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Kostengünstige Rack-Konsole!

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  1. Kostengünstige Rack-Konsole!

    Autor: oldmcdonald 05.06.20 - 11:23

    So etwas habe ich schon lange gesucht: Eine Monitor/Tastatur-Kombination, die meine alte HP-Rack-Konsole ersetzen kann - zu einem realistischen Preis. Der Akku ist zwar überflüssig, aber dafür kostet das Gerät nur einen Bruchteil - bei besserer Auflösung.

  2. Re: Kostengünstige Rack-Konsole!

    Autor: elgooG 05.06.20 - 12:29

    Ist HPE iLO denn keine Option? Schließlich lässt sich das bequem über ein Management-Netzwerk ansteuern. Außerdem würde es auch das Einlegen von ISO-Files erlauben die lokal am Rechner liegen. Es ist auch deutlich zuverlässiger als diese Java-Katastrophe von Lenovo, deren Signaturen ständig ablaufen und damit in keinem Browser funktionieren.

    Ansonsten könnte man die Hardware sicher auch als Rack-Konsole verwenden, insofern HDMI verfügbar ist und wirklich unbedingt physisch vor Ort sein möchte.

    Kann Spuren von persönlichen Meinungen, Sarkasmus und Erdnüssen enthalten. Ausdrucke nicht für den Verzehr geeignet. Ungelesen mindestens haltbar bis: siehe Rückseite



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.06.20 12:30 durch elgooG.

  3. Re: Kostengünstige Rack-Konsole!

    Autor: M.P. 05.06.20 - 13:13

    Die Fotos zum Artikel sind leider der einzige Hinweis darauf, was der ausgeweidete Notebook für Schnittstellen hat ....
    Das sieht schon nach USB und HDMI aus, wenn ich die Lage der Buchsen am Raspberry korrekt in Erinnerung habe ...

    Wenn das ein 4B sein sollte, könnte man sogar die Tastatur/Maus-Funktion über diese USB-C- Buchse regeln ... bei den älteren PIs, ist das ja eine Micro-USB-Buchse, und da sind nur die Spannungsversorgungspins genutzt ...

  4. Re: Kostengünstige Rack-Konsole!

    Autor: DarkSpir 05.06.20 - 13:47

    Ich hab den "Vorgänger" hier, das DexDock 2. Die Anschlüsse sind identisch. Links ist ein HDMI-Port und drei USB-C-Ports von denen einer nur fürs Laden gedacht ist. Auf der anderen Seite ist eine USB-A Buchse an die man als Rechtshänder z.B. ne Maus anstöpseln kann. Das wars mit Anschlüssen ansich auch schon. Sound holt sich das Teil über HDMI. Ein Schwachpunkt: Wenn der Bildschirmschoner den Grafikausgang als Powersave-Maßnahme abschaltet (blank), weiss das NextDock nicht mehr, dass das Clientgerät noch läuft und schaltet sich ab. Die Folge ist, dass der Raspi im laufenden Betrieb stromlos wird und nicht gespeicherte Dokumente dann weg sind. In der Doku sollte es jetzt drin stehen (ich hatte das an den Support gemeldet) und wenn man das weiss, isses ja ok. Zum Strom sparen kann man den Deckel auch einfach zuklappen...

  5. Re: Kostengünstige Rack-Konsole!

    Autor: tom.stein 05.06.20 - 13:52

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Fotos zum Artikel sind leider der einzige Hinweis darauf, was der
    > ausgeweidete Notebook für Schnittstellen hat ....
    > Das sieht schon nach USB und HDMI aus, wenn ich die Lage der Buchsen am
    > Raspberry korrekt in Erinnerung habe ...

