1. Foren
  2. Kommentare
  3. PC-Hardware-Forum
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Echo Auto im Test: Tolle…

Nein Danke.

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
  1. Thema

Neues Thema


  1. Nein Danke.

    Autor: senf.dazu 01.07.20 - 13:31

    Diese Sorte von Lauschgeräten brauch ich immer noch nicht. Wenn die mal irgendwann mit lokaler Analyse der Sprache arbeiten, und die Hersteller sich verpflichten die Sprachdaten datenschutzgerecht nicht zu klauen, aber gern.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 01.07.20 13:34 durch senf.dazu.

  2. Re: Nein Danke.

    Autor: chefin 01.07.20 - 15:26

    senf.dazu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Diese Sorte von Lauschgeräten brauch ich immer noch nicht. Wenn die mal
    > irgendwann mit lokaler Analyse der Sprache arbeiten, und die Hersteller
    > sich verpflichten die Sprachdaten datenschutzgerecht nicht zu klauen, aber
    > gern.


    Nun, auf die nötige Rechenleistung für sowas wirst noch ne Weile warten müssen. Das ist dabei das Problem. Und ja, ich kann deinen grundsätzlichen bedenken nachvollziehen. Deswegen gehöre ich zu den Menschen, die sowas erstmal auf dem Markt ankommen lassen. Dann lass ich den Cracks ein paar Jahre Zeit, die Missstände zu finden und zu publizieren. Danach schaue ich ob ich damit leben kann.

    Aktuell will unser Junior so ein Alexa Gerät. Akkulos ist wichtig, den wenn Strom weg, dann nix lauschen. So und nur so kann ich das akzeptieren. Als zweites kommt ein Zeitfenster ins WLAN, so das nur bestimmte Zeiten überhaupt etwas weiter leiten kann, unabhängig von den sonstigen Einstellungen.

    Und der dritte Punkt: jedes Handy könnte genau das selbe, wir hätten keine Kontrolle drüber. Trotzdem führen wir die Handys fast ständig mit. Ich erlebe aktuell wie extrem genau ein Handy Nebengeräusche wegfiltern kann. Hatte ein Jabra Headset unterm Motorradhelm und konnte bei 120kmh locker telefonieren. Aber eine Whatsapp Sprachnachricht ist nur ein Windrauschen ohne das man meine Stimme überhaupt raushört. Whatsapp nutzt die Filterfunktionen nicht. Telefoniemodul hingegen filtert über die Menge an Microfone die es im Zugriff hat, Nebengeräusche weg.

    Und nun hab ich ein hochspezialisiertes BlueTooth Kommunikationssystem am Helm, seitdem kann ich auch bei 200 noch hören und sprechen.

    All das haben wir und nutzen es, obwohl ich weis, das es nur ein einziges Update braucht um als Abhörgerät zu arbeiten. Und ich keine Möglichkeit habe, das Update darauf hin abzuklopfen. Es könnte sogar ein persönliches Update sein, das nur ich in dieser Form bekomme, alle anderen bekommen das normale Bugfix. Technisch sind wir längst dazu in der Lage.

    Daher ist mir nun viel wichtiger, zu lernen, wie ich damit umgehen muss, statt es komplett abzulehnen und irgendwann Dumm da zu stehen und zu jammern: hätte ich das gewusst, hätte ich....

  3. Re: Nein Danke.

    Autor: senf.dazu 01.07.20 - 15:41

    Das Übertragen von Daten und erst recht das Abhören oder jegliches Weiterleiten der Infos dürfte aber zumindest seit DSVGO im deutschen Raum rechtswidrig und zustimmungspflichtig sein. Also sollten sich Handy-, Tablett- und Laptophersteller wohl vorsichtig(st) bewegen.

    Mit der Nutzung der heutigen Sprachassistenten erteilt man aber seine Zustimmung.

    Hast du einen Einblick was für ein Rechen/Speicheraufwand nötig ist - und ob passende "Neuro"chips da nicht bereits Abhilfe schaffen könnten ?

    Das so eine gelegentlich Spracherkennung eigentlich gut in der Cloud aufgehoben sein könnte mag wohl sein - aber wenn dann mit der Weiterverbreitung an Clickworker, Aufbewahrungsfristen und quasi dauerhafter Aufbewahrung der Kommunikation im Haushalt nicht wirklich offen umgegangen wird, wie verschiedentlich berichtet, ist das wirklich keine Option. Zumindest die Aktivierung und Beendigung (Alexa ..) muß man wohl zuverlässig lokal können und wollen um die Ohren ein- und auszuschalten.

    Energieverschwendung ist's vermutlich auch wenn man große Server in dann wenig optimierter Form dafür verwendet. Aber man könnte ja auch seine private von irgendeinem Anbieter gemietete Cloud dafür nutzen - um selbstausgesuchte Programme dort unabhängig vom Alexa-Anbieter mit hinreichender Leistung ausführen zu können. Notfalls in der Sandbox des Cloud Anbieters.

