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Zusammenprall der Kulturen

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  1. Zusammenprall der Kulturen

    Autor: mungo24601 05.06.20 - 08:32

    Das eigentliche Thema wird erst ganz zum Ende aufgenommen. Letztendlich haben wir einen zusammenprall der Kulturen. Im deutschsprachigen Raum ist es üblich, sich erst detailliert Gedanken zu machen, was man bauen will und dann loszulegen. In Amerika baust du erstmal und schaust dann, wie es weitergeht.

    Das merkt man am Beispiel von Tesla immer wieder. Es ist doch erstaunlich, dass man während der Planung einen der Betriebsstoffe um einen Drittel reduzieren kann. Wieso war das nicht von Anfang an so? Letztendlich verursacht jeder tropfen Wasser, der durch die Leitung fliesst, Kosten. Und das magst du nicht haben.

    Ein anderes Beispiel war der Bremsweg des Model 3. Der wurde auf einmal kürzer, nachdem eine Fachzeitschrift sich geweigert hat, eine Empfehlung auszusprechen. Man hat sich einfach gedacht: ja, es reicht ja, wenn es so halbwegs gut bremst. Erst als es dann nötig war, wurde die richtige Lösung gesucht. Umgekehrt hat sich aber auch kein Kunde aufgeregt, dass ein Hersteller ein Auto mit nicht richtig arbeitender Bremse verkauft hat. (Was wäre los, hätte das VW so gemacht?)

    Übertrieben formuliert: Jetzt wird halt ein Wald abgeholzt, mal ein Haus gebaut und dann geschaut, wie man Autos bauen kann. Würde man in Deutschland so nie machen, aber in den USA eben schon.

  2. Re: Zusammenprall der Kulturen

    Autor: SlowLoris 05.06.20 - 09:06

    Herzlichen Glückwunsch: dümmster Kommentar seit langem.

    Thema Bremse:
    Dies wurde mit einem Software Update geregelt. Der Bremsweg war vorher auch innerhalb des gesetzlichen Rahmens, sonst hätte das Auto keine Zulassung bekommen. Wo ist denn hier deine deutsche Kultur, dass es überhaupt erlaubt ist ein Auto mit sooo langem Bremsweg zuzulassen?

    Thema Wasser:
    Man kann natürlich alles bis ins kleinste Detail durchplanen und optimieren. Wie man aber wissen sollte benötigen die letzten 20% eines Projekts mehr Zeit als die vorigen 80%.
    Klar kann man sich Zeit lassen und bestimmt auch viel Geld damit einsparen. Dann gibt man aber einfach einen Vorsprung auf, den man sich aufgebaut hat und gibt anderen Unternehmen die Chance gleichzuziehen oder sogar davonzulaufen.
    Das erste iPhone früher hatte unglaublich viele Fehler. Man hätte sicher noch 3 Jahre in die Entwicklung stecken können und ein Produkt abgeliefert, das die richtige Marktreife gehabt hätte. Dann wäre Apple aber nicht das, was es jetzt ist.

    Dein Kommentar "In Amerika baust du erstmal und schaust dann, wie es weitergeht." ist totaler Quark.
    In Amerika, und vor allem in Kalifornien und Umgebung, sitzen mindestens genauso schlaue Menschen die in Deutschland, aber wohl eher noch schlauere.
    Aber wie man es aus der Softwareentwicklung kennt: Irgendwo muss man anfangen, Sachen priorisieren und andere Dinge nachziehen.

  3. Re: Zusammenprall der Kulturen

    Autor: captain_spaulding 05.06.20 - 09:34

    mungo24601 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das merkt man am Beispiel von Tesla immer wieder. Es ist doch erstaunlich,
    > dass man während der Planung einen der Betriebsstoffe um einen Drittel
    > reduzieren kann. Wieso war das nicht von Anfang an so? Letztendlich
    > verursacht jeder tropfen Wasser, der durch die Leitung fliesst, Kosten. Und
    > das magst du nicht haben.
    Ohne den Grund zu wissen ist es kaum möglich das zu beurteilen. Vielleicht bauen sie jetzt noch eine Wasseraufbereitungsanlage ein was Kosten verursacht.

    > Übertrieben formuliert: Jetzt wird halt ein Wald abgeholzt, mal ein Haus
    > gebaut und dann geschaut, wie man Autos bauen kann. Würde man in
    > Deutschland so nie machen, aber in den USA eben schon.
    Zu viel Planung ist auch nicht gut. Man hat eben in der Planungsphase eben noch nicht alle Informationen die man braucht. Außerdem werden bei der Planung Fehler gemacht die später nur schwer zu korrigieren sind.

