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  5. › Space Force: Die Realität ist…

Schade...

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  1. Schade...

    Autor: gorsch 26.05.20 - 12:15

    ... dass es fast nur Häme für die "Space Force" gibt. Sollte doch eigentlich egal, ob das jetzt Donald Trump oder sonswer ins Leben ruft.

    Dabei wird ignoriert, dass Militärausgaben für den technologischen Fortschritt bisher sehr bedeutsam waren. Es kommt nunmal kein Unternehmen auf die Idee, sowas finanziert zu bekommen. Naja, außer eines von Elon Musk vielleicht, aber den wollen ja auch viele runterkriegen.

    Die Mondlandung war für sich genommen ja auch relativ unsinnig. Ein Mann läuft auf dem Mond herum, ja und? Trotzdem hat es eine Generation von Menschen inspiriert, Wissenschaftler oder Ingenieur zu werden.

  2. Re: Schade...

    Autor: Codemonkey 26.05.20 - 13:54

    Könnte damit zusammenhängen das es bisher immer so lief das die Miltärs/Kaiser neue Spielzeuge haben wollten, dann wollten andere Militärs auch teure Spielzeuge haben und immer mehr Menschen wollten dann auch die teuren Spielzeuge mal testen.

    Und dann sind ein paar Millionen Menschen gestorben.

    Dann vielleicht doch lieber langsamer Fortschritt, der nächste große Spielzeugtest wird echt schmerzhaft.

  3. Re: Schade...

    Autor: HeroFeat 26.05.20 - 14:12

    Ein Teilproblem dürften in manchen Ländern auch die teilweise astronomischen Millitärbudgets sein. Das ganze Geld muss halt auch erstmal irgendwie ausgegeben werden. Gleichzeitig muss aber auch dafür gesorgt werden, das es im nächsten Jahr mindestens das gleiche Budget gibt. Da hängen halt auch viele Jobs dran.

    Ich bin der festen Überzeugung, das wenn man ähnlich viel Geld in zivile Forschung stecken würde, das dann vermutlich sogar mehr dabei herauskommen könnte.

  4. Re: Schade...

    Autor: 7of9 26.05.20 - 14:30

    HeroFeat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Teilproblem dürften in manchen Ländern auch die teilweise
    > astronomischen Millitärbudgets sein. Das ganze Geld muss halt auch erstmal
    > irgendwie ausgegeben werden. Gleichzeitig muss aber auch dafür gesorgt
    > werden, das es im nächsten Jahr mindestens das gleiche Budget gibt. Da
    > hängen halt auch viele Jobs dran.
    >
    > Ich bin der festen Überzeugung, das wenn man ähnlich viel Geld in zivile
    > Forschung stecken würde, das dann vermutlich sogar mehr dabei herauskommen
    > könnte.


    Gerade die EU Staaten geben - vertraglich gesehen - zu wenig für das Militär aus.

  5. Re: Schade...

    Autor: yumiko 26.05.20 - 14:58

    7of9 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gerade die EU Staaten geben - vertraglich gesehen - zu wenig für das
    > Militär aus.
    Glaube ich nicht.
    Sämtliche Forschung der USA kommt aus dem Militär Budget.
    Wenn die EU-Staaten ihre Forschungsausgaben auch zum Militär Etat rechnen, passt das schon.

  6. Re: Schade...

    Autor: 7of9 26.05.20 - 15:17

    yumiko schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 7of9 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Gerade die EU Staaten geben - vertraglich gesehen - zu wenig für das
    > > Militär aus.
    > Glaube ich nicht.
    > Sämtliche Forschung der USA kommt aus dem Militär Budget.
    > Wenn die EU-Staaten ihre Forschungsausgaben auch zum Militär Etat rechnen,
    > passt das schon.

    Das hat mit glauben nichts zu tun. Die Eu Staaten hatten sich verpflichtet 2% des BIP für das Militär auszugeben. Haben die Staaten aber nicht. In Falle von Deutschland zB nur 1,4%. Daher damals auch der Aufschrei von Hr. Trump.

    Siehe www youtube com/watch?v=BLu3qJ_p0ZU

    Würden wir auch die 2% investieren, dann wäre unsere Bundeswehr nicht so marode.

  7. Statt 'nem Video...

    Autor: grutzt 26.05.20 - 16:03

    ... kannst du sicher auch einen Link zu dem Vettrag liefern, wo das mit den 2% drinstehen soll. Wenn es diesen Vertrag wirklich gibt, steht da sicher was von "anstreben" und nicht zwangsweise verballern...

