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  5. › Jugendschutz: USK kritisiert…

So ein Aufwand!!!

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. So ein Aufwand!!!

    Autor: merlin 1961 25.09.06 - 09:32

    Wieder mal ne epische Diskussion über Killerspiele. Ich kanns wirklich nicht mehr hörer. Es doch inzwischen Konsens dass Killerspiele nicht in Kinderhände gehören. Ausserdem hat Frontal 21 bereits mehrfach bewiesen dass unser Jugendschutz in diesem Bereich nicht fuktioniert. Die Konsequenz kann nur ein völliges Verbot von allen Spielen mit gewalttägigem Inhalt sein. Dann hören auch diese unsinnigen Diskussionen aus.

  2. Re: So ein Aufwand!!!

    Autor: massagno 25.09.06 - 09:35

    merlin 1961 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Wieder mal ne epische Diskussion über
    > Killerspiele. Ich kanns wirklich nicht mehr hörer.
    > Es doch inzwischen Konsens dass Killerspiele nicht
    > in Kinderhände gehören. Ausserdem hat Frontal 21
    > bereits mehrfach bewiesen dass unser Jugendschutz
    > in diesem Bereich nicht fuktioniert. Die
    > Konsequenz kann nur ein völliges Verbot von allen
    > Spielen mit gewalttägigem Inhalt sein. Dann hören
    > auch diese unsinnigen Diskussionen aus.

    Full Ack.
    Das bisherige System hat auf der ganzen Linie versagt. Ich bin wirklich erschreckt was für einen Schund unsere Kinder spielen und wie einfach es für sie ist da ran zu kommen. In den meisten Geschäften wird überhaupt nicht kontrolliert und wenn doch mal kontrolliert wird lässt man es sich von den Eltern schenken.

  3. Eltern überfordert

    Autor: gotton 25.09.06 - 10:00

    massagno schrieb:
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    > merlin 1961 schrieb:
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    > -----
    > > Wieder mal ne epische Diskussion über
    >
    > Killerspiele. Ich kanns wirklich nicht mehr
    > hörer.
    > Es doch inzwischen Konsens dass
    > Killerspiele nicht
    > in Kinderhände gehören.
    > Ausserdem hat Frontal 21
    > bereits mehrfach
    > bewiesen dass unser Jugendschutz
    > in diesem
    > Bereich nicht fuktioniert. Die
    > Konsequenz
    > kann nur ein völliges Verbot von allen
    >
    > Spielen mit gewalttägigem Inhalt sein. Dann
    > hören
    > auch diese unsinnigen Diskussionen
    > aus.
    >
    > Full Ack.
    > Das bisherige System hat auf der ganzen Linie
    > versagt. Ich bin wirklich erschreckt was für einen
    > Schund unsere Kinder spielen und wie einfach es
    > für sie ist da ran zu kommen. In den meisten
    > Geschäften wird überhaupt nicht kontrolliert und
    > wenn doch mal kontrolliert wird lässt man es sich
    > von den Eltern schenken.

    Das Problem ist doch dass viele Eltern gar nicht mehr die Zeit haben sich um ihre Kinder zu kümmern. Da werden die Kinder dann vorm TV oder Computer geparkt. Das die Eltern nicht mehr kontrollieren können was die Kids machen muss der Staat das übernehmen.

  4. Re: Eltern überfordert

    Autor: derKlaus 25.09.06 - 10:06

    gotton schrieb:
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    > Das Problem ist doch dass viele Eltern gar nicht
    > mehr die Zeit haben sich um ihre Kinder zu
    > kümmern. Da werden die Kinder dann vorm TV oder
    > Computer geparkt. Das die Eltern nicht mehr
    > kontrollieren können was die Kids machen muss der
    > Staat das übernehmen.

    Tut mir Leid, das sehe ich nicht so. Genau das ist das Problem, Eltern immer mehr aus der Verantwortung zu nehmen. Kein 7jähriger besitzt Medienkompetenz. Damit wird man nicht geboren, sondern diese bekommt man vermittelt, genauso wie lesen, schreiben und rechnen. Nur sind in dem Bereich Medienkompetenz die Eltern durchaus gefordert. Allerdings kann kaum einer die Spiele seiner Kinder sichten, bewerten und dann filtern. Und das Argument keine Zeit ist wohl die Allerweltsausrede für sowas. Es ist gerade die Aufgabe der Eltern, Ihre Spößlinge für soetwas zu sensibilisieren.

  5. Re: So ein Aufwand!!!

    Autor: the_spacewürm 25.09.06 - 10:13

    merlin 1961 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Wieder mal ne epische Diskussion über
    > Killerspiele. Ich kanns wirklich nicht mehr hörer.
    > Es doch inzwischen Konsens dass Killerspiele nicht
    > in Kinderhände gehören. Ausserdem hat Frontal 21
    > bereits mehrfach bewiesen dass unser Jugendschutz
    > in diesem Bereich nicht fuktioniert. Die
    > Konsequenz kann nur ein völliges Verbot von allen
    > Spielen mit gewalttägigem Inhalt sein. Dann hören
    > auch diese unsinnigen Diskussionen aus.


