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Buch und Haptik

Für Konsolen-Talk gibt es natürlich auch einen Raum ohne nerviges Gedöns oder Flamewar im Freiraum!
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  1. Re: Buch und Haptik

    Autor: johndough 28.09.06 - 06:07

    ich kann dir nur beipflichten. was bücher angeht, bin ich auch altmodisch. ich liebe es, in antiquariaten herumzustöbern. ich frage mich gerade, was für ein erlebnis es sein wird, in einem ebook-antiquariat zu stöbern. wird wohl eher virtuelles "erlebnis" ;)
    allerdings macht es für mich einen gewaltigen unterschied, ob es sich um einen schönen schmöker handelt, den ich gemütlich zuhause lese oder auch in der bahn, oder, ob ich ein fachbuch lesen will/muß. denn gerade letzteres ist das, was mich am ebook interessiert.

    ich hasse es z.b. in büchern herumzukritzeln, selbst mit bleistift. (ich weiß, ich bin sehr (!) altmodisch und spleenig in dieser beziehung :D )
    aber bei fachbüchern braucht man eben oft notizen, markierungen, querverweise etc. und genau das erwarte ich als feature von einem ebook. ich will es nicht nur lesen sondern damit arbeiten. ich will so etwas wie ne private knowledgebase mit mir herumtragen.

    solange so ein gerät nicht auf dem markt ist, kommt für mich eine anschaffung eh nicht in frage, aber ich verfolge seit ich zuerst von e-ink gehört habe jede neue entwicklung. und ich hoffe auf, für meine zwecke, gute geräte in ein paar jahren.
    daß es kommen wird, steht für mich außer frage, aber ich glaube auch nicht, daß es das buch verdrängen wird, es wird sie ergänzen.

  2. Re: Buch und Haptik

    Autor: the_spacewürm 28.09.06 - 09:14

    Lesefriggel schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ist interessant, das "typisch deutsch" die
    > Zweifler wieder dominieren.
    > Das E-Book kommt ein wenig zu früh, und auch nicht
    > für den alten europäischen Markt... hier schläft
    > sozusagen eh alles auf hohem Niveau... Mobilität
    > ist ein Fremdwort, und lieber lebt man vopn der
    > Stütze als sich weit entfernt Arbeit zu suchen...

    M.E. sind Taschenbücher auch hochgradig mobil, aber ich mag mich irren. Vll. ist es wirklich besser, sich eine Steckdose suchen zu müssen, weil der Akku mal wieder leer ist, statt in wirklich jeder Umgebung lesen zu können.

    >
    > Diejenigen die aber viel unterwegs sind/sein
    > müssen, werden sich vielleicht in Zukunft zu einem
    > starken Markt für solche Produkte entwickeln, wenn
    > sich die Technik erstmal etabliert hat, und
    > Konkurrenz auf dem Markt entsteht, fallen auch die
    > Preise... zur Zeit ist das ja mehr Spielzeug für
    > New-Tech-Fetischisten ...
    >
    > Ich warte schon seit langem darauf, das ein
    > E-medium entsteht, dass einem zentnerweise das
    > Bücherschleppen abnimmt, da für die Masse der
    > Inhalt interessanter ist, als die Haptik und Optik
    > drumherum. Vielleicht gibt es dann mehr exklusive
    > Sammeleditionen von Büchern, da die Käuferschaft
    > dann eher zu den "wert-schätzenden" Bürgern
    > gehört, während die Masse sich mit E-Books
    > begnügt.

    Entweder du bist ein extremer Schnellleser oder du hast zu viel Zeit. Ich persönlich kann an nur einem Buch tatsächlich mehrere Stunden lesen, was sich meist über mehrere Tage und Wochen verteilt. Wenn ich also einen Zentner Bücher mitnehmen würde würde das wahrscheinlich für ein oder gar mehrere Jahre ausreichen...
    Und nochmal: für die Masse ist der Preis und der Zusatznutzen interessant. Mehrere hundert Euro UND natürlich noch die Kosten für die Bücher (die sich z.B. bei Mobipocket schon fast im Bereich von Papierbüchern bewegen, und ich habe meine Zweifel, daß die Verlage eBooks in Zukunft verschenken werden), die man sich ja nicht wie bei Musik mal grade vom Papierorginal rippen kann... da muß man schon wirklich zentnerweise Bücher kaufen bis sich das lohnt... und Bücher kann man sich sogar auch ganz kostenfrei ausleihen, das muß ein eBook -Reader erstmal unterbieten...

