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  5. › Breko legt Beschwerde gegen…

Soso

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  1. Soso

    Autor: Wauzi 19.09.06 - 15:59

    Aha. Jetzt legen sie Beschwerde ein. Vielleicht sollte man den Herren mal wieder klar machen, dass die T-Com 2004 per Gesetz und RegTP (jetzt BNetzA) dazu gezwungen wurde, Resale einzuführen. Die T-Com hat sich mit Händen und Füßen gewehrt.

    Und jetzt passts dem Wettbewerb auch wieder nicht. Durchgeknallter, stinkfauler Haufen!

  2. Re: Soso

    Autor: Peitsche 19.09.06 - 16:15

    Wauzi schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Aha. Jetzt legen sie Beschwerde ein. Vielleicht
    > sollte man den Herren mal wieder klar machen, dass
    > die T-Com 2004 per Gesetz und RegTP (jetzt BNetzA)
    > dazu gezwungen wurde, Resale einzuführen. Die
    > T-Com hat sich mit Händen und Füßen gewehrt.
    >
    > Und jetzt passts dem Wettbewerb auch wieder nicht.
    > Durchgeknallter, stinkfauler Haufen!


    Schonmal Äpfel mit Birnen verglichen ? Denn genau das ist Deine Aussage !
    Die Herren beschweren sich nicht das die Telekom resale betreibt sondern das einige wenige "Partner"(wahrscheinlich ist die T-Kom beteiligt) ihre Preise um 50% billiger bekommen als der Rest !!!

    Was würdest Du sagen wenn Du 50% mehr zahlen müsstest ? und das ohne erkennbaren Grund ??

  3. Re: Soso

    Autor: King Troll 19.09.06 - 16:18

    mhh... wenn ich das richtig verstanden habe, geht das nicht gegen Resale an sich, sondern gegen die Preise die nen Resaler selbst zahlen muss im Vergleich zu nem Anbieter mit eigenem Netz...

    Die Resaler wollen weniger Gewinn an den Netzbesitzer (T-Com) abgeben müssen um so eher finanziell im Bereich der Anbieter mit eigenem Netz zu spielen...

    ich mein, wenn da nen wirklicher Wettbewerb wäre, müssten sie ansich auch wo anders als bei der T-Com das Netz zum resalen einkaufen müssen...
    is nur nich so - aber als "Parasit" groß Ansprüche zu stellen kommt auch strange.

    "Troll, fress mal mehr Eisen, dein Blut schmeckt mir nicht sprach die Mücke"

  4. Re: Soso

    Autor: Peitsche 19.09.06 - 16:26

    es geht um die TAL, welche die meisten Anbieter von der T-Kom anmieten müssen.
    Warum sollen andere Anbieter dafür mehr bezahlen als z.B. United Internet ?

    Um das es sich um Parasiten handelt geht es nicht !

    Es geht schlichtweg darum das die T-Kom einen anderen Abieter andere Preise macht als der Konkurrenz.

  5. Re: Soso

    Autor: Fridge 19.09.06 - 16:30

    Peitsche schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > es geht um die TAL, welche die meisten Anbieter
    > von der T-Kom anmieten müssen.
    > Warum sollen andere Anbieter dafür mehr bezahlen
    > als z.B. United Internet ?
    >
    > Um das es sich um Parasiten handelt geht es nicht
    > !
    >
    > Es geht schlichtweg darum das die T-Kom einen
    > anderen Abieter andere Preise macht als der
    > Konkurrenz.
    >
    >


    Nein. stimmt nicht.

    du vergleichst mal äpfel mti birnen. der tal ist die letzte meile, also die kabelmiete für die kabel von der vst bis hin zum kunden. mit resealern hat das nichts zu tun!

    es geht nur darum das die breko den wettbewerb der netze gefährdet sieht, weil es lukrativer ist einen dsl-anschluss der t-com unter eigenem namen zu vermarkten als ein eigenes netz aufzubauen!

