1. Foren
  2. Kommentare
  3. Internet
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Außerirdische Intelligenz: Warum…

Nein: "Nuklearwaffen [...] alle Menschen auf der Erde vernichten."

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Nein: "Nuklearwaffen [...] alle Menschen auf der Erde vernichten."

    Autor: Eheran 24.06.20 - 19:51

    >Würden beispielsweise die USA und Russland all ihre Nuklearwaffen in einem globalen Krieg massiv einsetzen, könnten sie alle Menschen auf der Erde vernichten.

    Nein, das könnte man auch mit allen (Nuklear) Waffen und sonstigen Bomben zusammen nicht. Einfach weil es viel zu viele Menschen gibt die auf einer viel zu großen Fläche verteilt leben. Man könnte die Menschheit dezimieren, aber nicht vernichten. Es gibt aktuell ~14'000 Kernwaffen. Selbst wenn wir annehmen, dass die alle 20 Mt haben und im Umkreis von 5km jeden Menschen garantiert(!) töten... sind dann ~80 km²... reichen die Kernwaffen "nur" für ~1 millionen km². Das ist 1/10 der Fläche von Europa. Selbst wenn man die Waffen deutlich weiter ausfächert und ganz Europa bombardiert und trotzdem irgendwie noch alle Menschen erwischen würde: Der rest der Welt ist noch da, also über 90% der Landfläche sind unberührt.

    Mit 100x mehr Kernwaffen kommt man der Sache näher, aber mal eben auslöschen wird man den Menschen trotzdem nicht.

  2. Re: Nein: "Nuklearwaffen [...] alle Menschen auf der Erde vernichten."

    Autor: Quantium40 24.06.20 - 20:05

    Eheran schrieb:
    > reichen die Kernwaffen "nur"
    > für ~1 millionen km². Das ist 1/10 der Fläche von Europa. Selbst wenn man
    > die Waffen deutlich weiter ausfächert und ganz Europa bombardiert und
    > trotzdem irgendwie noch alle Menschen erwischen würde: Der rest der Welt
    > ist noch da, also über 90% der Landfläche sind unberührt.

    Das betrifft allerdings nur den Soforteffekt der Kernwaffen. Zusätzlich hat man dann aber noch einen nuklearen Winter, nuklearen Fallout weltweit und einen Zusammenbruch aller Lieferketten von Nahrung bis Hightech.

  3. Re: Nein: "Nuklearwaffen [...] alle Menschen auf der Erde vernichten."

    Autor: alextst 24.06.20 - 20:50

    Eben, du lässt die Synergieeffekte völlig außer Acht.

  4. Re: Nein: "Nuklearwaffen [...] alle Menschen auf der Erde vernichten."

    Autor: Eheran 24.06.20 - 21:49

    Ja, und? Das löscht die Menschheit nicht aus. Menschen leben und lebten schon lange in (sehr) harrschen Regionen der Welt. Die Radioaktivität machts auch nicht. Die Krebsrate würde steigen, ebenso wie die Missgeburten. Aber nicht auf 100%.
    Die Menschheit auslöschen ist nicht mal eben so möglich.

  5. Re: Nein: "Nuklearwaffen [...] alle Menschen auf der Erde vernichten."

    Autor: Anonymer Nutzer 24.06.20 - 22:19

    Der Vulkanausbruch des Tambora hatte wohl 30000 Megatonnen.
    Die Zarbombe kann wohl 100 Megatonnen schaffen und das ist Technik aus den Fünfzigern.

    Der lokal explodierende Vulkan hat damals die Welt zur Hungersnot getrieben und einen Sommer ausfallen lassen.
    Überall auf der Welt explodierende Atombomen werden nicht nur einen globalen Winter hervorrufen, die Strahlung wird Ernte auf lange Zeit stark beeinträchtigten, Infrastruktur wird vernichtet sein, Wasser untrinkbar, der Tod wird allgegenwärtig.

    Du Unterschätzt einen Atomkrieg sehr stark.
    Die aufgeführten Probleme kratzen nur an den Problemen, die das hervorrufen wird.
    Durch die Verseuchung auf unabsehbare Zeit wirkt der Meteoriteneinschlag bei den Dinosauriern wie ein Geschenk.

