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Nein: "Nuklearwaffen [...] alle Menschen auf der Erde vernichten."

Wochenende!!! Zeit für Quatsch!
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  1. Nein: "Nuklearwaffen [...] alle Menschen auf der Erde vernichten."

    Autor: Eheran 24.06.20 - 19:51

    >Würden beispielsweise die USA und Russland all ihre Nuklearwaffen in einem globalen Krieg massiv einsetzen, könnten sie alle Menschen auf der Erde vernichten.

    Nein, das könnte man auch mit allen (Nuklear) Waffen und sonstigen Bomben zusammen nicht. Einfach weil es viel zu viele Menschen gibt die auf einer viel zu großen Fläche verteilt leben. Man könnte die Menschheit dezimieren, aber nicht vernichten. Es gibt aktuell ~14'000 Kernwaffen. Selbst wenn wir annehmen, dass die alle 20 Mt haben und im Umkreis von 5km jeden Menschen garantiert(!) töten... sind dann ~80 km²... reichen die Kernwaffen "nur" für ~1 millionen km². Das ist 1/10 der Fläche von Europa. Selbst wenn man die Waffen deutlich weiter ausfächert und ganz Europa bombardiert und trotzdem irgendwie noch alle Menschen erwischen würde: Der rest der Welt ist noch da, also über 90% der Landfläche sind unberührt.

    Mit 100x mehr Kernwaffen kommt man der Sache näher, aber mal eben auslöschen wird man den Menschen trotzdem nicht.

  2. Re: Nein: "Nuklearwaffen [...] alle...

    Autor: Quantium40 24.06.20 - 20:05

    Eheran schrieb:
    > reichen die Kernwaffen "nur"
    > für ~1 millionen km². Das ist 1/10 der Fläche von Europa. Selbst wenn man
    > die Waffen deutlich weiter ausfächert und ganz Europa bombardiert und
    > trotzdem irgendwie noch alle Menschen erwischen würde: Der rest der Welt
    > ist noch da, also über 90% der Landfläche sind unberührt.

    Das betrifft allerdings nur den Soforteffekt der Kernwaffen. Zusätzlich hat man dann aber noch einen nuklearen Winter, nuklearen Fallout weltweit und einen Zusammenbruch aller Lieferketten von Nahrung bis Hightech.

  3. Re: Nein: "Nuklearwaffen [...] alle...

    Autor: alextst 24.06.20 - 20:50

    Eben, du lässt die Synergieeffekte völlig außer Acht.

  4. Re: Nein: "Nuklearwaffen [...] alle...

    Autor: Eheran 24.06.20 - 21:49

    Ja, und? Das löscht die Menschheit nicht aus. Menschen leben und lebten schon lange in (sehr) harrschen Regionen der Welt. Die Radioaktivität machts auch nicht. Die Krebsrate würde steigen, ebenso wie die Missgeburten. Aber nicht auf 100%.
    Die Menschheit auslöschen ist nicht mal eben so möglich.

  5. Re: Nein: "Nuklearwaffen [...] alle...

    Autor: Anonymer Nutzer 24.06.20 - 22:19

    Der Vulkanausbruch des Tambora hatte wohl 30000 Megatonnen.
    Die Zarbombe kann wohl 100 Megatonnen schaffen und das ist Technik aus den Fünfzigern.

    Der lokal explodierende Vulkan hat damals die Welt zur Hungersnot getrieben und einen Sommer ausfallen lassen.
    Überall auf der Welt explodierende Atombomen werden nicht nur einen globalen Winter hervorrufen, die Strahlung wird Ernte auf lange Zeit stark beeinträchtigten, Infrastruktur wird vernichtet sein, Wasser untrinkbar, der Tod wird allgegenwärtig.

    Du Unterschätzt einen Atomkrieg sehr stark.
    Die aufgeführten Probleme kratzen nur an den Problemen, die das hervorrufen wird.
    Durch die Verseuchung auf unabsehbare Zeit wirkt der Meteoriteneinschlag bei den Dinosauriern wie ein Geschenk.

  6. Re: Nein: "Nuklearwaffen [...] alle...

    Autor: Eheran 24.06.20 - 22:37

    >der Tod wird allgegenwärtig.
    Ja, selbstverständlich. Niemand behauptet was anderes...? In einer so unglaublich spezialisierten Gesellschaft kann es gar nicht anders sein.
    Aber viele Tote, und sein es 99,99%, sind eben nicht alle. Da würden trotzdem noch 700'000 Menschen leben.

    >Du Unterschätzt einen Atomkrieg sehr stark.
    Er kann die Menschheit nicht auslöschen. Nicht mehr und nicht weniger sage ich. Wie du damit zu der Schlussfolgerung kommst ist mir schlicht unklar.

    Weltbevölkerung
    >genetic evidence suggests humans may have gone through a population bottleneck of between 1,000 and 10,000 people about 70,000 BC, according to the Toba catastrophe theory.

    Für nur 7'000 Überlebende müssten 99.9999% umkommen. Und dann wären es trotzdem noch so viele wie früher in der Geschichte. Mit einem unglaublichen Vorsprung an Wissen, Materialien, Werkzeugen usw. usf.

