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Buch und Haptik

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  1. Buch und Haptik

    Autor: Replay 27.09.06 - 12:36

    Also ich weiß nicht. Ich habe das Gefühl, daß das Ding ein Flop wird.

    Ich zumindest lese lieber richtige Bücher aus Papier, welche dann in den Bücherschränken stehen. Und alle Bücher, die da stehen, habe ich gelesen, was mittlerweile eine kleine Privatbibliothek ergeben hat. Nennt mich altmodisch, weil ich auch keine MP3s runterlade, sondern mir einen Tonträger kaufe und das Zeug für den mobilen Musikgenuß auf MiniDisc aufnehme. Bei Musik möchte ich auch einen haptischen Datenträger haben, genauso wie bei einem Buch. Welch Entspannung ist es doch, in meinem riesigen Sessel zu sitzen und ein gutes Buch zu lesen.

    Aber trotzdem verwende ich eBooks. Weil es auf Reisen schlicht praktischer ist, anstelle dicker Wälzer rumzuwuchten, diverse eBooks auf dem Palm mitzunehmen. Und den Palm habe ich sowieso dabei. Und ich verwende auch MP3. Auf dem PC zur Musikberieselung oder beim Sport, weil mir der MiniDisc-Walkman dafür zu schade ist.

    Ich wäge ab. Ich möchte die Vorteile neuer Technik nutzen, aber die herkömmlichen Dinge nicht missen, weil sie Lebensqualität sind.

    Da viele Leuten einen Palm/PocketPC oder einen anderen PDA haben, verstehe ich nicht, weshalb man sich ein extra Gerät für eBooks kaufen soll. Bleibt die Frage, ob man auf dieses Gerät auch Bücher abseits des Sony-Stores laden kann (Stichwort DRM-Scheiße). Meine eBooks habe ich im Palm eReader-Format oder Mobipocket-Format. Beide Programme gibt es für nahezu alle Plattformen und von daher kann ich alle meine eBooks auf fast allen Plattformen lesen.

  2. Re: Buch und Haptik

    Autor: ME_Fire 27.09.06 - 12:42

    Replay schrieb:
    > Da viele Leuten einen Palm/PocketPC oder einen
    > anderen PDA haben, verstehe ich nicht, weshalb man
    > sich ein extra Gerät für eBooks kaufen soll.
    > Bleibt die Frage, ob man auf dieses Gerät auch
    > Bücher abseits des Sony-Stores laden kann
    > (Stichwort DRM-Scheiße). Meine eBooks habe ich im
    > Palm eReader-Format oder Mobipocket-Format. Beide
    > Programme gibt es für nahezu alle Plattformen und
    > von daher kann ich alle meine eBooks auf fast
    > allen Plattformen lesen.
    >
    > --------------------
    > Sanus per aquam

    Ich hab mir auch mal ein paar EBooks für meinen Palm runtergeladen, hab aber nie wirklich damit gelesen weil dazu das Display einfach zu klein war.

