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Sensoren können 2.76s in die Zukunft sehen

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  1. Sensoren können 2.76s in die Zukunft sehen

    Autor: ashahaghdsa 01.07.20 - 15:19

    60km/h sind 16.6 m/s. 46 Meter sind dann in unter 3s durchfahren. Aber erst nach 4s wird der Fahrer ermahnt und 10s soll das Auto weiter fahren können. Wenn das Auto feststellt, die Markierung in 46m nicht mehr zu finden, muss es danach noch 120m weiter fahren oder abbremsen. Und gerade bei Baustellenein/Ausfahrten Da kann man nur hoffen, dass die Autos besser sind, als mein Spurassistent.

    Ich meine, das autonome Auto ist dann das einzige, was sich hart an die 60 hält. Also vor einem ist dann keiner zur Orientierung. Die Spur wird nicht mehr erkannt und 2.8s später fährt das Auto ins ungewisse. Da wird es dann öfter zu Notbremsungen kommen...

    Alles nur wenn Autos so schlecht gebaut werden, wie mindestens gefordert.

  2. Re: Sensoren können 2.76s in die Zukunft sehen

    Autor: FlashBFE 01.07.20 - 17:03

    Das Problem mit der Sichtweite hast du aber prinzipiell bei jeder Kuppe oder uneinsehbaren Kurve. Trotzdem bremst man als Fahrer nicht vorher ständig soweit runter, wie die Sichtweite es für einen Nothalt zulassen würde. Man fährt also auf hügeligen Landstraßen ständig ins Ungewisse und auch ein autonomes Auto muss damit klar kommen. Daher wird ja auch die Autobahn regulatorisch zuerst in Angriff genommen, auch wenn manche Autohersteller schon viel weiter sind.

    Was ich mich nur frage: Warum geht die Regulierung nicht wenigstens bis 80km/h, sodass LKWs sinnvoll gesteuert werden können? Als Staupilot wäre die Funktion zwar prinzipiell auch Level 3 (Level 3 legt ja nicht fest, wie stark die Einschränkungen sein dürfen), aber praktisch gesehen weiterhin nur ein Assistenzsystem.

  3. Re: Sensoren können 2.76s in die Zukunft sehen

    Autor: Dwalinn 01.07.20 - 18:08

    Wahrscheinlich hat man Angst das sich Lkw Fahrer zu sehr darauf verlassen

  4. Re: Sensoren können 2.76s in die Zukunft sehen

    Autor: mannzi 02.07.20 - 07:14

    Welcher LKW fährt denn mit 80 über die Autobahn?

    Ich vermute eher, dass ein Unfall mit 60 km/h deutlich weniger gefährlich ist als einer mit 80

  5. Re: Sensoren können 2.76s in die Zukunft sehen

    Autor: ashahaghdsa 02.07.20 - 10:46

    FlashBFE schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Problem mit der Sichtweite hast du aber prinzipiell bei jeder Kuppe
    > oder uneinsehbaren Kurve. Trotzdem bremst man als Fahrer nicht vorher
    > ständig soweit runter, wie die Sichtweite es für einen Nothalt zulassen
    > würde.

    Ich bin aber auch für alle Geschwindigkeiten und Situationen zugelassen und kann nicht einfach sagen "hey mitfahrer, übernimm du mal". Ich erwarte von jedem Fahrer, dass er bei einem Baustellenende sicher zurück auf die normale fahrbahn fährt, auch wenn in der Kurve die gelbe Markierung kreuz und quer liegt. Und ob der Wagen das kann, weiß er eben erst 3s vorher.

    Ich sag mal so, kein Hersteller wird ein Auto auf den Markt bringen, wo das nicht ausgiebig getestet wurde. Aber diese Mindestanforderungen sind selbst für 60km/h nicht ausreichend.

  6. Re: Sensoren können 2.76s in die Zukunft sehen

    Autor: chefin 02.07.20 - 11:57

    FlashBFE schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Problem mit der Sichtweite hast du aber prinzipiell bei jeder Kuppe
    > oder uneinsehbaren Kurve. Trotzdem bremst man als Fahrer nicht vorher
    > ständig soweit runter, wie die Sichtweite es für einen Nothalt zulassen
    > würde. Man fährt also auf hügeligen Landstraßen ständig ins Ungewisse und
    > auch ein autonomes Auto muss damit klar kommen. Daher wird ja auch die
    > Autobahn regulatorisch zuerst in Angriff genommen, auch wenn manche
    > Autohersteller schon viel weiter sind.
    >
    > Was ich mich nur frage: Warum geht die Regulierung nicht wenigstens bis
    > 80km/h, sodass LKWs sinnvoll gesteuert werden können? Als Staupilot wäre
    > die Funktion zwar prinzipiell auch Level 3 (Level 3 legt ja nicht fest, wie
    > stark die Einschränkungen sein dürfen), aber praktisch gesehen weiterhin
    > nur ein Assistenzsystem.


