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Vieles wird in DE mittlerweile übertrieben

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  1. Vieles wird in DE mittlerweile übertrieben

    Autor: FireEmerald 30.05.20 - 16:06

    Naturschutz schön und Recht. Mitbestimmung schön und Recht. Datenschutz, etc. pp.

    Nur ist DE auf dem besten Weg diverse Punkte zu übertreiben. Allein wenn ich lese das es mehr als 300 Einwände gegen so ein Projekt gibt, darf man sich doch die Frage stellen wie lang deren Bearbeitung dauern wird.

    Und ob es nicht eine Möglichkeit gibt diese auf wesentliche Punkt zu beschränken und nicht jeden "Naturschützer" überhaupt zuzulassen.

    Man sieht immer nur ein noch mehr an Demokratie, gibt es überhaupt noch das Gegenteil wo Demokratie abgebaut wird um Strukturen effizienter zu machen?

  2. Re: Vieles wird in DE mittlerweile übertrieben

    Autor: Trockenobst 30.05.20 - 17:40

    FireEmerald schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man sieht immer nur ein noch mehr an Demokratie, gibt es überhaupt noch das
    > Gegenteil wo Demokratie abgebaut wird um Strukturen effizienter zu machen?

    Mir macht es selbst Bauchschmerzen, eine eine relativ schmutzige und wasserintensive Autoproduktion in einem nahezu "trockenen" Naturschutzgebiet zu bauen. Mir ist klar dass es nicht so viele verfügbare freien Flächen mit optimaler Anbindung gibt.

    Aber ob man das unbedingt genau dort hätte machen müssen, hat ein arges G'schmäckle.
    Schon ein paar handvoll Kilometer in dem Süden hätte es andere Gebiete geben, ja teurer, aber schon besser angebunden und mit gewisser Infrastruktur.

    Wer Mitten im Wald eine Fabrik errichtet muss eben damit rechnen, das es mehr zu klären gibt als auf der alten Industriebrache. Das da Firmen keine Lust haben, Altlasten weg zu räumen ist klar, aber das ist dann auch der Grund warum immer mehr mitten im Grünen ihre Fabriken hinstellen wollen.

    Immer mehr Flächen werden versiegelt und dann passt einem ein Detail nicht oder irgendwer macht seine Hand auf, und schon zieht man weiter. Das ist eigentlich Politikversagen.

  3. Re: Vieles wird in DE mittlerweile übertrieben

    Autor: LinuxMcBook 30.05.20 - 18:16

    Trockenobst schrieb:
    > Wer Mitten im Wald eine Fabrik errichtet muss eben damit rechnen, das es
    > mehr zu klären gibt als auf der alten Industriebrache. Das da Firmen keine
    > Lust haben, Altlasten weg zu räumen ist klar, aber das ist dann auch der
    > Grund warum immer mehr mitten im Grünen ihre Fabriken hinstellen wollen.

    Das war ohnehin nur Industriewald.
    Und wenn wir immer mehr Industrie nur noch da zulassen, wo ohnehin die festeste Infrastruktur vorhanden ist, dann haben wir in Städten wie Hamburg, Berlin oder München bald wirklich Mieten von 3000¤/Monat für eine Einzimmerwohnung....

  4. Re: Vieles wird in DE mittlerweile übertrieben

    Autor: Trockenobst 30.05.20 - 21:09

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das war ohnehin nur Industriewald.

    Der Wald ist nicht das Problem, sondern der chronisches Wassermangel.
    Die Fabrik soll ja 20 Jahre halten und wie wir wissen wird es wohl weniger Regnen.
    Das wird dann schwierig mit dem Grundwasser Management und die Frage ist wer für diese Kosten aufkommen wird, wenn man z.B. Regenauffangsysteme und Filterbecken etc. bauen muss. Wer A sagt, muss auch bis Z alles machen. Stichwort: BER oder Stuttgart 21.
    Wenn es erst mal läuft, gibt es kein Halten mehr.


    > Und wenn wir immer mehr Industrie nur noch da zulassen, wo ohnehin die
    > festeste Infrastruktur vorhanden ist

    Wir müssen alle mehr ins Land raus und die Kleinstädte bewohnbarer und mit anständiger Industrieumzügen attraktiv machen. Hier gab es aber Optionen im Süden, weit weg von Berlin oder Großstädte. Nur war dort der Boden viel teurer und hätte von Spekulanten gekauft werden müssen.

    Da wären die Umweltauflagen viel kleiner gewesen und man hätte nicht politisch den Umweltschutz "lockern" müssen. Ich bin grundsätzlich dafür, dass man sich nicht von irgendwem vor den Karren spannen lässt, sei es Tesla, Audi, Parteien oder sonst wem. Das kann man alles richtig machen.