  7. Re: Nein: "Nuklearwaffen [...] alle...

    Autor: Desertdelphin 24.06.20 - 23:36

    700.000 ohne Essen, ohne Medizin, ohne Sonne. Ohne Sonne kein Leben. Das ist nicht Fallout 5

  8. Re: Nein: "Nuklearwaffen [...] alle...

    Autor: Anonymer Nutzer 25.06.20 - 01:03

    Welches Wissen und welche Materialien denn?
    Du hast nur Bruchteile davon.

    Nach dem Untergang der römischen Reiches ging es in Europa zivilisatorisch ertstmal steil bergab.

    Kein fliessendes Wasser mehr, keine Mühlen mehr, keine Kanalisationen, Hygiene aufgrund Badkultur vorbei, Medizin ebenso (im römischen Reich hat man am Hirn operiert, im Mittelalter Aderlass betrieben), Schulwesen vorbei, griechische Mathematik vergessen, militärische Strategien und Logistik vergessen, Bücher und Schriften ade, Handelswege vergangen.

    Da ging "nur" ein Staat unter und Europa hat sich praktisch um tausend Jahre zurück entwickelt.

    Jetzt nimm dies mal mit global zerstörten Metropolregionen und mit einer dauerhaft verseuchter und lebensfeindlicher Umwelt.
    Da verrecken die Überlebenden mit der Zeit an diesen Folgen und die Föten werden auch eher vorher absterben.
    Und wenn sie geboren werden müssen sie erstmal erwachsen werden, die Kindersterblichkeit wird extrem hoch sein unter solchen Umweltbedingungen.

  9. Re: Nein: "Nuklearwaffen [...] alle...

    Autor: Quantium40 25.06.20 - 01:12

    Eheran schrieb:
    > Er kann die Menschheit nicht auslöschen. Nicht mehr und nicht weniger sage
    > ich. Wie du damit zu der Schlussfolgerung kommst ist mir schlicht unklar.

    Um die Menschheit auszulöschen braucht es nicht mal einen weltweiten Atomkrieg.
    Was meinst du, wieviele Einrichtungen (Fabriken, Kraftwerke usw.) existieren, die ohne lebendige Überwachungs-/Wartungsmannschaft oder Strom binnen Stunden, Tagen oder Wochen hochgehen bzw. massiv Giftstoffe freisetzen?
    Da kann u.U. schon ein Schlagabtausch mit ein paar ungünstig gelagerten Zielen dafür sorgen, dass auf diesem Felsen nur noch Insekten überleben.

  10. Re: Nein: "Nuklearwaffen [...] alle...

    Autor: Jhomas5 25.06.20 - 06:46

    Ob die Strahlung so schlimm für die Natur ist ?

    Ich mein in Tschernobyl und Fukushima gedeiht die Pflanzen und Tierwelt so viel besser. Weil der Faktor Mensch viel schlimmer ist.

    Außerdem gibt es Regionen im Ural, Sibirien, Kongo, Mongolei, Australien, China wo weit und breit nichts ist und die Leute dort seit Jahrhunderten sich größtenteils selbst versorgen.
    Dazu kommen noch grob geschätzt 10.000 verrückte Amerikaner im Atomschutzbunker im Garten + die Atomschutzeinrichtungen der jeweiligen Regierungen.

  11. Re: Nein: "Nuklearwaffen [...] alle...

    Autor: Quantium40 25.06.20 - 16:09

    Jhomas5 schrieb:
    > Ob die Strahlung so schlimm für die Natur ist ?
    > Ich mein in Tschernobyl und Fukushima gedeiht die Pflanzen und Tierwelt so
    > viel besser. Weil der Faktor Mensch viel schlimmer ist.

    Pflanzen und Tiere mit einem relativ schnellen Reproduktionszyklus können sich an Strahlung bis zu einem gewissen Maß anpassen. Auf Menschen trifft das leider nicht zu.
    Für die Pflanzenwelt wäre zudem weniger die Strahlung das Problem, sondern der zu erwartende nukleare Winter durch aufgewirbelten Staub, der durchaus mehrere Jahre andauern kann.
    Dieser würde nicht nur die Energiequelle für die Photosynthese unerreichbar machen, sondern zusätzlich zu einem massiven globalen Temperatursturz führen.

  12. Re: Nein: "Nuklearwaffen [...] alle...

    Autor: violator 25.06.20 - 00:03

    Und auch der Tambora hat die Menschheit insgesamt nicht vor wahnsinnige Probleme gestellt. Der ausgefallene Sommer betraf auch nur die Nordhalbkugel. Europa hatte ne große Krise aber das hat die Menschheit auch weggesteckt.

  13. Re: Nein: "Nuklearwaffen [...] alle...

    Autor: Anonymer Nutzer 25.06.20 - 00:52

    Tambora hat den Planeten nicht verstrahlt und war lokal.

    Atombomben die überall auf den Planeten fallen, überall alles zerstören und alles verstrahlen sind eine ganz andere Nummer.

  14. Kriege rotten keine Spezies aus

    Autor: mfeldt 26.06.20 - 07:35

    Weder bei Menschen, noch bei anderen Gattungen. Man hört einfach vorher auf. Ausrottung bietet einfach keinen strategischen Vorteil!

    Selbst wenn ein Krieg mit Kernwaffen so weit geführt wird, daß es zu großflächigen Zusammenbrüchen der Zivilastion führt darf man doch nicht vergessen: Selbst ein neues Mittelalter von ein paar tausend Jahren wäre nur ein Wimpernschlag in der Menschheitsgeschichte! Katastrophal für die Beteiligten, aber langfristig nur eine Episode!