    >
    > Sehr innovativ wäre es aber vor allem, eine
    > kostengünstige Version für den Schulbuch-Markt zu
    > entwickeln...denn diese unverschämte jährliche
    > Abzocke grade bei denen, die eh jeden Euro 3x
    > umdrehen müssen, könnte damit auf Dauer
    > erträglicher gemacht werden.

    Das wäre sicher ein guter Ansatz, nur: diese eBook-Reader müßten noch die Möglichkeit bieten auch Anmerkungen ins Buch zu schreiben, Markierungen zu setzen, usw. Vorher ist sowas in Schulen wohl kaum einzusetzen...
    Zudem kommt natürlich die Rubustheit: Bücher kann man fallen lassen, treten, Cola drauf kippen, rumwerfen,... bei elekronischen Geräten habe ich die erfahrung gemacht, daß sie vieles davon nicht so gut aushalten, keine Ahnung, wie das bei solchen eBook-Reader ist...

    >
    > Naja... hoffen wir das langsam das
    > E-Book-Zeitalter eingeleitet wird, vielleicht wäre
    > eine Notizfunktion, Übersetzung-on-Demand, etc...
    > auch eine sinnvolle Erweiterung für die kommenden
    > Generationen von Ebooks...
    >
    >

    Mir ist immer noch nicht ganz klar, welche enormen Vorteile es bringt, statt von herkömmlichem Papier die Buchstaben von ePaper zu lesen, aber ja, die Leute werden es schon kaufen, wenns hip und modern ist, sicher insbesondere die, die sonst auch nie ein Buch lesen...

  3. Re: zwecks Umwelt...

    Autor: the_spacewürm 28.09.06 - 09:26

    mcFly schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Hast du schonmal gesehen, wie gross ein
    > Papierhaufen (Werbung etc) einer
    > durchschnittsfamilie über ein Jahr hinweg wird?
    > Das sind einige hundert Kilo!

    Ich bezweifle mal ganz stark, daß insbesondere der Werbepapierhaufen durch ePaper kleiner werden wird, genauso Papier und Pappe in Verpackungen, usw. Man hat schon vor Jahrzehnten das papierfreie Zeitalter durch Computer herbei fantasiert, und es ist im Gegenteil nie so viel Papier verbraucht worden wie seit dem.
    Herkömmliches Papier hat einfach viele Vorteile gegenüber ePaper, denn es ist robust, vielfältig einsetzbar, einfachst recyclebar (gegenüber Elektrogeräten jedenfall, die ja meist aus Verbundstoffen bestehen), einfachst bedruckbar usw. usf. ePaper hat keinen dieser Vorteile, und ob sich das in Zukunft ändern wird? Ich habe da meine Zweifel, daß man Wegwerfmaterialien wie Verpackungen in Zukunft unnötig mit ePaper aufmotzen wird, weil man erstmal vorher die Kosten der Herstellung und nachher die Kosten der Entsorgung hat, die m.E. nie kleiner werden können als die von herkömmlichem Papier...

  4. Re: Buch und Haptik

    Autor: the_spacewürm 28.09.06 - 09:46

    Lall schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Replay schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Also ich weiß nicht. Ich habe das Gefühl, daß
    > das
    > Ding ein Flop wird.
    >
    > Ich
    > zumindest lese lieber richtige Bücher aus
    >
    > Papier, welche dann in den Bücherschränken
    > stehen.
    > Und alle Bücher, die da stehen, habe
    > ich gelesen,
    > was mittlerweile eine kleine
    > Privatbibliothek
    > ergeben hat.
    >
    > Naja, mir geht es in erster Linie um den
    > Wissenszuwachs und nicht um ein "schaut her wie
    > gebildet ich bin". Ein große Bibliothek ist auch
    > nichts anderes als die intellektuelle Version
    > einer Penisverlängerung.