  6. Re: Nein: "Nuklearwaffen [...] alle Menschen auf der Erde vernichten."

    Autor: Eheran 24.06.20 - 22:37

    >der Tod wird allgegenwärtig.
    Ja, selbstverständlich. Niemand behauptet was anderes...? In einer so unglaublich spezialisierten Gesellschaft kann es gar nicht anders sein.
    Aber viele Tote, und sein es 99,99%, sind eben nicht alle. Da würden trotzdem noch 700'000 Menschen leben.

    >Du Unterschätzt einen Atomkrieg sehr stark.
    Er kann die Menschheit nicht auslöschen. Nicht mehr und nicht weniger sage ich. Wie du damit zu der Schlussfolgerung kommst ist mir schlicht unklar.

    Weltbevölkerung
    >genetic evidence suggests humans may have gone through a population bottleneck of between 1,000 and 10,000 people about 70,000 BC, according to the Toba catastrophe theory.

    Für nur 7'000 Überlebende müssten 99.9999% umkommen. Und dann wären es trotzdem noch so viele wie früher in der Geschichte. Mit einem unglaublichen Vorsprung an Wissen, Materialien, Werkzeugen usw. usf.

  7. Re: Nein: "Nuklearwaffen [...] alle Menschen auf der Erde vernichten."

    Autor: Desertdelphin 24.06.20 - 23:36

    700.000 ohne Essen, ohne Medizin, ohne Sonne. Ohne Sonne kein Leben. Das ist nicht Fallout 5

  8. Re: Nein: "Nuklearwaffen [...] alle Menschen auf der Erde vernichten."

    Autor: violator 25.06.20 - 00:03

    Und auch der Tambora hat die Menschheit insgesamt nicht vor wahnsinnige Probleme gestellt. Der ausgefallene Sommer betraf auch nur die Nordhalbkugel. Europa hatte ne große Krise aber das hat die Menschheit auch weggesteckt.

  9. Re: Nein: "Nuklearwaffen [...] alle Menschen auf der Erde vernichten."

    Autor: Anonymer Nutzer 25.06.20 - 00:52

    Tambora hat den Planeten nicht verstrahlt und war lokal.

    Atombomben die überall auf den Planeten fallen, überall alles zerstören und alles verstrahlen sind eine ganz andere Nummer.

  10. Re: Nein: "Nuklearwaffen [...] alle Menschen auf der Erde vernichten."

    Autor: Anonymer Nutzer 25.06.20 - 01:03

    Welches Wissen und welche Materialien denn?
    Du hast nur Bruchteile davon.

    Nach dem Untergang der römischen Reiches ging es in Europa zivilisatorisch ertstmal steil bergab.

    Kein fliessendes Wasser mehr, keine Mühlen mehr, keine Kanalisationen, Hygiene aufgrund Badkultur vorbei, Medizin ebenso (im römischen Reich hat man am Hirn operiert, im Mittelalter Aderlass betrieben), Schulwesen vorbei, griechische Mathematik vergessen, militärische Strategien und Logistik vergessen, Bücher und Schriften ade, Handelswege vergangen.

    Da ging "nur" ein Staat unter und Europa hat sich praktisch um tausend Jahre zurück entwickelt.

    Jetzt nimm dies mal mit global zerstörten Metropolregionen und mit einer dauerhaft verseuchter und lebensfeindlicher Umwelt.
    Da verrecken die Überlebenden mit der Zeit an diesen Folgen und die Föten werden auch eher vorher absterben.
    Und wenn sie geboren werden müssen sie erstmal erwachsen werden, die Kindersterblichkeit wird extrem hoch sein unter solchen Umweltbedingungen.

  11. Re: Nein: "Nuklearwaffen [...] alle Menschen auf der Erde vernichten."

    Autor: Quantium40 25.06.20 - 01:12

    Eheran schrieb:
    > Er kann die Menschheit nicht auslöschen. Nicht mehr und nicht weniger sage
    > ich. Wie du damit zu der Schlussfolgerung kommst ist mir schlicht unklar.