    Noch viel besser: ein völliges Verbot alle Medien mit potentiell gewaltätigen Inhalten, als da wären Computer allgemein (also insbesondere Internet, Spiele), DVDs samt Abspielgeräten (schließlich ist es kein sonderlich großes Problem Filme mit gewalttätigem Inhalt zu bekommen), Videos und Geräte die zu deren Abspielen fähig sind, Fernsehen (nirgends kann man soviel (tödliche) Gewalt ansehen wie im TV, seien es Horrorfilme, Actionfilme, Krimis (von Tatort über Columbo bis CSI, überall steht meist eine Gewalttat am Anfang und es werden im Laufe der sog. "Story" weitere begangen, sogar nicht selten der vorgebliche "Täter" mithilfe von Schußwaffen getötet), Nachrichten, Sportveranstaltungen (Boxkämpfe!) uvm.), Printmedien (Zeitungen und Zeitschriften berichten im allgemeinen auch über Gewalttaten, meist sogar mit Bildmaterial!), Bücher im allgemeinen, schließlich gibt es in dem Bereich auch sehr viele Werke die von Gewalt handeln, seien es Romane (insbesondere sog. "Krimis"), Theaterstücke (ich verweise auf die vielen Toten in klassischen Theaterstücken), Geschichsbücher, aber auch religiöse Bücher (ein nicht unbeträchtlicher Teil der allseits beliebten "Bibel" behandelt Gewalt an der einen oder anderen Person; es werden Menschen gequält, an Kreuze geschlagen, Kriege gefochten, ganze Heere ausgelöscht!).
    Fazit: da quasi jedes Medium, wie ich oben ausführlich dargelegt habe, potentiell (und auch tatsächlich) gewaltätige Inhalte darstellt, kann das Ziel nur ein totales Verbot dieser Medien sein!

  6. Re: Eltern überfordert

    Autor: gotton 25.09.06 - 10:14

    derKlaus schrieb:
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    > gotton schrieb:
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    > > Das Problem ist doch dass viele Eltern gar
    > nicht
    > mehr die Zeit haben sich um ihre Kinder
    > zu
    > kümmern. Da werden die Kinder dann vorm TV
    > oder
    > Computer geparkt. Das die Eltern nicht
    > mehr
    > kontrollieren können was die Kids machen
    > muss der
    > Staat das übernehmen.
    >
    > Tut mir Leid, das sehe ich nicht so. Genau das ist
    > das Problem, Eltern immer mehr aus der
    > Verantwortung zu nehmen. Kein 7jähriger besitzt
    > Medienkompetenz. Damit wird man nicht geboren,
    > sondern diese bekommt man vermittelt, genauso wie
    > lesen, schreiben und rechnen. Nur sind in dem
    > Bereich Medienkompetenz die Eltern durchaus
    > gefordert. Allerdings kann kaum einer die Spiele
    > seiner Kinder sichten, bewerten und dann filtern.
    > Und das Argument keine Zeit ist wohl die
    > Allerweltsausrede für sowas. Es ist gerade die
    > Aufgabe der Eltern, Ihre Spößlinge für soetwas zu
    > sensibilisieren.

    Ist dir eigentlich klar war es kostet heutzutage Kinder zu haben? Nur wenige verdienen so viel Geld dass ein Elternteil zuhause bleiben und sich um die Kinder kümmern kann. Bei den meisten Paaren sind Jobs für beide Elternteile pflicht um die Familie auf einem einigermaßen akzeptablen Niveau durchzubringen. Dadurch ergeben sich zwangsläufig Zeiten in denen die Kinder unbeaufsichtigt sind und alles tun was sie wollen. Und selbst wenn noch Zeit da ist dann fehlt es oftmals bei den Eltern an der nötigen Kompetenz um Killerspiele überhaupt auf dem Rechner zu finden und als solche zu erkennen. Nicht jeder kennt sich mit Computern so gut aus wie du vielleicht.

  7. Alles auf die eltern abschieben.

    Autor: the ranger 25.09.06 - 10:19

    merlin 1961 schrieb:
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    > Wieder mal ne epische Diskussion über
    > Killerspiele. Ich kanns wirklich nicht mehr hörer.
    > Es doch inzwischen Konsens dass Killerspiele nicht
    > in Kinderhände gehören. Ausserdem hat Frontal 21
    > bereits mehrfach bewiesen dass unser Jugendschutz
    > in diesem Bereich nicht fuktioniert.

    Ja sie funktioniert nicht weil der Gesetzgeben die ganze Verantwortung einfach auf die Eltern abgeschoben hat. Viele Eltern können diese aufgabe aber einfach nicht erfüllen sei es aus Zeit oder aus Kompetenzgründen. Viele Eltern kennen sich mit den Medien schlechter aus als ihre Kinder.

    > Die
    > Konsequenz kann nur ein völliges Verbot von allen
    > Spielen mit gewalttägigem Inhalt sein. Dann hören
    > auch diese unsinnigen Diskussionen aus.

    Ein Verbot alleine hilft nur begrenzt. Zusätzlich sollten auch die Eltern stärker über Killerspiele und ihre Wirkung informiert werden.

