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Und wie skalieren die Dienste?

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  1. Und wie skalieren die Dienste?

    Autor: schap23 03.07.20 - 18:37

    Zoom hat jede Menge investiert, um dem Ansturm der Nutzer standzuhalten. Desgleichen Microsoft bei Teams. Was würde wohl passieren, wenn einer von den hier empfohlenen Diensten sich plötzlich Zehntausende Teams gegenüber sehe?

    DSGVO ist ja gut und schön, aber im Endeffekt sind nur Dienste nutzbar, die sowohl von der Architektur, der Ausstattung mit Finanzen, Hardware und Ingenieuren den Betrieb auch in kritischen Zeiten aufrecht erhalten können.

  2. Re: Und wie skalieren die Dienste?

    Autor: LoopBack 03.07.20 - 19:46

    Microsoft hat Teams einfach in Ihrer Cloud hochskaliert bis die Cloud überlastet war (soweit das Azure-Kunden zeitweise keine neuen Instanzen erzeugen konnten). Ich würde sagen, es skaliert auch nicht wirklich. Zoom hatte ja das Problem das ein großer Teil der Meeting-IDs vergeben waren und deshalb es ein leichtes wurde, eine Meeting-ID zu finden die auch genutzt wurde. Auch da würde ich sagen hapert es an der Skalierung.

    Die Open-Source-Tools können dagegen einfach pro Team auf einem Server installiert werden, dann braucht man sich um das Skalieren keine Gedanken zu machen. Das ist der Vorteil nicht zentralisierter Dienste.

  3. Re: Und wie skalieren die Dienste?

    Autor: unbuntu 03.07.20 - 20:19

    LoopBack schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Open-Source-Tools können dagegen einfach pro Team auf einem Server
    > installiert werden, dann braucht man sich um das Skalieren keine Gedanken
    > zu machen. Das ist der Vorteil nicht zentralisierter Dienste.

    Ich hab Jitsi jetzt bei verschiedenen Firmen in Konferenzen genutzt und das war von der Performance her allerhöchstens brauchbar, egal bei wem. Zoom ist da um Welten besser.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  4. Re: Und wie skalieren die Dienste?

    Autor: BoMbY 03.07.20 - 21:29

    Schlecht. Praktisch alle WebRTC-Lösungen wie Jitsi braucht man sich eigentlich gar nicht erst anzuschauen, wenn man plant mehr als eine handvoll Teilnehmer bei Konferenzen zu haben. Abgesehen davon ist das zu 99% Java-Gedöns auf dass man eine Tonne Hardware werfen muss.

  5. Re: Und wie skalieren die Dienste?

    Autor: 486dx4-160 03.07.20 - 22:52

    schap23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zoom hat jede Menge investiert, um dem Ansturm der Nutzer standzuhalten.
    > Desgleichen Microsoft bei Teams. Was würde wohl passieren, wenn einer von
    > den hier empfohlenen Diensten sich plötzlich Zehntausende Teams gegenüber
    > sehe?
    >
    > DSGVO ist ja gut und schön, aber im Endeffekt sind nur Dienste nutzbar, die
    > sowohl von der Architektur, der Ausstattung mit Finanzen, Hardware und
    > Ingenieuren den Betrieb auch in kritischen Zeiten aufrecht erhalten können.

    Ja, MS Teams in der Firma (läuft in MS Azure) ist regelmäßig abgekackt und war tagelang kaum benutzbar, mittlerweile funktioniert's aber wieder gut.
    Die öffentliche Jitsi-Installation (meet.jit.si) war auch während der Corona-Hochphase sehr gut nutzbar. Bei selbst gehosteten Jitsi-Installationen muss man natürlich selber dafür sorgen, dass genügend CPU und Bandbreite da ist und dass bei vielen parallelen Konferenzen die Lastverteilung eingerichtet ist.

  6. Re: Und wie skalieren die Dienste?

    Autor: migrosch 04.07.20 - 10:02

    Wir hatten keine Probleme mit Teams in der Firma (arbeiten schon seit Anfang an mit Teams und Co). Es waren eher die Leitungen der Mitarbeiter im Homeoffice, die Probleme machten

  7. Re: Und wie skalieren die Dienste?

    Autor: Korbeyn 04.07.20 - 10:32

    Teams lief während der gesamten Hochphase bei uns auch in der Regel stabil. Es gab temporär mal kleinere Probleme, aber prinzipiell hat das immer funktioniert, auch mit sehr vielen Teilnehmern.

    Wir hatten nie einen Zeitpunkt, wo man nicht arbeiten konnte - und wir haben mehrere tausend Anwender auf Teams...

  8. Re: Und wie skalieren die Dienste?

    Autor: Michael H. 06.07.20 - 12:41

    Korbeyn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Teams lief während der gesamten Hochphase bei uns auch in der Regel stabil.
    > Es gab temporär mal kleinere Probleme, aber prinzipiell hat das immer
    > funktioniert, auch mit sehr vielen Teilnehmern.
    >
    > Wir hatten nie einen Zeitpunkt, wo man nicht arbeiten konnte - und wir
    > haben mehrere tausend Anwender auf Teams...

    Was daran lag, dass Microsoft Stream die Server hart ausgelastet hatte.
    Stream ist nämlich mitunter auch der Dienst, der für das Aufnehmen von Meetings zuständig ist.
    Entsprechend wurde diese Funktion bei allen während Corona und jetzt nach der Corona hochphase erstellten Tenants (.onmicrosoft.com Konten) deaktiviert.

    Heisst nur schon vor Corona bestehende Tenants können Gespräche in Teams aufzeichnen.
    Es kamen einfach hunderttausende/Millionen neuer User hinzu... und jeder meinte vieles aufzeichnen zu müssen ^^ auch bei der "kostenlosen" Version, die ja etwas aufgebohrt wurde.
    Das haben einfach die Server nicht mitgemacht. Entsprechend wurde das auch gesperrt für neue Tenants um die Performance zu stabilisieren, sowie bei der Free Version gänzlich entfernt.

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