    So ein Unsinn... nur weil man nicht, ganz modern wegwerfgesellschaftsmäßig, jedes Buch sofort nach dem Lesen in den Müll wirft, oder sonst irgendwie los wird, heißt das nicht, daß man damit angeben will. Es soll sogar Leute geben, die Bücher mehrfach lesen und auch nach Jahren mal wieder heraussuchen.
    Außerdem wird hier von nahezu jedem nicht nur das "Gesamterlebnis Buch" scheinbar vollkommen verkannt, sondern auch das "Gesamtkunstwerk Buch" (analog zum Gesamtkunstwerk Schallplatte etc.): Bücher lesen, Musik hören, Gemälde ansehen ist mehr als reine Informationsaufnahme, so man es denn zum Freizeitvertreib tut, sondern ein sensorisches Erlebnis, dazu kann außer den reinen Wortinformationen auch die Gestaltung des Buches, der Umschlag, die Wahl der Schriftart, Illustrationen, usw. usf. gehören.
    Aber offensichtlich werden solche Dinge nicht mehr geschätzt: früher war die Covergestalung eines Musikalbums auch ein Teil des Gesamtwerkes, heute sind irgendwelche Daten auf einer Festplatte ausreichend, grafische Umsetzung des Covers, Texte und deren Design, interessiert scheinbar keinen mehr... Das finde ich sehr traurig, da dadurch viele wunderbare Dinge und Erlebnisse verloren gehen.

  5. Re: Buch und Haptik

    Autor: Replay 28.09.06 - 09:53

    the_spacewürm schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Lall schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Replay schrieb:
    >
    > --------------------------------------------------
    >
    > -----
    > > Also ich weiß nicht. Ich
    > habe das Gefühl, daß
    > das
    > Ding ein Flop
    > wird.
    >
    > Ich
    > zumindest lese lieber
    > richtige Bücher aus
    >
    > Papier, welche dann
    > in den Bücherschränken
    > stehen.
    > Und alle
    > Bücher, die da stehen, habe
    > ich gelesen,
    >
    > was mittlerweile eine kleine
    >
    > Privatbibliothek
    > ergeben hat.
    >
    > Naja, mir geht es in erster Linie um den
    >
    > Wissenszuwachs und nicht um ein "schaut her
    > wie
    > gebildet ich bin". Ein große Bibliothek
    > ist auch
    > nichts anderes als die
    > intellektuelle Version
    > einer
    > Penisverlängerung.
    >
    > So ein Unsinn... nur weil man nicht, ganz modern
    > wegwerfgesellschaftsmäßig, jedes Buch sofort nach
    > dem Lesen in den Müll wirft, oder sonst irgendwie
    > los wird, heißt das nicht, daß man damit angeben
    > will. Es soll sogar Leute geben, die Bücher
    > mehrfach lesen und auch nach Jahren mal wieder
    > heraussuchen.
    > Außerdem wird hier von nahezu jedem nicht nur das
    > "Gesamterlebnis Buch" scheinbar vollkommen
    > verkannt, sondern auch das "Gesamtkunstwerk Buch"
    > (analog zum Gesamtkunstwerk Schallplatte etc.):
    > Bücher lesen, Musik hören, Gemälde ansehen ist
    > mehr als reine Informationsaufnahme, so man es
    > denn zum Freizeitvertreib tut, sondern ein
    > sensorisches Erlebnis, dazu kann außer den reinen
    > Wortinformationen auch die Gestaltung des Buches,
    > der Umschlag, die Wahl der Schriftart,
    > Illustrationen, usw. usf. gehören.
    > Aber offensichtlich werden solche Dinge nicht mehr
    > geschätzt: früher war die Covergestalung eines
    > Musikalbums auch ein Teil des Gesamtwerkes, heute
    > sind irgendwelche Daten auf einer Festplatte
    > ausreichend, grafische Umsetzung des Covers, Texte
    > und deren Design, interessiert scheinbar keinen
    > mehr... Das finde ich sehr traurig, da dadurch
    > viele wunderbare Dinge und Erlebnisse verloren
    > gehen.
    >