  6. Re: Soso

    Autor: Youssarian 19.09.06 - 16:53

    Peitsche schrieb:
    > Die Herren beschweren sich nicht das die Telekom resale betreibt
    > sondern das einige wenige "Partner"(wahrscheinlich ist die T-Kom
    > beteiligt) ihre Preise um 50% billiger bekommen als der Rest
    > !!!

    Jeder Reseller erhält exakt die gleiche Bedingungen, weil die Bundesnetzagentur das zuvor lancierte Rabattmodell verboten hat. Außerdem gibt es die von Dir unterstellten Beteiligungen natürlich nicht. Und weil Du dies hättest wissen können und müssen, handelt es sich nicht etwa um einen Irrtum, sondern um eine ziemlich böswillige Propagandalüge.

    > Was würdest Du sagen wenn Du 50% mehr zahlen müsstest ?

    Es sind keine 50%, informiere Dich besser!

    TAL und Resale-DSL sind nicht ohne Weiteres vergleichbar, weil Du auf der TAL anbeiten kannst, was immer Du willst, während man sich bei Resale-DSL an den Produkten des Vorleisters orientieren muss, wobei der Endkunde zusätzklich zum Resale-DSL auch einen T-Com-TelAs hat.

    > und das ohne erkennbaren Grund ??

    Man muss die Augen auf machen, wenn man etwas erkennen möchte.

  7. Re: Soso

    Autor: Deamon_ 19.09.06 - 18:32

    Die Telekom -ehemals ein Staatliches Monopolunternehmen unter dem Namen Deutsche Busdespost - finanzierte die letzten 45 Jahre (bis mitte der Neunziger)) die gesammte Infrastruktur zum größten Teil aus Steuergeldern und überhöten Telefongebühreneinnahmen. Sie erlaubten auch keinem Privaten Unternehmen, eine eigene Netzstruktur aufzubauen und diese zu vermarkten. Ebenso war die Zustellung von Briefen etc. nur der Post vorbehalten.
    Du nennst die neuen Netzbetreiber "Parasiten" und profitierst sicherlich auch durch deren Existenz. Wären diese nicht auf dem Markt, wäre nach dem Willen der Telekom, noch nicht einmal DSL als Technik vorhanden. Wenn doch, würde der Preis bei gerade einmal 384 Kbit (um UMTS einen Sinn zu geben) wahrscheinlich die 100€ Marke pro Monat sprengen.

    Was die Telekom mit ihrem BTX vor Jahren "abgesahnt" hat, bleibt mir ein Leben lang unvergessen.
    Die Kabel sind vorhanden. Weshalb verkauft die Telekom nicht das "Letzte Meile" Kabel zu meinem Haus, nicht an einen anderen Anbieter, wenn ich als Nutzer nicht bei der Telekom sein will ?
    Soll der Private Anbieter, ganz Deutschland jetzt zu einer Baustelle machen, um letztendlich ein Kupferkabel zu seinen Kunden zu verlegen ?
    Die "Post" hatte dazu viele Jahre ungestört Zeit, die neuen Anbieter
    bräuchten Jahre und ein Vermögen hierzu, um die Leitungen zu legen.
    Letztendlich zahlt es doch wieder der Endkunde.
    Ein Beispiel:
    Der Privatanbieter gräbt die Straße auf und legt ein neues Kabel neben
    dem vorhandenen der Telekom ein. Das Telekom Kabel das zum Haus verlegt ist bleibt daraufhin anhand des Anbieterwechsels ohne Funktion.
    Weil es eben der Telekom gehört.Der Kunde ist aber nicht mehr bei der Telekom.
    Nun die Frage: Was nütz dieses Kabel daraufhin der Telekom ?
    Hauptsache es liegt da eingebuddelt in der Straße ?
    Ich finde die Klage der Privatfirmen, die Telekom solle ihnen die letzte Meile verkaufen, gar nicht "Parasitär" Das Kabel liegt schon dort, der Kunde will wechseln und die Telekom soll die neue Konkurrenz akzeptieren.



