > Zwang, sondern natürliche Voraussetzung für das Spiel.
    > > >
    > > > Alternativ müsste man es zu einem einfachen Monitor-Game umbauen, aber
    > > > dabei würde halt alles verloren gehen, was es besonders macht. Es wäre
    > > wie
    > > > ein Autorennen mit platten Reifen. Geht, macht aber keinen Spaß.
    > >
    > > All diese Besonderheiten in der Steuerung lassen sich problemlos mit der
    > > Maus lösen. Vorbeugen? Also bitte. Das soll ein Problem sein? Nur mal so
    > > als Beispiel: Bei Call of Juarez: Bound in Blood hat man damals in
    > > Duell-Sequenzen die Waffe gezogen, indem man die Hand (seitlich) schnell
    > > zur Waffe bewegen musste, und dann halt ebenso schnell die Waffe anheben
    > > und schießen musste. Das war herausfordernd, innovativ und intelligent
    > > gelöst. Ähnliche Lösungen wären auch hier denkbar. Zudem kann man vieles
    > > auch einfach durch einen Druck auf die Aktionstaste (bzw. auf eine
    > > Spezialtaste) ersetzen. Es ist auch generell nicht unüblich, relativ
    > viele
    > > belegte Tasten zu haben bei Spielen heutzutage.
    > >
    > > Ich bleibe dabei: Wenn das Weglassen von VR das Spielerlebnis komplett
    > > zunichte macht, dann ist es eben doch nur VR-Blendwerk. Ich sehe das mit
    > > Avatar ganz ähnlich. Der Film ist in 2D auch nichts Besonderes, und
    > deshalb
    > > ist er filmisch gesehen auch insgesamt nichts Besonderes. Ist halt eine
    > > gute 3D-Demo.
    >
    > Nein, der Vergleich hinkt hier gewaltig. Ich habe mir extra für das Spiel
    > (wie kann ich nur) eine Oculus Quest samt Link-Kabel gekauft und das
    > Spielerlebnis ist hier ein anderes als der Vergleich von Kinofilmen in
    > 2D/3D. Denn Du stehst im Raum und hast dadurch schon mal einen richtigen 3D
    > Effekt und wenn Du dich herumdrehst schaust Du weder am Monitor vorbei oder
    > irgendwo anders in den Raum in dem Du vor dem Computer sitzt. Du bist quasi
    > im Spiel "eingesperrt" und in so einem Titel wie Half Life Alyx hat das
    > schon eine gewisse Intensität. Ich für meinen Teil mag vielleicht
    > empfindlich sein, aber beim Durchstreifen der U-Bahn und während der Kämpfe
    > kommt man schon bißchen ins Schwitzen (also Angstschweiß :D) und Zittern -
    > damit meine ich man ist wesentlich mehr im Spiel als bei einem normalen
    > Shooter und einem das einfach etwas mehr an die Substanz geht als vor der
    > flachen Scheibe zu sitzen. Die Gegner sind etwa in der Größe von Dir selbst
    > und das wirkt einfach gleich ganz anders. Völlig egal wie groß Dein Monitor
    > sonst so ist. Und für mich das Highlight von VR ist eigentlich das Gefühl
    > des "echten" Schießens. Kimme & Korn, Rückstoß und wirklich einfach die
    > Hand benutzen und auf den Gegner richten. Es wirkt einfach realistischer
    > als alles was zuvor da war. Und das soll auch keine Gewaltverherrlichung
    > sein, einfach nur bezogen auf das Erlebnis selbst. Das verstärkt das ganze,
    > beklemmende Gefühl noch mehr. Vor allem das mit dem Nachladen :) Für mich
    > ein fantastisches Spiel, das natürlich nur durch VR lebt. Man muss es
    > ausprobiert haben um sich wirklich eine Meinung darüber bilden zu können.
    > Alles andere ist sinnlos.

    Was Du schreibst ist doch alles völlig klar. Wir diskutieren doch hier nicht darüber, ob sich das Spiel mit Maus und Tastatur am Monitor jemals genauso anfühlen würde. Nein, das würde es nicht! Das kann es nicht! Aber es würde sich ggf. anfühlen wie ein guter, klassischer Shooter. Daran kann ich nichts Schlechtes erkennen!

