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OT: Einordnung Stadia zu anderen Plattformen

Am 17. Juli erscheint Ghost of Tsushima; Assassin's Creed Valhalla und Watch Dogs Legions konnten wir auch gerade länger anspielen - Anlass genug, um über Actionspiele, neue Games und die Next-Gen-Konsolen zu sprechen! Unser Chef-Abenteurer Peter Steinlechner stellt sich einer neuen Challenge: euren Fragen.
Er wird sie am 16. Juli von 14 Uhr bis 16 Uhr beantworten.
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  1. OT: Einordnung Stadia zu anderen Plattformen

    Autor: sky_net 09.04.20 - 10:19

    Etwas OT, aber kann mir bitte mal jemand genau erklären, was Stadia nun eigentlich ist?
    Ich kenne und nutze bisher PS Now, bei dem man ja ein Abo abschließt und dann alles zocken kann, was der Katalog hergibt.
    GeforceNow habe ich zwar nicht, aber habe ich zumindest auch verstanden - man zahlt ein Abo für die bereitstellung der Serverkapazität und kann dann Spiele zocken, die man bei Steam gekauft hat.
    Dann kenne ich noch Shadow, bei dem man ja letzten Endes seinen eigenen GamingPC gestellt bekommt und dort machen kann was man will.

    Wie genau ordnet sich denn Stadia nun da ein?
    Bisher habe ich es so verstanden: Abo analog zu GeforceNow, nur dass die Games nicht bei Steam sondern bei Stadia selber gekauft werden müssen, was das ganze ja zu einer geschlossenen Plattform macht. Soweit richtig?
    Wie passen da ein kostenloser Account und Inklusivspiele rein? Wo soll da der Mehrwert sein gegenüber den o.g. Plattformen?
    Ich blicke da irgendwie nicht mehr durch und die Stadia Webseite ist ja mal so überhaupt keine Hilfe.

  2. Re: OT: Einordnung Stadia zu anderen Plattformen

    Autor: mnementh 09.04.20 - 10:29

    sky_net schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Etwas OT, aber kann mir bitte mal jemand genau erklären, was Stadia nun
    > eigentlich ist?
    > Ich kenne und nutze bisher PS Now, bei dem man ja ein Abo abschließt und
    > dann alles zocken kann, was der Katalog hergibt.
    > GeforceNow habe ich zwar nicht, aber habe ich zumindest auch verstanden -
    > man zahlt ein Abo für die bereitstellung der Serverkapazität und kann dann
    > Spiele zocken, die man bei Steam gekauft hat.
    > Dann kenne ich noch Shadow, bei dem man ja letzten Endes seinen eigenen
    > GamingPC gestellt bekommt und dort machen kann was man will.
    >
    > Wie genau ordnet sich denn Stadia nun da ein?
    > Bisher habe ich es so verstanden: Abo analog zu GeforceNow, nur dass die
    > Games nicht bei Steam sondern bei Stadia selber gekauft werden müssen, was
    > das ganze ja zu einer geschlossenen Plattform macht. Soweit richtig?
    > Wie passen da ein kostenloser Account und Inklusivspiele rein? Wo soll da
    > der Mehrwert sein gegenüber den o.g. Plattformen?
    > Ich blicke da irgendwie nicht mehr durch und die Stadia Webseite ist ja mal
    > so überhaupt keine Hilfe.

    Der später kommende kostenlose Service soll über Spieleverkäufe über die Plattform finanziert werden. Deshalb kaufst Du da Spiele, aber der Katalog ist auf die Stadia-Plattform zugeschnitten, das ist nicht ein virtueller PC wie Shadow.

    Beim derzeit verfügbaren Pro-Account zahlt man im Monat 10¤ (oder jetzt eben für zwei Monate nichts), dafür bekommt man monatliche Spiele und Rabatte. Und theoretische eine höhere Qualität (4K und so). Es sind immer die Spiele von mehreren Monaten verfügbar (zwei oder drei), das macht aktuell neun Spiele, die an anderer Stelle schon genannt wurden. Bist Du länger dabei, dann bleiben auch die früheren monatlichen Spiele, die Du freigeschaltet hast verfügbar, so lange Du für Pro zahlst (ähnlich wie bei PS Plus). Rabatte für Pro-Nutzer beinhalten immer wechselnde Sales. Ich habe beispielsweise AC:Odyssey für die Hölfte gekauft. Die per Pro-Rabatt gekauften Spiele werden dann auch später im verfügbar bleiben, wenn Du Pro nicht mehr bezahlst und auf den kostenlosen Basisservice zurückfällst.

    EDIT: Und Google könnte mich echt als Support-Dienstleister bezahlen, wenn ich anstatt ihrer den Dienst erkläre. Denn das kann ich bestätigen, Google kommuniziert in Sachen Stadia recht verwirrend.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.04.20 10:30 durch mnementh.