  8. Re: Statt 'nem Video...

    Autor: 7of9 26.05.20 - 16:19

    grutzt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... kannst du sicher auch einen Link zu dem Vettrag liefern, wo das mit den
    > 2% drinstehen soll. Wenn es diesen Vertrag wirklich gibt, steht da sicher
    > was von "anstreben" und nicht zwangsweise verballern...


    .... wird in der verlinkten Doku genannt.

  9. Re: Schade...

    Autor: icepear 26.05.20 - 19:44

    7of9 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das hat mit glauben nichts zu tun. Die Eu Staaten hatten sich verpflichtet
    > 2% des BIP für das Militär auszugeben. Haben die Staaten aber nicht. In
    > Falle von Deutschland zB nur 1,4%. Daher damals auch der Aufschrei von Hr.
    > Trump.
    >
    > Siehe www youtube com/watch?v=BLu3qJ_p0ZU
    >
    > Würden wir auch die 2% investieren, dann wäre unsere Bundeswehr nicht so
    > marode.

    1. Nicht die EU Staaten sondern die NATO Staaten. Das sind zwei verschiedene Dinge. Zum Beispiel Norwegen und die Türkei sind Mitglieder der NATO nicht aber der EU. Schweden und Österreich hingegen sind Mitglieder der EU aber nicht der NATO.

    2. Es ging in der Abmachung (aus dem Jahr 2014 also Jahre bevor Trump Präsident wurde) darum die Ausgaben bis 2024! auf 2% des BIP zu erhöhen.

    3. Deutschland hatte 2019 ein BIP von 3.435,76 Milliarden Euro. 2% wären dann ein Verteidigungshaushalt von rund 68,72 Milliarden. Das wären 2019 ca 19,3% des gesamten Bundeshaushalts gewesen (die USA haben 2019 "nur" 15,2% ihres Bundeshaushalts für Verteidigung ausgegeben). Der deutsche Verteidigungsetat wäre dann auch soweit bekannt der dritt höchste der Welt. Nur übertroffen von China und den USA.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.05.20 19:49 durch icepear.

  10. Re: Schade...

    Autor: 7of9 26.05.20 - 21:00

    icepear schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 7of9 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das hat mit glauben nichts zu tun. Die Eu Staaten hatten sich
    > verpflichtet
    > > 2% des BIP für das Militär auszugeben. Haben die Staaten aber nicht. In
    > > Falle von Deutschland zB nur 1,4%. Daher damals auch der Aufschrei von
    > Hr.
    > > Trump.
    > >
    > > Siehe www youtube com/watch?v=BLu3qJ_p0ZU
    > >
    > > Würden wir auch die 2% investieren, dann wäre unsere Bundeswehr nicht so
    > > marode.
    >
    > 1. Nicht die EU Staaten sondern die NATO Staaten. Das sind zwei
    > verschiedene Dinge. Zum Beispiel Norwegen und die Türkei sind Mitglieder
    > der NATO nicht aber der EU. Schweden und Österreich hingegen sind
    > Mitglieder der EU aber nicht der NATO.
    >
    > 2. Es ging in der Abmachung (aus dem Jahr 2014 also Jahre bevor Trump
    > Präsident wurde) darum die Ausgaben bis 2024! auf 2% des BIP zu erhöhen.
    >
    > 3. Deutschland hatte 2019 ein BIP von 3.435,76 Milliarden Euro. 2% wären
    > dann ein Verteidigungshaushalt von rund 68,72 Milliarden. Das wären 2019 ca
    > 19,3% des gesamten Bundeshaushalts gewesen (die USA haben 2019 "nur" 15,2%
    > ihres Bundeshaushalts für Verteidigung ausgegeben). Der deutsche
    > Verteidigungsetat wäre dann auch soweit bekannt der dritt höchste der Welt.
    > Nur übertroffen von China und den USA.

    zu 1) Da hast du natürlich vollkommen recht. - Mein Fehler, sorry

    zu 2) Fakt ist, die Bundeswehr ist kaputt gespart worden! Und wenn es "nur" 1,6 statt 1,4% mit, die brauchen mehr Geld.

  11. Re: Schade...

    Autor: Trockenobst 26.05.20 - 22:17

    7of9 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > zu 2) Fakt ist, die Bundeswehr ist kaputt gespart worden! Und wenn es "nur"
    > 1,6 statt 1,4% mit, die brauchen mehr Geld.

    Ich kenne zwei Langzeitsoldaten, die nicht mehr bei der Truppe sind. Geld ist nicht das Problem, es werden Milliarden an Beratung raus gepulvert. Die brauchen 1000+ Techniker für Flugzeugreparaturen und Wartung. Diese Techniker müssen fast immer Langzeitsoldaten sein.

