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Neues Gebührenmodell

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  1. Neues Gebührenmodell

    Autor: Productplacer 02.10.06 - 10:42

    Die Rundfunkgbühren vergrößern die Vielfalt im Fernsehen. Viele Sendungen die im ÖR laufen, könnten ohne eine solche Stützung nicht finanziert werden. -> Genau deswegen läuft dort auch so viel Mist. 95% der Leute wollen es nicht sehen, aber die restlichen 5% hätten sonst keine andere Möglichkeit es zu gucken. Die Privaten bringen nur Sendungen mit guten Einschaltquoten, um hohe Werbeeinnahmen zu erreichen. -> Genau deswegen läuft dort so viel Einheitsmatsch.

    Man kann über die Rundfunkgebühren selbst meckern wie man will, sie haben eine Daseinsberechtigung. Völlig veraltet ist allerdings die Methode des Gebühreneinziehens. Die stammt aus einer Zeit, als man noch keine effektive Möglichkeit hatte, den tatsächlichen Konsum von TV&Radio festzustellen. Genau diese Methode wird jetzt 1:1 auf neue technische Geräte umgewälzt mit dem Ergebnis, dass man nun keine Chance hat, KEINE Gebühren zu zahlen. Wenn man schon jeden Bürger zur Kasse bitten möchte, kann man das viel effizienter über die Steuer machen.

    Ein weitaus faireres Modell wäre es, das tatsächliche Nutzen des Angebotes zu vergütes - was bei digitalen, verschlüsselbaren Übertragungswegen technisch kein Problem ist. Um die kulturelle Vielfalt zu erhalten, müsste wohl weiterhin auch dann abgerechnet werden, wenn man nur Angebote der Privaten konsumiert. Allerdings könnte man so z.B. einen Fernseher besitzen OHNE Rundfunkgebühren zu zahlen, z.B. wenn man nur DVDs schaut oder dieser als Bildschirm einer Daddelkiste fungiert.

  2. Re: Neues Gebührenmodell

    Autor: Rakoon 02.10.06 - 11:04

    Warum eigentlich nicht eine Pro Kopfpauschale für alle Deutschen Staatsbürger, ausgenommen Kinder bis 6 Jahre oder etwas älter darüber könnte man noch diskutieren. Und wenn du halt darauf verzichten willst dich weiterzu bilden ist das dein Problem und nicht das der ÖR, natürlich müste dazu auch ersteinmal das Angebot der ÖR überarbeitet werden.

  3. Re: Neues Gebührenmodell

    Autor: BSDDaemon 02.10.06 - 11:39

    Productplacer schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Die Rundfunkgbühren vergrößern die Vielfalt im
    > Fernsehen. Viele Sendungen die im ÖR laufen,
    > könnten ohne eine solche Stützung nicht finanziert
    > werden. -> Genau deswegen läuft dort auch so
    > viel Mist. 95% der Leute wollen es nicht sehen,
    > aber die restlichen 5% hätten sonst keine andere
    > Möglichkeit es zu gucken. Die Privaten bringen nur
    > Sendungen mit guten Einschaltquoten, um hohe
    > Werbeeinnahmen zu erreichen. -> Genau deswegen
    > läuft dort so viel Einheitsmatsch.
    >
    > Man kann über die Rundfunkgebühren selbst meckern
    > wie man will, sie haben eine Daseinsberechtigung.

    Es soll eine Grundversorgung gesichert werden... dafür sind aber keine Millionenschweren Entertainer nötig, keine Millionenschweren Liveübertragungsrechte und auch keine überbezahlten Mitarbeiter.

    Die ÖR schmeissen das Geld mit allen verfügbaren Händen aus dem Fenster... ohne dieses könnte die eigentliche Gebühr schon drastisch gesenkt werden.

    ----------------------------------------
    Suum cuique per me uti atque frui licet.
    ----------------------------------------
    Ein Betriebssystem ist immer nur so gut und sicher
    wie der Administrator der es verwaltet.

    Wie gut der Administrator jedoch seine Fähigkeiten
    ausspielen kann, legt das Betriebssystem fest.

  4. Re: Neues Gebührenmodell

    Autor: Productplacer 02.10.06 - 11:44

    BSDDaemon schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Productplacer schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Rundfunkgbühren vergrößern die Vielfalt
    > im
    > Fernsehen. Viele Sendungen die im ÖR
    > laufen,
    > könnten ohne eine solche Stützung
    > nicht finanziert
    > werden. -> Genau deswegen
    > läuft dort auch so
    > viel Mist. 95% der Leute
    > wollen es nicht sehen,
    > aber die restlichen 5%
    > hätten sonst keine andere
    > Möglichkeit es zu
    > gucken. Die Privaten bringen nur
    > Sendungen
    > mit guten Einschaltquoten, um hohe
    >
    > Werbeeinnahmen zu erreichen. -> Genau
    > deswegen
    > läuft dort so viel
    > Einheitsmatsch.
    > > Man kann über die
    > Rundfunkgebühren selbst meckern
    > wie man will,
    > sie haben eine Daseinsberechtigung.
    >
    > Es soll eine Grundversorgung gesichert werden...
    > dafür sind aber keine Millionenschweren
    > Entertainer nötig, keine Millionenschweren
    > Liveübertragungsrechte und auch keine
    > überbezahlten Mitarbeiter.
    >
    > Die ÖR schmeissen das Geld mit allen verfügbaren
    > Händen aus dem Fenster... ohne dieses könnte die
    > eigentliche Gebühr schon drastisch gesenkt werden.
    >
    > ---
    > Ein Betriebssystem ist immer nur so gut und
    > sicher
    > wie der Administrator der es verwaltet.
    >
    > Wie gut der Administrator jedoch seine
    > Fähigkeiten
    > ausspielen kann, legt das Betriebssystem fest.