  5. Re: Vieles wird in DE mittlerweile übertrieben

    Autor: thinksimple 31.05.20 - 09:09

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > LinuxMcBook schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das war ohnehin nur Industriewald.
    >
    > Der Wald ist nicht das Problem, sondern der chronisches Wassermangel.
    > Die Fabrik soll ja 20 Jahre halten und wie wir wissen wird es wohl weniger
    > Regnen.
    > Das wird dann schwierig mit dem Grundwasser Management und die Frage ist
    > wer für diese Kosten aufkommen wird, wenn man z.B. Regenauffangsysteme und
    > Filterbecken etc. bauen muss. Wer A sagt, muss auch bis Z alles machen.
    > Stichwort: BER oder Stuttgart 21.
    > Wenn es erst mal läuft, gibt es kein Halten mehr.
    >
    > > Und wenn wir immer mehr Industrie nur noch da zulassen, wo ohnehin die
    > > festeste Infrastruktur vorhanden ist
    >
    > Wir müssen alle mehr ins Land raus und die Kleinstädte bewohnbarer und mit
    > anständiger Industrieumzügen attraktiv machen. Hier gab es aber Optionen im
    > Süden, weit weg von Berlin oder Großstädte. Nur war dort der Boden viel
    > teurer und hätte von Spekulanten gekauft werden müssen.
    >
    > Da wären die Umweltauflagen viel kleiner gewesen und man hätte nicht
    > politisch den Umweltschutz "lockern" müssen. Ich bin grundsätzlich dafür,
    > dass man sich nicht von irgendwem vor den Karren spannen lässt, sei es
    > Tesla, Audi, Parteien oder sonst wem. Das kann man alles richtig machen.

    Man kann schon in diesem Gebiet bauen. Man muss eben aufs Grundwasser Rücksicht nehmen. Bei Tesla hat man eben die vorhandenen Pläne genommen, etwas geändert und eingereicht. Aber nicht auf umwelttechnische Änderungen angepasst. China und USA sind halt in der Beziehung anders als DE.
    Nachdem man mit der Nase draufgestossen wurde hat man es geändert indem man neueste Lackiertechnik und Temperiermethoden verwendet das um einiges weniger Wasser braucht. Wenn.man dies noch mit einer Aufbereitung koppelt ist es fast schon ein geschlossenes System. Einzig der Sanitäre Bedarf ist hier ein Problem.
    Aber alleine durch die einigen Änderungen hat man den Bedarf um einiges gesenkt.

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

  6. Verblendet

    Autor: Kaiser Ming 31.05.20 - 09:43

    mehr fällt mir nicht dazu ein. Mit der Realität haben deine Kommentare jedenfalls nichts zu tun.

    Ich komme aus der Gegend, ich red also nicht vom Hörensagen. Die Gegend ist bekannt für ihren Wasserreichtum. Da gibts Flüsse und an jeder Ecke Seen. Der Wald ist ein Wirtschaftswald only und auch noch von der schlechtesten Sorte nämlich Nadelwald Monokultur. Ein Naturschutzgebiet ist das auch nicht. Der Standort ist direkt an der Autobahn, ruhig ist es da nicht. Besseren Ort findet man kaum.

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > LinuxMcBook schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das war ohnehin nur Industriewald.
    >
    > Der Wald ist nicht das Problem, sondern der chronisches Wassermangel.
    > Die Fabrik soll ja 20 Jahre halten und wie wir wissen wird es wohl weniger
    > Regnen.
    > Das wird dann schwierig mit dem Grundwasser Management und die Frage ist
    > wer für diese Kosten aufkommen wird, wenn man z.B. Regenauffangsysteme und
    > Filterbecken etc. bauen muss. Wer A sagt, muss auch bis Z alles machen.
    > Stichwort: BER oder Stuttgart 21.
    > Wenn es erst mal läuft, gibt es kein Halten mehr.
    >
    > > Und wenn wir immer mehr Industrie nur noch da zulassen, wo ohnehin die
    > > festeste Infrastruktur vorhanden ist
    >
    > Wir müssen alle mehr ins Land raus und die Kleinstädte bewohnbarer und mit
    > anständiger Industrieumzügen attraktiv machen. Hier gab es aber Optionen im
    > Süden, weit weg von Berlin oder Großstädte. Nur war dort der Boden viel
    > teurer und hätte von Spekulanten gekauft werden müssen.

    Je schlechter der Boden je billiger. Also je besser er für Nichtlandwirtschaft geeignet je billiger.
    Aber du kannst ja gerne mal Orte nennen die besser geeignet wären. Ich bin gespannt.

  7. Re: Vieles wird in DE mittlerweile übertrieben

    Autor: wiseboar 31.05.20 - 10:10

    Trockenobst schrieb:
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    > FireEmerald schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Man sieht immer nur ein noch mehr an Demokratie, gibt es überhaupt noch
    > das
    > > Gegenteil wo Demokratie abgebaut wird um Strukturen effizienter zu
    > machen?
    >
    > Mir macht es selbst Bauchschmerzen, eine eine relativ schmutzige und
    > wasserintensive Autoproduktion in einem nahezu "trockenen"
    > Naturschutzgebiet zu bauen. Mir ist klar dass es nicht so viele verfügbare
    > freien Flächen mit optimaler Anbindung gibt.

    Bullshit Naturschutzgebiet. Und die Bedenke wegen Wasserknappheit wurden ausgeräumt und berücksichtigt.

    Der Hauptgrund, dass Tesla dort Bauern wollte waren BESTEHENDE Genehmigungen für eine Autofabrik, die (ich glaub) BMW dann doch nicht gebaut hat. Sich jetzt zu beschweren ist einfach nur dreist und dumm

  8. Re: Vieles wird in DE mittlerweile übertrieben

    Autor: ulink 31.05.20 - 12:59

    Trockenobst schrieb:
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    > LinuxMcBook schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > Die Fabrik soll ja 20 Jahre halten und wie wir wissen wird es wohl weniger
    > Regnen.

    Nein, das wissen WIR nicht sondern das behaupten nur irgendwelche Leute, die sich einbilden, dass es weniger Regen gibt, wenn es wärmer wird. Keine Ahnung, wie die auf diesen Unsinn kommen.

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