    Genau deswegen nicht

    Es ist kein Fahrasssistent sondern ein Stauassistent. Er darf nur dann agieren, wenn nahezu ausgeschlossen ist, das überhaupt eine Problemsituation entstehen kann.

    Bei 60kmh und 46m Reichweite sowie einem Bremsweg von unter 20m, hat der Computer mehr als 1 sec zeit sich zu überlegen, was er macht. Genung um ein Level Doom durchzurechnen und den optimalen Weg zu finden und trotzdem noch die Bremse rechtzeitig zu betätigen.

    Konservativ rangehen halt ich auch für die beste Vorgehensweise. Erstmal langsam anfangen, einfache Situationen erlauben und 1-2 Jahre Erfahrung sammeln. Dann kommt der nächste Schritt und neue Grenzen.

    Macht man es anders, lässt alles zu und verbietet dann nach und nach was zu gefährlich ist, muss jedesmal erst ein Mensch verletzt werden oder getötet werden, bis man etwas ändert und muss zusätzlich den Bestandsschutz beachten, kann also nicht einfach etwas abschalten. Man muss es durch eine verbesserte Version ersetzen.Stell dir dazu einfach vor, das die Notbremsung zb Strassenpfosten in ungünstigem Winkel stehend als Mensch meint zu erkennen und auf leerer Strecke ohne Grund Vollbremsung hinlegt. Sobald da mal ein Hintermann reindonnert, verletzt wird, du eine Mitschuld bekommst, kann man das ganze nur verbieten. SO schnell bekommst du da keine Lösung die auch funktioniert..

    Übrigens, das ist nicht fiktiv, sondern real beim Skoda mit Notbrems und Spurassistent, der einen Leitpfosten der in Linie mit einem Schilderpfosten in einer Kurve steht und dann die zwei Pfosten sich durch Winkeländerung optisch auseinander bewegen(Kurvenfahrt eben) sowie der Schildpfosten das Schild 625-10 Trägt. Optisch wird das nun als 2 Beine mit einem Oberkörper erkannt und aufgrund des Winkels als Mensch auf der Fahrbahn definiert. Voll in die Eisen, wobei nach 1sec der Computer merkt das der "Mensch" verschwunden ist. Die Pfosten sind nun aufgrund des näher kommens, so weit auseinander, das sie als 2 Objekte gesehen werden.

    DAS ist die verkaufte Realität. Nun bleibt wohl nix anderes über als den Bremsassistenten auszuschalten. Und das wiederum ist blöd für den Käufer. Vorallem wenn es von oben angeordnet wird. Dann möchte er auch Ersatzleistung oder Geld zurück.

  7. Re: Sensoren können 2.76s in die Zukunft sehen

    Autor: Poison Nuke 14.07.20 - 19:53

    FlashBFE schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Problem mit der Sichtweite hast du aber prinzipiell bei jeder Kuppe
    > oder uneinsehbaren Kurve. Trotzdem bremst man als Fahrer nicht vorher
    > ständig soweit runter, wie die Sichtweite es für einen Nothalt zulassen
    > würde.

    dann fährst du aber falsch! Man (ich) kann zügig fahren ohne den Verkehr zu behindern aber trotzdem fast außnahmslos immer* in der Lage sein einen Nothalt auszuführen. Allerdings ist ein Sicherheitstraining in Deutschland leider nicht verpflichtend, sodass die meisten leider nicht in der Lage sind ihr Fahrzeug in Extremsituationen zu beherrschen. Dazu gehört auch eine Vollbremsung in einer Kurve so zu machen dass das Fahrzeug nicht außer Kontrolle gerät, bzw unkontrolliert Untersteuert oder Übersteuert usw. Wer hier hat das überhaupt schonmal versucht/gemacht?


    (*konstruierte Extremsituationen mit einer Öllache in einer unsehbaren Kurve kann man natürlich nicht ausschließen aber die sind zum Glück extrem selten)

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