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Sinn

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  1. Sinn

    Autor: . 02.10.06 - 15:00

    Bis jetzt konnte mir niemand denn Sinn eines Virtuellen Systemes gut näherbringen.

    Was ist denn genau falsch daran, dass man mehrere Dienste/Server/Dämons auf einer Plattform laufen lässt? Wenn die Hardware abstürzt ist eh alles zur Sau... Ob man nun virtualisiert hat oder nicht!

    Und ein schlauer Virus wird sich sicher innerhalb der Systeme verbreiten können.

    Zudem. Wer garantiert mir, dass ein Virtueller Server besser programmiert ist als stabile Dienste/Server/Dämons? Ich denke, je mehr Software auf anderer aufbaut, werden Fehler nicht weniger ausgeschlossen werden können.

  2. Re: Sinn

    Autor: dada 02.10.06 - 15:12

    >Wenn die Hardware abstürzt ist eh alles zur Sau...
    Aber virtuelle Systeme lassen sich easy Backuppen und auch wieder auf ner anderen Hardware *schnell* wieder einrichten. Wenns sein muss, sogar unterbruchslos.

  3. Re: Sinn

    Autor: dudu 02.10.06 - 15:35

    . schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Bis jetzt konnte mir niemand denn Sinn eines
    > Virtuellen Systemes gut näherbringen.
    Schade, da gibt es doch so viele Möglichkeiten...
    > Was ist denn genau falsch daran, dass man mehrere
    > Dienste/Server/Dämons auf einer Plattform laufen
    > lässt? Wenn die Hardware abstürzt ist eh alles zur
    > Sau... Ob man nun virtualisiert hat oder nicht!
    >
    Was ist z.B. mit Testen?
    Wie sonst kann man Software auf verschiedenen Plattformen so bequem testen? Statt Neustart oder mehrere Rechner wirft man einfach nur VMWare an.

  4. hab ms sql 2005 aufm laptop

    Autor: x1XX1x 02.10.06 - 15:47

    und benötige für ein aktuelles projekt ms sql 2000. das lässt sich nicht parallell installieren also hab ich's auf ne virtuelle maschine mit windows 98 gepackt. nicht sonderlich performant, aber zum entwickeln reicht es.

    ich glaube, du mußt dir nur einfachere verwendungsmöglichkeiten ausdenken. ich habe jedenfalls für mein problem noch keine bessere und einfachere lösung gefunden. :)

  5. Re: Sinn

    Autor: bo_sven 02.10.06 - 15:53

    . schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Bis jetzt konnte mir niemand denn Sinn eines
    > Virtuellen Systemes gut näherbringen.
    >
    > Was ist denn genau falsch daran, dass man mehrere
    > Dienste/Server/Dämons auf einer Plattform laufen
    > lässt? Wenn die Hardware abstürzt ist eh alles zur
    > Sau... Ob man nun virtualisiert hat oder nicht!
    >
    > Und ein schlauer Virus wird sich sicher innerhalb
    > der Systeme verbreiten können.
    >
    > Zudem. Wer garantiert mir, dass ein Virtueller
    > Server besser programmiert ist als stabile
    > Dienste/Server/Dämons? Ich denke, je mehr Software
    > auf anderer aufbaut, werden Fehler nicht weniger
    > ausgeschlossen werden können.


    Naja wenn du aber nun etwas weiter schaust und nicht gerade im workstation bereich bist ist das eine Klasse Sache. Denn du kannst dort auf einer ESX viele Verschiedene Betriebesystem laufenlassen! und diese auch auf sichererem Speicher ablegen! (Raid 5 NAS-Speicher z.b.) Dadurch ist diese Instanz extrem Flexibel! und benutzt du mehrere ESXen kannst du diese Gast-Betriebsysteme sogar im laufenden Betrieb wandern lassen!(mit VMotion)
    Also der anwendugszweck von einer ESX ist zwar eher im Profisionellen Bereich zusehen! aber in kleiner Version kann man sowasu ach zuhause betreiben! also nimmmst du den VMWARE-Server und und einen Rechner mit Raid! so kannstdu über all in deinem Netzwerk auf diese Rechner zugreifen und benutzen! und sie laufen nur auf einer Hardware! und das backupen ist Extrem einfach ! die sicherst einfach die VMDK Files !! *Grins+

    MFG

  6. Re: Sinn

    Autor: Rene Kertscher 02.10.06 - 16:01

    stellen wir uns ein unternehmen mit, sagen wir mal, 40 servern vor. diese server sind schon etwas älter und laufen nun langsam aus der garantie raus. ersatzteile werden zunehmend teuere, betriebsysteme bekommen keine patches mehr usw.
    90% der server sind sowieso kaum ausgelastet (domain, dns, ftp etc.) oder nur zu spitzenzeiten (monatsabrechnung etc.) unter last. die restlichen 10% haben meistens gut zu tun (datenbanken etc.)

    der (hoffentlich nachdenkende) unternehmer sieht nun zwei möglichkeiten:

    - wieder 40 neue hardware-server kaufen, von denen dann 90% noch weniger ausgelastet sind...

    - 2 oder 3 neue hardwareserver mit esx3 kaufen auf denen dann die 40 systeme virtualisiert werden.

    ein vorteil an virtualisierung ist z.b. das "on demand" den systemen resourcen zugeteilt oder abgezogen werden können. ein domaincontroller hat nur morgens und abends stress, genau dann wenn sich viele mitarbeiter an- oder abmelden. am morgen und abend "zieht" sich die vm dann eben mehr speicher und cpu-zeit, den restlichen tag über können diese resourcen dann die anderen vm´s nutzen.

    neben diesen vorteil gibt es natürlich noch viele andere...das kann man bis zu stromkosten und adminitration runterbrechen und wird meist günstger fahren als mit hardware-kisten, auch wenn die vmware-lizenzen ne menge asche kosten....