  8. Re: So ein Aufwand!!!

    Autor: Rosa-Kleidchen 25.09.06 - 10:23

    massagno schrieb:
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    > merlin 1961 schrieb:
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    > > Wieder mal ne epische Diskussion über
    >
    > Killerspiele. Ich kanns wirklich nicht mehr
    > hörer.
    > Es doch inzwischen Konsens dass
    > Killerspiele nicht
    > in Kinderhände gehören.
    > Ausserdem hat Frontal 21
    > bereits mehrfach
    > bewiesen dass unser Jugendschutz
    > in diesem
    > Bereich nicht fuktioniert. Die
    > Konsequenz
    > kann nur ein völliges Verbot von allen
    >
    > Spielen mit gewalttägigem Inhalt sein. Dann
    > hören
    > auch diese unsinnigen Diskussionen
    > aus.
    >
    > Full Ack.
    > Das bisherige System hat auf der ganzen Linie
    > versagt. Ich bin wirklich erschreckt was für einen
    > Schund unsere Kinder spielen und wie einfach es
    > für sie ist da ran zu kommen. In den meisten
    > Geschäften wird überhaupt nicht kontrolliert und
    > wenn doch mal kontrolliert wird lässt man es sich
    > von den Eltern schenken.
    >
    >
    Dem Gesagten kann ich nur beipflichten.
    Darueber hinaus sollten sich Politiker fragen, ob es nicht
    sinnvoller waere, die Kinder und Jugendlichen fuer Schuetzen-
    vereine zu gewinnen. Die virtuelle Gewalt in gewaltsteigernden
    Videospielen birgt eine sehr grosse Gefahr. Die emotionale Schwelle
    fuer das toeten von "Computer-Gegnern" ist weitaus geringer als
    das Schiessen auf Tontauben. Die Schuetzenvereine haben meiner Meinung nach Ihre Aufgabe, Kinder und Jugendliche eine Alternative zur sinnvollen Freizeitgestaltung zu bieten, wahrzunehmen. Notfalls mit staatlicher Unterstuetzung.


  9. Re: Eltern überfordert

    Autor: Codemonkey 25.09.06 - 10:29

    Also ich finde nicht das es Eltern überfordert, der kleie Codemonkey hat damals auch Wolfenstein3D gespielt und Mama Codemonkey, Papa Codemonkey und Oma Codemonkey haben es gewußt (und nichts gesagt)...

    Und um auf eine Spieleverpackung zu sehen und ein dickes fettes rotes auf der abgerundeten Kante stehendes Quadrat mit den schwarzen Buchstaben AB 18 zu erkennen brauch man als Elternteil auch keine gesonderte EDV Ausbildung.

    Da ich auch nicht zu Amokläufen neige und durchaus öfter einen Grund dazu habe, denke ich auch das Kinder die "Kllerspiele" spielen nicht gleich Amokläufer werden, erst wenn der komplette Lebensinhalt nur noch der Computer und das Spiel ist, sollte man sich Gedanken machen.

    Es ist schließlich nicht so als ob es keine Warnzeichen gibt, was man draus macht ist eine andere Frage.

    Außerdem sollte der verdammte Einzelhandel kontrolliert werden, damit er nicht mehr alles an jeden verscherbelt!



    gotton schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > derKlaus schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > gotton schrieb:
    >
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    >
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    > > Das Problem ist doch dass
    > viele Eltern gar
    > nicht
    > mehr die Zeit
    > haben sich um ihre Kinder
    > zu
    > kümmern. Da
    > werden die Kinder dann vorm TV
    > oder
    >
    > Computer geparkt. Das die Eltern nicht
    >
    > mehr
    > kontrollieren können was die Kids
    > machen
    > muss der
    > Staat das
    > übernehmen.
    >
    > Tut mir Leid, das sehe ich
    > nicht so. Genau das ist
    > das Problem, Eltern
    > immer mehr aus der
    > Verantwortung zu nehmen.
    > Kein 7jähriger besitzt
    > Medienkompetenz. Damit
    > wird man nicht geboren,
    > sondern diese bekommt
    > man vermittelt, genauso wie
    > lesen, schreiben
    > und rechnen. Nur sind in dem
    > Bereich
    > Medienkompetenz die Eltern durchaus
    >
    > gefordert. Allerdings kann kaum einer die
    > Spiele
    > seiner Kinder sichten, bewerten und
    > dann filtern.
    > Und das Argument keine Zeit ist
    > wohl die
    > Allerweltsausrede für sowas. Es ist
    > gerade die
    > Aufgabe der Eltern, Ihre Spößlinge
    > für soetwas zu
    > sensibilisieren.
    >
    > Ist dir eigentlich klar war es kostet heutzutage
    > Kinder zu haben? Nur wenige verdienen so viel Geld
    > dass ein Elternteil zuhause bleiben und sich um
    > die Kinder kümmern kann. Bei den meisten Paaren
    > sind Jobs für beide Elternteile pflicht um die
    > Familie auf einem einigermaßen akzeptablen Niveau
    > durchzubringen. Dadurch ergeben sich zwangsläufig
    > Zeiten in denen die Kinder unbeaufsichtigt sind
    > und alles tun was sie wollen. Und selbst wenn noch
    > Zeit da ist dann fehlt es oftmals bei den Eltern
    > an der nötigen Kompetenz um Killerspiele überhaupt
    > auf dem Rechner zu finden und als solche zu
    > erkennen. Nicht jeder kennt sich mit Computern so
    > gut aus wie du vielleicht.