    Gruß











    King Troll schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > mhh... wenn ich das richtig verstanden habe, geht
    > das nicht gegen Resale an sich, sondern gegen die
    > Preise die nen Resaler selbst zahlen muss im
    > Vergleich zu nem Anbieter mit eigenem Netz...
    >
    > Die Resaler wollen weniger Gewinn an den
    > Netzbesitzer (T-Com) abgeben müssen um so eher
    > finanziell im Bereich der Anbieter mit eigenem
    > Netz zu spielen...
    >
    > ich mein, wenn da nen wirklicher Wettbewerb wäre,
    > müssten sie ansich auch wo anders als bei der
    > T-Com das Netz zum resalen einkaufen müssen...
    > is nur nich so - aber als "Parasit" groß Ansprüche
    > zu stellen kommt auch strange.
    >
    > "Troll, fress mal mehr Eisen, dein Blut schmeckt
    > mir nicht sprach die Mücke"


  8. Re: Soso

    Autor: Youssarian 19.09.06 - 19:49

    Deamon_ schrieb:

    > Die Telekom -ehemals ein Staatliches Monopolunternehmen unter dem
    > Namen Deutsche Busdespost - finanzierte die letzten 45 Jahre (bis
    > mitte der Neunziger)) die gesammte Infrastruktur zum größten Teil
    > aus Steuergeldern

    Das Gegenteil ist richtig: Sie finanzierte den maladen Staatshaushalt seit Anfang der 80er Jahr für Jahr mit zweistelligen Milliardenbeträge mit. Und dies, obwohl sie keine Gewinne hätte nachen dürfen.

    > Sie erlaubten auch keinem Privaten Unternehmen, eine eigene
    > Netzstruktur aufzubauen und diese zu vermarkten.

    Natürlich nicht. Post, Bahn und Telekom waren Staatsmonopole, damit wurden hoheitlice Aufgaben wahrgenommen. Die Staatsmonopolunternehmen hatten überhaupt nicht die Befugnis, Mitbewerber zuzulassen. Das war Sache der Regierung.

    > Du nennst die neuen Netzbetreiber "Parasiten" und profitierst
    > sicherlich auch durch deren Existenz. Wären diese nicht auf dem
    > Markt, wäre nach dem Willen der Telekom, noch nicht einmal DSL als
    > Technik vorhanden.

    Das ist Unsinn, die Deutsche Telekom AG allein hat ADSL in Deutschland eingeführt und maßgeblich an der Standardisierung von ADSL mitgewirkt. Technische Innovation, die für den massenmarkt bedeutsam wäre, ist von der Konkurrenz nicht ausgegangen.

    > Wenn doch, würde der Preis bei gerade einmal 384 Kbit (um UMTS einen
    > Sinn zu geben) wahrscheinlich die 100€ Marke pro Monat sprengen.

    Auch das ist eine böswillige Verleumdung, die Fakten des Jahres 1999 beweisen, dass Du lügst.

    > Was die Telekom mit ihrem BTX vor Jahren "abgesahnt" hat, bleibt mir
    > ein Leben lang unvergessen.

    Na, dann erzähl mal, ich werde Dich dann korrigieren und beweisen, dass alles ganz anders war, als Du Dir das vorstellst.

    > Die Kabel sind vorhanden. Weshalb verkauft die Telekom nicht das
    > "Letzte Meile" Kabel zu meinem Haus, nicht an einen anderen
    > Anbieter, wenn ich als Nutzer nicht bei der Telekom sein will ?

    Das ist alles reguliert. Wenn ein anderer Anbieter Dich als Kunde haben will, dann kann er die Doppelader zu von der Bundesnetzagentur festgelegten Preisen kaufen. Oft genug ist es aber so, das alternative Anbieter in ändlichen Regionen gar nicht anbieten wollen.

