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Siemens hats doch selbst verbockt!

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  1. Siemens hats doch selbst verbockt!

    Autor: Bodensee3 30.09.06 - 14:30

    Siemens hat doch jahrelang Missmanagement in der Handysparte betrieben, den Wagen in den sand und dann eiskalt gegen die Wand gefahren. Keine sau wollte den Verlustladen Siemens-handys haben. BenQ hat ihn übernommen, versucht und getan was ging, aber es ging wohl nix mehr. was wäre denn die Alternative gewesen?

    Mal bildlich gesprochen: Ein gesunder patient nimmt einen kranken Patienten auf, pflegt ihn, aber erkennt letztlich nach einem Jahr, dass die Krankheit so schlimm ist, dass er Gefahr läuft, von dem kranken patienten angesteckt zu werden. Der gesunde patient beschließt den kranken Patienten wieder abzugeben...

    Ist das verwerflich? Ist das einen Produktboykott des gesunden Unternehmens wert? Was ist die Folge eines Boykotts? naja, dass eben der gesunde patient ebenfalls zu einem kranken Patienten wird und dann bei benQ deutschland, die Mitarbeiter entlassen werden...

    Servus

  2. Re: Siemens hats doch selbst verbockt!

    Autor: GrinderFX 30.09.06 - 16:13

    BLA??????

    Eher andersrum.

    BenQ hat die handysparte und das geld genommen, um das teil nach einer gewissen zeit wegzuwerfen und die kohle in die eigene tasche zu stecken.
    Wie naiv bist du denn bitte?


    Siemens hat gemerkt, dass der handymarkt nicht ihr zielgebiet ist und somit wieder damit aufgehört welche zu entwickeln. Wo ist da das problem? Aber ne fette summe zu kriegen und dann angeblich insolvenz zu gehen, dass ist schon eine leistung. Und das mit einem kranken patienten zu vergleichen ist ja wohl mehr als seltsam.
    Was hat siemens damit zutun, wenn bei anderen was nicht läuft?

  3. Re: Siemens hats doch selbst verbockt!

    Autor: sg-cyberdoc 01.10.06 - 08:41

    Das Siemens in der Vergangenheit viel Mist gebaut hat ist offensichtlich.
    Aber noch schlimmer ist die Art der Abwicklung zwischen BenQ und Siemens [1]:
    "Dies belege die Aufsplittung der Siemens-Handysparte in eine Management GmbH, in der die Abfindungen der BenQ-Mobile-Chefmanager "gesichert" seien, in eine Asset GmbH, in der die Vermögenswerte der Siemens Handysparte wie Know-how gebündelt wurden und die von der Insolvenz bedrohte BenQ Mobile GmbH & Co OHG, in der "ausschließlich die deutschen Mitarbeiter zusammengefasst wurden". Das Kapital der BenQ Mobile habe 25.000 Euro betragen - zu wenig, um "die Gehälter der deutschen Angestellten für einen Tag zu sichern". Beim Insolvenzverwalter sei nichts zu holen, sagte der Betriebsrat der Zeitung. Dagegen habe BenQ Know-how "im Wert von knapp einer Milliarde Euro" aus Deutschland abgezogen."

    Die Mitarbeiter wurden in Angst versetzt und unter Druck zum Gehaltsverzicht genötigt [2], der offenbar gar nicht nötig war, weil die Vernichtung schon geplant war.


    [1] http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5960012_REF4_NAV_BAB,00.html
    [2] http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5956242_REF4_NAV_BAB,00.html

  4. Re: Siemens hats doch selbst verbockt!

    Autor: XeniosZeus 01.10.06 - 17:50

    GrinderFX schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > BenQ hat die handysparte und das geld genommen, um
    > das teil nach einer gewissen zeit wegzuwerfen und
    > die kohle in die eigene tasche zu stecken.
    > Wie naiv bist du denn bitte?

    Um ganz genau zu sein: Technisches Know-How abgezogen, Patente überschreiben lassen und dazu auch noch Geld von Siemens bekommen. Billiger kann man nicht "entwickeln".