    Um die Menschheit auszulöschen braucht es nicht mal einen weltweiten Atomkrieg.
    Was meinst du, wieviele Einrichtungen (Fabriken, Kraftwerke usw.) existieren, die ohne lebendige Überwachungs-/Wartungsmannschaft oder Strom binnen Stunden, Tagen oder Wochen hochgehen bzw. massiv Giftstoffe freisetzen?
    Da kann u.U. schon ein Schlagabtausch mit ein paar ungünstig gelagerten Zielen dafür sorgen, dass auf diesem Felsen nur noch Insekten überleben.

  12. Re: Nein: "Nuklearwaffen [...] alle Menschen auf der Erde vernichten."

    Autor: Jhomas5 25.06.20 - 06:46

    Ob die Strahlung so schlimm für die Natur ist ?

    Ich mein in Tschernobyl und Fukushima gedeiht die Pflanzen und Tierwelt so viel besser. Weil der Faktor Mensch viel schlimmer ist.

    Außerdem gibt es Regionen im Ural, Sibirien, Kongo, Mongolei, Australien, China wo weit und breit nichts ist und die Leute dort seit Jahrhunderten sich größtenteils selbst versorgen.
    Dazu kommen noch grob geschätzt 10.000 verrückte Amerikaner im Atomschutzbunker im Garten + die Atomschutzeinrichtungen der jeweiligen Regierungen.

  13. Re: Nein: "Nuklearwaffen [...] alle Menschen auf der Erde vernichten."

    Autor: ConstantinPrime 25.06.20 - 07:00

    Doch würde man (Aussterben), nicht sofort, wie du schon sagst aber auf die nächsten Jahrzehnte wird es auch keine Menschen mehr geben.

    - Vermutlich innerhalb des ersten Monat sterben 90% der Menscheit (Annahme)
    - Überall verstrahltes Gebiet und zwar richtig, nicht nur so ein bischen
    - Jahrzehnte langer Nuklearer Winter um den Gefrierpunkt
    - Sämtliches Wissen der Menschheit wird um 90% eingedampft weil ->
    - Keine Elektrizität mehr um das digitale Wissen wieder abzurufen
    - Niemand der ein Kraftwerk betreiben könnte
    - oder eine Farm (nichts wächst mehr über Jahrzehnte
    - Alle Pflanzen sterben (Nuklearer Winter)
    - Die meisten Tiere auch
    - Niemand der mehr Maschinen betreiben könnte die Werkzeuge herstellen
    - Keine Versorgung mit sauberem Wasser mehr
    - Niemand der daran etwas daran ändern könnte
    - Schwere Schäden an Ozonschicht und Atmosphäre
    - Schwere Brände durch brennende Städte, Fabriken, Raffinerien, Wälder, Atomkraftwerke, Müllhalden, Chemiefabriken
    - Extrem giftige Luft durch all diese Dämpfe

    Und so weiter und so weiter...

    Die paar Menschen die noch kurz nach den Explosionen leben bringen sich gegenseitig um für Nahrung und Wasser Weil -> Selbst wenn die noch einige Jahre durchhalten sind alle Ressourcen die sie noch haben durch Menge oder Zeit begrenzt. Kein Strom?

    Irgendwo findet sich schon noch ein Notstromer der geht. Ja, aber wie lange hält der und wann hat man keinen Kraftstoff mehr?
    Dann nehmen wir eben Solarzellen! Ja aber wie lange halten die und wer weis wie man sie betreibt? Battierien das gleiche.
    Wie repariert man all diese notwendigen sachen wenn keiner Strom oder das Knowhow mehr hat simpelste Werkzeuge herzustellen? Klar paar Jahre findet man in einer zerbomten Werkstatt noch funktionstüchtiges Werkzeug. Aber wie lange hält das?
    Wie lange halten die völlig verstrahlten Konservendosen mit Nahrungsmittel wohl noch? Es wird niemanden geben der neue herstellt.
    Man könnte ja Tiere jagen, wenn es noch welche gibt, und wie lange gibt es sie noch wenn die wenigen die nicht auch schon gestorben sind gejagt werden? Und mit was jagt man die eigentlich, mit Stöcken und Steinen?


    Aber gut bei dir gild die Menschheit ja auch nicht als ausgerottet wenn auf dem gesamten Planeten noch "7.000" Menschen leben.