    Wer 3-4 Jahre Flugzeugtechniker lernt, will das einfach nicht. Das selbe bei IT oder Arzt. Das könnte ein Zivilist sein, und bei vielen Jobs hat man das auch geändert. Aber eben nicht bei allen. So kriegt man nur 20 Leute im Jahr und dann wundert sich wenn die Flotte am Boden bleibt. Die Amis haben einen ebenso großen Bereich der Non Combat Jobs und dieses Problem nicht.

    Beschaffung und Bevorraten ist sicherlich auch ein Thema, und dafür braucht man mehr Geld. Die Berater sagen auch für sehr viel Geld was gemacht werden muss. Und dann wird es nicht gemacht. Das ist dann irgendwie bescheuert.

  12. Re: Schade...

    Autor: 7of9 26.05.20 - 22:28

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich kenne zwei Langzeitsoldaten, die nicht mehr bei der Truppe sind. Geld
    > ist nicht das Problem, es werden Milliarden an Beratung raus gepulvert. Die
    > brauchen 1000+ Techniker für Flugzeugreparaturen und Wartung. Diese
    > Techniker müssen fast immer Langzeitsoldaten sein.
    > [...]
    > Beschaffung und Bevorraten ist sicherlich auch ein Thema, und dafür braucht
    > man mehr Geld. Die Berater sagen auch für sehr viel Geld was gemacht werden
    > muss. Und dann wird es nicht gemacht. Das ist dann irgendwie bescheuert.

    Die ineffiziente Geldverwendung ist ein weiteres Problem. Das ist vor allem der Bürokratie der BW geschuldet. Aber du kannst nicht bestreiten, dass die BW in den letzten Jahren deutlich weniger Geld zur Verfügung hatte:

    de statista com/statistik/daten/studie/183106/umfrage/anteil-der-militaerausgaben-am-bip-in-deutschland/

    > Wer 3-4 Jahre Flugzeugtechniker lernt, will das einfach nicht. Das selbe
    > bei IT oder Arzt. Das könnte ein Zivilist sein, und bei vielen Jobs hat
    > man das auch geändert. Aber eben nicht bei allen. So kriegt man nur 20
    > Leute im Jahr und dann wundert sich wenn die Flotte am Boden bleibt. Die
    > Amis haben einen ebenso großen Bereich der Non Combat Jobs und dieses
    > Problem nicht.

    Die BW hat durchaus viele Zivil-Angestellte - ich war eine davon (IT Systemelektroniker/in). Das Problem: die Zivis werden schlecht bezahlt - meistens nur E5 bis E6 - und trotzdem wird erwartet, das man in die Kriesengebiete (in Afrika) geht. Zwar nur in seltenen Fällen und dann in einen gesicherten Bereich (nicht "an der front"), aber trotzdem.

    Auf der anderen Seite kann ich schon verstehen, dass die IT-Kräfte und Ärzte Soldaten sein sollen. Die werden in den Krisengebieten eben auch "an der Front" eingesetzt und das kann man letztendlich den Zivis nicht zumuten....
    (die Soldaten werden auch besser bezahlt. Da ist in dem Berufsfeld je nach Eignung bis zu A8 drin).



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 26.05.20 22:29 durch 7of9.

  13. Re: Schade...

    Autor: Trockenobst 26.05.20 - 22:39

    7of9 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auf der anderen Seite kann ich schon verstehen, dass die IT-Kräfte und
    > Ärzte Soldaten sein sollen. Die werden in den Krisengebieten eben auch "an
    > der Front" eingesetzt und das kann man letztendlich den Zivis nicht
    > zumuten....

    Die Beschaffung von Flugzeugersatzteilen muss man nicht an der Front programmieren.
    Die Hubschrauber die hier im Land, etwa bei Katastrophen verwendet werden, verlassen selten die EU. D.h. für diese ganzen Themen kann man zivile Leute nehmen. Das ist einfach kein sauberes Argument, dass man dann lieber keinen nimmt und in der Werbung/Ansprache immer nur Leute im Kampfanzug zeigt.

    Historisch sind auch viele der Bundeswehr-Zentralen für Versorgung und Reparatur etc. weit weg von den großen Städten. Wer zieht denn freiwillig nach Ulm um dort im Krankenhaus zu arbeiten? ;) Ok, ohne Witz. Die Langzeitsoldaten die ich kenne hätten gerne verlängert, aber es wurde schon angedeutet das ihre Kaserne in Bayern zugemacht wird und dann wäre es wohl polnische Grenze oder so geworden dann haben viele nicht verlängert.