    > Die "Post" hatte dazu viele Jahre ungestört Zeit, die neuen Anbieter
    > bräuchten Jahre und ein Vermögen hierzu, um die Leitungen zu legen.

    Jetzt wird Glasfaser verlegt und die "neuen Anbieter" sind wieder nicht dabei. Es sieht nicht so aus, als wollten die sich darauf verlassen, dass die Bundesnetzagentur dafür sorgt, dass die Telekom als billiger Vorleister missbraucht werden kann.

    > Der Privatanbieter gräbt die Straße auf und legt ein neues Kabel
    > neben dem vorhandenen der Telekom ein. Das Telekom Kabel das zum
    > Haus verlegt ist bleibt daraufhin anhand des Anbieterwechsels ohne
    > Funktion.

    Darum kann jeder Anbieter die TAL bei der Telekom kaufen. Und schon ist es seine Ader.

    > Ich finde die Klage der Privatfirmen, die Telekom solle ihnen die
    > letzte Meile verkaufen, gar nicht "Parasitär"

    Du hast augenscheinlich nicht verstanden, worum es überhaupt geht: BREKO will die TAL-Miete nach unten drücken, das ist alles.

  9. Re: Soso

    Autor: Serbitar 19.09.06 - 21:53

    Wauzi schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Aha. Jetzt legen sie Beschwerde ein. Vielleicht
    > sollte man den Herren mal wieder klar machen, dass
    > die T-Com 2004 per Gesetz und RegTP (jetzt BNetzA)
    > dazu gezwungen wurde, Resale einzuführen. Die
    > T-Com hat sich mit Händen und Füßen gewehrt.
    >
    > Und jetzt passts dem Wettbewerb auch wieder nicht.
    > Durchgeknallter, stinkfauler Haufen!


    Das Problem ist aber die TAL wird vom Kunden der Telekom bezahlt. Die DSL Leitung zahlt dann zum Beispiel 1und1 aber die holen sich das Geld vom ihrem Kunden, der schon die TAL an die T-Com abdrückt. Die Breko kann gerne mal ihre Augen schließen und weiter träumen. Wenn hier Bundesnetzargentur nochmal die Preise für die BREKO Parasiten senkt fall ich vom Glauben ab. Die Preise sind angemessen. Die BREKO darf nicht ihre Mitglieder mit den Resellern vergleichen, die Reseller bekommen nur die DSL Leitung, die BREKOs bekommen die komplette Teilnehmeranschlussleitung und können damit alles anbieten, die Reseller eben nicht. Hier Zahlt den Rest der TAL eben nicht der Reseller sonder der T-Com Kunde!
    Das sollte selbst der BREKO klar sein. Nur wollen sie eben noch mehr für noch weniger Geld.

  10. Re: Soso

    Autor: , 20.09.06 - 00:52

    > Das Gegenteil ist richtig: Sie finanzierte den
    > maladen Staatshaushalt seit Anfang der 80er Jahr
    > für Jahr mit zweistelligen Milliardenbeträge mit.
    > Und dies, obwohl sie keine Gewinne hätte nachen
    > dürfen.

    Falsch, nicht sie [die gute Telekom] finanzierte den Staatshaushalt, sondern der gute Bürger. Umso mehr gehört das Netz eigentlich den Bürgern und nicht der Telekom

    > Das ist Unsinn, die Deutsche Telekom AG allein hat
    > ADSL in Deutschland eingeführt und maßgeblich an
    > der Standardisierung von ADSL mitgewirkt.
    > Technische Innovation, die für den massenmarkt
    > bedeutsam wäre, ist von der Konkurrenz nicht
    > ausgegangen.