    Selbst wenn du einer dieser 7000 bist und du dich 20 Jahre in einem Bunker verkriechen würdest, um müsstest dann raus kommen weil du keine Nahrungsmittel mehr hast, würdest du nichts mehr finden... und wärst ebenfalls wie die restlichen 6.999 tot und damit ausgerottet.

    Das würde niemand überleben...
    Nettes Video zum Thema :)
    https://www.youtube.com/watch?v=NBeeRVkTeJg

    Edit: typo



    6 mal bearbeitet, zuletzt am 25.06.20 07:13 durch ConstantinPrime.

  14. Re: Nein: "Nuklearwaffen [...] alle Menschen auf der Erde vernichten."

    Autor: Quantium40 25.06.20 - 16:09

    Jhomas5 schrieb:
    > Ob die Strahlung so schlimm für die Natur ist ?
    > Ich mein in Tschernobyl und Fukushima gedeiht die Pflanzen und Tierwelt so
    > viel besser. Weil der Faktor Mensch viel schlimmer ist.

    Pflanzen und Tiere mit einem relativ schnellen Reproduktionszyklus können sich an Strahlung bis zu einem gewissen Maß anpassen. Auf Menschen trifft das leider nicht zu.
    Für die Pflanzenwelt wäre zudem weniger die Strahlung das Problem, sondern der zu erwartende nukleare Winter durch aufgewirbelten Staub, der durchaus mehrere Jahre andauern kann.
    Dieser würde nicht nur die Energiequelle für die Photosynthese unerreichbar machen, sondern zusätzlich zu einem massiven globalen Temperatursturz führen.

  15. Re: Nein: "Nuklearwaffen [...] alle Menschen auf der Erde vernichten."

    Autor: smonkey 25.06.20 - 17:45

    Fry: ... dann hat es die globale Erwärmung nicht gegeben?
    Leela: Doch, aber der nukleara Winter hat es wieder ausgeglichen.

  16. Re: Nein: "Nuklearwaffen [...] alle Menschen auf der Erde vernichten."

    Autor: Eheran 25.06.20 - 23:31

    >- Überall verstrahltes Gebiet und zwar richtig, nicht nur so ein bischen
    Quelle?
    Denn nein, ganz sicher nicht. Das verstrahl großflächig, landes/weltweit alles und nicht nur kleine Regionem. Und genau daher ist die Dosis auch nicht so hoch, dass alle daran sterben würden.

    >- Jahrzehnte langer Nuklearer Winter um den Gefrierpunkt
    Es ist nicht mal klar, ob es einen nuklearen Winter überhaupt geben würde. Die vorhandenen Modelle rechnen mit bis zu 7°C globalem Temperaturabfall. Das wären dann immernoch deutlich über dem Gefrierpunkt, aber natürlich trotzdem kalt. Und dessen Dauer, woher nimmst du die?

    >- Sämtliches Wissen der Menschheit wird um 90% eingedampft weil
    Ja, und? Menschen haben schon vor 100'000 Jahren gelebt. Da hatten die 0.000...% unseres Wissens.

    >- Keine Elektrizität mehr um das digitale Wissen wieder abzurufen
    Mit Photovoltaik, Generatoren usw. gar kein Problem. Da gibts so viele Orte mit reichlich Daten...

    >- Niemand der ein Kraftwerk betreiben könnte
    Warum niemand? Und was will man damit ohne Infrastruktur, die die Energie irgendwo hinbringt? Und ohne Großabnehmer? Die Energie nutzt man lokal. Ist aber ohnehin völlig irrelevant, braucht man nicht zum Überleben?!

    >- oder eine Farm (nichts wächst mehr über Jahrzehnte
    Hä? Dann bauen wir halt wieder eine Farm wo früher schon eine war? Null Aufwand.

    >- Alle Pflanzen sterben (Nuklearer Winter)
    Jetzt sterben sogar noch die Pflanzen alle aus... spannend! Wird immer realistischer.

    >- Die meisten Tiere auch
    Und die nächste Behauptung... obwohl die nicht da sind, wo gerade viele Menschen (und damit Bomben) runtergehen.