    Genau da liegt m.E. das Problem: Warum soll ich für 250$ eine Docking-Station für einen Raspi kaufen, wenn es gebrauchte Notebooks mit gleicher Rechenleistung wie der Raspi für den gleichen oder einen geringeren Preis gibt? Und die haben dann sogar eine schnelle Festplatte eingebaut und funktionieren auch anstandslos mit anderem als Raspian (was nicht wertend gemeint ist, aber ein Raspi erfordert nun einmal ein paar Anpassungen).

    Daher lohnt sich das eher als Telefon-Display: Das hat Rechenleistung (in begrenztem Rahmen), hohe Sicherheit (verschlüsselter Speicher und so'n Zeug)

    Tom

  6. Re: Kostengünstige Rack-Konsole!

    Autor: Vögelchen 05.06.20 - 13:57

    tom.stein schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Genau da liegt m.E. das Problem: Warum soll ich für 250$ eine
    > Docking-Station für einen Raspi kaufen, wenn es gebrauchte Notebooks mit
    > gleicher Rechenleistung wie der Raspi für den gleichen oder einen
    > geringeren Preis gibt?

    Sicher dass so ein 10 Jahre altes Notbook nicht wesentlich schneller ist?
    Meines hat SSD, HDD, I5 2410M und 8GB RAM. Glaube kaum, dass der Raspi+Docking da auch nur annähernd in ähnliche Regionen kommt.

    Und den Raspi, der im Geräteschrank steht, kann ich damit auch per VNC bedienen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.06.20 14:01 durch Vögelchen.

  7. Re: Kostengünstige Rack-Konsole!

    Autor: M.P. 05.06.20 - 13:58

    Ein Raspi-Entwickler könnte das Ding praktisch finden.
    Aber ob man mit dem Kabelverhau auf dem Klapptischchen eines ICE glücklich wird ...
    Und im heimischen Umfeld tut es auch Steckernetzteil, Monitor, Tastatur und Maus


    Ich nutze die PIs eher headless....

  8. Re: Kostengünstige Rack-Konsole!

    Autor: M.P. 05.06.20 - 14:02

    Wenn es um den Zugang auf einen Raspberry Pi oder die Bildschirmerweiterung eines Smartphones geht, bin ich mir sicher, dass die Bildschirmausgabe des Docks schneller ist, als die X.11 Fenster vom Raspberry oder die in ein Vindows-APP-Fenster gebeamten Smartphone in Deinem Notebook...

  9. Re: Kostengünstige Rack-Konsole!

    Autor: fanreisender 05.06.20 - 14:07

    Interessant. Das gibt es also schon.

    Liest sich nach dem Motto. "hervorragende Idee, aber wartet noch bis die Kinderkrankheiten ausgemerzt sind."

    Danke für den Hinweis.

  10. Re: Kostengünstige Rack-Konsole!

    Autor: fanreisender 05.06.20 - 14:10

    Ich weiß nicht, wie Andere ihre Raspberries einsetzen. Bei mir laufen sie komplett standalone. Netzwerkanschluß, Stromversorgung, ggf. noch ein paar Sensoren, sonst nichts.
    So lange alles prima läuft, kein Problem.
    Gibt es aber doch einmal ernsthaften Ärger, muss man mit Monitor und Tastatur anrücken, ausbauen ist meist keine Option.
    Da ist so ein tragbares Teil echt Klasse.