    Kann man sicher, ich habe allerdings nicht die Höhe der Gebühren, sondern die Methode der Erhebung kritisiert. Eine unsinnige Vergütung wird auch dann nicht gerechter, wenn sie niedriger ist, sondern lediglich ertragbarer.

  5. Re: Neues Gebührenmodell

    Autor: BSDDaemon 02.10.06 - 12:05

    Productplacer schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Kann man sicher, ich habe allerdings nicht die
    > Höhe der Gebühren, sondern die Methode der
    > Erhebung kritisiert. Eine unsinnige Vergütung wird
    > auch dann nicht gerechter, wenn sie niedriger ist,
    > sondern lediglich ertragbarer.

    Der Einzug ist rein bürokratisch... da der Staat sowas nicht einziehen darf müssen die ÖR das selber klären, und dafür haben sie ihre Mafi... ähm das Inkassounternehmen GEZ.

    Gegen den Einzug hab ich nichts, ich zahl gerne für mein Autoradio... und ich wäre auch sicher toleranter gegenüber TV Gebühren, wenn sie nicht (in Relation zum Gegenwert) so unverschämt hoch wären.

    5 Euro für die gesamte Lebensgemeinschaft (Ehe) und alle Geräte... dafür könnte ich die Kosten noch ertragen... wenn ich sie dann als Selbstständiger nicht doppelt zahlen muss.


    ----------------------------------------
    Suum cuique per me uti atque frui licet.
    ----------------------------------------
    Ein Betriebssystem ist immer nur so gut und sicher
    wie der Administrator der es verwaltet.

    Wie gut der Administrator jedoch seine Fähigkeiten
    ausspielen kann, legt das Betriebssystem fest.

  6. Re: Neues Gebührenmodell

    Autor: winterwinter 02.10.06 - 13:44


    > Ein weitaus faireres Modell wäre es, das
    > tatsächliche Nutzen des Angebotes zu vergütes -
    > was bei digitalen, verschlüsselbaren
    > Übertragungswegen technisch kein Problem ist. Um
    > die kulturelle Vielfalt zu erhalten, müsste wohl
    > weiterhin auch dann abgerechnet werden, wenn man
    > nur Angebote der Privaten konsumiert. Allerdings
    > könnte man so z.B. einen Fernseher besitzen OHNE
    > Rundfunkgebühren zu zahlen, z.B. wenn man nur DVDs
    > schaut oder dieser als Bildschirm einer
    > Daddelkiste fungiert.

    Es ist aber so das bei dem Modell Sendungen bezahlt werden die sich nicht von dem kleinen Teil der Leute die sie anschauen finanzieren lassen. D:H du zahlt für Dinge die du nicht sehen willst und umgekehrt zahlen andere für Dinge die du sehen willst.

    Es gibt eine starke Querfinanzierung, da wir ja sonst bei dem Programm der privaten wären, die nur nach Einschaltquoten gehen


  7. Re: Neues Gebührenmodell

    Autor: Productplacer 02.10.06 - 13:53

    winterwinter schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > > Ein weitaus faireres Modell wäre es,
    > das
    > tatsächliche Nutzen des Angebotes zu
    > vergütes -
    > was bei digitalen,
    > verschlüsselbaren
    > Übertragungswegen technisch
    > kein Problem ist. Um
    > die kulturelle Vielfalt
    > zu erhalten, müsste wohl
    > weiterhin auch dann
    > abgerechnet werden, wenn man
    > nur Angebote der
    > Privaten konsumiert. Allerdings
    > könnte man so
    > z.B. einen Fernseher besitzen OHNE
    >
    > Rundfunkgebühren zu zahlen, z.B. wenn man nur
    > DVDs
    > schaut oder dieser als Bildschirm
    > einer
    > Daddelkiste fungiert.
    >
    > Es ist aber so das bei dem Modell Sendungen
    > bezahlt werden die sich nicht von dem kleinen Teil
    > der Leute die sie anschauen finanzieren lassen.
    > D:H du zahlt für Dinge die du nicht sehen willst
    > und umgekehrt zahlen andere für Dinge die du sehen
    > willst.
    >
    > Es gibt eine starke Querfinanzierung, da wir ja
    > sonst bei dem Programm der privaten wären, die nur
    > nach Einschaltquoten gehen
    >

    Vielleicht etwas präziser: Wenn du den Fernseher zum Fernsehen benutzt, solltest man weiterhin Rundfunkgebühren zahlen. D.h. auch wenn du nur Private guckst, würdest du die ÖR-"Vielfalt" mitfinanzieren. Die Abrechnung sollte nur nicht mehr nach Geräten sondern nach Nutzung erfolgen, was sich hier z.B. über den Erwerb von Entschlüsselungskarten kontrollieren ließe. Damit wird die ganze Diskussion über "neuartige" Empfangsgeräte hinfällig und würde automatisch greifen. Außerdem ist kein aufgeblähter Mafi.. Inkassoverein mit Drückern wie bei der GEZ nötig.