    >- Niemand der mehr Maschinen betreiben könnte die Werkzeuge herstellen
    Oh nein, kann der eine aus 100'000 nur noch die Werkzeuge der EINHUNDERTTAUSEND anderen Menschen nutzen... der Arme... das reicht ja höchstens für 5 Tage!

    >- Keine Versorgung mit sauberem Wasser mehr
    Also wie vor ~100 Jahren in Deutschland? Oder heute anderswo? Sterben sicherlich sofort alle aus.

    Keine Lust mehr, alles irrelevante Punkte und dann auch noch ohne Belege reine Bauchgefühle.

  17. Kriege rotten keine Spezies aus

    Autor: mfeldt 26.06.20 - 07:35

    Weder bei Menschen, noch bei anderen Gattungen. Man hört einfach vorher auf. Ausrottung bietet einfach keinen strategischen Vorteil!

    Selbst wenn ein Krieg mit Kernwaffen so weit geführt wird, daß es zu großflächigen Zusammenbrüchen der Zivilastion führt darf man doch nicht vergessen: Selbst ein neues Mittelalter von ein paar tausend Jahren wäre nur ein Wimpernschlag in der Menschheitsgeschichte! Katastrophal für die Beteiligten, aber langfristig nur eine Episode!

  18. Re: Nein: "Nuklearwaffen [...] alle Menschen auf der Erde vernichten."

    Autor: ConstantinPrime 26.06.20 - 07:38

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >- Überall verstrahltes Gebiet und zwar richtig, nicht nur so ein bischen
    > Quelle?
    > Denn nein, ganz sicher nicht. Das verstrahl großflächig, landes/weltweit
    > alles und nicht nur kleine Regionem. Und genau daher ist die Dosis auch
    > nicht so hoch, dass alle daran sterben würden.
    >
    > >- Jahrzehnte langer Nuklearer Winter um den Gefrierpunkt
    > Es ist nicht mal klar, ob es einen nuklearen Winter überhaupt geben würde.
    > Die vorhandenen Modelle rechnen mit bis zu 7°C globalem Temperaturabfall.
    > Das wären dann immernoch deutlich über dem Gefrierpunkt, aber natürlich
    > trotzdem kalt. Und dessen Dauer, woher nimmst du die?
    >
    > >- Sämtliches Wissen der Menschheit wird um 90% eingedampft weil
    > Ja, und? Menschen haben schon vor 100'000 Jahren gelebt. Da hatten die
    > 0.000...% unseres Wissens.
    >
    > >- Keine Elektrizität mehr um das digitale Wissen wieder abzurufen
    > Mit Photovoltaik, Generatoren usw. gar kein Problem. Da gibts so viele Orte
    > mit reichlich Daten...
    >
    > >- Niemand der ein Kraftwerk betreiben könnte
    > Warum niemand? Und was will man damit ohne Infrastruktur, die die Energie
    > irgendwo hinbringt? Und ohne Großabnehmer? Die Energie nutzt man lokal. Ist
    > aber ohnehin völlig irrelevant, braucht man nicht zum Überleben?!
    >
    > >- oder eine Farm (nichts wächst mehr über Jahrzehnte
    > Hä? Dann bauen wir halt wieder eine Farm wo früher schon eine war? Null
    > Aufwand.
    >
    > >- Alle Pflanzen sterben (Nuklearer Winter)
    > Jetzt sterben sogar noch die Pflanzen alle aus... spannend! Wird immer
    > realistischer.
    >
    > >- Die meisten Tiere auch
    > Und die nächste Behauptung... obwohl die nicht da sind, wo gerade viele
    > Menschen (und damit Bomben) runtergehen.
    >
    > >- Niemand der mehr Maschinen betreiben könnte die Werkzeuge herstellen
    > Oh nein, kann der eine aus 100'000 nur noch die Werkzeuge der
    > EINHUNDERTTAUSEND anderen Menschen nutzen... der Arme... das reicht ja
    > höchstens für 5 Tage!
    >
    > >- Keine Versorgung mit sauberem Wasser mehr
    > Also wie vor ~100 Jahren in Deutschland? Oder heute anderswo? Sterben
    > sicherlich sofort alle aus.
    >
    > Keine Lust mehr, alles irrelevante Punkte und dann auch noch ohne Belege
    > reine Bauchgefühle.