  11. Re: Kostengünstige Rack-Konsole!

    Autor: DarkSpir 05.06.20 - 19:12

    Ich hab mir auf die Rückseite vom Nexdock Klettband geklebt. Der Raspi pappt da in einem Gehäuse drauf. Ich hab noch ein kleineres Gehäuse an den Raspi gehängt, in dem ist ein MOSFET, ein Tiefpassfilter und ein ATtiny85. Das Ding steuert einen Lüfter per PWM (der Tiefpassfilter damit er nicht in der PWM-Frequenz sirrt) und hängt am I2C-Bus vom Pi. Desweiteren habe ich da einen DS18B20 Temperatursensor drauf der am OneWire-Bus vom Pi hängt. Ansonsten steckt da noch ein PCM5102A-Board als I2S-Soundkarte drin weil ich mit dem Pi unterwegs Musik mache und das HDMI-Interface hat mir zuviel Latenz. An der Seite hängen genau zwei Kabel raus, das aufgerollte Micro-HDMI-Kabel und ein sehr kurzes USB-C-Kabel was den Pi mit Strom versorgt und gleichzeitig das NextDock als USB-Hub an den Pi als Host hängt. Fertig. Alle Funktionen vom Nextdock, Tastatur, Touchpad, der USB-A-Port, der zweite USB-C-Port und der Micro-SD-Kartenleser laufen alle über diesen einen USB-C Port. Und HDMI würde auch über USB-C gehen, wenn der Pi das könnte, dann bräucht es nur noch ein Kabel...

    Aber: Muss nur mir so gefallen. Ich versteh jeden völlig der sagt er hat da keinen Bock drauf. Ich hab das Teil als Early Bird bei Kickstarter geschossen und der Pi lag so rum, so kam die Idee daraus ein Laptop zu bauen. Dass ich damit jetzt auch noch Midistuff machen kann ist für mich halt Bonus.

  12. Re: Kostengünstige Rack-Konsole!

    Autor: LinuxMcBook 06.06.20 - 00:14

    M.P. schrieb:
    > Wenn das ein 4B sein sollte, könnte man sogar die Tastatur/Maus-Funktion
    > über diese USB-C- Buchse regeln ... bei den älteren PIs, ist das ja eine
    > Micro-USB-Buchse, und da sind nur die Spannungsversorgungspins genutzt ...

    Meines Wissens kann diese USB-C Buchse aber nur Stromversorgung, Geräte kann man da doch nicht anschließen?

    Habe ich aber auch noch nicht ausprobiert, meine Raspberry Pis haben idR keine Ein- und Ausgabegeräte.
    Allerdings wäre das ganze ohnehin sinnlos, wenn solange nicht auch die Grafikausgabe über USB-C funktioniert, lohnt es sich ohnehin nicht, irgendwelche "Docking Station" Adapter (also Stromversorgung, USB-Hub, Netzwerk und Videoschnittellen in einem) dort anzuschließen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.06.20 00:15 durch LinuxMcBook.

  13. Re: Kostengünstige Rack-Konsole!

    Autor: DarkSpir 06.06.20 - 08:28

    Prinzipiell geht das, du kannst den USB-C Port in den Hostmodus schalten indem du das hier in die boot.txt einträgst: dtoverlay=dwc2,dr_mode=host

    Und ja, wäre toll wenn auch HDMI über den Port gehen würde, dann bräuchte ich nur noch ein USB-C Kabel und fertig.

  14. Re: Kostengünstige Rack-Konsole!

    Autor: Laforma 06.06.20 - 13:19

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Fotos zum Artikel sind leider der einzige Hinweis darauf, was der
    > ausgeweidete Notebook für Schnittstellen hat ....

    nein, der link fuehrt auch auf die herstellerseite und dort kann man sich gern die specs anschauen:

    http://nexdock.com/tech-specs/

  15. Re: Kostengünstige Rack-Konsole!

    Autor: Anonymer Nutzer 06.06.20 - 22:56

    fanreisender schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich weiß nicht, wie Andere ihre Raspberries einsetzen. Bei mir laufen sie
    > komplett standalone. Netzwerkanschluß, Stromversorgung, ggf. noch ein paar
    > Sensoren, sonst nichts.
    > So lange alles prima läuft, kein Problem.
    > Gibt es aber doch einmal ernsthaften Ärger, muss man mit Monitor und
    > Tastatur anrücken, ausbauen ist meist keine Option.
    > Da ist so ein tragbares Teil echt Klasse.

    naja, ich nutze die dinger als openvpn devices im rack. hängen genau wie alles andere auch am kvm; in dem fall halt mit einem hdmi->vga adapter dazwischen.

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