  5. Re: Siemens hats doch selbst verbockt!

    Autor: Dumpfbacke 02.10.06 - 08:27

    GrinderFX schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > BLA??????
    >
    > Eher andersrum.
    >
    > BenQ hat die handysparte und das geld genommen, um
    > das teil nach einer gewissen zeit wegzuwerfen und
    > die kohle in die eigene tasche zu stecken.
    > Wie naiv bist du denn bitte?
    Ich glaube, der einzige Naive bist du hier.
    Du solltest dir mal die Artikel bei spiegel.de dazu durchlesen, dann bekommt jeder nur noch das Kotzen. BenQ bekommt die ganzen Millionen, damit Siemens sich nicht die Hände schmutzig machen muss.

    Wenn Siemens so viel am Wohle seiner Mitarbeiter gelegen wäre, hätten Sie die Leute durch eine Abfindung entlassen, anstatt so einen Schrott anzustellen. Wenn man den Artikel bei Spiegel.de gelesen hat, frag ich mich echt, ob das stimmt. Da wurden die Gelder für die hohen Tiere zur Seite geschafft und die Mitarbeiter kurz gehalten.

    Siemens präsentiert auf der einen Seite ein Handy der 4. Generation und von dir kommt die Aussage, der Handymarkt sei nichts für Siemens. Sorry, aber irgendwie ist deine Aussage sinnbefreit.

    mfg

  6. Re: Siemens hats doch selbst verbockt!

    Autor: JTL 02.10.06 - 08:35

    Bodensee3 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Siemens hat doch jahrelang Missmanagement in der
    > Handysparte betrieben, den Wagen in den sand und
    > dann eiskalt gegen die Wand gefahren. Keine sau
    > wollte den Verlustladen Siemens-handys haben. BenQ
    > hat ihn übernommen, versucht und getan was ging,
    > aber es ging wohl nix mehr. was wäre denn die
    > Alternative gewesen?
    >
    > Mal bildlich gesprochen: Ein gesunder patient
    > nimmt einen kranken Patienten auf, pflegt ihn,
    > aber erkennt letztlich nach einem Jahr, dass die
    > Krankheit so schlimm ist, dass er Gefahr läuft,
    > von dem kranken patienten angesteckt zu werden.
    > Der gesunde patient beschließt den kranken
    > Patienten wieder abzugeben...
    >
    > Ist das verwerflich? Ist das einen Produktboykott
    > des gesunden Unternehmens wert? Was ist die Folge
    > eines Boykotts? naja, dass eben der gesunde
    > patient ebenfalls zu einem kranken Patienten wird
    > und dann bei benQ deutschland, die Mitarbeiter
    > entlassen werden...
    >
    > Servus


    Schöne Geschichte. In Wirklichkeit hat BenQ aber nicht versucht den kranken Patienten zu heilen, sondern ihm noch jedes gewinnbringende Organ rausgeschnitten.

  7. Re: Siemens hats doch selbst verbockt!

    Autor: dark 02.10.06 - 10:06

    Nur das eine Auflösung der handysparte für Siemens billiger gewesen wäre als die an BenQ zu übergeben. Immerhin hat Siemens 700Millionen Euro an BenQ gezahlt. Allen Mitarbeitern eine Abfindung zu zahlen und sie zu entlassen wäre billiger gewesen. Ich denke schon das Siemens etwas daran lag nicht alle auf die Strasse zu setzen...