  10. Re: Eltern überfordert

    Autor: Olm et 25.09.06 - 10:51

    Codemonkey schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Also ich finde nicht das es Eltern überfordert,
    > der kleie Codemonkey hat damals auch Wolfenstein3D
    > gespielt und Mama Codemonkey, Papa Codemonkey und
    > Oma Codemonkey haben es gewußt (und nichts
    > gesagt)...

    Was ja nur beweist dass sie entweder keine Medienkompetenz haben oder sich einen Dreck um ihre Kinder/Enkel kümmern.

    > Und um auf eine Spieleverpackung zu sehen und ein
    > dickes fettes rotes auf der abgerundeten Kante
    > stehendes Quadrat mit den schwarzen Buchstaben AB
    > 18 zu erkennen brauch man als Elternteil auch
    > keine gesonderte EDV Ausbildung.

    Die meisten Gewaltspiele machen als Raubkopier ihre Runde auf den Schulhöfen und Raubkopien haben keine Altersempfehlung.

    > Da ich auch nicht zu Amokläufen neige und durchaus
    > öfter einen Grund dazu habe, denke ich auch das
    > Kinder die "Kllerspiele" spielen nicht gleich
    > Amokläufer werden, erst wenn der komplette
    > Lebensinhalt nur noch der Computer und das Spiel
    > ist, sollte man sich Gedanken machen.

    Erst wenn jemand Knietief im Blut seine Opfer watet sollte man sich Sorgen machen.... Oder wie meinst du dass?

    > Es ist schließlich nicht so als ob es keine
    > Warnzeichen gibt, was man draus macht ist eine
    > andere Frage.
    >
    > Außerdem sollte der verdammte Einzelhandel
    > kontrolliert werden, damit er nicht mehr alles an
    > jeden verscherbelt!

    Ihr Profit ist denen doch wichtiger als Moral, das zieht sich aber durch unsere gesammte Wirtschaft (einschliesslich Banken, Industrie,...).

  11. Re: Eltern überfordert

    Autor: derKlaus 25.09.06 - 11:01

    gotton schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ist dir eigentlich klar war es kostet heutzutage
    > Kinder zu haben? Nur wenige verdienen so viel Geld
    > dass ein Elternteil zuhause bleiben und sich um
    > die Kinder kümmern kann. Bei den meisten Paaren
    > sind Jobs für beide Elternteile pflicht um die
    > Familie auf einem einigermaßen akzeptablen Niveau
    > durchzubringen. Dadurch ergeben sich zwangsläufig
    > Zeiten in denen die Kinder unbeaufsichtigt sind
    > und alles tun was sie wollen.

    Hallo Gotton,

    ich bin mir in der Tat bewußt, was es kostet, "sich Kinder zu leisten" (bin mit vier Geschwistern groß geworden, beide Eltern berufstätig). Deswegen haben meine Freundin und ich auch noch keine. Und ich habe in meiner Kindheit und Jugend Horrorfilme gesehen und üble Actionspiele gespielt. Deswegen bin ich aber nicht zum Amoklaufenden Killer mutiert, da meine Eltern trotz Arbeit, zu knappem Haushaltsgeld und dem Haushalt an sich immer Zeit gefunden haben, mir vernünfige ethische und moralische Grundsätze mitzugeben. Natürlich kannman die 80er nicht mit dem angehenden 21. Jahrhundert von den Kosten her vergleichen. Eine fünfköpfige Familie kann sich heute keiner mehr leisten.

    > Und selbst wenn noch
    > Zeit da ist dann fehlt es oftmals bei den Eltern
    > an der nötigen Kompetenz um Killerspiele überhaupt
    > auf dem Rechner zu finden und als solche zu
    > erkennen.

    Genau das ist das Problem. Bevor man seinen Nachwuchs sensibilisieren kann, muß man das Thema ja erstmal selbst erfassen und verstehen und sich seine Meinung dazu bilden.

    > Nicht jeder kennt sich mit Computern so
    > gut aus wie du vielleicht.

    Das ist ja nicht ein auf Computer begrenztes Problem. Hier geht es natürlich darum. Aber normalerweise hat doch jeder im Freundskreis oder Familie jamenden, dar sich damit auskennt. Aber Computerkenntnisse ist ein anderes Thema, das wie gesagt hier nur bedingt etwas damit zu tun hat.