    Aber im Augenblick will wohl erklärtermaßen jeder gerne lauschen. Natürlich nur zu Optimierungszwecken des Spracherkenners. "Ihr Privatbereich ist uns gaanz wichtig" oder so.



    7 mal bearbeitet, zuletzt am 01.07.20 15:59 durch senf.dazu.

  4. Re: Nein Danke.

    Autor: Laforma 01.07.20 - 19:09

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > senf.dazu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > Nun, auf die nötige Rechenleistung für sowas wirst noch ne Weile warten
    > müssen. Das ist dabei das Problem.

    nicht wirklich. es gibt eine hand voll offline sprachassitenten fuer den rapsberry pi. und das ist ja nun keine hochleistungsmaschine. mit deutsch wirds wahrscheinlich schwierig, da die projekte alle aus dem englischsprachigen raum kommen.

  5. Re: Nein Danke.

    Autor: Fotobar 02.07.20 - 13:21

    senf.dazu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Diese Sorte von Lauschgeräten brauch ich immer noch nicht. Wenn die mal
    > irgendwann mit lokaler Analyse der Sprache arbeiten, und die Hersteller
    > sich verpflichten die Sprachdaten datenschutzgerecht nicht zu klauen, aber
    > gern.

    Danke für deinen qualitativ hochwertigen Kommentar.
    Ich laufe auch immer in Geschäfte und schreie laut: ICH KAUFE HIER NICHT!! und gehe dann wieder.

  6. Re: Nein Danke.

    Autor: Glitti 09.07.20 - 12:21

    Fotobar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > senf.dazu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Diese Sorte von Lauschgeräten brauch ich immer noch nicht. Wenn die mal
    > > irgendwann mit lokaler Analyse der Sprache arbeiten, und die Hersteller
    > > sich verpflichten die Sprachdaten datenschutzgerecht nicht zu klauen,
    > aber
    > > gern.
    >
    > Danke für deinen qualitativ hochwertigen Kommentar.
    > Ich laufe auch immer in Geschäfte und schreie laut: ICH KAUFE HIER NICHT!!
    > und gehe dann wieder.

    Ach lass ihn. Die Aluhutträger wird es wohl immer geben. Ich frag mich immer was man zu Hause so alles bespricht, was Amazon oder das FBI so brennend interessieren würde.
    Bei über 100 Millionen verkaufter Echo Lautsprecher (Stand Januar 2019) haben die übrigens viel zu tun bei Amazon.

  1. Thema

Neues Thema


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Teamleiter SAP Sales & Service (m/w/x) - SAP SD/CS Teamleitung
    über duerenhoff GmbH, Raum Köln
  2. IT-Service-Management (w/m/d) interne Prozesse & IT-Ausstattung
    Dataport, verschiedene Standorte
  3. IT-System Engineer (m/w/d) Application Management
    Techniker Krankenkasse, Hamburg
  4. Director IIT - Test Centre of Expertise (m/w/d)
    ALDI International Services SE & Co. oHG, Mülheim

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Ryzen 5 5600X 358,03€)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Datenschutz bei Whatsapp etc.: Was bei Messengerdiensten zu beachten ist
Datenschutz bei Whatsapp etc.
Was bei Messengerdiensten zu beachten ist

Datenschutz für Sysadmins In einer zehnteiligen Serie behandelt Golem.de die wichtigsten Themen, die Sysadmins beim Datenschutz beachten müssen. Teil 1: Whatsapp & Co.
Eine Anleitung von Friedhelm Greis


    Reparatur von Elektroauto-Akkus: Wie eine Operation am offenen Herzen
    Reparatur von Elektroauto-Akkus
    Wie eine Operation am offenen Herzen

    Eine defekte Zelle ist noch lange kein Grund für einen Wechsel des Akkus. Doch wie gehen Hersteller mit defekten Batterien von Elektroautos um?
    Ein Bericht von Dirk Kunde

    1. Akkutechnik Cuberg hat keinen Festkörperakku und trotzdem 380 Wh/kg
    2. Akkutechnik Die Fakten und Mythen der Energiedichte
    3. Salzgiga VW legt Grundstein für Akku-Zellfabrik

    Scraping des Handelsregisters: Wir machen das ja nur aus Notwehr
    Scraping des Handelsregisters
    "Wir machen das ja nur aus Notwehr"

    Eine ehrenamtliche Gruppe plant, die Daten des Handelsregisters automatisiert in maschinenlesbare Formen zu bringen. Wofür dieser Aufwand?
    Ein Interview von Lennart Mühlenmeier

    1. Neues Handelsregister Private Daten ermöglichen Identitätsdiebstahl
    2. Google Fonts Abmahnungen an Webseitenbetreiber mit Google-Schriftarten
    3. Umsetzung von Gesetzesnovelle Handelsregister ist nun öffentlich und kostenlos