  15. Re: Nein: "Nuklearwaffen [...] alle...

    Autor: ConstantinPrime 25.06.20 - 07:00

    Doch würde man (Aussterben), nicht sofort, wie du schon sagst aber auf die nächsten Jahrzehnte wird es auch keine Menschen mehr geben.

    - Vermutlich innerhalb des ersten Monat sterben 90% der Menscheit (Annahme)
    - Überall verstrahltes Gebiet und zwar richtig, nicht nur so ein bischen
    - Jahrzehnte langer Nuklearer Winter um den Gefrierpunkt
    - Sämtliches Wissen der Menschheit wird um 90% eingedampft weil ->
    - Keine Elektrizität mehr um das digitale Wissen wieder abzurufen
    - Niemand der ein Kraftwerk betreiben könnte
    - oder eine Farm (nichts wächst mehr über Jahrzehnte
    - Alle Pflanzen sterben (Nuklearer Winter)
    - Die meisten Tiere auch
    - Niemand der mehr Maschinen betreiben könnte die Werkzeuge herstellen
    - Keine Versorgung mit sauberem Wasser mehr
    - Niemand der daran etwas daran ändern könnte
    - Schwere Schäden an Ozonschicht und Atmosphäre
    - Schwere Brände durch brennende Städte, Fabriken, Raffinerien, Wälder, Atomkraftwerke, Müllhalden, Chemiefabriken
    - Extrem giftige Luft durch all diese Dämpfe

    Und so weiter und so weiter...

    Die paar Menschen die noch kurz nach den Explosionen leben bringen sich gegenseitig um für Nahrung und Wasser Weil -> Selbst wenn die noch einige Jahre durchhalten sind alle Ressourcen die sie noch haben durch Menge oder Zeit begrenzt. Kein Strom?

    Irgendwo findet sich schon noch ein Notstromer der geht. Ja, aber wie lange hält der und wann hat man keinen Kraftstoff mehr?
    Dann nehmen wir eben Solarzellen! Ja aber wie lange halten die und wer weis wie man sie betreibt? Battierien das gleiche.
    Wie repariert man all diese notwendigen sachen wenn keiner Strom oder das Knowhow mehr hat simpelste Werkzeuge herzustellen? Klar paar Jahre findet man in einer zerbomten Werkstatt noch funktionstüchtiges Werkzeug. Aber wie lange hält das?
    Wie lange halten die völlig verstrahlten Konservendosen mit Nahrungsmittel wohl noch? Es wird niemanden geben der neue herstellt.
    Man könnte ja Tiere jagen, wenn es noch welche gibt, und wie lange gibt es sie noch wenn die wenigen die nicht auch schon gestorben sind gejagt werden? Und mit was jagt man die eigentlich, mit Stöcken und Steinen?


    Aber gut bei dir gild die Menschheit ja auch nicht als ausgerottet wenn auf dem gesamten Planeten noch "7.000" Menschen leben.

    Selbst wenn du einer dieser 7000 bist und du dich 20 Jahre in einem Bunker verkriechen würdest, um müsstest dann raus kommen weil du keine Nahrungsmittel mehr hast, würdest du nichts mehr finden... und wärst ebenfalls wie die restlichen 6.999 tot und damit ausgerottet.

    Das würde niemand überleben...
    Nettes Video zum Thema :)
    https://www.youtube.com/watch?v=NBeeRVkTeJg

    Edit: typo



    6 mal bearbeitet, zuletzt am 25.06.20 07:13 durch ConstantinPrime.

  16. Re: Nein: "Nuklearwaffen [...] alle...

    Autor: Eheran 25.06.20 - 23:31

    >- Überall verstrahltes Gebiet und zwar richtig, nicht nur so ein bischen
    Quelle?
    Denn nein, ganz sicher nicht. Das verstrahl großflächig, landes/weltweit alles und nicht nur kleine Regionem. Und genau daher ist die Dosis auch nicht so hoch, dass alle daran sterben würden.

    >- Jahrzehnte langer Nuklearer Winter um den Gefrierpunkt
    Es ist nicht mal klar, ob es einen nuklearen Winter überhaupt geben würde. Die vorhandenen Modelle rechnen mit bis zu 7°C globalem Temperaturabfall. Das wären dann immernoch deutlich über dem Gefrierpunkt, aber natürlich trotzdem kalt. Und dessen Dauer, woher nimmst du die?

    >- Sämtliches Wissen der Menschheit wird um 90% eingedampft weil
    Ja, und? Menschen haben schon vor 100'000 Jahren gelebt. Da hatten die 0.000...% unseres Wissens.

    >- Keine Elektrizität mehr um das digitale Wissen wieder abzurufen
    Mit Photovoltaik, Generatoren usw. gar kein Problem. Da gibts so viele Orte mit reichlich Daten...

    >- Niemand der ein Kraftwerk betreiben könnte
    Warum niemand? Und was will man damit ohne Infrastruktur, die die Energie irgendwo hinbringt? Und ohne Großabnehmer? Die Energie nutzt man lokal. Ist aber ohnehin völlig irrelevant, braucht man nicht zum Überleben?!