  3. Re: OT: Einordnung Stadia zu anderen Plattformen

    Autor: sky_net 09.04.20 - 10:54

    Ich glaube so langsam lichtet sich das Bild für mich, vielen Dank :)
    Der Vergleich mit PS Plus ist da ja wirklich sehr treffend, nur das man hier eben streamt.
    Für mich persönlich klingt Stadia dann wie die schlechteste Option, im Vergleich zu den anderen genannten Varianten. Wo liegt denn der Mehrwert hier, wenn ich doch mit GeforceNow einen ähnlichen Dienst habe, der mir aber die Einbindung von Steam ermöglich? Die paar kostenlosen Boni Spiele können es ja eher nicht sein oder?
    Ich hatte gehofft, dass Stadia hier eher in Richtung "Netflix für Spiele" geht, so wie es PS Now ja letzten Endes auch macht. Irgendwie wirkt das nun Gebotene für mich eher abschreckend, weil viel zu kompliziert und ohne ersichtlichen Mehrwert. Oder gibt es da irgendeinen USP, der mir noch nicht klar ist?

    Ich finde es auch traurig, dass Google nicht in der Lage ist, seinen eigenen Dienst mit einfachen Worten klar und deutlich zu beschreiben und von der Konkurrenz abzusetzen. Aber ist ja nicht das erste Mal... :)

  4. Re: OT: Einordnung Stadia zu anderen Plattformen

    Autor: countzero 09.04.20 - 11:42

    Für mich ist ein klarer Vorteil im Vergleich zu Geforce Now die "User Experience".

    Geforce Now:
    Ich muss eine App installieren, auf den nächsten freien Server warten und beim ersten Start eines Spiels (und hin und wieder auch danach) mich mit meinem Steam-Account anmelden, inklusive Zwei-Faktor-Authentifizierung. Die letzten paar Mal waren (mit einem kostenlosen Account) die Warteschlangen so lang, dass ich es gleich sein gelassen habe.

    Stadia:
    Ich gehe auf stadia.google.com, bin automatisch in meinen Account eingeloggt und klicke auf das Spiel, das ich spielen will. Fünf Sekunden später ist das Spiel gestartet.
    Außerdem waren zumindest bei meinem etwa einstündigen Test gestern Abend die Bildqualität und Performance deutlich besser.

    Das Geschäftsmodell von Stadia gefällt mir aber auch nicht. Ich werde Gylt durchspielen und wenn in zwei Monaten keine interessant Spiele zum Abo dazugekommen sind, wieder kündigen. Vollpreis-Spiele werde ich keine kaufen und alles, was günstiger ist und mich interessiert, habe ich schon woanders gekauft (aktuell gibt es z.B. Tomb Raider für 10¤, das habe ich aber 2013 schon gespielt).

  5. Re: OT: Einordnung Stadia zu anderen Plattformen

    Autor: Hotohori 09.04.20 - 13:25

    Ein weiterer Vorteil gegenüber Geforce Now: Die Stadia Spiele sind direkt für die Stadia Plattform von den Entwicklern optimiert.

    Ob das jetzt aber in der Praxis für den Spieler eine bessere Spielbarkeit bedeutet... keinen Schimmer. Probleme scheinen die Leute auch genug bei Stadia mit flüssigem spielen zu haben.

  6. Re: OT: Einordnung Stadia zu anderen Plattformen

    Autor: mnementh 09.04.20 - 13:57

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein weiterer Vorteil gegenüber Geforce Now: Die Stadia Spiele sind direkt
    > für die Stadia Plattform von den Entwicklern optimiert.
    >
    > Ob das jetzt aber in der Praxis für den Spieler eine bessere Spielbarkeit
    > bedeutet... keinen Schimmer. Probleme scheinen die Leute auch genug bei
    > Stadia mit flüssigem spielen zu haben.
    Naja, ich würde das "optimiert" mal ganz groß in Anführungszeichen setzen. Es ist korrekt, dass kleine Anpassungen notwendig sind, um das Spiel auf der Stadia-Hardware laufen zu lassen. Da Stadia für viele Spieleentwickler aber eine kleine Plattform ist, ziehen sie sich mit minimalem Porting-Aufwand aus der Affäre. Wirklich investieren um zu "optimieren" macht niemand. Um zu sehen was in der Plattform wirklich steckt, werden wir auf die Google-eigenen Spiele warten müssen. Die ja angeblich in Entwicklung sein sollen.