    Sehr schöne Worte, genau darum geht es. Ich brauche keine Schwanzverlängerungen, da mein Geist mit ausreichend Selbstbewußtsein ausgestattet ist. Und im Gegensatz zu manchen anderen Zeitgenossen mit dicken Autos fahre ich die Bücher und Musikalben nicht für jedermann deutlich sichtbar durch die Gegend ;-)

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  6. Re: Buch und Haptik

    Autor: Norman Eschenfelder 28.09.06 - 10:44

    johndough schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ich kann dir nur beipflichten. was bücher angeht,
    > bin ich auch altmodisch. ich liebe es, in
    > antiquariaten herumzustöbern. ich frage mich
    > gerade, was für ein erlebnis es sein wird, in
    > einem ebook-antiquariat zu stöbern. wird wohl eher
    > virtuelles "erlebnis" ;)
    > allerdings macht es für mich einen gewaltigen
    > unterschied, ob es sich um einen schönen schmöker
    > handelt, den ich gemütlich zuhause lese oder auch
    > in der bahn, oder, ob ich ein fachbuch lesen
    > will/muß. denn gerade letzteres ist das, was mich
    > am ebook interessiert.
    >
    > ich hasse es z.b. in büchern herumzukritzeln,
    > selbst mit bleistift. (ich weiß, ich bin sehr (!)
    > altmodisch und spleenig in dieser beziehung :D )
    > aber bei fachbüchern braucht man eben oft notizen,
    > markierungen, querverweise etc. und genau das
    > erwarte ich als feature von einem ebook. ich will
    > es nicht nur lesen sondern damit arbeiten. ich
    > will so etwas wie ne private knowledgebase mit mir
    > herumtragen.
    >
    > solange so ein gerät nicht auf dem markt ist,
    > kommt für mich eine anschaffung eh nicht in frage,
    > aber ich verfolge seit ich zuerst von e-ink gehört
    > habe jede neue entwicklung. und ich hoffe auf, für
    > meine zwecke, gute geräte in ein paar jahren.
    > daß es kommen wird, steht für mich außer frage,
    > aber ich glaube auch nicht, daß es das buch
    > verdrängen wird, es wird sie ergänzen.

    Da kann ich nur voll und ganz zustimmen.
    Bei manchen, aktuellen Bestsellern könnte ich allerdings auf einen aufwendigen Druck verzichten. Unterhaltungslektüren wie Dan Brown, die nur eine kurze "Lebensdauer" haben und keine wirklichen Klassiker im Sinne von "Moby Dick" oder "Herr der Ringe" werden, würde ich mir wohl auch öfter kaufen, wenn sie nicht in Buchform wären.
    Solche E-Book-Ausgaben könnten viel billiger produziert werden, ohne Verläge, direkt vom Autor online verbreitet werden und das gäbe vielen Autoren, wie mir (www.norman-eschenfelder.de.vu) die Chance einfach zu schreiben, um gelesen zu werden.
    Dabei kann ich schon jetzt ein weiteres Problem vorhersagen, dass dabei entstehen wird: Bald werden Napster-artige Portale mit Büchern aus dem Boden schießen, die man als Raubkopien downloaden kann und dann wird es Razzien geben, in denen digitale Büchergalerien auf externen Festplatten sichergestellt werden. Irgendjemand Schlaues wird einen Weg finden, die Bücher so abzusichern, dass man sie nur einmal lesen darf, dass man nicht zurückblättern kann, dass man nicht drucken darf, dass man innerhalb von zwei Wochen fertig sein muss, mit dem und dem Kapitel, sonst werden die Zugriffsrechte gesperrt.
    Ja, so wird es kommen und ich werde einer der jungen Männer sein, deren Festplatte von Männern in Uniformen in eine blaue Plastiktüte geworfen wird. Es wird einen Headcrush geben, doch das wird mir nichts nützen, denn die Festplatte ist von Western Digital und sehr robust gebaut. Im Gefängnis werden zwei Knackis auf mich warten, mit schlechten Zähnen und ekligem Haar. Sie werden etwas von Frischfleisch faseln und einer der beiden wird sich die Brustwarzen reiben.
    Ach wie schön.
    Alles wegen Sony!