  7. Re: Sinn

    Autor: derKlaus 02.10.06 - 16:14

    . schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Bis jetzt konnte mir niemand denn Sinn eines
    > Virtuellen Systemes gut näherbringen.
    >
    > Was ist denn genau falsch daran, dass man mehrere
    > Dienste/Server/Dämons auf einer Plattform laufen
    > lässt? Wenn die Hardware abstürzt ist eh alles zur
    > Sau... Ob man nun virtualisiert hat oder nicht!
    >
    > Und ein schlauer Virus wird sich sicher innerhalb
    > der Systeme verbreiten können.
    >
    > Zudem. Wer garantiert mir, dass ein Virtueller
    > Server besser programmiert ist als stabile
    > Dienste/Server/Dämons? Ich denke, je mehr Software
    > auf anderer aufbaut, werden Fehler nicht weniger
    > ausgeschlossen werden können.
    Mir fällt auf Anhieb Softwarepaketierung ein. Geht mit einer VM sehr gut, Und wenn Du irgendwo nen Fehler hast, gehst Du auf den letzten Snapshot zurück, und dein system ist wieder sauber für den nächsten Versuch.


  8. Snapshots

    Autor: Anonymous 02.10.06 - 17:49

    Noch ein Grund:

    vmware kann Snapshots machen, d.h. du kannst z.B. dein virtualisiertes XP per Mausklick "einfrieren" und beim nächsten vmware-Start an der Stelle weitermachen, wo du aufgehört hast.

  9. Re: Sinn

    Autor: einfach mal über den Tellerrand schau 03.10.06 - 11:19

    . schrieb:
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    > Bis jetzt konnte mir niemand denn Sinn eines
    > Virtuellen Systemes gut näherbringen.
    >
    > Was ist denn genau falsch daran, dass man mehrere
    > Dienste/Server/Dämons auf einer Plattform laufen
    > lässt? Wenn die Hardware abstürzt ist eh alles zur
    > Sau... Ob man nun virtualisiert hat oder nicht!
    >
    > Und ein schlauer Virus wird sich sicher innerhalb
    > der Systeme verbreiten können.
    >
    > Zudem. Wer garantiert mir, dass ein Virtueller
    > Server besser programmiert ist als stabile
    > Dienste/Server/Dämons? Ich denke, je mehr Software
    > auf anderer aufbaut, werden Fehler nicht weniger
    > ausgeschlossen werden können.

    Ich war gerade auf einer Netzwerkfortbildung. Dort saß jeder Teilnehmer vor einem Rechner und hatte gleichzeitig (unter VM-Ware) einen Novell-Server und zwei Windows-Clients laufen. So konnte jeder Teilnehmer für sich Verschiedenes ausprobieren. Früher hätte man dazu drei "richtige" Rechner gebraucht. In diesem Fall also eine Verbesserung für den Kursteilnehmer und eine Ersparnis für den Veranstalter.

  10. Re: Sinn

    Autor: föhn 03.10.06 - 17:11

    . schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Bis jetzt konnte mir niemand denn Sinn eines
    > Virtuellen Systemes gut näherbringen.
    >
    > Was ist denn genau falsch daran, dass man mehrere
    > Dienste/Server/Dämons auf einer Plattform laufen
    > lässt? Wenn die Hardware abstürzt ist eh alles zur
    > Sau... Ob man nun virtualisiert hat oder nicht!

    falsch ist es nicht. aber virtualisierte systeme haben einen echten vorteil gegenüber physischen systemen -> der platz- und der energieverbrauch.

    meine firma ist zb. vor einiger zeit umgezogen. dazu haben wir uns einen fetten server angeschafft, die bisher physischen systeme virtualisiert und den VM-server in der neuen behausung aufgestellt.

    erstens hatten wir so grade mal eine auszeit von (reine arbeitszeit) 4h und ich konnte ca. 20 maschinen aus dem netz schmeissen, was bei einigen echt überfällig war.

    >
    > Und ein schlauer Virus wird sich sicher innerhalb
    > der Systeme verbreiten können.

    was aber - vorrausgesetzt sie infizieren nicht andere systeme - kein problem darstellt, da man einfach zu einem definierten snapshot zurückkerht oder die vorher weggesicherte VM zurckspielt.

    >
    > Zudem. Wer garantiert mir, dass ein Virtueller
    > Server besser programmiert ist als stabile
    > Dienste/Server/Dämons?

    das kann keiner garantieren. systeme die möglicht 99,9% verfügbar sein sollen, würde ich auch nicht virtualisieren bzw. wenn dann nur vorrübergehend.
    aber zb. testmaschinen in denen eine spezielle umgebung für einen kunden läuft oder systeme auf denen auf administrativer seite mal einfach was ausprobieren kann sind dafür prädestiniert.

    auch eine einfache - wenn auch mit overhead behaftete - thin-client-lösung ist so möglich.

    auch lassen sich komplette systeme auf DVD oder eben lauffend unter vmware mitnehmen... ohne das man die hardware mit sich rumschleppen muss.

    > Ich denke, je mehr Software
    > auf anderer aufbaut, werden Fehler nicht weniger
    > ausgeschlossen werden können.

    natürlich nicht. aktuell gibt es zb. leichte probleme mit der erreichbarkeit der virtualisierten netzwerkkarten von vms unter vmware-server.
    aber da man nicht einfach blind auf die neuste version updated wenn diese grade rausgekommen ist, stellt das kein problem dar.

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