  7. Re: OT: Einordnung Stadia zu anderen Plattformen

    Autor: countzero 09.04.20 - 14:36

    mnementh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hotohori schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ein weiterer Vorteil gegenüber Geforce Now: Die Stadia Spiele sind
    > direkt
    > > für die Stadia Plattform von den Entwicklern optimiert.
    > >
    > > Ob das jetzt aber in der Praxis für den Spieler eine bessere
    > Spielbarkeit
    > > bedeutet... keinen Schimmer. Probleme scheinen die Leute auch genug bei
    > > Stadia mit flüssigem spielen zu haben.
    > Naja, ich würde das "optimiert" mal ganz groß in Anführungszeichen setzen.
    > Es ist korrekt, dass kleine Anpassungen notwendig sind, um das Spiel auf
    > der Stadia-Hardware laufen zu lassen. Da Stadia für viele Spieleentwickler
    > aber eine kleine Plattform ist, ziehen sie sich mit minimalem
    > Porting-Aufwand aus der Affäre. Wirklich investieren um zu "optimieren"
    > macht niemand. Um zu sehen was in der Plattform wirklich steckt, werden wir
    > auf die Google-eigenen Spiele warten müssen. Die ja angeblich in
    > Entwicklung sein sollen.

    Witzigerweise hatte ausgerechnet das Stadia-exklusive Spiel (Gylt) bei meinem Test gestern die meisten Probleme.

  8. Re: OT: Einordnung Stadia zu anderen Plattformen

    Autor: mnementh 09.04.20 - 15:23

    countzero schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mnementh schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Hotohori schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Ein weiterer Vorteil gegenüber Geforce Now: Die Stadia Spiele sind
    > > direkt
    > > > für die Stadia Plattform von den Entwicklern optimiert.
    > > >
    > > > Ob das jetzt aber in der Praxis für den Spieler eine bessere
    > > Spielbarkeit
    > > > bedeutet... keinen Schimmer. Probleme scheinen die Leute auch genug
    > bei
    > > > Stadia mit flüssigem spielen zu haben.
    > > Naja, ich würde das "optimiert" mal ganz groß in Anführungszeichen
    > setzen.
    > > Es ist korrekt, dass kleine Anpassungen notwendig sind, um das Spiel auf
    > > der Stadia-Hardware laufen zu lassen. Da Stadia für viele
    > Spieleentwickler
    > > aber eine kleine Plattform ist, ziehen sie sich mit minimalem
    > > Porting-Aufwand aus der Affäre. Wirklich investieren um zu "optimieren"
    > > macht niemand. Um zu sehen was in der Plattform wirklich steckt, werden
    > wir
    > > auf die Google-eigenen Spiele warten müssen. Die ja angeblich in
    > > Entwicklung sein sollen.
    >
    > Witzigerweise hatte ausgerechnet das Stadia-exklusive Spiel (Gylt) bei
    > meinem Test gestern die meisten Probleme.
    Gylt ist ein Indie-Spiel mit gekaufter Exklusivität. Da ist auch kein großen Budget für Optimierungen zu erwarten. Aber es ist ein größtenteils recht gutes Spiel. Ich fand das Ende nicht gut, vor allen Dingen die letzte Actionszene (ich bin da glaube ich häufiger gestorben als im Rest des Spiels). Aber abgesehen davon fand ich es recht gut.

  9. Re: OT: Einordnung Stadia zu anderen Plattformen

    Autor: Anonymer Nutzer 10.04.20 - 07:52

    sky_net schrieb:
    ------------------------------------------------------------------------------
    > Ich glaube so langsam lichtet sich das Bild für mich, vielen Dank :)
    > Der Vergleich mit PS Plus ist da ja wirklich sehr treffend, nur das man
    > Wo liegt denn der Mehrwert
    > hier, wenn ich doch mit GeforceNow einen ähnlichen Dienst habe, der mir
    > aber die Einbindung von Steam ermöglich? Die paar kostenlosen Boni Spiele
    > können es ja eher nicht sein oder?
    > Ich hatte gehofft, dass Stadia hier eher in Richtung "Netflix für Spiele"
    > geht, so wie es PS Now ja letzten Endes auch macht. Irgendwie wirkt das nun
    > Gebotene für mich eher abschreckend, weil viel zu kompliziert und ohne
    > ersichtlichen Mehrwert. Oder gibt es da irgendeinen USP, der mir noch nicht
    > klar ist?

    Die 1080p Variante kostet (zumindest wenn der Dienst dann mal komplett public geht) bei Stadia nichts während du bei Geforce Now hier für schon ein Monatsabo abschließen musst. Das Abo bei Stadia ist für die 4k/60fps Variante, die Geforce Now leistungstechnisch nicht bietet.

    Des Weiteren läuft Stadia auf allen Geräten, wo ein Chromebrowser läuft. Du musst dir keinen Client installieren und kannst dann z. B. auch auf einem Chromebook, IPad oder einem Linux spielen, wofür Geforce Now keine Clients anbietet.

    Jeder wird da seine Präferenzen haben. Ich persönlich bin froh das ich gerade kein Steam brauche und mich nicht auf zwei Plattformen anmelden muss, um ein Spiel zu spielen.

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