    mfG
    dark

    Dumpfbacke schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > GrinderFX schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > BLA??????
    >
    > Eher andersrum.
    >
    > BenQ hat die handysparte und das geld
    > genommen, um
    > das teil nach einer gewissen
    > zeit wegzuwerfen und
    > die kohle in die eigene
    > tasche zu stecken.
    > Wie naiv bist du denn
    > bitte?
    > Ich glaube, der einzige Naive bist du hier.
    > Du solltest dir mal die Artikel bei spiegel.de
    > dazu durchlesen, dann bekommt jeder nur noch das
    > Kotzen. BenQ bekommt die ganzen Millionen, damit
    > Siemens sich nicht die Hände schmutzig machen
    > muss.
    >
    > Wenn Siemens so viel am Wohle seiner Mitarbeiter
    > gelegen wäre, hätten Sie die Leute durch eine
    > Abfindung entlassen, anstatt so einen Schrott
    > anzustellen. Wenn man den Artikel bei Spiegel.de
    > gelesen hat, frag ich mich echt, ob das stimmt. Da
    > wurden die Gelder für die hohen Tiere zur Seite
    > geschafft und die Mitarbeiter kurz gehalten.
    >
    > Siemens präsentiert auf der einen Seite ein Handy
    > der 4. Generation und von dir kommt die Aussage,
    > der Handymarkt sei nichts für Siemens. Sorry, aber
    > irgendwie ist deine Aussage sinnbefreit.
    >
    > mfg


  8. Re: Siemens hats doch selbst verbockt!

    Autor: cc 02.10.06 - 13:09

    Bei all dem Geschrei wäre es aber ganz sinnvoll auch mal die Position von Benq zu sehen die 840 Mio in die Handysparte investiert habe und nochmal 160 Mio im letzten Geschäftsjahr in der Handysparte miese zu verbuchen hatten. Da sind die 350 Mio die Siemens zugeschossen hat doch nur ein Teil um das zu kompensieren. Da wohl keinerlei Hoffnung auf Besserung bestand hat man halt die Konsequenzen gezogen.

    Irgendwo sollte man das ja auch mal in Betracht ziehen und nicht nur über Benq herziehen. Wieso hat denn Benq Mobile Deutschland es nicht besser gemacht wieso sind die Produkte nicht zu verkaufen???

  9. Re: Siemens hats doch selbst verbockt!

    Autor: Bodensee3 03.10.06 - 16:15

    Aha, da hat einer wohl Insiderinfos, warst wohl selber OP-Schwester und vor Ort, oder wie?

    Ich sehe es auf jedenfall anders... sorry!


  10. Re: Siemens hats doch selbst verbockt!

    Autor: LD 05.10.06 - 01:09

    Wäre eine berechtigte Frage dann nicht, warum das Management dann überhaupt diesem Deal zugestimmt hat? Wenn bereits nach einem Jahr die Lichter ausgehen, so ist das entweder ein unglaublicher Managementfehler, was angesichts der Erfolge die BenQ in anderen Sektoren offensichtlich vorzuweisen im Stande ist unwahrscheinlich anmutet, oder Kalkül. Selbst angenommen BenQ hat 840 Mil. investiert (welche Quelle hast du dafür) und nochmals 160 draufgelegt, ist das für angeblich milliardenschwere Patente ein Schnäppchen. Warum auch hier wieder die Belegschaft durch getrennte Gesellschaften den Schwarzen Peter haben und das Management rosig in die Zukunft schauen darf, ist ein fehlgesehenen und offenenes Geheimnis.

    Ich muss leider gestehen, dass ich auch zu den Naiven gehört habe, die durch BenQ einen Hoffnungsschimmer am Horizont sehen wollten. Jetzt bin ich mal wieder eines besseren belehrt und (noch) froh einem anderen Verein anzugehören.

    Immer tapfer nach Heuschrecken Ausschau haltend...
    LD

    cc schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Bei all dem Geschrei wäre es aber ganz sinnvoll
    > auch mal die Position von Benq zu sehen die 840
    > Mio in die Handysparte investiert habe und nochmal
    > 160 Mio im letzten Geschäftsjahr in der
    > Handysparte miese zu verbuchen hatten. Da sind die
    > 350 Mio die Siemens zugeschossen hat doch nur ein
    > Teil um das zu kompensieren. Da wohl keinerlei
    > Hoffnung auf Besserung bestand hat man halt die
    > Konsequenzen gezogen.
    >
    > Irgendwo sollte man das ja auch mal in Betracht
    > ziehen und nicht nur über Benq herziehen. Wieso
    > hat denn Benq Mobile Deutschland es nicht besser
    > gemacht wieso sind die Produkte nicht zu
    > verkaufen???


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