    >- oder eine Farm (nichts wächst mehr über Jahrzehnte
    Hä? Dann bauen wir halt wieder eine Farm wo früher schon eine war? Null Aufwand.

    >- Alle Pflanzen sterben (Nuklearer Winter)
    Jetzt sterben sogar noch die Pflanzen alle aus... spannend! Wird immer realistischer.

    >- Die meisten Tiere auch
    Und die nächste Behauptung... obwohl die nicht da sind, wo gerade viele Menschen (und damit Bomben) runtergehen.

    >- Niemand der mehr Maschinen betreiben könnte die Werkzeuge herstellen
    Oh nein, kann der eine aus 100'000 nur noch die Werkzeuge der EINHUNDERTTAUSEND anderen Menschen nutzen... der Arme... das reicht ja höchstens für 5 Tage!

    >- Keine Versorgung mit sauberem Wasser mehr
    Also wie vor ~100 Jahren in Deutschland? Oder heute anderswo? Sterben sicherlich sofort alle aus.

    Keine Lust mehr, alles irrelevante Punkte und dann auch noch ohne Belege reine Bauchgefühle.

  17. Re: Nein: "Nuklearwaffen [...] alle...

    Autor: ConstantinPrime 26.06.20 - 07:38

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >- Überall verstrahltes Gebiet und zwar richtig, nicht nur so ein bischen
    > Quelle?
    > Denn nein, ganz sicher nicht. Das verstrahl großflächig, landes/weltweit
    > alles und nicht nur kleine Regionem. Und genau daher ist die Dosis auch
    > nicht so hoch, dass alle daran sterben würden.
    >
    > >- Jahrzehnte langer Nuklearer Winter um den Gefrierpunkt
    > Es ist nicht mal klar, ob es einen nuklearen Winter überhaupt geben würde.
    > Die vorhandenen Modelle rechnen mit bis zu 7°C globalem Temperaturabfall.
    > Das wären dann immernoch deutlich über dem Gefrierpunkt, aber natürlich
    > trotzdem kalt. Und dessen Dauer, woher nimmst du die?
    >
    > >- Sämtliches Wissen der Menschheit wird um 90% eingedampft weil
    > Ja, und? Menschen haben schon vor 100'000 Jahren gelebt. Da hatten die
    > 0.000...% unseres Wissens.
    >
    > >- Keine Elektrizität mehr um das digitale Wissen wieder abzurufen
    > Mit Photovoltaik, Generatoren usw. gar kein Problem. Da gibts so viele Orte
    > mit reichlich Daten...
    >
    > >- Niemand der ein Kraftwerk betreiben könnte
    > Warum niemand? Und was will man damit ohne Infrastruktur, die die Energie
    > irgendwo hinbringt? Und ohne Großabnehmer? Die Energie nutzt man lokal. Ist
    > aber ohnehin völlig irrelevant, braucht man nicht zum Überleben?!
    >
    > >- oder eine Farm (nichts wächst mehr über Jahrzehnte
    > Hä? Dann bauen wir halt wieder eine Farm wo früher schon eine war? Null
    > Aufwand.
    >
    > >- Alle Pflanzen sterben (Nuklearer Winter)
    > Jetzt sterben sogar noch die Pflanzen alle aus... spannend! Wird immer
    > realistischer.
    >
    > >- Die meisten Tiere auch
    > Und die nächste Behauptung... obwohl die nicht da sind, wo gerade viele
    > Menschen (und damit Bomben) runtergehen.
    >
    > >- Niemand der mehr Maschinen betreiben könnte die Werkzeuge herstellen
    > Oh nein, kann der eine aus 100'000 nur noch die Werkzeuge der
    > EINHUNDERTTAUSEND anderen Menschen nutzen... der Arme... das reicht ja
    > höchstens für 5 Tage!
    >
    > >- Keine Versorgung mit sauberem Wasser mehr
    > Also wie vor ~100 Jahren in Deutschland? Oder heute anderswo? Sterben
    > sicherlich sofort alle aus.
    >
    > Keine Lust mehr, alles irrelevante Punkte und dann auch noch ohne Belege
    > reine Bauchgefühle.

    2019 gab es eine Studie die davon ausgeht das das Indien und Pakistan sich gegenseitig insgesammt 250 Atombomben um die Ohrenwerfen. Sprengkraft 100 Kilotonnen.
    Selbst in diesem Szenario ging man davon aus das sich die Temperaturen durch die Brände und Explosionen weltweit um 2 bis 5 Grad absenken da 20-30% des Sonnenlichts verdeckt werden. Auch ein Minus an Niederschlägen wurde errechnet.

    "Durch die Angriffe könnten bis zu 125 Millionen Menschen sterben. Doch die Folgen reichen weit über die beiden kriegführenden Länder hinaus.

