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Und wie unterstützt der Staat Freelancer? Gar nicht.

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  1. Re: Und wie unterstützt der Staat Freelancer? Gar nicht.

    Autor: Trockenobst 24.07.20 - 12:26

    uschatko schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei mir liegt die durchschnittliche Entfernung zum Einsatzort in den
    > letzten 10 Jahren bei 800 km. Eher mehr. Das ist einer der Preise die man
    > zahlen muss.

    Ich wohne im Südwesten und ich musste nie die Gegend verlassen, jedenfalls nicht für Wald+Wiesen Backend Entwicklung. Für gewisse Jobs und Themen gibt es eine Häufung in gewissen Städten (etwa Medienentwicklung ist praktisch 100% Berlin, Content Management Hamburg). Und dann gibt es noch den Sonderfall München (und inz. Frankfurt) wo es praktisch immer was zu tun gibt, wenn man Abstriche beim Stundensatz bzw. Thema macht.

    Wenn ich als Nürnberger mit meinem Fachthema immer nach London oder Frankfurt muss, dann könnte man sich gewisse Fragen stellen.

  2. Re: Und wie unterstützt der Staat Freelancer? Gar nicht.

    Autor: sigii 24.07.20 - 12:56

    Nein.

    Oder haftet der Freelancer wenn er andere Leute ansteckt?

    Und abfangen tut unser Sozialstaat das auch durch Hartz4.

  3. Re: Und wie unterstützt der Staat Freelancer? Gar nicht.

    Autor: sigii 24.07.20 - 13:06

    Deine Privatmiete ist NICHT einzurechnen...

    Jeder Angestellte muss sich genauso absichern.

    Du bist als Freelancer ein Unternehmer, es wird genug Unternehmen geben die hier Insolvenz anmelden muessen. Das must du, in einer globalen Pandemie nun mal auch machen wenn du das nicht abfangen kannst.

    Ich zahl hier in eine gemeinsame Kasse ein fuer Arbeitslosengel, Krankenversicherung und Rentenversicherung. DU hast die Freiheit das alles nicht zu tun; Jetzt beschwerste dich, dass du das nciht abfedern kannst?

    Ich bin Angestellter und hab genug Geld auf dem Konto um 1 Jahr meine Miete zahlen zu koennen. Das hat lange gedauert das aufzubauen. Du bist Freelancer und hast keine Ruecklagen die ein mikriges Jahr abfedern? Und das bei den geringen Fixkosten? Srsly?

    Vielleicht einfach mal in den Spiegel schauen und lernen wie man Ruecklagen bildet.

  4. Re: Und wie unterstützt der Staat Freelancer? Gar nicht.

    Autor: sigii 24.07.20 - 13:11

    Lustig, ich koennte diese Argumentation ja fast nachvollziehen wenn wir hier ueber Bedienungsfreelancer reden, also Servicepersonal und nicht von IT Freiberuflern.

    Hier hat der Staat naemlich gar nix gemacht sondern die Firmen reagieren auf die Wirtschaft und damit faellt das nun mal ins normale Risiko eines Freelancers.

    Oder gehst du davon aus, dass der STaat allen Freelancern das Gehalt weiterzahlt in einer Weltwirtschaftskrise?

  5. Re: Und wie unterstützt der Staat Freelancer? Gar nicht.

    Autor: isaccdr 24.07.20 - 16:32

    Tja.. Jetzt wird einigen Freelancern wohl klar, warum man das doppelte Brutto verdienen muss um am Ende auf das gleiche Netto zu kommen.

    Ihr seid frei und habt gut verdient, das ist ja immer das Argument der Freelancer, nun lebt mit der Freiheit und von euren Reserven.

    Wie kommt man eigentlich auf die Idee das der Staat euch nicht auffängt? Euch steht doch ALG II zu. Abgesehen davon seid ihr doch gesund. Amazon und Co. suchen immer im Versandzentrum. Seid ihr euch dafür zu schade? Das hohe Ross muss man sich leisten können...

    Geldsozialismus hilft übrigens keinem. Es ist schon ein Fehler die ganzen Wackelkandidaten in der Kriese zu helfen. Die sollte man lieber pleite gehen lassen, damit der Markt sich schneller erholen kann.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 24.07.20 16:36 durch isaccdr.

  6. Re: Und wie unterstützt der Staat Freelancer? Gar nicht.

    Autor: twothe 25.07.20 - 11:02

    Wenn der Staat jetzt allen Firmen gesagt hätte "Gibt nix!" dann wäre das ok. Nicht für unsere Wirtschaft, aber immerhin fair. Was der Staat aber macht ist aus vollen Händen Geld zu verteilen an alle möglichen Firmen, aber die Freiberufler gehen leer aus. Das ist eine ungerechte Benachteiligung, und das ist mein einziges Problem damit.

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