  8. Re: Neues Gebührenmodell

    Autor: liquidnight 02.10.06 - 14:02

    Productplacer schrieb:
    > Die Rundfunkgbühren vergrößern die Vielfalt im
    > Fernsehen.

    falsch. wie kommst du auf so einen Gedanken ? Die Gebühren werden doch für Müll ausgegeben, z.b. für Marketing mit Plüsch-Elchen oder für fette "Vorstands"-Gehälter.

    > Man kann über die Rundfunkgebühren selbst meckern
    > wie man will, sie haben eine Daseinsberechtigung.

    Diese Berechtigung endet aber im Internet. Dort gibt es im wesentlichen nur verbindungsorienterte Datenübertragung. D.h. wer einen Dienst von einer Gez in Anspruch nehmen will, soll dafür zahlen. Die Pornoportale machen es doch schon seit Jahrzehnten vor !


  9. Re: Neues Gebührenmodell

    Autor: Zzteuw 02.10.06 - 14:12

    > Diese Berechtigung endet aber im Internet. Dort
    > gibt es im wesentlichen nur verbindungsorienterte
    > Datenübertragung. D.h. wer einen Dienst von einer
    > Gez in Anspruch nehmen will, soll dafür zahlen.
    > Die Pornoportale machen es doch schon seit
    > Jahrzehnten vor !

    Eben, und für die Übertragung kassieren sowieso schon die Provider! Die beste Lösung wäre einfach Teile von ÖR-Seiten gegen Bezahlung anzubieten (siehe nicht nur Pornoportale, sondern z.B. Warentest oder Spiegel Online, wo einzelne Artikel verklauft werden). Die haben aber wohl Angst, dass keiner oder zu wenige sich anmelden..

  10. Re: Neues Gebührenmodell

    Autor: The Tank 04.10.06 - 11:19

    100% Zustimmung.
    Die ÖRs und die Gebühren haben ihre Daseinsberechtigung, jedoch wie diese Eingetrieben (Mafia) und benutzt werden (Mutantenstadl / Wetten dass..) ist nicht akzeptabel und muss geändert werden.

    Ich kann das nicht verstehen wenn Programme wie arte oder phönix mit weitaus weniger Geld auskommen müssen aber ein wesentlich besseres Programm liefern!

    Aber warum denn keine Steuer? Evtl. eine indirekte z.B. auf Fernsehgeräte und Radioempfänger?
    Wir bezahlen doch auch auf Medien die sich zum kopieren von Medien eignen auch extra und ich bezweifele doch stark ob das ausreicht.

    Noch schlimmer ist daß die CDU das Thema benutzt. Die Rechtskonvervativen wollen die ÖRs abschaffen und werden dabei auch von den Privaten unterstützt. Was dann nur noch zu sehen ist kann sich jeder vorstellen.

    und ja, ich bin GEZ-Zahler. Wer nicht bezahlt soll auch nicht meckern.
    Wie bei der Steuer oder der Wahl.

    BSDDaemon schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Productplacer schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Kann man sicher, ich habe allerdings nicht
    > die
    > Höhe der Gebühren, sondern die Methode
    > der
    > Erhebung kritisiert. Eine unsinnige
    > Vergütung wird
    > auch dann nicht gerechter,
    > wenn sie niedriger ist,
    > sondern lediglich
    > ertragbarer.
    >
    > Der Einzug ist rein bürokratisch... da der Staat
    > sowas nicht einziehen darf müssen die ÖR das
    > selber klären, und dafür haben sie ihre Mafi...
    > ähm das Inkassounternehmen GEZ.
    >
    > Gegen den Einzug hab ich nichts, ich zahl gerne
    > für mein Autoradio... und ich wäre auch sicher
    > toleranter gegenüber TV Gebühren, wenn sie nicht
    > (in Relation zum Gegenwert) so unverschämt hoch
    > wären.
    >
    > 5 Euro für die gesamte Lebensgemeinschaft (Ehe)
    > und alle Geräte... dafür könnte ich die Kosten
    > noch ertragen... wenn ich sie dann als
    > Selbstständiger nicht doppelt zahlen muss.
    >
    > ---
    > Ein Betriebssystem ist immer nur so gut und
    > sicher
    > wie der Administrator der es verwaltet.
    >
    > Wie gut der Administrator jedoch seine
    > Fähigkeiten
    > ausspielen kann, legt das Betriebssystem fest.


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