    2019 gab es eine Studie die davon ausgeht das das Indien und Pakistan sich gegenseitig insgesammt 250 Atombomben um die Ohrenwerfen. Sprengkraft 100 Kilotonnen.
    Selbst in diesem Szenario ging man davon aus das sich die Temperaturen durch die Brände und Explosionen weltweit um 2 bis 5 Grad absenken da 20-30% des Sonnenlichts verdeckt werden. Auch ein Minus an Niederschlägen wurde errechnet.

    "Durch die Angriffe könnten bis zu 125 Millionen Menschen sterben. Doch die Folgen reichen weit über die beiden kriegführenden Länder hinaus.

    „In unserem Szenario wurden die Waffen im Verlauf einer Woche eingesetzt, und die Feuersbrünste pumpten Rauch und Ruß in die Atmosphäre. Die Sonne heizt die Rußpartikel weiter auf, so dass sie bis in die Stratosphäre aufsteigen. Dort legen sie sich innerhalb von zwei Monaten wie ein dunkler Schleier um die Erde. Der schirmt zwischen 20 und 35 Prozent des Sonnenlichts ab und löst so einen gravierenden Klimawandel aus. Es dauert ein Jahr, ehe die Abkühlung ihr Maximum erreicht, weil Meer und Land nur langsam abkühlen.“

    Die globale Durchschnittstemperatur sinkt um zwei bis fünf Grad, und weil dadurch dann auch weniger Wasser verdunstet, kommt es zu Dürren. Auch die Nettoprimärproduktion sinkt: an Land um bis zu 30 Prozent, in den Meeren um bis zu 15 Prozent. Es dauert mindestens zehn Jahre, ehe sich die Systeme wieder normalisieren. Das bedeutet, dass weltweit noch mehr Menschen sterben – die indirekten Folgen könnten gravierender sein als die direkten."

    ...

    Wir reden hier von 250 Atombomen mit 100KT nicht 15000 Atomboment und du glaskugelst weiter das alles nicht so schlimm wäre.

    > Es ist nicht mal klar, ob es einen nuklearen Winter überhaupt geben würde.

    Doch das ist sogar ziemlich klar bei 15000 Atombomben.

    > Menschen haben schon vor 100'000 Jahren gelebt. Da hatten die 0.000...% unseres Wissens.

    Weil die Menschen von heute auch ohne Probleme die Gepflogenheiten von den Menschen von vor 100.000 Jahren adaptieren können... Ein großteil der Menschen denkt doch heute der Strom kommt aus der Dose und das Essen aus der TK.

    > Mit Photovoltaik, Generatoren usw. gar kein Problem. Da gibts so viele Orte mit reichlich Daten...

    Wie lange halten diese Genaratoren und PV-Anlagen? Wer baut neue?
    Was gibt es denn noch so für Orte mit Daten? Liegen die da einfach rum? Oder sind sie vielleicht Passwortgeschützt?

    > Ist aber ohnehin völlig irrelevant, braucht man nicht zum Überleben?!

    Nicht!? Wie lebt es sich den so - ich zitiere "Mit Temperaturen, die auch im Sommer unter dem Gefrierpunkt liegen"

    > Hä? Dann bauen wir halt wieder eine Farm wo früher schon eine war? Null Aufwand.

    Was macht eine Farm das ganze Jahr ohne Licht und bei Minusgraden? Richtig - nichts!

    > Jetzt sterben sogar noch die Pflanzen alle aus... spannend! Wird immer realistischer.

    Was wächst denn so bei Minusgraden an Pflanzen?

    > Und die nächste Behauptung... obwohl die nicht da sind, wo gerade viele Menschen (und damit Bomben) runtergehen.

    Wir reden von einer weltweiten Temperaturabsenkung. Der Nukleare Winter (welcher ja schon bei nur 250 Atombomben "abgeschwächt" eintritt) ist nicht nur dort wo die Bomben gefallen sind und 3 Meter weiter scheint die Sonne, er ist weltweit. Was essen die Tieren denn dann so?

    > Oh nein, kann der eine aus 100'000 nur noch die Werkzeuge der EINHUNDERTTAUSEND anderen Menschen nutzen... der Arme... das reicht ja höchstens für 5 Tage!