    Dass die EBooks übelst DRM verseucht sein werden, davon gehe ich aus :-(


  3. Re: Buch und Haptik

    Autor: Marek 27.09.06 - 13:20

    Replay schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Also ich weiß nicht. Ich habe das Gefühl, daß das
    > Ding ein Flop wird.
    >
    > Ich zumindest lese lieber richtige Bücher aus
    > Papier, welche dann in den Bücherschränken stehen.
    > Und alle Bücher, die da stehen, habe ich gelesen,
    > was mittlerweile eine kleine Privatbibliothek
    > ergeben hat. Nennt mich altmodisch, weil ich auch
    > keine MP3s runterlade, sondern mir einen Tonträger
    > kaufe und das Zeug für den mobilen Musikgenuß auf
    > MiniDisc aufnehme. Bei Musik möchte ich auch einen
    > haptischen Datenträger haben, genauso wie bei
    > einem Buch. Welch Entspannung ist es doch, in
    > meinem riesigen Sessel zu sitzen und ein gutes
    > Buch zu lesen.
    >
    > Aber trotzdem verwende ich eBooks. Weil es auf
    > Reisen schlicht praktischer ist, anstelle dicker
    > Wälzer rumzuwuchten, diverse eBooks auf dem Palm
    > mitzunehmen. Und den Palm habe ich sowieso dabei.
    > Und ich verwende auch MP3. Auf dem PC zur
    > Musikberieselung oder beim Sport, weil mir der
    > MiniDisc-Walkman dafür zu schade ist.
    >
    > Ich wäge ab. Ich möchte die Vorteile neuer Technik
    > nutzen, aber die herkömmlichen Dinge nicht missen,
    > weil sie Lebensqualität sind.
    >
    > Da viele Leuten einen Palm/PocketPC oder einen
    > anderen PDA haben, verstehe ich nicht, weshalb man
    > sich ein extra Gerät für eBooks kaufen soll.
    > Bleibt die Frage, ob man auf dieses Gerät auch
    > Bücher abseits des Sony-Stores laden kann
    > (Stichwort DRM-Scheiße). Meine eBooks habe ich im
    > Palm eReader-Format oder Mobipocket-Format. Beide
    > Programme gibt es für nahezu alle Plattformen und
    > von daher kann ich alle meine eBooks auf fast
    > allen Plattformen lesen.
    >
    > --------------------
    > Sanus per aquam

    Bei mir ists umgekehrt..bei jedem Umzug gebe ich ein paar Meter Bücher aus den Regalen weg oder entsorge sie. Brauche die genauso wenig wie 10 Meter AudioCDs.
    DAss du Bücher lieber auf Papier liest kann damit zusammenhängen dass du noch kein EBook in der Hand gehabt hast.. ich denke in ein paar Jahren wirds ein Massenmarkt sein. (Gut für die Wälder und die Umwelt (Thema Wasserverbrauch und teilweise auch Chlor bei der Papierherstellung)

  4. Re: Buch und Haptik

    Autor: the_spacewürm 27.09.06 - 13:26

    Ich gebe dir vollkommen recht, sehe aber auch noch einen weiteren Grund warum sich das wohl nicht durchsetzten wird: Der Preis.
    Ein Taschenbuch kostet zwischen 5 und 20 € (manchmal sogar billiger), hier muß ich erstmal 350$ (dann auch €?) investieren und habe wahrscheinlich noch kein einziges Buch erworben. Die kosten nämlich nochmal extra.
    Was bei Musik kein Problem ist (mp3s brauchen genauso ein Abspielgerät wie CDs, Schallplatten oder Tonbänder) ist bei Büchern nicht geben, man hat alles was man zum Lesen braucht eh schon "eingebaut", seine Augen und ein Gehirn, daß die Flecken auf dem Papier in sinnvolle Worte und dann Gedanken umsetzt; insofern wird es wohl kaum vermittelbar sein, warum man plötzlich außer den Büchern noch ein "Abspielgerät" erwerben soll.