  7. Re: zwecks Umwelt...

    Autor: Deamon_ 28.09.06 - 15:25

    Dieses Gerücht ist nicht ganz wahr....
    Ein etwas zu lange auf dem Grill gebratenes Steak, enthält mehr Giftstoffe ;-)
    Druckerschwärze enthält heute kein PCB und keine Schwermetallverbindungen mehr wie Blei und Cadmium.Sie besteht hauptsächlich aus gereinigtem Ruß, Harzen u. mineral.Lösungsmittel,die sich beim Trocknen der Farbe aber wieder verflüchtigen.
    Nach den neuen Bestimmungen, dürfen Druckfarben die in der EU hergestellt wurden, keine Giftstoffe mehr enthalten.

    Wie es nun in China oder Asien allgemein aussieht, tja, das kann ich Dir leider nicht sagen. Allerdings kenne ich keinen Fall, wo sich jemand an Druckerschwärze vergiftet hat. Ein paar Allergiker gibt´s... das ist mir bekannt.Allerdings reagieren diese teilweise allergischer
    gegen "Elektrosmok" als auf Zeitungen ;-)
    Weshalb ist meine Aussage mit dem Flugzeug falsch ?
    Ganau dies meine ich doch:Jeder Freie Winkel im Flugzeug, wird daraufhin ausgenützt.Da der Flieger sowieso die Route fliegt, wird im Laderaum des Fliegers die Post gleich mitgenommen.
    Weist Du seit wann es e-Books schon gibt ? Seit mindestens 20 Jahren.
    Viele Firmen hatten vor einigen Jahren (70er)eine "Vision" das es schon heute keine Papierzeitungen mehr gäbe.
    Diese Vorstellung gefiel Bill Gates so sehr, das er gleich ein Buch darüber schrieb: Business @ The Speed Of Thought.
    Oder... das Digitale papierlose Zeitalter.
    Heute wird mehr Papier als je her gebraucht und kein ernstzunehmendes Dokument, wird nur elektronisch abgespeichert.
    Ich kann mir gar nicht vorstellen, mein Familienbuch als PDF zu lagern.Darüberhinaus meine Notarielle Urkunden... usw. usw. usw.
    Solange der Spruch: "Papier ist Geduldig" nicht seinen Wert verliert, wird es auch Papier geben. Daran wird sich auch in dieser und nächster Generation -trotz der vielen tollen e-Speichermöglichkeiten- nichts ändern.





    Gruß








    @me schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Deamon_ schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Andererseits muss man aber auch sehen, das
    > der
    > Flieger so oder so in die USA oder
    > Australien
    > fliegt und die Briefe mitnehmen
    > kann.
    >
    > es wird kaum ein Flugzeug geben das leer irgendwo
    > fliegt. Alles wird bestmöglichst ausgenutzt und
    > daher ist deine Aussage hier falsch.
    >
    > > Wirf 100 Zeitungen oder Bücher in den Wald...
    > das
    > sieht zwar nicht schön aus, aber belastet
    > den Wald
    > nicht sonderlich. Wirf mal 100
    > Batterien in den
    > Wald und wundere Dich
    > daraufhin, was nach 2 Jahren
    > davon noch übrig
    > geblieben ist.
    >
    > Nimm deine 100 Zeitungen oder Bücher und schau was
    > sie alles enthalten. Es ist nicht nur Papier! Die
    > Druckerschwärze ist übrigens giftig ;)
    >
    > Im Großen und Ganzen hast Du aber Recht.
    > Ein Argument wie "es ist Umweltfreuntlicher" ist
    > aber Blödsinn...deswegen geht aber keine Firma hin
    > und wirft ein Artikel auf den Markt. EBooks werden
    > kommen, schon alleine weil die Technologie
    > vorhanden ist. Sie muss aber einfacher,
    > effizienter und bedienungsfreundlicher werden.


