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Problem sind auch die Schulbücher bzw. rechtliche Probleme

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  1. Problem sind auch die Schulbücher bzw. rechtliche Probleme

    Autor: holg 24.06.20 - 09:51

    In dem Zusammenhang, ja ein wenig offtopic,
    fällt mir auch die Schulbuchpolitik ein, man darf keine Kopien machen, ok das juckt keinen,
    aber wenn es dann digital verteilt werden soll, dann wird es ein Problem.
    Mit den Kosten für die Bücher der Fachverlage, könnte man sicher sehr schnell GPL Schulbücher erstellen, die eben upgedatet statt neu gekauft werden können.
    Für Schulbücher spielen dann nur Druckkosten eine Rolle, und der Inhalt wird auf Dauer sicher auch profitieren.
    Na und der fragliche Inhalt einiger Bücher ist wiederum noch ein anderer Aspekt.
    Wie dem auch sei es ist auf jeden Fall ein Hindernis für die Digitalisierung des Unterrichts.
    lobbycontrol.de_wp-content_uploads_Lobbyismus_an_Schulen.pdf
    Sorry darf keine Links posten : .de/wp



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.06.20 09:54 durch holg.

  2. Re: Problem sind auch die Schulbücher bzw. rechtliche Probleme

    Autor: derdiedas 02.07.20 - 10:24

    https://www.urheberrecht.de/schule/

    Zitat:
    "Das Urheberrecht in der Schule erlaubt es, Printmedien in Klassenstärke für den Unterricht und für Prüfungszwecke zu fotokopieren. Allerdings sieht das Urheberrecht für Unterrichtsmaterial einige Beschränkungen vor, zum Beispiel beim Umfang der Kopien.

    Aus allen Werken, zu denen unter anderem auch Schulbücher, Arbeitshefte, Sachbücher und belletristische Romane zählen, dürfen Lehrer für ihre Schulklasse bis zu 15 Prozent kopieren. Dieses Kontingent gilt pro Werk für jeweils ein Schuljahr und eine Klasse."

    Prinzipell sollte aber den Schulbuchverlagen und ihre teils mafiösen Strukturen abgeschafft werden (erklär mir mal einer wie dieser Dreck es in die Schulen geschafft hat:https://www.amazon.de/Informatik-Oldenbourg-Gymnasium-Informationsdarstellung-Sch%C3%BClerbuch/dp/3637024640?ref=pf_ov_at_pdctrvw_dp)

    Die Schulen wie auch die Bundesländer hätten schon vor Jahren ein Wikipedia der Schulen bauen sollen bei denen Unterrichtsinhalte erstellt aktualisiert und verbessert werden. Wir hätte dann heute bereits etwas das weitestgehend fehlerfrei wäre.

    Das was Schulbuchverlage abziehen ist einfach nur noch frech. Und wenn wie in Bayern Lernmittelfreiheit den Verlagen in die Suppe spucht, werden die Bücher so gebaut das man ohne die Kostenpflichtigen zusatzbücher nicht vernünftig lernen kann.

    Gruß DDD

  3. Re: Problem sind auch die Schulbücher bzw. rechtliche Probleme

    Autor: alabiana 02.07.20 - 12:01

    Ich hatte an der Fachoberschule in Wirtschaft Lehrer, die meiner Meinung nach die ihnen möglichste Beste Lösung bisher hatten. Drei Lehrkräfte haben sich aus verschiedensten Materialien selbst ein Skript zusammengestellt, was den ganzen Stoff für das Fachabitur umfasst, der dort vermittelt werden soll. Dabei haben sie Sowohl Sach- und Schulbücher, als auch das Internet als Quelle verwendet und sauber ein Quellenverzeichnis geführt. Das war eine sehr gute Lösung, weil man anhand dessen als Schüler direkt eine Lernliste dazu hatte und nicht 100 Themen in dem Skript standen, die gar nicht relevant sind.
    Fehler wurden sich notiert und fürs nächste Jahr angepasst. Aber die Fehler die in der Klasse gefunden wurden, konnte man an einer Hand abzählen.
    Leider haben die wenigsten Lehrer Lust sich mit den anderen Fachlehrern zusammen zu setzen und ein solches Skript zu entwickeln.
    Der Klassiker ist da der Lehrer, der morgens um 7:55 in die Schule kommt und noch schnell irgendwas durch den Kopierer jagt und die Kinder erstmal fragen müssen was denn dieses DM ist, wenn der Unterricht dann um 8:15-8:20 vielleicht angefangen hat...

    Einer der Hauptprobleme ist die mangelnde Pflicht die Möglichkeiten in gewissem Maße zu benutzen. Hatte das selbst erlebt, in den Fachräumen wurden rollbare Smartboards aufgestellt. Kaum ein Lehrer wollte sie benutzen "Ich schreib schon seit 20 Jahren mit Kreide auf die Tafel und werde das jetzt nicht ändern" ... Da kann man sich nur an den Kopf fassen und ich habe auch absolut gar kein Verständnis für solche Technikablehner. Es ist klar, dass man nicht von jedem verlangen kann zum Vollprofi zu werden, aber ein Smartboard ist denkbar einfach: Rechner und Beamer starten. Nach dem Hochfahren die Software starten und es kann losgehen.
    Ende vom Lied war dann, dass der Fachbereichsleiter die normalen Tafeln hat abmontieren lassen und die Smartboards fest installiert wurden. Er hatte damals monatelang für die Anschaffung solcher Geräte gekämpft.
    Auch ein Problem ist die "Hierarchie" die ältere Lehrer sich teilweise einbilden (gibt zum Glück nicht alle Lehrer, kommt aber leider häufig vor, vor allem an Gymnasien). Wenn der jüngere Lehrer, der gerade erst sein Examen gemacht hat, ist das nicht so wichtig, weil man hat ja schon 20 Jahre Erfahrung und ist sowieso voll der Didaktik-Profi. Dabei gibt es jüngere Lehrer die mit einem Konzept daher kommen, bei dem der Unterricht allen plötzlich wesentlich mehr Spaß macht, was bekanntlich die beste Stimmung ist, wenn man etwas lernen will und die Noten sind auch nicht einfach nur verschenkt.

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