    Replay schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Also ich weiß nicht. Ich habe das Gefühl, daß das
    > Ding ein Flop wird.
    >
    > Ich zumindest lese lieber richtige Bücher aus
    > Papier, welche dann in den Bücherschränken stehen.
    > Und alle Bücher, die da stehen, habe ich gelesen,
    > was mittlerweile eine kleine Privatbibliothek
    > ergeben hat. Nennt mich altmodisch, weil ich auch
    > keine MP3s runterlade, sondern mir einen Tonträger
    > kaufe und das Zeug für den mobilen Musikgenuß auf
    > MiniDisc aufnehme. Bei Musik möchte ich auch einen
    > haptischen Datenträger haben, genauso wie bei
    > einem Buch. Welch Entspannung ist es doch, in
    > meinem riesigen Sessel zu sitzen und ein gutes
    > Buch zu lesen.
    >
    > Aber trotzdem verwende ich eBooks. Weil es auf
    > Reisen schlicht praktischer ist, anstelle dicker
    > Wälzer rumzuwuchten, diverse eBooks auf dem Palm
    > mitzunehmen. Und den Palm habe ich sowieso dabei.
    > Und ich verwende auch MP3. Auf dem PC zur
    > Musikberieselung oder beim Sport, weil mir der
    > MiniDisc-Walkman dafür zu schade ist.
    >
    > Ich wäge ab. Ich möchte die Vorteile neuer Technik
    > nutzen, aber die herkömmlichen Dinge nicht missen,
    > weil sie Lebensqualität sind.
    >
    > Da viele Leuten einen Palm/PocketPC oder einen
    > anderen PDA haben, verstehe ich nicht, weshalb man
    > sich ein extra Gerät für eBooks kaufen soll.
    > Bleibt die Frage, ob man auf dieses Gerät auch
    > Bücher abseits des Sony-Stores laden kann
    > (Stichwort DRM-Scheiße). Meine eBooks habe ich im
    > Palm eReader-Format oder Mobipocket-Format. Beide
    > Programme gibt es für nahezu alle Plattformen und
    > von daher kann ich alle meine eBooks auf fast
    > allen Plattformen lesen.
    >
    > --------------------
    > Sanus per aquam


  5. Re: Buch und Haptik

    Autor: KlausPetersen 27.09.06 - 13:43

    > the_spacewürm schrieb:
    ---------------------------------------------------
    > Ich gebe dir vollkommen recht, sehe aber auch noch
    > einen weiteren Grund warum sich das wohl nicht
    > durchsetzten wird: Der Preis.
    > ...
    > insofern wird es wohl kaum
    > vermittelbar sein, warum man plötzlich außer den
    > Büchern noch ein "Abspielgerät" erwerben soll.

    Das kommt ja auch immer drauf an, was man damit anfangen kann / will.

    z.B.

    > > Replay schrieb:
    > >--------------------------------------------
    > > Aber trotzdem verwende ich eBooks.
    > > Weil es auf Reisen schlicht praktischer ist,
    > > anstelle dicker Wälzer rumzuwuchten, diverse
    > > eBooks auf dem Palm mitzunehmen.

    Also statt den halben Koffer voller Bücher mitzunehmen, reicht dann das eBook.

    Das Argument mit dem Preis wird natürlich erst mal verhindern, daß es sich sofort auf dem Massenmarkt durchsetzt.

    Aber es wird trotzdem jede Menge Geeks geben, denen die Kosten egal sind, wenn sie die Vorteile überzeugen.

    Also ich z.B. überlege schon ernsthaft mir so ein Teil zuzulegen, sobald es erhältlich ist und es positive Testberichte dazu gibt.
    Ein PDA ist halt wegen der Größe, der Bildqualität und der sehr begrenzten Akkulaufzeit nur sehr bedingt zum Lesen geeignet.

  6. Re: Buch und Haptik

    Autor: Lesefriggel 27.09.06 - 13:49

    ist interessant, das "typisch deutsch" die Zweifler wieder dominieren.
    Das E-Book kommt ein wenig zu früh, und auch nicht für den alten europäischen Markt... hier schläft sozusagen eh alles auf hohem Niveau... Mobilität ist ein Fremdwort, und lieber lebt man vopn der Stütze als sich weit entfernt Arbeit zu suchen...

    Diejenigen die aber viel unterwegs sind/sein müssen, werden sich vielleicht in Zukunft zu einem starken Markt für solche Produkte entwickeln, wenn sich die Technik erstmal etabliert hat, und Konkurrenz auf dem Markt entsteht, fallen auch die Preise... zur Zeit ist das ja mehr Spielzeug für New-Tech-Fetischisten ...

    Ich warte schon seit langem darauf, das ein E-medium entsteht, dass einem zentnerweise das Bücherschleppen abnimmt, da für die Masse der Inhalt interessanter ist, als die Haptik und Optik drumherum. Vielleicht gibt es dann mehr exklusive Sammeleditionen von Büchern, da die Käuferschaft dann eher zu den "wert-schätzenden" Bürgern gehört, während die Masse sich mit E-Books begnügt.