    „In unserem Szenario wurden die Waffen im Verlauf einer Woche eingesetzt, und die Feuersbrünste pumpten Rauch und Ruß in die Atmosphäre. Die Sonne heizt die Rußpartikel weiter auf, so dass sie bis in die Stratosphäre aufsteigen. Dort legen sie sich innerhalb von zwei Monaten wie ein dunkler Schleier um die Erde. Der schirmt zwischen 20 und 35 Prozent des Sonnenlichts ab und löst so einen gravierenden Klimawandel aus. Es dauert ein Jahr, ehe die Abkühlung ihr Maximum erreicht, weil Meer und Land nur langsam abkühlen.“

    Die globale Durchschnittstemperatur sinkt um zwei bis fünf Grad, und weil dadurch dann auch weniger Wasser verdunstet, kommt es zu Dürren. Auch die Nettoprimärproduktion sinkt: an Land um bis zu 30 Prozent, in den Meeren um bis zu 15 Prozent. Es dauert mindestens zehn Jahre, ehe sich die Systeme wieder normalisieren. Das bedeutet, dass weltweit noch mehr Menschen sterben – die indirekten Folgen könnten gravierender sein als die direkten."

    ...

    Wir reden hier von 250 Atombomen mit 100KT nicht 15000 Atomboment und du glaskugelst weiter das alles nicht so schlimm wäre.

    > Es ist nicht mal klar, ob es einen nuklearen Winter überhaupt geben würde.

    Doch das ist sogar ziemlich klar bei 15000 Atombomben.

    > Menschen haben schon vor 100'000 Jahren gelebt. Da hatten die 0.000...% unseres Wissens.

    Weil die Menschen von heute auch ohne Probleme die Gepflogenheiten von den Menschen von vor 100.000 Jahren adaptieren können... Ein großteil der Menschen denkt doch heute der Strom kommt aus der Dose und das Essen aus der TK.

    > Mit Photovoltaik, Generatoren usw. gar kein Problem. Da gibts so viele Orte mit reichlich Daten...

    Wie lange halten diese Genaratoren und PV-Anlagen? Wer baut neue?
    Was gibt es denn noch so für Orte mit Daten? Liegen die da einfach rum? Oder sind sie vielleicht Passwortgeschützt?

    > Ist aber ohnehin völlig irrelevant, braucht man nicht zum Überleben?!

    Nicht!? Wie lebt es sich den so - ich zitiere "Mit Temperaturen, die auch im Sommer unter dem Gefrierpunkt liegen"

    > Hä? Dann bauen wir halt wieder eine Farm wo früher schon eine war? Null Aufwand.

    Was macht eine Farm das ganze Jahr ohne Licht und bei Minusgraden? Richtig - nichts!

    > Jetzt sterben sogar noch die Pflanzen alle aus... spannend! Wird immer realistischer.

    Was wächst denn so bei Minusgraden an Pflanzen?

    > Und die nächste Behauptung... obwohl die nicht da sind, wo gerade viele Menschen (und damit Bomben) runtergehen.

    Wir reden von einer weltweiten Temperaturabsenkung. Der Nukleare Winter (welcher ja schon bei nur 250 Atombomben "abgeschwächt" eintritt) ist nicht nur dort wo die Bomben gefallen sind und 3 Meter weiter scheint die Sonne, er ist weltweit. Was essen die Tieren denn dann so?

    > Oh nein, kann der eine aus 100'000 nur noch die Werkzeuge der EINHUNDERTTAUSEND anderen Menschen nutzen... der Arme... das reicht ja höchstens für 5 Tage!

    Wenn er weiß wie man Sie benutzt, ja. Natürlich nicht nur 5 Tage aber auch 5 Jahre? oder 10 ? oder <20?

    > Also wie vor ~100 Jahren in Deutschland? Oder heute anderswo? Sterben sicherlich sofort alle aus.

    Ich wusste nicht das wir in Deutschland vor 100 Jahren nur hochradioaktives Wasser hatten, kläre mich bitte hierzu auf?

    Keine Lust mehr, nur viel Polemik und Glaskugelei und dann auch noch ohne Belege reine Bauchgefühle.

    Quelle:
    https://www.deutschlandfunk.de/am-beispiel-indien-und-pakistan-studie-berechnet-weltweite.676.de.html?dram:article_id=460717

  18. Re: Nein: "Nuklearwaffen [...] alle...

    Autor: Eheran 26.06.20 - 20:55

    >und du glaskugelst weiter das alles nicht so schlimm wäre.
    Da hab ich direkt die Schnauze voll deinen Beitrag weiter zu lesen. Zieh dir nicht Aussagen aus meinem Arsch. Danke.
    Echt ärgerlich, dass man nicht einfach diskutieren kann. Nein, man muss dem anderen irgendwas in den Mund legen, selbst wenn die Person neutral und sachlich über irgendwas redet. Denn wenn ich nicht deiner Meinung bin, dann muss ich ja gegen dich persönlich sein... oder irgendwie so?

  19. Re: Nein: "Nuklearwaffen [...] alle...

    Autor: Garius 27.06.20 - 06:53

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >und du glaskugelst weiter das alles nicht so schlimm wäre.
    > Da hab ich direkt die Schnauze voll deinen Beitrag weiter zu lesen. Zieh
    > dir nicht Aussagen aus meinem Arsch. Danke.
    > Echt ärgerlich, dass man nicht einfach diskutieren kann. Nein, man muss dem
    > anderen irgendwas in den Mund legen, selbst wenn die Person neutral und
    > sachlich über irgendwas redet. Denn wenn ich nicht deiner Meinung bin, dann
    > muss ich ja gegen dich persönlich sein... oder irgendwie so?
    Wo unterstellt er dir was? Und warum ist es schlimm dass er 'glaskugeln' sagt wo du zuvor schon mit 'Nur Behauptungen' reagiert hast?