    Grüsse,

    derKlaus

  12. Re: Eltern überfordert

    Autor: berlingo 25.09.06 - 11:07

    gotton schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > derKlaus schrieb:
    > --------------------------------------------------
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    > > gotton schrieb:
    >
    > --------------------------------------------------
    >
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    > > Das Problem ist doch dass
    > viele Eltern gar
    > nicht
    > mehr die Zeit
    > haben sich um ihre Kinder
    > zu
    > kümmern. Da
    > werden die Kinder dann vorm TV
    > oder
    >
    > Computer geparkt. Das die Eltern nicht
    >
    > mehr
    > kontrollieren können was die Kids
    > machen
    > muss der
    > Staat das
    > übernehmen.
    >
    > Tut mir Leid, das sehe ich
    > nicht so. Genau das ist
    > das Problem, Eltern
    > immer mehr aus der
    > Verantwortung zu nehmen.
    > Kein 7jähriger besitzt
    > Medienkompetenz. Damit
    > wird man nicht geboren,
    > sondern diese bekommt
    > man vermittelt, genauso wie
    > lesen, schreiben
    > und rechnen. Nur sind in dem
    > Bereich
    > Medienkompetenz die Eltern durchaus
    >
    > gefordert. Allerdings kann kaum einer die
    > Spiele
    > seiner Kinder sichten, bewerten und
    > dann filtern.
    > Und das Argument keine Zeit ist
    > wohl die
    > Allerweltsausrede für sowas. Es ist
    > gerade die
    > Aufgabe der Eltern, Ihre Spößlinge
    > für soetwas zu
    > sensibilisieren.
    >
    > Ist dir eigentlich klar war es kostet heutzutage
    > Kinder zu haben? Nur wenige verdienen so viel Geld
    > dass ein Elternteil zuhause bleiben und sich um
    > die Kinder kümmern kann. Bei den meisten Paaren
    > sind Jobs für beide Elternteile pflicht um die
    > Familie auf einem einigermaßen akzeptablen Niveau
    > durchzubringen.

    Full Ack. Allein die Miete (4 Zimmer wenn man Kinder hat) in einer größeren Stadt frisst ein komplettes Gehalt. Das Zweite geht für Lebensunterhalt und Kleidung drauf.

    > Dadurch ergeben sich zwangsläufig
    > Zeiten in denen die Kinder unbeaufsichtigt sind
    > und alles tun was sie wollen. Und selbst wenn noch
    > Zeit da ist dann fehlt es oftmals bei den Eltern
    > an der nötigen Kompetenz um Killerspiele überhaupt
    > auf dem Rechner zu finden und als solche zu
    > erkennen. Nicht jeder kennt sich mit Computern so
    > gut aus wie du vielleicht.

    Wenn man den ganzen Tag gearbeitet hat kommt man gegen 18 Uhr müde nach Hause und braucht erst mal seine Ruhe. Dann kommen die üblichen Hausarbeiten, Nachts sinkt man dann totmüde in sein Bett. Wann soll ich dann bitteschön nocht mehrere Stunden mich um die Kinder kümmern?

  13. Re: Alles auf die eltern abschieben.

    Autor: don.rule 25.09.06 - 11:11

    ich habe in meiner kindheit auch alles gespielt und gesehen, und meine eltern haben sich nie dazu geäußert.

    das problem ist einfach oft das soziale umfeld.
    meine eltern haben mir halt sonst sachen wie moral und andere grundsätze gut vermittelt.
    aber viele eltern sind wegen ihrer eigenen oft fehlenden bildung nicht in der lage, solche sachen zu vermitteln.

    es ist fast unmöglich für ein kind aus "beschränkten" elternhaus, selber nicht abzurutschen, und hier wird es dann auch mit den gewaltspielen gefährlich.

    also meine meinung ist, mal ganz übertrieben, ein kind, dessen eltern halbwegs schlau sind, und ihrem kind sämtliche "lebensweisheiten" beibringen, ist nicht so gefährdet, wie eines bei dem die eltern den ganzen tag betrunken vor dem fernseher sitzen.

    da das aber schon weit verbreitet ist, muss der jugendschutz besser durchgreifen.

  14. Re: Eltern überfordert

    Autor: Codemonkey 25.09.06 - 11:17

    Natürlich haben Kinder keine Medienkompetenz, allerdings spielen Kinder "Killerspiele" auch mit einer anderen Motivation als Erwachsene, Stickwort der Reiz des Verbotenen.

    Und man muß nicht so lange warten bis die Blagen bis zu den Knien im Blut stehen, meinst du nicht als Elternteil das sich mal mit seinem Kind beschäftigt merkt man sowas nicht?

    "Na Sohnemann was hast du heute gemacht warst du mit deinen Kumpels Fußballspielen?"
    "Ne ich habe mir einen lange schwarzen Mantel gekauft, den ganzen Tag Leute über den Haufen geballert und mich im Schützenverein angemeldet, Freunde hab ich eh nicht weil mich alle Leute komisch finden"

    Außerdem glaub ich einfach nicht das der normale Konsum von Computerspielen wo auch mal ein paar brutalere bei sind Kinder auf Knopdruck zu Irren werden läßt. Da spiele sicher mehrer Faktoren mit. Computer an jemanden erschossen, Computer aus, Psychopath.
    Dazwischen ist noch viel Platz um zu intervenieren, aber dann muß man sich auch drum kümmern.
    Desweiteren bin ich der Meinung das es auch in der Steinzeit Amokläufer gab, ich glaube wie Menschen von ihren Mitmenschen behandelt werden ist ausschlaggebender für die Sozialisierung als irgendwelche Medien.