    Sehr innovativ wäre es aber vor allem, eine kostengünstige Version für den Schulbuch-Markt zu entwickeln...denn diese unverschämte jährliche Abzocke grade bei denen, die eh jeden Euro 3x umdrehen müssen, könnte damit auf Dauer erträglicher gemacht werden.

    Naja... hoffen wir das langsam das E-Book-Zeitalter eingeleitet wird, vielleicht wäre eine Notizfunktion, Übersetzung-on-Demand, etc... auch eine sinnvolle Erweiterung für die kommenden Generationen von Ebooks...

  7. Re: Buch und Haptik

    Autor: SiReX 27.09.06 - 14:23

    Da geht sie hin, die schöne alte Welt. Irgendwie komme ich an dem Gedanken nicht vorbei, dass alles Neue nicht unbedingt auch Verbesserung bedeutet.

    Bücher haben schon Jahrhunderte überdauert und Inschriften bereits Jahrtausende. Ob irgendwann wohl jemand mal nen verstaubten eReader aus'm Lehm meißelt und der dann auch noch funktioniert.. naja, dass mag ich mal stark bezweifeln.

    In der schönen, neuen IT-Welt schmeißt doch jeder im Minutentakt neue Standards auf dem Mark. Unsere Welt überholt sich noch selbst im Datenwahn und am Ende ist wieder ein neues Gerät zu kaufen, ein neuer Standard einzuführen und eine Menge Daten zu konvertieren. Da schlage ich doch lieber mein Buch auf und trinke ganz gemütlich ne analoge Tasse Tee dazu.

    Und das mit dem Standard-Wahn geht doch gerade wieder in die nächste Runde. Was ist denn nun der DVD-Nachfolger? BlueRay? DVD-HD? Bin ich denn überhaupt "ready" dafür? ..oder besser "Ist meine Geldbörse da eigentlich "ready" für?" Da geh ich doch lieber ins Kino.

    Die digitale Welt hat bestimmt viele Vorteile, aber solange die Menschheit noch an dieser elenden Featureritis festhält, wirds wohl nichts werden. Meine Kinder werden wohl irgendwann über meine DVD-Sammlung lachen, wie ich über die Plattensammlung meines Vaters. Aber Bücher lesen werden wir alle noch in Jahrzehnten, da bin ich mir sicher.

    Frag mal den netten Handwerker von nebenan, ob er seine Bauteile aus dem gedruckten Katalog bestellt, oder ob er sich auf der Baustelle per WLAN in den Onlinestore einklickt.

    Schöne neue Welt.

  8. Rationale und irrationale Kriterien

    Autor: demon driver 27.09.06 - 14:35

    Replay schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Also ich weiß nicht. Ich habe das Gefühl, daß das
    > Ding ein Flop wird.
    >
    > Ich zumindest lese lieber richtige Bücher aus
    > Papier, welche dann in den Bücherschränken stehen. [...]
    > möchte die Vorteile neuer Technik
    > nutzen, aber die herkömmlichen Dinge nicht missen,
    > weil sie Lebensqualität sind.

    Ich fürchte, ein Stück weit verwechselst Du hier Lebensqualität mit - vorwiegend irrationalen - Vorstellungen von Lebensstil. Es bleibt Dir natürlich unbenommen, mit Büchern gefüllte Regalwände irgendwie zu "mögen", einen objektiv wahrnehmbaren Einfluss auf "Lebensqualität" dagegen würde ich im Zusammenhang mit einem Buch ganz klar auf dessen Inhalt einerseits und die Handhabung und Handhabungsmöglichkeiten beim Lesen begrenzt sehen. Und da haben wir dann auch die Unterschiede - lässt sich ein elektronischer Reader so bequem handhaben wie ein Taschenbuch? Ist es so robust, langlebig und mobil? "Funktioniert" es wirklich genausogut im Sessel und auf der Couch, im Zug oder Flugzeug, in der Wanne, im Bett? und bleibt es dabei ebensogut und leicht zu halten, zu blättern, zu lesen?