    Wenn du dich zurückerinnern würdest, dann müsstest du eigentlich sehen, dass damals regulierungstechnisch überhaupt noch nicht die Vorraussetzungen für vernünftigen Wettbewerb im Telekommunikationsmarkt gegeben waren. Den Wettbewerbern kannst du wohl kaum zum Vorwurf machen, nicht mal eben hohe milliardenschwere Investitionen zu tätigen, um ein kleines bißchen zur Telekom in Konkurrenz treten zu können, die Telekom aber ein gemachtes Nest übernommen hat.
    Also, dankbar müssen wir der Telekom über ADSL bestimmt nicht sein. Wenn ich mir allein vorstelle, dass zur DSL Einführung in Deutschland andere europäische Staaten längst über unsere lächerlichen minütlich abgerechneten Schmalbandanbindungen lachten. Und das als DIE Wirtschaftsmacht in Europa, pfft. Diese "Innovation" kam Lichtjahre zu spät in Deutschland. Hättest ja mal versuchen können einem Norweger oder Österreicher zur Einführung von DSL in Deutschland noch ein bewunderndes Staunen zu entlocken.

    > Das ist alles reguliert. Wenn ein anderer Anbieter
    > Dich als Kunde haben will, dann kann er die
    > Doppelader zu von der Bundesnetzagentur
    > festgelegten Preisen kaufen. Oft genug ist es aber
    > so, das alternative Anbieter in ändlichen Regionen
    > gar nicht anbieten wollen.

    Im Gegensatz zur Telekom?

    > Jetzt wird Glasfaser verlegt und die "neuen
    > Anbieter" sind wieder nicht dabei. Es sieht nicht
    > so aus, als wollten die sich darauf verlassen,
    > dass die Bundesnetzagentur dafür sorgt, dass die
    > Telekom als billiger Vorleister missbraucht werden
    > kann.

    Japp, ein Grund weshalb sich die BREKO aufregt. Die DSL Reseller werden durch die Preispolitik der Telekom auch nicht gerade ermutigt, eigene Netze zu bauen. Die Telekom lebt nämlich ganz gut damit, ihr Netz zu vermieten.
    Und die Telekom hat noch lange nicht abgegeben, was sie nach der Verstaatlichung als billige Vorleistung bekommen hat.

    > Du hast augenscheinlich nicht verstanden, worum es
    > überhaupt geht: BREKO will die TAL-Miete nach
    > unten drücken, das ist alles.

    Die BREKO will, dass die Gebühren für die Anmietung der klitzekleinen "letzten Meile" preislich in ein vernünftiges Verhältnis gerückt wird zur Anmietung des ganzen Telekom Netzes inkl. "letzter Meile". Momentan ist das Verhältnis ein Witz. Die Telekom fährt gut damit, macht sie alternativen Anbietern den Ausbau eines eigenen Netzes damit doch ziemlich unattraktiv und kann so auch in Zukunft weiterhin ihr günstig erworbenes Netz vermieten. Die Reseller sind Kunden, keine Konkurrenten.

  11. Re: Soso

    Autor: , 20.09.06 - 01:11

    > Die BREKO darf nicht ihre
    > Mitglieder mit den Resellern vergleichen, die
    > Reseller bekommen nur die DSL Leitung, die BREKOs
    > bekommen die komplette Teilnehmeranschlussleitung
    > und können damit alles anbieten, die Reseller eben
    > nicht.

    Soso, die Reseller bekommen _nur_ die DSL Leitung. Nochmal kurz zum mitschreiben, welche Investitionen sind dann überhaupt neben Callcentern und ein wenig lustigen Mehrwertdiensten überhaupt von den Resellern zu tätigen?
    Die BREKOS bekommen nur die letzte Meile, der Rest ist ihr Geschäft. Fällt dir ein Unterschied auf in Bezug auf die nötigen Investitionen? Fällt dir ein Unterschied auf in Bezug auf das Risiko? Fällt dir nicht auf, dass die Telekom eher davon profitiert, wenn die Reseller brav weiter das TCom Netz nutzen, anstatt ein eigenes zu bauen? Diese Faktoren müssen berücksichtigt werden, wenn es darum geht, ein vernünftiges Preisverhältnis zwischen letzter Meile und DSL-Netz Anmietung zu finden. Die Anmietung der letzten Meile muss selbstverständlich weitaus günstiger sein, als die Anmietung des DSL-Netzes. Das DSL-Netz ist immerhin ein vollständig nutzbarer Dienst, eine komplett nutzbare Infrastruktur. Die letzte Meile allein für sich ist völlig unbrauchbar.