  4. Re: Zusammenprall der Kulturen

    Autor: Marvin-42 05.06.20 - 09:56

    mungo24601 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im deutschsprachigen Raum ist es üblich, sich erst detailliert Gedanken zu machen, was man bauen will und dann loszulegen.
    Wie man am BER etc. sehen kann ist das Gegenteil der Fall. In der Schweiz oder den Niederlanden ist es tatsächlich normal, die komplette Planung abzuschließen und dann zu bauen. Deshalb werden dort auch Preise und Bauzeiten eingehalten.
    Bei uns ist es völlig normal, dass zB bei S21 ein Tunnel geplant wird und die Baukosten genehmigt werden. Und dann kommt raus, dass Brandschutz und Elektrik noch nicht mit drin sind. Oder man kommt permanent mit neuen Ideen und entdeckt neue Anforderungen. Elbphilharmonie oder Kölner Philharmonie sind Beispiele für "lass uns einfach mal anfangen-Probleme lösen wir später". Es ist sogar gängige Praxis öffentliche Bauprojekte bewusst nur teilweise zu planen weil sie bei einer kompletten Planung und Kostenrechnung nicht durchsetzbar wären. Hier wird zB ein denkmalgeschützes Gebäude für 50 Mio saniert obwohl noch nicht klar ist, wie es später genutzt werden soll. Und man hat auch noch keine komplette Analyse der Bausubstanz vorgenommen. Alle Überraschungen erhöhen natürlich die Kosten.

  5. Re: Zusammenprall der Kulturen

    Autor: 7of9 05.06.20 - 12:11

    SlowLoris schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Herzlichen Glückwunsch: dümmster Kommentar seit langem.
    >
    > Thema Bremse:
    > Dies wurde mit einem Software Update geregelt. Der Bremsweg war vorher auch
    > innerhalb des gesetzlichen Rahmens, sonst hätte das Auto keine Zulassung
    > bekommen. Wo ist denn hier deine deutsche Kultur, dass es überhaupt erlaubt
    > ist ein Auto mit sooo langem Bremsweg zuzulassen?
    >
    > Thema Wasser:
    > Man kann natürlich alles bis ins kleinste Detail durchplanen und
    > optimieren. Wie man aber wissen sollte benötigen die letzten 20% eines
    > Projekts mehr Zeit als die vorigen 80%.
    > Klar kann man sich Zeit lassen und bestimmt auch viel Geld damit einsparen.
    > Dann gibt man aber einfach einen Vorsprung auf, den man sich aufgebaut hat
    > und gibt anderen Unternehmen die Chance gleichzuziehen oder sogar
    > davonzulaufen.
    > Das erste iPhone früher hatte unglaublich viele Fehler. Man hätte sicher
    > noch 3 Jahre in die Entwicklung stecken können und ein Produkt abgeliefert,
    > das die richtige Marktreife gehabt hätte. Dann wäre Apple aber nicht das,
    > was es jetzt ist.
    >
    > Dein Kommentar "In Amerika baust du erstmal und schaust dann, wie es
    > weitergeht." ist totaler Quark.
    > In Amerika, und vor allem in Kalifornien und Umgebung, sitzen mindestens
    > genauso schlaue Menschen die in Deutschland, aber wohl eher noch
    > schlauere.
    > Aber wie man es aus der Softwareentwicklung kennt: Irgendwo muss man
    > anfangen, Sachen priorisieren und andere Dinge nachziehen.


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  6. Re: Zusammenprall der Kulturen

    Autor: Trockenobst 06.06.20 - 16:33

    mungo24601 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > dass man während der Planung einen der Betriebsstoffe um einen Drittel
    > reduzieren kann. Wieso war das nicht von Anfang an so? Letztendlich
    > verursacht jeder tropfen Wasser, der durch die Leitung fliesst, Kosten.

    Oder das Wasser sparen kostet mehr Geld, als das Wasser durch zuleiten. Etwa mit aufwändigerer Filtration die mehr Strom zieht? Das dann wieder mehr Kosten bei der Stromstruktur erzeugt. Hast du die Daten für eine saubere Berechnung? Tesla hat schon mehrere Fabriken gebaut, ich gebe denen mal den Erfahrungsvorsprung.

    Tesla geht auf diese Klein-Klein Kritik ein und will sichtlich weitermachen, während die andere Seite verzweifelt einen weiteren Lurch mit Punkten sucht. Ich bin auch nicht zufrieden mit dem Standort, aber jetzt noch rum nölen bringt niemanden was.

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