    Auch wenn eine Akkuladung angeblich für 7500 Seiten gut ist, scheinen mir dann am ehesten in dieser Richtung Zweifel zu kommen - abgesehen davon, dass man bei einem 4-Graustufen-800x600-Pixel-Display sicherlich noch nicht wirklich von Druckqualität reden kann, und dass insbesondere die Darstellungsmöglichkeiten von im Text befindlichen Abbildungen doch eher begrenzt sind.

    Klar habe ich auch ein paar alte Bücher im Regal, von deren physischer Erscheinungsform ich mich nur ungern trennen wollen würde, aber generell erscheint es mir eher zweitrangig, ob sich meine "Bücher" physisch in meterlangen Regalwänden oder virtuell in einem unscheinbaren grauen Kasten befinden - letzteres würde immerhin auch viele neue Möglichkeiten der Raumgestaltung eröffnen...

    Meine Probleme mit dem Sony-Gerät habe ich oben angerissen, es scheint mir einfach noch nicht weit genug entwickelt - und in der Tat für seinen Zweck auch viel zu teuer. Angesichts eines solchen Preises würde ich in Gestalt des Readers nicht nur ein zum Taschenbuch gleichwertiges Produkt erwarten, sondern einen echten Mehrwert - zum Beispiel die Möglichkeit, sich Text vorlesen zu lassen...

    > Da viele Leuten einen Palm/PocketPC oder einen
    > anderen PDA haben, verstehe ich nicht, weshalb man
    > sich ein extra Gerät für eBooks kaufen soll.

    Weil 2,5-3" und 320x240 für den Zweck dann doch noch viel geringer geeignet sind...

    > Bleibt die Frage, ob man auf dieses Gerät auch
    > Bücher abseits des Sony-Stores laden kann
    > (Stichwort DRM-Scheiße). [...]

    In der Tat - DRM-kopiergeschützte Literatur wäre nun das allerletzte, was ich haben wollte.

    Gruß,
    d. d.

  9. Re: Buch und Haptik

    Autor: Frickler 27.09.06 - 14:44

    Lesefriggel schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ist interessant, das "typisch deutsch" die
    > Zweifler wieder dominieren.
    > Mobilität ist ein Fremdwort, und lieber lebt man vopn der
    > Stütze als sich weit entfernt Arbeit zu suchen...

    Kaffee war heut schlecht, hm? Ich ziehe ein richtiges Buch auch einem eBook vor, genauso, wie ich einen handgeschriebenene Brief lieber habe als eine E-Mail. Daraus Rückschlüsse auf meine Mobilität, Motivation zur Arbeit etc. ableiten zu wollen, wäre bestenfalls gewagt.

    > zur Zeit ist das ja mehr Spielzeug für
    > New-Tech-Fetischisten ...

    Das ist genau der Grund, warum ich abwarte. 350 Euro ist mir zu teuer. 100 Euro, von mir aus auch 150. Am besten ohne aufwendige Software - einfach an den USB-Port hängen und PDFs oder dergleichen rüberkopieren, fertig, läuft. Sonst werden am Ende nur ein oder zwei Betriebssysteme unterstützt.

    > Sehr innovativ wäre es aber vor allem, eine
    > kostengünstige Version für den Schulbuch-Markt zu
    > entwickeln...

    Die Schulbuch-Verleger werden sich hüten, sich selbst den Markt zu versauen. Leider.

  10. Re: Buch und Haptik

    Autor: olli 27.09.06 - 14:51

    eBook als Buchersatz. Das kann ich mir für mich (der bisher noch jedem Trend hinterhergerannt ist) nicht vorstellen.

    Aber meine Tageszeitung würde ich SEHR GERNE per eBook mitnehmen oder noch besser, im Zug herunterladen oder wie auch immer ...

    olli


  11. Re: Rationale und irrationale Kriterien

    Autor: ME_Fire 27.09.06 - 14:53

    demon driver schrieb:
    > ... in der Wanne ...