    Reseller sind für die TCom Kunden, BREKOS sind Konkurrenten.

    > Hier Zahlt den Rest der TAL eben nicht der
    > Reseller sonder der T-Com Kunde!

    Als nächstes willst du wahrscheinlich noch erzählen, dass die Mieteinnahmen der letzten Meile von den parasitären BREKOS für die TCom nicht kostendeckend sind und vom armen TCom Kunden subventioniert werden müssen. Muss wohl der Grund sein, weshalb die TCom so teuer ist.

  12. Re: Soso

    Autor: Youssarian 20.09.06 - 13:34

    Komma töste:

    > Falsch, nicht sie finanzierte den Staatshaushalt, sondern der gute
    > Bürger. Umso mehr gehört das Netz eigentlich den Bürgern und nicht
    > der Telekom

    Der Nutznießer einer Leistung erwirbt kein Eigentumsrecht an Produktionsmitteln bei Inanspruchnahme und Bezahlung der Leistung. Du erwirbst auch kein Eigentumsrecht an der Mietwohnung, weil Du Miete zahlst.

    Andererseits gehörte die Telekom (Post und Bahn) natürlich uns allen, da sie eine Behörde des Staates war. Der Staat hat dieses Eigentum allerdings im Auftrag aller Bürger größtenteils an Investoren verkauft. Und damit endet das Eigentum des Staates an der Telekom.

    [...]

    Nee, Alter, ist gut, lass 'mal stecken! Man muss schon einigermaßen stalinistisch verblendet sein, um so einen Quatsch zusammenzustottern, wie Du es z.B. da oben getan hast.

  13. Re: Soso

    Autor: frank0607 20.09.06 - 14:02

    Youssarian schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Das Gegenteil ist richtig: Sie finanzierte den
    > maladen Staatshaushalt seit Anfang der 80er Jahr
    > für Jahr mit zweistelligen Milliardenbeträge mit.
    > Und dies, obwohl sie keine Gewinne hätte nachen
    > dürfen.
    Und trotzdem ist das Netz alleine aus Steuergeldern aufgebaut worden! Ich habe bei der "grauen Post" gelernt und weiß, wie dort mit dem Geld umgegangen und wie kalkuliert wurde!!!

  14. Re: Soso

    Autor: Youssarian 20.09.06 - 14:32

    frank0607 schrieb:

    > Und trotzdem ist das Netz alleine aus Steuergeldern aufgebaut worden!

    Telefongebühren sind keine Steuern. Wenn die Telekom Jahr für Jahr zweistelligen Milliardenbeträge an den Finanzminister überwies, dann wurden die Steuerzahler entlastet und nicht belastet. Was also soll Dein Trotz? Möchtest Du hier der Forenkasper werden oder was soll das?

    > Ich habe bei der "grauen Post" gelernt und weiß, wie dort mit dem
    > Geld umgegangen und wie kalkuliert wurde!!!

    Du weißt nichts, das zeigt Deine kindische Trotzreaktion. Natürlich war die Telekom ineffizient, regulierungswütig, innovationsfeindlich und wurde von trägen Kommissköppen geleitet. Wie es halt in jeder Behörde so ist. Darum musste der Laden auch privatisiert werden, damit da einmal jemand mit dem eisernen Besen auskehrt. (10.000 Arbeitsplätze pro Jahr)

    Deshalb ist das Netz aber eben nicht aus Steuergeldern finanziert worden. (Und selbst, wenn diese gezielt gestreute Lüge wahr wäre, ändert es nicht daran, dass der Staat der Eigentümer war und dieses Eigentum verkauft hat.)

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