    Du verharmlost doch tatsächlich die Auswirkungen. Und du gehst total unhöflich auf andere Argumente ein. Du kannst doch ein Gegenargument nicht mit einem sarkastischen 'Oh nein...' beginnen und dann fehlende Sachlichkeit in der Diskussion bemängeln. Mit deinen Sarkasmus ("Jetzt sterben sogar noch die Pflanzen alle aus... spannend. Wird immer realistischer.") nimmst du die Argumente doch gar nicht sachlich wahr. Du machst dich über sie lustig...

    Schade dass du jetzt die ad hominem Karte ziehst. Hätte mich interessiert wie du auf die genannte Quelle eingehst.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 27.06.20 07:05 durch Garius.

  20. Re: Nein: "Nuklearwaffen [...] alle...

    Autor: Eheran 27.06.20 - 22:16

    >Schade dass du jetzt die ad hominem Karte ziehst.
    >Hätte mich interessiert wie du auf die genannte Quelle eingehst.
    Nach so viel Bauchgefühlen hab ich Irgendwann keine Lust mehr. Ich beziehe mich auf Punkte und fordere Quellen ein - das passiert nicht. Die Punkte fallen einfach weg, es wird einfach der nächste gebracht. Immer so weiter. Das Risiko, meine Zeit zu vergeuden, weil die Argumente erneut mit einem Bauchgefühl weggewischt werden bzw. komplett ignoriert ist schlicht zu hoch. Selbst wenn mal eine spezifische Aussage aus einer belastbaren Quelle kommt oder in sich logisch ist.

    Die Menschheit stirbt halt nicht einfach aus, auch wenn es -20°C hat. Klar werden es weniger und manche Bereiche unbewohnbar. Aber austerben ist nicht drin. Schon vor 1000 Jahren ohne all die Technologie lebten Menschen an den absurdesten Orten. Die Auswirkungen der Radioaktivität werden zusätzlich überschätzt, daher kann man dafür auch keine Quellen angeben, dass die alles töten würde.

    Ich will einfach, dass man zwischen "Menschheit vernichten" und "ins Mittelalter zurückversetzen" (mit allen Todesopfern, dem Leid usw.) unterscheidet. Das eine überlebt die Menschheit, das andere nicht.

  21. Re: Nein: "Nuklearwaffen [...] alle...

    Autor: ConstantinPrime 29.06.20 - 07:01

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Da hab ich direkt die Schnauze voll deinen Beitrag weiter zu lesen. Zieh
    > dir nicht Aussagen aus meinem Arsch. Danke.

    ? bitte?

    > Echt ärgerlich, dass man nicht einfach diskutieren kann. Nein, man muss dem
    > anderen irgendwas in den Mund legen, selbst wenn die Person neutral und
    > sachlich über irgendwas redet.

    Ich sehe leider die Stelle nicht an der ich dir etwas in den Mund lege, unsachlich werde (außer natürlich in meinem letzten Absatz, welcher nur deinem gleich kommen sollte)

    Neutralität und Sachlichkeit würde ich dir aber auch nicht vorwerfen.

    > Denn wenn ich nicht deiner Meinung bin, dann
    > muss ich ja gegen dich persönlich sein... oder irgendwie so?

    ? Du bist außfallend, unhöflich, unsachlich und aggresiv in Art und Weise deiner Diskussion und das wirfst du mir jetzt vor?

    Tatsächlich und ohne Witz tut es mir Leid wenn ich dich irgendwie getriggert habe. Ich finde das Thema spannend und bissher empfand ich unsere Diskussion (zumindest thematisch) recht angenehm.

    Trotzdem bleibt mir nicht mehr zu sagen als das ich dir zumindest eine Quelle dargelegt habe und du mir trotzdem alle möglichVorwürfe machst, die ich einfach nicht sehe.

    Entweder hattest du einen schlechten Tag oder auf vollkommen andere Beiträge reagiert als meine. Schade drum eigentlich..

  22. Re: Nein: "Nuklearwaffen [...] alle...

    Autor: Eheran 29.06.20 - 19:22

    >Ich sehe leider die Stelle nicht an der ich dir etwas in den Mund lege

    Es geht rein um die Frage, ob die Menschheit so vernichtet* werden könnte. Es geht nicht darum, ob ich irgendwelches, unfassbares Leid unter den Tisch kehre, also "wäre nicht so schlimm". Es wäre defakto quasi gleich schlimm, völlig egal ob Menschen überleben oder nicht. Wenn bei einem Autounfall eine bestimmte Schraube nicht kaputt geht spielt das ja auch keine Rolle, der Schaden ist deswegen nicht geringer.
    Also 1. Punkt: Ich verharmlose nichts. Es geht rein um die Frage, ob welche überleben.
    2. Punkt: Ich glaskugel nicht vor mich hin. Ich lege klar meine Rechnungen und logischen Argumente dar. Die muss man entkräften, ansonsten bleiben sie "gültig".


    *Welches ich mit ausgerottet gleichsetze, es sterben also alle Menschen innerhalb der nächsten Jahrzehnte.


    >Echt ärgerlich, dass man nicht einfach diskutieren kann.
    Tut mir leid, wenn ich das in den falschen Tricher bekommen habe.