    OK, das war das Killerkriterium. :-)

    Ich liebe es, mich stundenlang mit einem guten Buch in der Badewanne zu entspannen. Ein 350€ teures elektronisches Gerät würde ich nicht in die Wanne nehmen und somit ist das EBook für mich sowieso gestorben.

    Selbst wenn man aufpasst und das Ding nicht ins Wasser fallen lässt wäre es vom Dampf wohl in Kürze defekt

  12. Re: Rationale und irrationale Kriterien

    Autor: Replay 27.09.06 - 14:58

    demon driver schrieb:

    [...]

    >
    > > Da viele Leuten einen Palm/PocketPC oder
    > > einen
    > > anderen PDA haben, verstehe ich nicht,
    > > weshalb man
    > > sich ein extra Gerät für eBooks
    > > kaufen soll.
    >
    > Weil 2,5-3" und 320x240 für den Zweck dann doch
    > noch viel geringer geeignet sind...

    Palms haben 320 x 320 oder 320 x 480 und manche PocketPCs kommen sogar mit 480 x 640 daher. Und mein Palm (Zire31) hat bloß 160 x 160 ;-) Aber um unterwegs ein Magazin oder im Urlaub ein Buch zu lesen, reicht auch das. Zu Hause werde ich jedenfalls kein elektronisches Lesegerät verwenden, egal wie hoch dessen Bildschirm aufgelöst ist.


    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  13. zwecks Umwelt...

    Autor: Deamon_ 27.09.06 - 15:49

    Seit Jahrhunderten stellen Menschen Papier her. Seit etlichen Jahren,
    bekommt man auch immer wieder die Standpauke mit der "Umwelt" zu hören.
    Es ist alles ein Kreislauf. Es wird zwar hier Dein Papierkorb verschont, allerdings wird anderweitig wieder die Umwelt durch die Herstellung dieser elektronischen Geräte belastet.
    Ein Beispiel:
    Heute hat man Computer und kann aufgrund von e-Mails Treibstoff sparen. Der Brief muss nicht mehr mit einem Flieger oder Fahrzeug transportiert werden.
    Umweltschonend... nicht wahr ?
    Andererseits muss man aber auch sehen, das der Flieger so oder so in die USA oder Australien fliegt und die Briefe mitnehmen kann.
    Der Computer, den Du dazu verwendest, um die e-Mail zu schreiben, hat mit Sicherheit etwas mehr die Umwelt belastet, als Du Dir vorstellen kannst. Er steckt voller Chemikalien. Darüberhinaus verbläßt er eine Menge Energie Resourcen (Stromverbrauch) und belastet nach 1-3 Jahren etwas mehr die Umwelt (Da Du ihn "entsorgst"), als ein paar Bücher oder Briefe die Du schreiben würdest.
    Ein Buch zu lesen, ist normalerweise keine Sache von 10 Minuten.
    Dies bedeutet, solange Du da etwas liest, wird auch Energie verbraucht.
    Da auch z.B. eine e-Mail durch ein riesiges Netzwerk von Servern, Routern usw. transportiert werden muss, stelle ich Dir hier die Frage, was mehr Energie kostet.
    Die Herstellung eines Buches oder der endlose Betrieb der Computer.

    Es ist immer das selbe: Jeder kehrt in seiner Wohnung und was draußen geschiet, ist eben weit weg.
    Meinst Du, die Stromkraftwerke belasten die Natur nicht ? Litium Ion Akkus usw. usw. tuhen ihr übriges.
    Wirf 100 Zeitungen oder Bücher in den Wald... das sieht zwar nicht schön aus, aber belastet den Wald nicht sonderlich. Wirf mal 100 Batterien in den Wald und wundere Dich daraufhin, was nach 2 Jahren davon noch übrig geblieben ist.