  12. Re: Ja klar nutzt es keiner

    Autor: Sybok 25.03.20 - 16:52

    yumiko schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sybok schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Genau so funktioniert der Spielemarkt aber in der Regel! Wichtig sind
    > die
    > > ersten zwei Wochen, alles danach ist ein Bonus.
    > Stimmt, daher ist CS auch ein totaler Flop...
    >
    > > aber den Kunden die Möglichkeit zu geben, es ohne VR zu spielen
    > > wäre schon sinnvoll. Wenn es nur durch VR gut ist, dann taugt es von der
    > > Atmosphäre und Story eh nichts. Im anderen Fall gibt es keinen Grund VR
    > zu
    > > erzwingen.
    > Die vermuten ja, dass bald einer eine Mod ohne VR raus bringt.
    >
    > Früher gab es für die älteren Computer/Konsolen auch 2D Ports von 3D
    > Spielen (wie Virtua Fighter auf Mega Drive) - das hat gaaanz viele
    > interessiert. Nicht.
    > Das fühlt sich halt wie Avatar als Hörspiel an - irgendwie ist es das, aber
    > das Stück, was es zu etwas Besonderen macht fehlt.

    CounterStrike? Das ist ursprünglich eine Mod gewesen umd auch noch ein Onlinespiel. Da gelten ganz andere Regeln.

    Als Mod kann der Support für Maus/Tastatur/Display fast nur scheitern. Das müssen schon die bauen, die das Spiel entwickelt haben.

  13. Re: Ja klar nutzt es keiner

    Autor: LH 25.03.20 - 17:03

    Sybok schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer sagt denn was von 1:1? Das kann natürlich nicht gehen. Klar muss man
    > unterschiedliche Controller unterschiedlich ansprechen. Das ist doch aber
    > keine neue Erkenntnis. Mir ging es darum, dass man alles abbilden kann, was
    > sinnvoll ist, und den Rest entsprechend vereinfacht.

    Aber wenn du etwas so vereinfachst, dass du den Kern der Sache entfernst, hast du am Ende nichts mehr.
    Es ist ein wenig wie bei Shootern: Ist dein Eingabegerät zu schlecht, bleibt nur Autoaiming. Das geht technisch, ist aber an sich als Lösung furchtbar. Wer nur Autoaiming kennt, kann damit leben, wer aber selbst zielen kann, wechselt dazu üblicherweise nicht. Zielen ist ein wichtiger Teil solcher Spiele, es zu entfernen macht es nicht einfach anders, es macht es schlechter. Dass viele es trotzdem damit spielen, ändert daran nichts, viele kennen es nur so, oder haben keine Wahl.

    Aber darum geht es hier: Wir haben die Wahl, und die Wahl lautet VR.

  14. Re: Ja klar nutzt es keiner

    Autor: Hotohori 25.03.20 - 17:04

    Sybok schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein, ist es nicht.

    Doch, ist es.

    > Nochmal: Man kann Bewegungsmöglichkeiten wie ducken und vorbeugen etc.
    > natürlich mit Maus und Tastatur nachbilden. Bei zu komplexen Dingen
    > vereinfacht man sie, wie man bei VR auch laufen gerne zu teleportieren
    > vereinfacht, weil VR eben seine Nachteile hat.

    Toll, dann bleibt vom ursprünglichen Gameplay kaum noch etwas übrig.

    > > Wer VR gut kennt, der kommt erst gar nicht auf die Idee
    > > zu denken das VR Titel auch am Monitor funktionieren, weil es völlig
    > > unterschiedliche Systeme sind.
    >
    > Dann stellt man das Bild eben anders dar, wertet die Eingaben anders ausund
    > passt die Kontrollmöglichkeiten dem Eingabegerät an. In wiefern ist das was
    > anderes als verschiedene Controller zu unterstützen?

    Weil VR kein anderer Controller ist sondern viel viel mehr.

    Ich könnte auch einen Kino Film auf einem S/W Fernseher mit Monoton gucken, da geht aber so viel verloren, dass es nicht mehr das gleiche Erlebnis ist.

    Und genau das wäre es hier: ein absolutes Downgrade und eben nicht bloß anpassen für den Monitor.

    > Klar ist eine
    > Implementierung einer guten VR-Erfahrung wesentlich schwieriger. Andersrum
    > kann die Engine doch schon lange mit Maus und Tastatur bedient werden, also
    > müsste man "lediglich" diese Kontrollen unterstützen, und halt ein paar
    > Spielereien weglassen. Deshalb könnte man noch immer durch die Level
    > laufen, Gegenstände aufheben, Waffen benutzen, Aktionen auslösen etc. Halt
    > ganz klassisch in diesem Spielmodus. Problem?

    Das es nicht mehr das Spiel ist, was es sein soll?

    > Es geht hier um den alternativen Support bewährter Eingabegeräte. Das ist
    > natürlich zusätzliche Entwicklungsarbeit, aber dafür muss man keinesfalls
    > das ganze Spiel inklusive Levels, Engine etc. komplett neu designen.