    Naja mit den Raubkopien geb ich dir natürlich recht, aber ich wollte nicht das leidige Thema anfangen, das Raupkopien schlecht sind, da ja ein Großteil der Leute hier der Meinung ist Raubkopien sind modernes Robin-Hood-tum.

    Deshalb kann man auch nur sagen das die USK ihre Arbeit gut macht, was man draus macht ist leider Sache des Einzelhandels und der Eltern.


    Olm et schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Codemonkey schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Also ich finde nicht das es Eltern
    > überfordert,
    > der kleie Codemonkey hat damals
    > auch Wolfenstein3D
    > gespielt und Mama
    > Codemonkey, Papa Codemonkey und
    > Oma
    > Codemonkey haben es gewußt (und nichts
    >
    > gesagt)...
    >
    > Was ja nur beweist dass sie entweder keine
    > Medienkompetenz haben oder sich einen Dreck um
    > ihre Kinder/Enkel kümmern.
    >
    > > Und um auf eine Spieleverpackung zu sehen und
    > ein
    > dickes fettes rotes auf der abgerundeten
    > Kante
    > stehendes Quadrat mit den schwarzen
    > Buchstaben AB
    > 18 zu erkennen brauch man als
    > Elternteil auch
    > keine gesonderte EDV
    > Ausbildung.
    >
    > Die meisten Gewaltspiele machen als Raubkopier
    > ihre Runde auf den Schulhöfen und Raubkopien haben
    > keine Altersempfehlung.
    >
    > > Da ich auch nicht zu Amokläufen neige und
    > durchaus
    > öfter einen Grund dazu habe, denke
    > ich auch das
    > Kinder die "Kllerspiele" spielen
    > nicht gleich
    > Amokläufer werden, erst wenn
    > der komplette
    > Lebensinhalt nur noch der
    > Computer und das Spiel
    > ist, sollte man sich
    > Gedanken machen.
    >
    > Erst wenn jemand Knietief im Blut seine Opfer
    > watet sollte man sich Sorgen machen.... Oder wie
    > meinst du dass?
    >
    > > Es ist schließlich nicht so als ob es
    > keine
    > Warnzeichen gibt, was man draus macht
    > ist eine
    > andere Frage.
    >
    > Außerdem
    > sollte der verdammte Einzelhandel
    >
    > kontrolliert werden, damit er nicht mehr alles
    > an
    > jeden verscherbelt!
    >
    > Ihr Profit ist denen doch wichtiger als Moral, das
    > zieht sich aber durch unsere gesammte Wirtschaft
    > (einschliesslich Banken, Industrie,...).


  15. Re: Alles auf die eltern abschieben.

    Autor: methe e demon 25.09.06 - 11:21

    don.rule schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ich habe in meiner kindheit auch alles gespielt
    > und gesehen, und meine eltern haben sich nie dazu
    > geäußert.
    >
    > das problem ist einfach oft das soziale umfeld.
    > meine eltern haben mir halt sonst sachen wie moral
    > und andere grundsätze gut vermittelt.
    > aber viele eltern sind wegen ihrer eigenen oft
    > fehlenden bildung nicht in der lage, solche sachen
    > zu vermitteln.
    >
    > es ist fast unmöglich für ein kind aus
    > "beschränkten" elternhaus, selber nicht
    > abzurutschen, und hier wird es dann auch mit den
    > gewaltspielen gefährlich.
    >
    > also meine meinung ist, mal ganz übertrieben, ein
    > kind, dessen eltern halbwegs schlau sind, und
    > ihrem kind sämtliche "lebensweisheiten"
    > beibringen, ist nicht so gefährdet, wie eines bei
    > dem die eltern den ganzen tag betrunken vor dem
    > fernseher sitzen.
    >
    > da das aber schon weit verbreitet ist, muss der
    > jugendschutz besser durchgreifen.

    Ja, wir haben hier zwei Probleme die sich gegenseitig Aufschaukeln.
    1. Killerspiele
    2. eine generelle Verwarlosung großer Teile der Bevölkerung.

    Viele Eltern wollen oder können ihren Kindern gar keine Werte mehr vermitteln. Wir haben in D den effekt dass gebildete Paare immer weniger Kinder bekommen während gleichzeitig der ungebildete Teil seine Kinderzahl hält. Daraus folgt dass ein immer größerer Anteil von Kindern aus Problemfamilien stammt. Kinder aus solchen Familien sind deshalb besonders durch Killerspiele gefährdet.