    Man will so weitermachen wie bisher, das ist das Problem
    https://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundeswehr-wirtschaftsberater-empfehlen-ruestungskaeufe-an-privatfirma-auszulagern-a-1206242.html

    Mehr Geld ist sicherlich nicht schlecht, aber dann bitte nicht 300 Millionen davon wieder an mehr Berater die 1000¤ pro Wort in ihrem Bericht kriegen - und dann doch nichts passiert.

  14. Re: Schade...

    Autor: 7of9 26.05.20 - 22:43

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 7of9 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Auf der anderen Seite kann ich schon verstehen, dass die IT-Kräfte und
    > > Ärzte Soldaten sein sollen. Die werden in den Krisengebieten eben auch
    > "an
    > > der Front" eingesetzt und das kann man letztendlich den Zivis nicht
    > > zumuten....
    >
    > Die Beschaffung von Flugzeugersatzteilen muss man nicht an der Front
    > programmieren.
    > Die Hubschrauber die hier im Land, etwa bei Katastrophen verwendet werden,
    > verlassen selten die EU. D.h. für diese ganzen Themen kann man zivile Leute
    > nehmen. Das ist einfach kein sauberes Argument, dass man dann lieber keinen
    > nimmt und in der Werbung/Ansprache immer nur Leute im Kampfanzug zeigt.
    >
    > Historisch sind auch viele der Bundeswehr-Zentralen für Versorgung und
    > Reparatur etc. weit weg von den großen Städten. Wer zieht denn freiwillig
    > nach Ulm um dort im Krankenhaus zu arbeiten? ;) Ok, ohne Witz. Die
    > Langzeitsoldaten die ich kenne hätten gerne verlängert, aber es wurde schon
    > angedeutet das ihre Kaserne in Bayern zugemacht wird und dann wäre es wohl
    > polnische Grenze oder so geworden dann haben viele nicht verlängert.
    >
    > Man will so weitermachen wie bisher, das ist das Problem
    > www.spiegel.de
    >
    > Mehr Geld ist sicherlich nicht schlecht, aber dann bitte nicht 300
    > Millionen davon wieder an mehr Berater die 1000¤ pro Wort in ihrem Bericht
    > kriegen - und dann doch nichts passiert.

    Da hast du recht!
    In meinem (speziellen?) Fall ging es auch um die Reparatur von Geräten vor Ort, welches nicht durch die Soldaten erledigt werden konnte...

    Eventuell wäre es auch sinnvoll, mehr von den erfahrenen Langzeitsoldaten zu Berufsoldaten zu befördern. Wozu alle 5 - 8 Jahre neues Fachpersonal ausbilden, wenn man doch schon qualifizierte Leute hat?
    Ich weiß natürlich nicht wie die aktuelle Lage aus sieht, aber so wie ich das höre, scheinen die Berufssoldaten-Stellen doch noch sehr gering zu sein.

  15. Re: Schade...

    Autor: countzero 27.05.20 - 07:24

    7of9 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Würden wir auch die 2% investieren, dann wäre unsere Bundeswehr nicht so
    > marode.

    Gab es in den letzten Jahren nicht regelmäßig Berichte, dass die Bundeswehr ihr aktuelles Budget nicht mal komplett aufbraucht?

    Da scheint es vor allem strukturelle und organisatorische Probleme zu geben. Sowas lässt sich nicht einfach mit mehr Geld lösen.

  16. Re: Schade...

    Autor: HammerTime 27.05.20 - 09:39

    gorsch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... dass es fast nur Häme für die "Space Force" gibt. Sollte doch
    > eigentlich egal, ob das jetzt Donald Trump oder sonswer ins Leben ruft.
    >
    > Dabei wird ignoriert, dass Militärausgaben für den technologischen
    > Fortschritt bisher sehr bedeutsam waren. Es kommt nunmal kein Unternehmen
    > auf die Idee, sowas finanziert zu bekommen.
    Warum hat er das Geld dann nicht in die NASA gesteckt?

    Ach ja, weil es ein dümmlicher PR-Stunt war.

  17. Re: Schade...

    Autor: Garius 27.05.20 - 10:22

    gorsch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... dass es fast nur Häme für die "Space Force" gibt. Sollte doch
    > eigentlich egal, ob das jetzt Donald Trump oder sonswer ins Leben ruft.
    Haben sich doch auch alle über das "aus Star Trek kopierte" Logo aufgeregt obwohl das ST Logo eben auf das bestehende Militärwappen basiert.