    Ich denke nach wie vor, dass es ausgeschlossen ist, dass man damit die Menschheit vernichten kann. Argumente weiterhin: Gibt zu wenige Kernwaffen um alles direkt zu töten/zerstören. Die Radioaktivität ist global betrachtet zu gering, um so noch alle zu erwischen. 10 oder 20 Jahre harscher Winter sind Bedingungen, unter denen Menschen noch vor der Bronzezeit dauerhaft gelebt haben. Die Menschheit hat schon schlimmere Kälteeinbrüche durch Vulkanausbrüche und Meteoriteneinschläge überstanden. Ohne Bunker, ohne Werkzeug, ohne Straßen, ohne Wissen, ohne alles.

    Der Taupo Vulkan ist beispielsweise vor ca. 26.500 Jahren ausgebrochen, der heftigest Vulkanausbruch der letzten 70'000 Jahre. Dabei wurden 1'170 km³ Gestein bewegt, ein großer teil davon (430 km³) hochgeschleudert. Eine Kernwaffe von 104 kt hat 11 Mio. Tonnen Gestein bewegt. Bei einer Dichte von 2,7 t/m³ sind das 4 Mio. m³ und damit 0.004 km³. Also 300'000x weniger.

    Oder Meteoriteneinschläge wie dieser hier mit einem Kraterdruchmesser von 31 km von vor ~20'000 Jahren mit 3x10^21 J Energiefreisetzung (20 km³ Gestein aufgeschmolzen und verdampft). 100 kt TNT sind 4*10^14 J. Das ist 7'500'000x mal weniger als dieser Meteorit.
    Sie schreiben dazu:
    >this impact very likely had significant environmental consequences in the Northern Hemisphere and possibly globally

    Und doch hat die Menschheit all das überlebt. Ganz ohne irgendwelche modernen Werkzeuge, noch vor der Mittelsteinzeit.

  23. Re: Nein: "Nuklearwaffen [...] alle...

    Autor: ConstantinPrime 01.07.20 - 07:20

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Ich sehe leider die Stelle nicht an der ich dir etwas in den Mund lege
    >
    > Es geht rein um die Frage, ob die Menschheit so vernichtet* werden könnte.
    > Es geht nicht darum, ob ich irgendwelches, unfassbares Leid unter den Tisch
    > kehre, also "wäre nicht so schlimm". Es wäre defakto quasi gleich schlimm,
    > völlig egal ob Menschen überleben oder nicht. Wenn bei einem Autounfall
    > eine bestimmte Schraube nicht kaputt geht spielt das ja auch keine Rolle,
    > der Schaden ist deswegen nicht geringer.
    > Also 1. Punkt: Ich verharmlose nichts. Es geht rein um die Frage, ob welche
    > überleben.
    > 2. Punkt: Ich glaskugel nicht vor mich hin. Ich lege klar meine Rechnungen
    > und logischen Argumente dar. Die muss man entkräften, ansonsten bleiben sie
    > "gültig".
    >
    > *Welches ich mit ausgerottet gleichsetze, es sterben also alle Menschen
    > innerhalb der nächsten Jahrzehnte.
    >
    > >Echt ärgerlich, dass man nicht einfach diskutieren kann.
    > Tut mir leid, wenn ich das in den falschen Tricher bekommen habe.
    >
    > Ich denke nach wie vor, dass es ausgeschlossen ist, dass man damit die
    > Menschheit vernichten kann. Argumente weiterhin: Gibt zu wenige Kernwaffen
    > um alles direkt zu töten/zerstören. Die Radioaktivität ist global
    > betrachtet zu gering, um so noch alle zu erwischen. 10 oder 20 Jahre
    > harscher Winter sind Bedingungen, unter denen Menschen noch vor der
    > Bronzezeit dauerhaft gelebt haben. Die Menschheit hat schon schlimmere
    > Kälteeinbrüche durch Vulkanausbrüche und Meteoriteneinschläge überstanden.
    > Ohne Bunker, ohne Werkzeug, ohne Straßen, ohne Wissen, ohne alles.
    >
    > Der Taupo Vulkan ist beispielsweise vor ca. 26.500 Jahren ausgebrochen, der
    > heftigest Vulkanausbruch der letzten 70'000 Jahre. Dabei wurden 1'170 km³
    > Gestein bewegt, ein großer teil davon (430 km³) hochgeschleudert. Eine
    > Kernwaffe von 104 kt hat 11 Mio. Tonnen Gestein bewegt. Bei einer Dichte
    > von 2,7 t/m³ sind das 4 Mio. m³ und damit 0.004 km³. Also 300'000x
    > weniger.
    >
    > Oder Meteoriteneinschläge wie dieser hier mit einem Kraterdruchmesser von
    > 31 km von vor ~20'000 Jahren mit 3x10^21 J Energiefreisetzung (20 km³
    > Gestein aufgeschmolzen und verdampft). 100 kt TNT sind 4*10^14 J. Das ist
    > 7'500'000x mal weniger als dieser Meteorit.
    > Sie schreiben dazu:
    > >this impact very likely had significant environmental consequences in the
    > Northern Hemisphere and possibly globally
    >
    > Und doch hat die Menschheit all das überlebt. Ganz ohne irgendwelche
    > modernen Werkzeuge, noch vor der Mittelsteinzeit.

    Zuallererst mal vielen Dank für die ganzen Links, sehr interessantes Material!