    Doch, das muss man. Weil auch das Gameplay darüber entscheidet wie Levels designt sind. Es würde das komplette Balancing des Spiels ruinieren, alles müsste angepasst werden um wieder dieses wieder her zu stellen. Am Ende wäre es absolut nicht mehr das gleiche Spiel.

    Bitte lasse dieses "Man muss doch bloß" Denken sein, wenn du dich nicht gut genug in der Materie auskennst, das hat noch nie zu etwas Gutem geführt. Gerade wenn man so denkt unterschätzt man sehr oft den tatsächlichen Aufwand gewaltig, es ist eben, bei egal was, meist deutlich mehr als nur "man muss doch bloß...".



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.03.20 17:06 durch Hotohori.

  15. Re: Ja klar nutzt es keiner

    Autor: RemizZ 25.03.20 - 17:09

    Sybok schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > RemizZ schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Sybok schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Ich bleibe dabei: Wenn das Weglassen von VR das Spielerlebnis komplett
    > > > zunichte macht, dann ist es eben doch nur VR-Blendwerk.
    > >
    > > Sorry das ist Blödsinn. Das sind komplett unterschiedliche
    > Bedienkonzepte,
    > > die kann man nicht 1zu1 auf ne Maus und Tastatur übertragen. Wie willst
    > du
    > > z.B. sowas wie Beatsaber darauf umbauen? So viele Achsen hat die Maus
    > gar
    > > nicht, dass das klappen könnte und alle Spiele, die versuchen Hände zu
    > > emulieren, enden wie der Surgeon Simulator.
    >
    > Wer sagt denn was von 1:1? Das kann natürlich nicht gehen. Klar muss man
    > unterschiedliche Controller unterschiedlich ansprechen. Das ist doch aber
    > keine neue Erkenntnis. Mir ging es darum, dass man alles abbilden kann, was
    > sinnvoll ist, und den Rest entsprechend vereinfacht.

    Alle Puzzles sind auf Hände und Herumsehen ausgelegt. Das Gunplay ist komplett auf Hände ausgelegt. Die ganze Welt wurde dafür gebaut, mit ihr interagieren zu können. Du kannst so unfassbar viel nehmen und bewegen, das bekommst du nicht umgesetzt. Das ist wie im handstand ne Treppe runerlaufen. Klar, geht, aber das System ist für Füße gebaut.

  16. Re: Ja klar nutzt es keiner

    Autor: LH 25.03.20 - 17:10

    Sybok schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Ab da hab ich nicht mehr weiter gelesen, absoluter Blödsinn.
    > Nein, ist es nicht.

    Er liegt richtig.

    > Nochmal: Man kann Bewegungsmöglichkeiten wie ducken und vorbeugen etc.
    > natürlich mit Maus und Tastatur nachbilden.

    Du versteht einfach nicht, über was wir hier reden, weil du es nicht erlebt hast. Du willst eine absolut natürliche Bewegung, die du als Mensch mit DEINEM Körper durchführst, auf wenige Knöpfe eines Systems legen. Glaube mir, du wirst scheitern.
    Es gibt gute Gründe, warum die Figuren in allen regulären Spielen immer so steif sind.

    > Das stimmt nicht, und das schrieb ich auch schon. Ist denn hier die
    > Marketingabteilung von Valve versammelt?

    Nein, aber Leute, die - anders als du - sich mit dem Thema beschäftigt haben. Dabei bin ich selbst keineswegs frei von Kritik an VR, die meisten anderen Spiele finde ich furchtbar, und z.B. der Meinung mancher, dass jeder die Motion Sickness direkter Bewegung überwinden kann, habe ich oft widersprochen.
    Aber Alyx ist ein sehr gutes Spiel, das so in dieser Form nur in VR funktioniert.

    > Dann stellt man das Bild eben anders dar, wertet die Eingaben anders ausund
    > passt die Kontrollmöglichkeiten dem Eingabegerät an. In wiefern ist das was
    > anderes als verschiedene Controller zu unterstützen?

    Weil kein Controller dies leisten kann. Der Grad der Interaktion von allen Elementen ist zu hoch. Du hast deinen Kopf und Kippen kann, der sich drehen kann und in 6 Richtungen bewegen kann, dazu deine Hände, die nicht nur deinem Körper folgen, sondern sich auch alleine im Raum nach den gleichen Regeln bewegen, und dass auch noch jeweils alleine!
    Dazu hast du ein stereoskopisches sehen, kannst also tiefe abschätzen.

    Und das willst du auf 2 Sticks und ein paar Tasten legen? Das geht nicht. Du kannst nur eine Simulation dieser Aktionen ausführen, aber in den Aktionen selbst steckt der Spaß. Du entfernt das Element, was das Spiel zu dem macht, was es ist.