  8. Re: Buch und Haptik

    Autor: Rainer Zufall 30.09.06 - 22:11

    the_spacewürm schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich gebe dir vollkommen recht, sehe aber auch noch
    > einen weiteren Grund warum sich das wohl nicht
    > durchsetzten wird: Der Preis.
    > Ein Taschenbuch kostet zwischen 5 und 20 €
    > (manchmal sogar billiger), hier muß ich erstmal
    > 350$ (dann auch €?) investieren und habe
    > wahrscheinlich noch kein einziges Buch erworben.

    Dein Lesematerial (Taschenbuch ist nur ein Spezialfall - meine ct seit 1986 brauche ich immer wieder mal zum Schmökern und recherchieren) braucht aber ein Regal - das es nicht umsonst gibt.
    Und es braucht Platz. Der wird in der Mietwohnung nach qm abgerechnet.

    Mag nicht das ultimative Killerargument sein, aber wer nur den reinen Kaufpreis für ein Taschenbuch sieht ist kurzsichtig.

    Viel wichtiger finde ich das so ein Gedöhns um das Sony-Rootbook gemacht wird während die Konkurrenz mindestens seit einigen Wochen auch nach Europa liefert.
    (http://www.linuxdevices.com/articles/AT9929449485.html )

  9. Re: Rationale und irrationale Kriterien

    Autor: Ulli Lust 08.10.06 - 20:47

    Ich persönlich liebe es zu lesen und versuche trotzdem, immer mit "leichtem gepäck" zu leben. das electronische buch kommt mir somit entgegen. jetzt muß es nur noch erschütterungsbeständig werden ...

    ein linktip:
    http://www.electrocomics.com

  10. Re: Buch und Haptik

    Autor: Käse 31.01.07 - 23:58

    Lall schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Replay schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Also ich weiß nicht. Ich habe das Gefühl, daß
    > das
    > Ding ein Flop wird.
    >
    > Ich
    > zumindest lese lieber richtige Bücher aus
    >
    > Papier, welche dann in den Bücherschränken
    > stehen.
    > Und alle Bücher, die da stehen, habe
    > ich gelesen,
    > was mittlerweile eine kleine
    > Privatbibliothek
    > ergeben hat.
    >
    > Naja, mir geht es in erster Linie um den
    > Wissenszuwachs und nicht um ein "schaut her wie
    > gebildet ich bin". Ein große Bibliothek ist auch
    > nichts anderes als die intellektuelle Version
    > einer Penisverlängerung.

    Mmmmh... Penis

  11. Re: zwecks Umwelt...

    Autor: FabianFabian 30.04.07 - 10:50

    Ein elektronisches Gerät wegzuschmeißen ist umweltschädlicher als eine Zeitung wegzuwerfen, insoweit stimmt das schon, doch nun überlege mal, wie viel Papier sich damit ersetzen ließe. Tageszeitungen, Bücher, eigene Druckerzeugnisse, ... . Und das Ding schmeißt man auch nicht nach einer Woche wieder in den Müll. Wenn man dann noch mit einberechnet, wieviel Energie die Erzeugung und Verteilung von Papier verursacht, könnte ich mir sehr gut vorstellen, das E-Books bei weitem umweltfreundlicher sind ... natürlich nur bei Leuten, die Papier intensiv nutzen.

    Weshalb ich das Ding jedoch gut finde ist schlichtweg die enorme Gewichts- und Arbeitserleichterung. Eine Welt in der ich nicht immer wöchentlich neue Vorlesungsunterlagen ausdrucken muss (übrigens: ein Drucker ist auch ein elektrisches Gerät!), keine Bücher in die Uni schleppen muss und vor allem in der ich nicht davon behindert werde, dass mein erwünschtes Buch gerade in der Bibliothek vergriffen ist, stelle ich mir einfach wundervoll vor.

