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Und wann springen Toyota und Hyundai ab?

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  1. Und wann springen Toyota und Hyundai ab?

    Autor: tritratrulala 17.07.20 - 15:47

    Die sind sich entweder zu stolz oder wollen staatliche Förderungen abgreifen, sonst hätten sie H2-PKWs auch schon aufgegeben. Man bedenke, dass Toyota mal exklusiv auf H2 setzen wollte, das ist nun schon länger Geschichte. Und die halbherzige und viel zu späte Neuauflage vom Mirai hat auch ihre Aussagekraft.

    Bin mal gespannt, was dann mit der tollen H2-Lobby (H2 mobility & co) passiert. :)

  2. Re: Und wann springen Toyota und Hyundai ab?

    Autor: vulkman 17.07.20 - 15:57

    In Japan wird H2 halt immer noch für PKW gepushed, solange wird mindestens Toyota da immer noch mit schwimmen.

    Aber wirklich "aufgesprungen" sind sie eh nie, gibt je genau ein Modell mit H2 und das wird so alle drei Jahre einmal verkauft. Parallel stellt Hyundai mit dem Kona und dem Ioniq jetzt schon zwei der besten BEVs auf dem Markt her...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.07.20 15:57 durch vulkman.

  3. Re: Und wann springen Toyota und Hyundai ab?

    Autor: pp 19.07.20 - 09:31

    Gar nicht. Japan und Südkorea glauben an Wasserstoff und machen es einfach. Nach dem nationalen Wasserstoffplan der Bundesregierung wird das bei uns erst noch kommen.

    Mit zu stolz sein oder abgreifen von Subventionen hat das nix zu tun. Japan hat bereits sehr viel Bennstoffzellenheizungen und baut seine Wasserstoff infrastruktur weiter aus. Toyota kann und macht alles. LKW, Buse und PKW. Und die haben auch das Know-How dazu.

    Das gleiche bei Hyundai, wobei ich die als Marktführer sehe. Die haben sich erst kürzlich in eine deutsche LOHC Firma eingekauft und wollen damit Ihr Tankstellen Netz im Land etablieren. Später in Europa. Zudem haben die einen Patenttausch mit Audi. VW hat erst vor kurzem mit der ALD Brennstoffzelle entscheidene Verbesserungen erforscht.

    Bei Wasserstoff Mobilität steht und fällt alles mit dem Stack. Entweder man hat einen oder man ist raus. So einfach ist das.

    Das GM jetzt sagt, das die keine eigenen Anstrenungen unternehmen ist nicht verwunderlich. Die kommen erst dazu wenn der Markt hochläuft und wenn sie eine Stack z.B. von Bosch beziehen können. Die haben die Elektromobilität nähmlich auch verschlafen und entwicklen daher anstelle von Akkus lieber selbst Brennstoffzellen.

  4. Re: Und wann springen Toyota und Hyundai ab?

    Autor: wiseboar 19.07.20 - 17:19

    pp schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Später in Europa

    "später" ist das Wort der Wasserstofftechnik, und das seit 20 Jahren. Fast wie bei Fusionskraft, nur eben 15 Jahre in der Zukunft statt 50. Die Öl-Lobby kann pushen so viel sie will, beim stetigen Verfall der Batteriepreise ist am Trend nix mehr umzukehren und Wasserstoff wird genau dort eingesetzt werden wo es nicht anders geht - Schiffe und Flugzeuge. Und selbst dort könnten andere Varianten zielführender sein. Womöglich bleibt nicht viel mehr übrig als die schon heute nötigen Mengen für die chemische Industrie, aber das hat mit Brennstoffzellen nix zu tun.

  5. Re: Und wann springen Toyota und Hyundai ab?

    Autor: Cavaron 19.07.20 - 17:53

    pp schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nach dem nationalen Wasserstoffplan der Bundesregierung wird das bei uns
    > erst noch kommen.
    Vielleicht für die Industrie (Wasserstoff in Stahlwerken) und den Schwerverkehr.

    > ...Japan hat bereits sehr viel Bennstoffzellenheizungen...
    Ja, die laufen mit Erdgas (!), das zu Wasserstoff umgewandelt wird. Gibt es bei uns auch zu kaufen: https://www.viessmann.de/de/wohngebaeude/kraft-waerme-kopplung/mikro-kwk-brennstoffzelle/vitovalor/panasonic.html
    "Der Wasserstoff wird mithilfe eines Katalysators innerhalb eines Gasreformers gewonnen. Ausgangsmaterial ist dabei der emissionsärmste fossile Brennstoff Erdgas."

    > Bei Wasserstoff Mobilität steht und fällt alles mit dem Stack. Entweder man
    > hat einen oder man ist raus. So einfach ist das.
    Vergiss nicht die Infrastruktur-Seite. Man braucht nicht nur die Tankstellen, sondern auch die Energie, um den Wasserstoff günstig anbieten zu können. Und zwar drei mal mehr Energie als zum laden eines Elektroautos. Ob das günstig geht, ohne unter Zuhilfenahme von Erdgas zu "cheaten" ist fraglich.

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