    Du kannst auch keine Rübensuppe ohne Rüben machen. Im besten Fall hast du warmes Wasser.

  17. Re: Ja klar nutzt es keiner

    Autor: Sybok 25.03.20 - 17:21

    RemizZ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sybok schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > RemizZ schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Sybok schrieb:
    > > >
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > >
    > > > -----
    > > > > Ich bleibe dabei: Wenn das Weglassen von VR das Spielerlebnis
    > komplett
    > > > > zunichte macht, dann ist es eben doch nur VR-Blendwerk.
    > > >
    > > > Sorry das ist Blödsinn. Das sind komplett unterschiedliche
    > > Bedienkonzepte,
    > > > die kann man nicht 1zu1 auf ne Maus und Tastatur übertragen. Wie
    > willst
    > > du
    > > > z.B. sowas wie Beatsaber darauf umbauen? So viele Achsen hat die Maus
    > > gar
    > > > nicht, dass das klappen könnte und alle Spiele, die versuchen Hände zu
    > > > emulieren, enden wie der Surgeon Simulator.
    > >
    > > Wer sagt denn was von 1:1? Das kann natürlich nicht gehen. Klar muss man
    > > unterschiedliche Controller unterschiedlich ansprechen. Das ist doch
    > aber
    > > keine neue Erkenntnis. Mir ging es darum, dass man alles abbilden kann,
    > was
    > > sinnvoll ist, und den Rest entsprechend vereinfacht.
    >
    > Alle Puzzles sind auf Hände und Herumsehen ausgelegt. Das Gunplay ist
    > komplett auf Hände ausgelegt. Die ganze Welt wurde dafür gebaut, mit ihr
    > interagieren zu können. Du kannst so unfassbar viel nehmen und bewegen, das
    > bekommst du nicht umgesetzt. Das ist wie im handstand ne Treppe
    > runerlaufen. Klar, geht, aber das System ist für Füße gebaut.

    Dann ersetzt man diese Interaktionen durch geskriptete Aktionen per Tastendruck, baut evtl. ein paar spezielle Mausspielereien ein und nutzt klassische Shooter-Steuerung. Erlebe ich deshalb nicht mehr dieselbe Story? Ich denke doch.

  18. Re: Ja klar nutzt es keiner

    Autor: Hotohori 25.03.20 - 17:23

    Nein, würde es nicht, weil es kein klassischer Shooter nur in VR ist. Würde man VR entfernen wäre es kein klassischer Shooter sondern irgendwas dazwischen, weder Fisch noch Fleisch.

  19. Re: Ja klar nutzt es keiner

    Autor: LH 25.03.20 - 17:24

    Sybok schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann ersetzt man diese Interaktionen durch geskriptete Aktionen per
    > Tastendruck, baut evtl. ein paar spezielle Mausspielereien ein und nutzt
    > klassische Shooter-Steuerung. Erlebe ich deshalb nicht mehr dieselbe Story?

    Du erlebst nicht mehr das Spiel, und genau das würden die Leute HL:A dann vorwerfen. Erst würde das eigentliche Spiel entfernt, und am Ende meckern alle, weil nichts mehr übrig ist, außer einem Spring durch ein paar Level, in denen es dann nicht mehr viel zu tun gibt.
    Das wäre keine Lösung.

  20. Re: Ja klar nutzt es keiner

    Autor: LH 25.03.20 - 17:25

    Sybok schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > All diese Besonderheiten in der Steuerung lassen sich problemlos mit der
    > Maus lösen.

    Nein. Und dass du das glaubst zeigt nur, dass du eben keine Ahnung davon hast. Du bist ein Blinder, der über Farben diskutiert. Du vergleichst relativ indirekte Maus- und Tastensteuerungen mit einer freien Bewegung in 6 Achsen, das klappt einfach nicht.

    > Ich bleibe dabei: Wenn das Weglassen von VR das Spielerlebnis komplett
    > zunichte macht, dann ist es eben doch nur VR-Blendwerk.

    Das glaubst du, weil du nicht verstehst, was dabei wegfallen würde. Natürlich kannst du die Rätsel auf Tastensteuerung umbauen, aber am Ende würdest du damit nicht mehr das gleiche Spielerlebnis haben, weil der Kern der Erfahrung verloren geht. Du siehst und fühlst das Spiel nicht mehr auf die gleiche Art.
    Was du möchtest ist eine Fertigtütensuppe im Vergleich zu selbstgemacht.
    Niemand nimmt dir deine Tüte weg, aber wenn du den Unterschied nicht verstehst willst, kann ihn dir hier auch vermutlich keiner mit all den Worten dieser Welt verdeutlichen.

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