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Fernwirkung als Allerheilmittel

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  1. Fernwirkung als Allerheilmittel

    Autor: Neelix&Moe 01.04.20 - 09:13

    Kann bitte jemand - welcher Wissen in dem Bereich hat - Stellung zu meiner Behauptung, den Überlegungen und Fragen hier nehmen?

    Behauptung:
    Es existiert ein potentiell gefährlicher Zirkelbezug der Technologien zu einander. IT braucht Strom, Strom braucht IT.

    Gerne erkläre ich den Hintergrund meiner Behauptung etwas detaillierter. Um ein Stromnetz am Leben zu erhalten muss die Produktion immer in etwa gleich gross sein, wie der Verbrauch. Ist der Verbrauch höher als die Produktion sinkt die Frequenz (wird < 50Hz), ist der Verbrauch tiefer als die Produktion steigt die Frequenz (wird > 50Hz). Früher haben Menschen in den Kraftwerken auf die Frequenzmesser geschaut und die Leistung des Kraftwerks manuell kontrolliert und das erforderte viel Fingerspitzengefühl und Erfahrung. Wie im Artikel beschrieben wurde, machen das heute Fernwirksysteme, Übung im Regelbetrieb haben die Menschen nicht mehr und ich behaupte jetzt einfach mal, dass viele Kraftwerke gar nicht mehr ohne Weiteres manuell gesteuert werden könnten. Dies weil man die Steuerstände längst den neuen Gegebenheiten angepasst hat. Nun sahen wir in der Schweiz einige Telekomproviderausfälle, IMHO hauptsächlich durch menschliches Versagen und Lastspitzen verursacht. Würde nun ein zentraler Event (wie zum Beispiel die synchrone Erkrankung von systemrelevanten Spezialisten) einen Carrier in die Knie zwingen, ist damit zu rechnen, dass auch die daran angeschlossenen Regelsystem nicht mehr funktionieren würden. Die Folge wäre eine Destabilisierung der Netze und letztlich möglicherweise eine Notabschaltung. Die Folge wäre, dass auch die verbliebenen Provider keine Energie mehr bekommen würden und das Ganze fällt (weil die Leute mit dem Wissen nicht mehr koordiniert werden können) Stück um Stück in sich zusammen. Ein Neustart wäre auch kein einfaches Unterfangen, weil die Kommunikation komplett fehlen würde (inklusive Post, weil ohne Strom kein Verteilzentrum).

    Fragen:
    1) Gibt es eine saubere Trennung von Telekomprovidern und den Netzen, welche die Energiebetreiber nutzen?
    2) Gibt es Notfallpläne in komplett offline zugänglicher Form bei den Stromanbietern / Telekomprovidern, welche einen weiteren Betrieb komplett ohne Kommunikation sicherstellen bzw. eine Wiederherstellung erlauben? …und geht das auch wenn man im Notstrombetrieb läuft?
    3) Ist die Infrastruktur genug stark entflochten, dass man Regionale Gruppen wiederherstellen könnte und so Stück für Stück von einem komplett ausgeschalteten Zustand wieder hochfahren könnte?

    Persönlich glaube ich, wir sitzen auf einem Pulverfass ohne uns dessen wirklich bewusst zu sein.

    Cheers, Simon

  2. Re: Fernwirkung als Allerheilmittel

    Autor: mj 06.04.20 - 13:35

    die generatoren synchronissieren sich auf das netz....dafür braucht es kein kommunikation

    sehr schön bei notstromaggregaten zu sehen die sich bei spannungswiederkehr ohne lück auf das netz schalten.

    schlecht ist das es dadurch nicht soviel schwarstatfähige kraftwerke gibt

    ich seh den großen black out auch als riesenproblem

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