    Nein, ich bin nicht von gestern. Allerdings werde ich in diesem Leben KEIN Buch mit einem elektronischen Gerät lesen. Ich habe es probiert und es ödet mich an.
    Es gibt nichts schöneres als sich aufs Sofa zu legen, das Buch oder eine Zeitschrift aufzumachen und zu lesen...
    Daran wird sich auch in vielen Jahren auch nicht ändern.
    Hoffentlich.

    Gruß




    >
    > Bei mir ists umgekehrt..bei jedem Umzug gebe ich
    > ein paar Meter Bücher aus den Regalen weg oder
    > entsorge sie. Brauche die genauso wenig wie 10
    > Meter AudioCDs.
    > DAss du Bücher lieber auf Papier liest kann damit
    > zusammenhängen dass du noch kein EBook in der Hand
    > gehabt hast.. ich denke in ein paar Jahren wirds
    > ein Massenmarkt sein. (Gut für die Wälder und die
    > Umwelt (Thema Wasserverbrauch und teilweise auch
    > Chlor bei der Papierherstellung)
    >
    >


  14. Re: Buch und Haptik

    Autor: sombody 27.09.06 - 16:02

    Replay schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Bleibt die Frage, ob man auf dieses Gerät auch
    > Bücher abseits des Sony-Stores laden kann
    > (Stichwort DRM-Scheiße).

    "Zu den unterstützten Formaten gehören Adobes PDF und das E-Book-Format "BBeB Book"."

    Da der eReader ja auch MS- und SD-Karten unterstützt, denke ich nicht, dass die nicht gekauften eBooks ebenfalls per DRM verdongelt werden müssen...

  15. Re: zwecks Umwelt...

    Autor: mcFly 27.09.06 - 16:04

    Es stimmt, heutige Ebooks sind sicher nicht umweltverträglicher als die Papierindustrie, in ein paar Jahren sieht das aber anders aus.

    Angenommen es gibt (mehr oder weniger) ökologisch herstellbare, flexible Ebooks die sich weder gross anders anfühlen und mindestens so gut zu lesen sind wie Zeitungen/Bücher, wie viel Papier bzw. Chemikalen über ein Jahr alleine in einem Haushalt gespart werden könnte (365 Zeitungen, + diverse andere (News)Quellen, + alle Bücher, + Notizbuch etc).

    Hast du schonmal gesehen, wie gross ein Papierhaufen (Werbung etc) einer durchschnittsfamilie über ein Jahr hinweg wird? Das sind einige hundert Kilo!

  16. Re: zwecks Umwelt...

    Autor: Robbson 27.09.06 - 17:29


    > Ein Buch zu lesen, ist normalerweise keine Sache
    > von 10 Minuten.
    > Dies bedeutet, solange Du da etwas liest, wird
    > auch Energie verbraucht.

    Da hast Du aber schlecht aufgepasst... denn mit der neuen e-Ink Technologie wird für die reine Anzeige keine Energie verbraucht.

    Ansonsten kann ich Deine (hier weggeschnibbelten) Ausführungen durchaus nachvollziehen... nur warte ich schon seit einer halben Ewigkeit auf einen vernünftigen eBook-Reader. Denn ich hasse es, im Sofa zu sitzen und die ganze Zeit u.U. mehrere Kilo halten zu müssen, um ein 1000 Seiten starkes (Fach-)Buch lesen zu können... wie soll das entspannend sein?

    Robbson.

  17. Re: zwecks Umwelt...

    Autor: @me 27.09.06 - 18:41

    Deamon_ schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Andererseits muss man aber auch sehen, das der
    > Flieger so oder so in die USA oder Australien
    > fliegt und die Briefe mitnehmen kann.

    es wird kaum ein Flugzeug geben das leer irgendwo fliegt. Alles wird bestmöglichst ausgenutzt und daher ist deine Aussage hier falsch.

    > Wirf 100 Zeitungen oder Bücher in den Wald... das
    > sieht zwar nicht schön aus, aber belastet den Wald
    > nicht sonderlich. Wirf mal 100 Batterien in den
    > Wald und wundere Dich daraufhin, was nach 2 Jahren
    > davon noch übrig geblieben ist.