  16. Re: So ein Aufwand!!!

    Autor: Rakoon 25.09.06 - 11:23

    the_spacewürm schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > merlin 1961 schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Wieder mal ne epische Diskussion über
    >
    > Killerspiele. Ich kanns wirklich nicht mehr
    > hörer.
    > Es doch inzwischen Konsens dass
    > Killerspiele nicht
    > in Kinderhände gehören.
    > Ausserdem hat Frontal 21
    > bereits mehrfach
    > bewiesen dass unser Jugendschutz
    > in diesem
    > Bereich nicht fuktioniert. Die
    > Konsequenz
    > kann nur ein völliges Verbot von allen
    >
    > Spielen mit gewalttägigem Inhalt sein. Dann
    > hören
    > auch diese unsinnigen Diskussionen
    > aus.
    >
    > Noch viel besser: ein völliges Verbot alle Medien
    > mit potentiell gewaltätigen Inhalten, als da wären
    > Computer allgemein (also insbesondere Internet,
    > Spiele), DVDs samt Abspielgeräten (schließlich ist
    > es kein sonderlich großes Problem Filme mit
    > gewalttätigem Inhalt zu bekommen), Videos und
    > Geräte die zu deren Abspielen fähig sind,
    > Fernsehen (nirgends kann man soviel (tödliche)
    > Gewalt ansehen wie im TV, seien es Horrorfilme,
    > Actionfilme, Krimis (von Tatort über Columbo bis
    > CSI, überall steht meist eine Gewalttat am Anfang
    > und es werden im Laufe der sog. "Story" weitere
    > begangen, sogar nicht selten der vorgebliche
    > "Täter" mithilfe von Schußwaffen getötet),
    > Nachrichten, Sportveranstaltungen (Boxkämpfe!)
    > uvm.), Printmedien (Zeitungen und Zeitschriften
    > berichten im allgemeinen auch über Gewalttaten,
    > meist sogar mit Bildmaterial!), Bücher im
    > allgemeinen, schließlich gibt es in dem Bereich
    > auch sehr viele Werke die von Gewalt handeln,
    > seien es Romane (insbesondere sog. "Krimis"),
    > Theaterstücke (ich verweise auf die vielen Toten
    > in klassischen Theaterstücken), Geschichsbücher,
    > aber auch religiöse Bücher (ein nicht
    > unbeträchtlicher Teil der allseits beliebten
    > "Bibel" behandelt Gewalt an der einen oder anderen
    > Person; es werden Menschen gequält, an Kreuze
    > geschlagen, Kriege gefochten, ganze Heere
    > ausgelöscht!).
    > Fazit: da quasi jedes Medium, wie ich oben
    > ausführlich dargelegt habe, potentiell (und auch
    > tatsächlich) gewaltätige Inhalte darstellt, kann
    > das Ziel nur ein totales Verbot dieser Medien
    > sein!
    >
    >

    Diese aussage kann man kommentar los stehen lassen, daher wenn ein Verbot entweder alles oder garnichts.

  17. Re: So ein Aufwand!!!

    Autor: kanter 25.09.06 - 11:41

    Rakoon schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > the_spacewürm schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > merlin 1961 schrieb:
    >
    > --------------------------------------------------
    >
    > -----
    > > Wieder mal ne epische
    > Diskussion über
    >
    > Killerspiele. Ich kanns
    > wirklich nicht mehr
    > hörer.
    > Es doch
    > inzwischen Konsens dass
    > Killerspiele
    > nicht
    > in Kinderhände gehören.
    > Ausserdem
    > hat Frontal 21
    > bereits mehrfach
    > bewiesen
    > dass unser Jugendschutz
    > in diesem
    >
    > Bereich nicht fuktioniert. Die
    >
    > Konsequenz
    > kann nur ein völliges Verbot von
    > allen
    >
    > Spielen mit gewalttägigem Inhalt
    > sein. Dann
    > hören
    > auch diese unsinnigen
    > Diskussionen
    > aus.
    >
    > Noch viel
    > besser: ein völliges Verbot alle Medien
    > mit
    > potentiell gewaltätigen Inhalten, als da
    > wären
    > Computer allgemein (also insbesondere
    > Internet,
    > Spiele), DVDs samt Abspielgeräten
    > (schließlich ist
    > es kein sonderlich großes
    > Problem Filme mit
    > gewalttätigem Inhalt zu
    > bekommen), Videos und
    > Geräte die zu deren
    > Abspielen fähig sind,
    > Fernsehen (nirgends
    > kann man soviel (tödliche)
    > Gewalt ansehen wie
    > im TV, seien es Horrorfilme,
    > Actionfilme,
    > Krimis (von Tatort über Columbo bis
    > CSI,
    > überall steht meist eine Gewalttat am Anfang
    >
    > und es werden im Laufe der sog. "Story"
    > weitere
    > begangen, sogar nicht selten der
    > vorgebliche
    > "Täter" mithilfe von Schußwaffen
    > getötet),
    > Nachrichten, Sportveranstaltungen
    > (Boxkämpfe!)
    > uvm.), Printmedien (Zeitungen
    > und Zeitschriften
    > berichten im allgemeinen
    > auch über Gewalttaten,
    > meist sogar mit
    > Bildmaterial!), Bücher im
    > allgemeinen,
    > schließlich gibt es in dem Bereich
    > auch sehr
    > viele Werke die von Gewalt handeln,
    > seien es
    > Romane (insbesondere sog. "Krimis"),
    >
    > Theaterstücke (ich verweise auf die vielen
    > Toten
    > in klassischen Theaterstücken),
    > Geschichsbücher,
    > aber auch religiöse Bücher
    > (ein nicht
    > unbeträchtlicher Teil der allseits
    > beliebten
    > "Bibel" behandelt Gewalt an der
    > einen oder anderen
    > Person; es werden Menschen
    > gequält, an Kreuze
    > geschlagen, Kriege
    > gefochten, ganze Heere
    > ausgelöscht!).
    >
    > Fazit: da quasi jedes Medium, wie ich oben
    >
    > ausführlich dargelegt habe, potentiell (und
    > auch
    > tatsächlich) gewaltätige Inhalte
    > darstellt, kann
    > das Ziel nur ein totales
    > Verbot dieser Medien
    > sein!
    >
    > Diese aussage kann man kommentar los stehen
    > lassen, daher wenn ein Verbot entweder alles oder
    > garnichts.

