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Widerlich!

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  1. Widerlich!

    Autor: AllDayPiano 12.05.20 - 16:32

    2,8 Mrd. Euro Umsatz 2019, aber kein Geld, um 45 Angestellte zu bezahlen? Und dann noch bei der EU herumheulen?

    Das ist echt ein neuer moralischer Tiefpunkt im Verlagswesen!

  2. Re: Widerlich!

    Autor: AynRandHatteRecht 12.05.20 - 17:00

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 2,8 Mrd. Euro Umsatz 2019, aber kein Geld, um 45 Angestellte zu bezahlen?
    > Und dann noch bei der EU herumheulen?
    >
    > Das ist echt ein neuer moralischer Tiefpunkt im Verlagswesen!

    Der Markt regelt es. So wie Amazon E-Commerce übernommen hat und Amazon/Microsoft/Google die Cloud. Digitale Produkte und Services skalieren so unfassbar gut und haben so geringe Grenzkosten bei der Skalierung. Kein deutsches Unternehmen mit Ausnahme von SAP hat das wirklich begriffen.

    Alles wird in Dauerschuldverhältnisse ausgelagert, ob laufende Zahlungen für Lizenzen, Hosting, Software-as-a-Service, Infrastruktur, 30-40% Marge bei allen Transaktionen an Plattformbetreiber usw.

    Deutschland hat fertig.

  3. Re: Widerlich!

    Autor: berritorre 12.05.20 - 21:57

    Obwohl ich dir prinzipiell zustimme, aber Umsatz hat noch nicht viel mit Gewinn zu tun. Wo am Ende kein Geld übrig bleibt oder es zumindest nicht null auf null ausgeht, wird man über kurz oder lang was machen müssen. Interessant wäre also neben dem Umsatz auch noch der Gewinn in 2019. Dann wird ein Schuh daraus. Ich gehe aber mal davon aus, dass dieser Gewinn die Gehälter plus Lohnnebenkosten dieser Angestellten übertreffen wird.

    Nichts desto trotz: Dinge die die Welt nicht braucht. Schon alleine für den Namen müssten sie eigentlich pleite gehen.

  4. Re: Widerlich!

    Autor: AynRandHatteRecht 13.05.20 - 01:01

    berritorre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Obwohl ich dir prinzipiell zustimme, aber Umsatz hat noch nicht viel mit
    > Gewinn zu tun. Wo am Ende kein Geld übrig bleibt oder es zumindest nicht
    > null auf null ausgeht, wird man über kurz oder lang was machen müssen.
    > Interessant wäre also neben dem Umsatz auch noch der Gewinn in 2019. Dann
    > wird ein Schuh daraus. Ich gehe aber mal davon aus, dass dieser Gewinn die
    > Gehälter plus Lohnnebenkosten dieser Angestellten übertreffen wird.

    Das wäre dann natürlich ungerecht gegenüber den Angestellten im Konzern, die für die Gewinne gesorgt haben. Querfinanzierung/Subventionierung muss zwar im Rahmen von R&D sein, aber ohne Perspektive ist irgendwann auch mal Schluss. Das hat mit Burda ausnahmsweise nichts zu tun sondern ist gängige wirtschaftliche Praxis. Man probiert Dinge aus und nach ein paar Jahren schaut man dann und wenn es nicht läuft, sperrt man es zu.

    In der Pandemie wird man sicher dort zuerst den Hahn zudrehen, wo bisher noch nie und auch absehbar keine Gewinne oder "Erreichen der Geschäftsziele" (= Reichweite, Marktanteil) möglich erscheinen. Oder es taugt einfach als Ausrede des Scheiterns. Who knows.

    Mich erstaunt hat es, dass der Geschäftsführer von Cliqz, Dr. Marc Al-Hames, bereits einen Tag später als Vorstandsvorsitzender der HolidayCheck AG bestellt wurde, einem anderen Portfolio-Unternehmen von Burda (früher bekannt als Online-Vermarkter Tomorrow-Focus AG, der dann alle Werbe-Bereiche abgestossen und sich auf Holidaycheck fokussiert hat)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.05.20 01:04 durch AynRandHatteRecht.

  5. Re: Widerlich!

    Autor: berritorre 14.05.20 - 21:13

    Würde mich eher wundern, wenn dem nicht so wäre. Ich vermute mal er hat genug Networking betrieben. und die Bude macht vermutlich auch nicht nur wegen Corona zu. Die Krise hat es halt einfach beschleunigt.

    Und ich kenne den Typen nicht, aber wenn er gut ist, dann ist es durchaus sinnvoll ihn an anderer Stelle im Unternehmen einzusetzen, genauso wie bei jedem anderen Mitarbeiter auch.

    Ja, manchmal laufen Sachen schief, aber im Normalfall hat ein Unternehmen durchaus ein berechtigtes Interesse gute Mitarbeiter so lange wie möglich im Unternehmen zu halten.

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