    Nimm deine 100 Zeitungen oder Bücher und schau was sie alles enthalten. Es ist nicht nur Papier! Die Druckerschwärze ist übrigens giftig ;)

    Im Großen und Ganzen hast Du aber Recht.
    Ein Argument wie "es ist Umweltfreuntlicher" ist aber Blödsinn...deswegen geht aber keine Firma hin und wirft ein Artikel auf den Markt. EBooks werden kommen, schon alleine weil die Technologie vorhanden ist. Sie muss aber einfacher, effizienter und bedienungsfreundlicher werden.

  18. Re: Buch und Haptik

    Autor: RotesOHM 27.09.06 - 19:09

    Ich finde genau das ist das problem.
    dieser Ebook Reader ist ne nette Sache, nur viel zu teuer für derart wenig Funktion.

    Das Problem ist mehr die Verfügbarkeit der Bücher. Besonders in deutsch.
    Selbst Fachbücher (EDV), wo man meinen sollte diese als erstes als eBook zu bekommen, sind raar.
    Ich nutze die Zeit in der Ubahn gerne zum lesen, und jeder der UBahn fährt weis das es illusorisch ist dort ein 1000 Seiten Schmöcker zu lesen. Daher würde ich die 350Eur sofort bezahlen, wenn ich wüsste das ich ich zum nächsten Buchladen gehen kann, und sagen "Das Buch will ich, laden Sie es mir auf mein Ebook Reader".

    Aber nur um dann festzustellen das ich erst recht mein Buch mitnehmen muss, weils das halt noch nicht als ebook gibt, werde ich nichtmal 100Euro dafür Zahlen.


    olli schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > eBook als Buchersatz. Das kann ich mir für mich
    > (der bisher noch jedem Trend hinterhergerannt ist)
    > nicht vorstellen.
    >
    > Aber meine Tageszeitung würde ich SEHR GERNE per
    > eBook mitnehmen oder noch besser, im Zug
    > herunterladen oder wie auch immer ...
    >
    > olli
    >
    >


  19. Re: Buch und Haptik

    Autor: Lall 27.09.06 - 20:25

    Replay schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Also ich weiß nicht. Ich habe das Gefühl, daß das
    > Ding ein Flop wird.
    >
    > Ich zumindest lese lieber richtige Bücher aus
    > Papier, welche dann in den Bücherschränken stehen.
    > Und alle Bücher, die da stehen, habe ich gelesen,
    > was mittlerweile eine kleine Privatbibliothek
    > ergeben hat.

    Naja, mir geht es in erster Linie um den Wissenszuwachs und nicht um ein "schaut her wie gebildet ich bin". Ein große Bibliothek ist auch nichts anderes als die intellektuelle Version einer Penisverlängerung.

  20. Re: Buch und Haptik

    Autor: medsommer 28.09.06 - 00:03

    > Ein große Bibliothek ist auch
    > nichts anderes als die intellektuelle Version
    > einer Penisverlängerung.

    Aber was sinnvolles hast Du hier zur Diskussion nicht beizutragen oder? Troll Dich Mann.

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AOC Agon AG493UCX im Test: Breit und breit macht ultrabreit
AOC Agon AG493UCX im Test
Breit und breit macht ultrabreit

Der AOC Agon AG493UCX deckt die Fläche zweier 16:9-Monitore in einem Gerät ab. Dafür braucht es allerdings auch ähnlich viel Platz.
Ein Test von Mike Wobker

  1. Agon AG493UCX AOC verkauft 49-Zoll-Ultrawide-Monitor mit USB-C und 120 Hz

Logitech vs. Cherry: Leise klackert es im Büro (oder auch nicht)
Logitech vs. Cherry
Leise klackert es im Büro (oder auch nicht)

Tastaturen für die Büroarbeit brauchen keine Beleuchtung - gut tippen muss man auf ihnen können. Glücklich wird man sowohl mit der Logitech K835 TKL als auch mit der Cherry Stream Desktop.
Ein Test von Tobias Költzsch

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