    Romantischer ist jedoch selbstverständlich das Buch.

    Deamon_ schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Seit Jahrhunderten stellen Menschen Papier her.
    > Seit etlichen Jahren,
    > bekommt man auch immer wieder die Standpauke mit
    > der "Umwelt" zu hören.
    > Es ist alles ein Kreislauf. Es wird zwar hier Dein
    > Papierkorb verschont, allerdings wird anderweitig
    > wieder die Umwelt durch die Herstellung dieser
    > elektronischen Geräte belastet.
    > Ein Beispiel:
    > Heute hat man Computer und kann aufgrund von
    > e-Mails Treibstoff sparen. Der Brief muss nicht
    > mehr mit einem Flieger oder Fahrzeug transportiert
    > werden.
    > Umweltschonend... nicht wahr ?
    > Andererseits muss man aber auch sehen, das der
    > Flieger so oder so in die USA oder Australien
    > fliegt und die Briefe mitnehmen kann.
    > Der Computer, den Du dazu verwendest, um die
    > e-Mail zu schreiben, hat mit Sicherheit etwas mehr
    > die Umwelt belastet, als Du Dir vorstellen kannst.
    > Er steckt voller Chemikalien. Darüberhinaus
    > verbläßt er eine Menge Energie Resourcen
    > (Stromverbrauch) und belastet nach 1-3 Jahren
    > etwas mehr die Umwelt (Da Du ihn "entsorgst"), als
    > ein paar Bücher oder Briefe die Du schreiben
    > würdest.
    > Ein Buch zu lesen, ist normalerweise keine Sache
    > von 10 Minuten.
    > Dies bedeutet, solange Du da etwas liest, wird
    > auch Energie verbraucht.
    > Da auch z.B. eine e-Mail durch ein riesiges
    > Netzwerk von Servern, Routern usw. transportiert
    > werden muss, stelle ich Dir hier die Frage, was
    > mehr Energie kostet.
    > Die Herstellung eines Buches oder der endlose
    > Betrieb der Computer.
    >
    > Es ist immer das selbe: Jeder kehrt in seiner
    > Wohnung und was draußen geschiet, ist eben weit
    > weg.
    > Meinst Du, die Stromkraftwerke belasten die Natur
    > nicht ? Litium Ion Akkus usw. usw. tuhen ihr
    > übriges.
    > Wirf 100 Zeitungen oder Bücher in den Wald... das
    > sieht zwar nicht schön aus, aber belastet den Wald
    > nicht sonderlich. Wirf mal 100 Batterien in den
    > Wald und wundere Dich daraufhin, was nach 2 Jahren
    > davon noch übrig geblieben ist.
    >
    > Nein, ich bin nicht von gestern. Allerdings werde
    > ich in diesem Leben KEIN Buch mit einem
    > elektronischen Gerät lesen. Ich habe es probiert
    > und es ödet mich an.
    > Es gibt nichts schöneres als sich aufs Sofa zu
    > legen, das Buch oder eine Zeitschrift aufzumachen
    > und zu lesen...
    > Daran wird sich auch in vielen Jahren auch nicht
    > ändern.
    > Hoffentlich.
    >
    > Gruß
    >
    > >
    > Bei mir ists umgekehrt..bei jedem Umzug
    > gebe ich
    > ein paar Meter Bücher aus den
    > Regalen weg oder
    > entsorge sie. Brauche die
    > genauso wenig wie 10
    > Meter AudioCDs.
    >
    > DAss du Bücher lieber auf Papier liest kann
    > damit
    > zusammenhängen dass du noch kein EBook
    > in der Hand
    > gehabt hast.. ich denke in ein
    > paar Jahren wirds
    > ein Massenmarkt sein. (Gut
    > für die Wälder und die
    > Umwelt (Thema
    > Wasserverbrauch und teilweise auch
    > Chlor bei
    > der Papierherstellung)
    >
    >


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    Ein Test von Peter Ilg

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