    Nachdem durchsehen der Links glaube ich, um in unserem Thema weiter zu kommen müsste man wissen, welche Atomwaffen überhaupt in der breiten Masse eingesetzt würden.
    Es macht ja einen gewaltigen Unterschied ob ich eine Tsar Bombe auf Berlin werfe oder eine B-61, welche im Atomwaffen Arsenal der USA die meißt vorhandene sein sollte.

    Ohne dieses Wissen wird es wohl schwer hier weiter zu machen oder gar überein zu kommen.

    Und zum Schluss möchte ich aber auch noch einen nützlichen/interessanten Link posten, vielleicht kennst du die Seite ja noch nicht :)
    Kleiner Tipp, zünde mal eine Tsar Bomb 100MT über (wichtig wegen Luftzündung) über Berlin, oder natürlich jeder belibigen anderen Stadt und schau dir mal die Daten an die da ausgespuckt werden. Eieiei :D

    https://nuclearsecrecy.com/nukemap/

  24. Re: Nein: "Nuklearwaffen [...] alle...

    Autor: Eheran 01.07.20 - 21:26

    Die Sache ist die: Bei zu hohen Energien verpufft der Großteil einfach. Da der Feuerball so groß wird, dass er "aus der Atmosphäre raus ragt". Daher wird so eine große Sprengkraft nicht eingesetzt. Zumal das abwerfende Flugzeug auch nur eine ~50% Überlebenswahrscheinlichkeit hat. Auf einem ICBM geht sowas gigantisches nicht, viel zu schwer. Und letztlich halt auch viel zu teuer usw.
    Irgendwas um 1 MT ist realistisch. Da bekommt man grad mal Berlin-Zentrum platt mit einer Bombe. Man darf es halt echt nicht überbewerten.

  25. Re: Nein: "Nuklearwaffen [...] alle...

    Autor: Nutzer-name 27.06.20 - 00:02

    Eheran schrieb:
    > >- oder eine Farm (nichts wächst mehr über Jahrzehnte
    > Hä? Dann bauen wir halt wieder eine Farm wo früher schon eine war? Null
    > Aufwand.

    Was? Null Aufwand? Dann mach doch mal eben. Baue mal eine Farm auf...

  26. Re: Nein: "Nuklearwaffen [...] alle...

    Autor: smonkey 25.06.20 - 17:45

    Fry: ... dann hat es die globale Erwärmung nicht gegeben?
    Leela: Doch, aber der nukleara Winter hat es wieder ausgeglichen.

  27. Re: Nein: "Nuklearwaffen [...] alle...

    Autor: Dwalinn 26.06.20 - 15:27

    Selbst wenn jemand überlebt war doch die Behauptung das wir Jahrzehnte/Jahrhunderte bräuchten um wieder auf dem aktuellen Stand zu kommen.

  28. Re: Nein: "Nuklearwaffen [...] alle...

    Autor: Eldark 27.06.20 - 20:35

    Vieleicht wird Eheran sich eines besseren belehren lassen wenn man ihn mal ein paar Stunden mit 1 Sievert bestrahlt ?
    Vermutlich wird er uns aber nicht lange darüber berichten können :(

    Auch wenn du dir 1000 Jod Tabletten rein steckst wirst du trotzdem in kurzer Zeit an der Strahlenkrankheit sterben.
    Du kannst nicht jeden Millimeter mit den Geigerzähler untersuchen, spätestens nach 2 Tagen trinkst du das braune Wasser aus den Pfützen wo Asche drauf schwimmt, vorher noch ein paar Äpfel die der Tote auf der Straße in der Hand hält.

    Auch wenn du Sonne hast und deine Farm baust, wie sicher kannst du sein das das Wasser deiner Pflanzen clean ist ?
    Der Staub der durch die Winde kommt ?

    Bitte sei nicht so naiv gegenüber Strahlung.
    Schau lieber mal ein alten Western der in Nevada gedreht wurde und Google mal nach dem Schauspielern ;)

  29. Re: Nein: "Nuklearwaffen [...] alle...

    Autor: Eheran 27.06.20 - 22:22

    >mal ein paar Stunden mit 1 Sievert bestrahlt ?
    Werden wir doch mal konkret:
    Wie lange wirkt welche Strahlendosis in welcher Entfernung zur Atombombe?
    Wie stark ist der Fallout bzw. auf welcher Fläche ist die Strahlung durch diesen so hoch, dass man da nicht überleben kann?
    Irgendwelche Bauchgefühls-Zahlen helfen jedenfalls nicht weiter, auch wenn man die natürlich so wählen kann, dass der eigene Standpunkt bestätigt wird.

    >Auch wenn du Sonne hast und deine Farm baust, wie sicher kannst du sein das das Wasser deiner Pflanzen clean ist ?
    >Der Staub der durch die Winde kommt ?
    Das ist doch grad der Punkt: Wieso denn ich? Warum konkret eine Person? Der Wind weht den Dreck (sofern oben rauskommen würde, dass es von der Fläche her ausreichen würde alles entsprechend zu verstrahlen) nicht überall hin. Irgendwo gibts weniger/keinen. Die Menschen da überleben.

    >Bitte sei nicht so naiv gegenüber Strahlung.
    Bitte sei realistisch gegenüber Strahlung. Oh, solche Sprüche helfen nicht weiter? Dann lassen wir sie künftig besser stecken.

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