    Na du bist mir ja ein Witzbold.

  18. Re: So ein Aufwand!!!

    Autor: Sora 25.09.06 - 11:49

    merlin 1961 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Wieder mal ne epische Diskussion über
    > Killerspiele. Ich kanns wirklich nicht mehr hörer.
    > Es doch inzwischen Konsens dass Killerspiele nicht
    > in Kinderhände gehören. Ausserdem hat Frontal 21
    > bereits mehrfach bewiesen dass unser Jugendschutz
    > in diesem Bereich nicht fuktioniert. Die
    > Konsequenz kann nur ein völliges Verbot von allen
    > Spielen mit gewalttägigem Inhalt sein. Dann hören
    > auch diese unsinnigen Diskussionen aus.

    Stellt "1961" dein Geburtsdatum dar ? Dann ist mir alles klar.
    Du hast noch nie so ein Spiel gespielt, hab ich recht ?

  19. Den Eltern wird doch alles abgenommen

    Autor: develin 25.09.06 - 12:34

    the ranger schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ja sie funktioniert nicht weil der Gesetzgeben die
    > ganze Verantwortung einfach auf die Eltern
    > abgeschoben hat. Viele Eltern können diese aufgabe
    > aber einfach nicht erfüllen sei es aus Zeit oder
    > aus Kompetenzgründen. Viele Eltern kennen sich mit
    > den Medien schlechter aus als ihre Kinder.

    Entschuldigung, aber ich kann keines deiner Argumente durchgehen lassen. Zum einen nimmt der Gesetzgeber den Eltern SEHR VIEL arbeit ab:
    1) Jugendschutz: BPjS indiziert Spiele die nicht in Kinderhand DUERFEN
    2) Jugendschutz: USK bewertet Spiele verbindlich
    Der legale Weg ist Jugendlichen also grundsaetzlich verschlossen.

    Zum anderen laesst sich der illegale Zugriff auch weitgehend kontrollieren, wenn man ein bischen interesse fuer sein Kind hat.Man unterbindet Raubkopien einfach generell (im Zweifelsfall ab und an mal das Zimmer durchsuchen). Achso, man kann jetzt noch die Internetzeit auf ein vernuenftiges Mass beschraenken (im Zweifelsfall das Zugangspasswort geheimhalten) und schon kann der Jugendliche nicht mehr viel. Damit hat man auch ohne grosse Kompetenz den Vorgang im Griff.

    Das ist weniger als Eltern vor 10 Jahren machen mussten - meine Eltern hatten mehr zu tun. Haben sie auch geschafft. Als letztes damit du es auch verstehst:
    BRUTALE VIDEOSPIELE SIND FUER JUGENDLICHE LEGAL NICHT ZU ERHALTEN.
    MEHR GEHT NICHT. ILLEGALES ZU VERBIETEN MACHT KEINEN SINN.
    Daemmert es langsam? Wenn ich meine Kinder nicht von illegalem abhalten kann, dann habe ich ein Problem das der Staat NICHT LOESEN KANN! Wie kann man das nicht verstehen?

    Willst du einfach alles was nur Erwachsene Verwenden sollten verbieten? Wie ist dass dann mit Software die fuer 3 jaehrige problematisch ist, fuer 16 jaehrige aber OK? Auch alles Verbieten? Denkt denn eigentlich in diesem Land niemand mehr nach?

    > Ein Verbot alleine hilft nur begrenzt. Zusätzlich
    > sollten auch die Eltern stärker über Killerspiele
    > und ihre Wirkung informiert werden.

    1) Die Wirkung von Killerspielen ist nicht widerspruchsfrei dokumentierbar.
    2) Der Staat publiziert regelmaessig darueber (BPjS und USK)
    3) Damit wiedersprichst du dir wiederum teilweise selbst, denn wenn die Eltern keine ZEIT haben, dann nuetzt ihnen auch keine Medien etwas. Die zu lesen brauch auch Zeit.

  20. Re: So ein Aufwand!!!

    Autor: Rakoon 25.09.06 - 13:00

    kanter schrieb:
    -------------------------------------------------------
    >
    > Na du bist mir ja ein Witzbold.

    wo ist der Witz?, hast aber einen seltsamen Humor

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