    > Dabei wird ignoriert, dass Militärausgaben für den technologischen
    > Fortschritt bisher sehr bedeutsam waren. Es kommt nunmal kein Unternehmen
    > auf die Idee, sowas finanziert zu bekommen. Naja, außer eines von Elon Musk
    > vielleicht, aber den wollen ja auch viele runterkriegen.
    Sehe ich ähnlich. Hängt sicherlich auch mit Trumps image zusammen. Er hat sich nun schon mehrfach als nicht ernstzunehmend geoutet.

    > Die Mondlandung war für sich genommen ja auch relativ unsinnig. Ein Mann
    > läuft auf dem Mond herum, ja und? Trotzdem hat es eine Generation von
    > Menschen inspiriert, Wissenschaftler oder Ingenieur zu werden.
    Bitte? Da hing schon ein bisschen mehr dran. Stichwort kalter Krieg und so. Allerdings hat man ja auch noch länger Leute hingeschickt. Allerdings war technisch damals eben das Zenit erreicht. Heute wird der Mond wieder attraktiv, weil Marsmissionen von dort aus einfach mehr Sinn ergeben.

  18. Re: Schade...

    Autor: Komischer_Phreak 31.05.20 - 10:22

    7of9 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das hat mit glauben nichts zu tun. Die Eu Staaten hatten sich verpflichtet
    > 2% des BIP für das Militär auszugeben. Haben die Staaten aber nicht.

    Bitte keine Fake-News. Es gab eine (rechtlich nicht bindende!) Vereinbarung, die besagte, das die 2 % ein zukünftiges Ziel für NATO-Mitglieder sind. Das wurde auf dem NATO-Gipfel 2014 in Wales vereinbart - mit dem Ziel von 10 Jahren. Da wir noch nicht das Jahr 2024 schreiben, hat Trump also bitte weshalb aufgeschrien?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 31.05.20 10:23 durch Komischer_Phreak.

  19. Re: Schade...

    Autor: brainslayer 01.06.20 - 18:19

    7of9 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > HeroFeat schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ein Teilproblem dürften in manchen Ländern auch die teilweise
    > > astronomischen Millitärbudgets sein. Das ganze Geld muss halt auch
    > erstmal
    > > irgendwie ausgegeben werden. Gleichzeitig muss aber auch dafür gesorgt
    > > werden, das es im nächsten Jahr mindestens das gleiche Budget gibt. Da
    > > hängen halt auch viele Jobs dran.
    > >
    > > Ich bin der festen Überzeugung, das wenn man ähnlich viel Geld in zivile
    > > Forschung stecken würde, das dann vermutlich sogar mehr dabei
    > herauskommen
    > > könnte.
    >
    > Gerade die EU Staaten geben - vertraglich gesehen - zu wenig für das
    > Militär aus.

    na gott sei dank. investitionen ins töten von menschen halte ich für geldverschwendung

  20. Re: Schade...

    Autor: brainslayer 01.06.20 - 18:22

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 7of9 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > zu 2) Fakt ist, die Bundeswehr ist kaputt gespart worden! Und wenn es
    > "nur"
    > > 1,6 statt 1,4% mit, die brauchen mehr Geld.
    >
    > Ich kenne zwei Langzeitsoldaten, die nicht mehr bei der Truppe sind. Geld
    > ist nicht das Problem, es werden Milliarden an Beratung raus gepulvert. Die
    > brauchen 1000+ Techniker für Flugzeugreparaturen und Wartung. Diese
    > Techniker müssen fast immer Langzeitsoldaten sein.
    >
    > Wer 3-4 Jahre Flugzeugtechniker lernt, will das einfach nicht. Das selbe
    > bei IT oder Arzt. Das könnte ein Zivilist sein, und bei vielen Jobs hat
    > man das auch geändert. Aber eben nicht bei allen. So kriegt man nur 20
    > Leute im Jahr und dann wundert sich wenn die Flotte am Boden bleibt. Die
    > Amis haben einen ebenso großen Bereich der Non Combat Jobs und dieses
    > Problem nicht.
    >
    > Beschaffung und Bevorraten ist sicherlich auch ein Thema, und dafür braucht
    > man mehr Geld. Die Berater sagen auch für sehr viel Geld was gemacht werden
    > muss. Und dann wird es nicht gemacht. Das ist dann irgendwie bescheuert.
    die amis rekrutieren aber ihr personal schlichtweg aus der arbeitslosen unterschicht der gesellschaft und bilden diese aus. das gänge hier zwar auch. nur gibts zu wenig leute die bock auf kriegspielen haben im gegensatz zu den usa

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