    Wenn er weiß wie man Sie benutzt, ja. Natürlich nicht nur 5 Tage aber auch 5 Jahre? oder 10 ? oder <20?

    > Also wie vor ~100 Jahren in Deutschland? Oder heute anderswo? Sterben sicherlich sofort alle aus.

    Ich wusste nicht das wir in Deutschland vor 100 Jahren nur hochradioaktives Wasser hatten, kläre mich bitte hierzu auf?

    Keine Lust mehr, nur viel Polemik und Glaskugelei und dann auch noch ohne Belege reine Bauchgefühle.

    Quelle:
    https://www.deutschlandfunk.de/am-beispiel-indien-und-pakistan-studie-berechnet-weltweite.676.de.html?dram:article_id=460717

  19. Re: Nein: "Nuklearwaffen [...] alle Menschen auf der Erde vernichten."

    Autor: Dwalinn 26.06.20 - 15:27

    Selbst wenn jemand überlebt war doch die Behauptung das wir Jahrzehnte/Jahrhunderte bräuchten um wieder auf dem aktuellen Stand zu kommen.

  20. Re: Nein: "Nuklearwaffen [...] alle Menschen auf der Erde vernichten."

    Autor: Eheran 26.06.20 - 20:55

    >und du glaskugelst weiter das alles nicht so schlimm wäre.
    Da hab ich direkt die Schnauze voll deinen Beitrag weiter zu lesen. Zieh dir nicht Aussagen aus meinem Arsch. Danke.
    Echt ärgerlich, dass man nicht einfach diskutieren kann. Nein, man muss dem anderen irgendwas in den Mund legen, selbst wenn die Person neutral und sachlich über irgendwas redet. Denn wenn ich nicht deiner Meinung bin, dann muss ich ja gegen dich persönlich sein... oder irgendwie so?

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG, Bielefeld
  2. Concordia Versicherungsgesellschaft a.G., Hannover
  3. DMK E-BUSINESS GmbH, Chemnitz, Berlin-Potsdam, Köln
  4. AcadeMedia GmbH, München

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Sony KD-55A89 Bravia OLED TV 55 Zoll für 1.299€, Samsung Galaxy A20e 32GB 5,8 Zoll für...
  2. (u. a. Medion-Notebooks, Samsung-SSDs, 4K-Beamer und vieles mehr zu Bestpreisen)
  3. 89,90€ + Versand (Vergleichspreis ca. 130€ + Versand)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


iPhone 12 Pro Max im Test: Das Display macht den Hauptunterschied
iPhone 12 Pro Max im Test
Das Display macht den Hauptunterschied

Das iPhone 12 Pro Max ist größer als das 12 Pro und hat eine etwas bessere Kamera - grundsätzlich liegen die beiden Topmodelle von Apple aber nah beieinander, wie unser Test zeigt. Käufer des iPhone 12 Pro müssen keine Angst haben, etwas zu verpassen.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Displayprobleme Grünstich beim iPhone 12 aufgetaucht
  2. Entsperren erschwert iPhone 12 Mini macht Probleme mit dem Touchscreen
  3. Kabelloses Laden Magsafe entfaltet beim iPhone 12 Mini sein Potenzial nicht

Astronomie: Arecibo wird abgerissen
Astronomie
Arecibo wird abgerissen

Das weltberühmte Radioteleskop ist nicht mehr zu retten. Reparaturarbeiten wären lebensgefährlich.

  1. Astronomie Zweites Kabel von Arecibo-Radioteleskop kaputt
  2. Die Zukunft des Universums Wie alles endet
  3. Astronomie Gibt es Leben auf der Venus?

Next-Gen: Tolle Indiegames für PS5 und Xbox Series X/S
Next-Gen
Tolle Indiegames für PS5 und Xbox Series X/S

Kaum ein unabhängiger Entwickler hat Dev-Kits für PS5 und Xbox Series X/S - aber The Pathinder und Falconeer sind tolle Next-Gen-Indiegames!
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Raumschiffknacker im Orbit
  2. Rollenspiel Fans übersetzen Disco Elysium ins Deutsche
  3. Indiegames-Rundschau Einmal durchspielen in 400 Tagen