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Was ist mit XFS?

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  1. Was ist mit XFS?

    Autor: kikky 04.10.06 - 14:31

    Ich frage mich schon seit laengerem, warum XFS so selten benutzt wird.
    Es ist schnell und sicher. Der Nachteil ist halt, dass eventuell noch nicht geschriebene Daten verloren gehen koennten. Ich mein jetzt, weil XFS ziemlich viel in der RAM arbeitet (dies bezieht sich auf einen Artikel, den ich gelesen habe. Selbst habe ich soetwas nie erlebt).
    Aber solang dein Computer nicht ununterbrochen abstürzt ist es wirklich sicher. Als ich voin Ext3 auf XFS umgestiegen bin habe ich ein bisschen herumgetestet (okay, man kann es vielleicht nicht als professionellen Benchmark bezeichnen), aber ich hab das System doch ein paar mal unter verschiedenen Umständen und viel read/write abstürzen lassen und alles hat danach vollkommen anstandslos funktioniert.

  2. Re: Was ist mit XFS?

    Autor: Fusselbär 04.10.06 - 15:12

    Hallo,

    auf XFS habe ich mal Debian installiert,
    ich fand es leider ziemlich langsam.

    Keine Ahnung, ob das an Debian liegt oder
    am Dateisysstem, es ist die einzige Debianinstallation
    die ich bisher machte.

    Für mich war es leider ziemlich entäuschend,
    von der Geschwindigkeit.


    Gruß, Fusselbär


    http://logo-contest.freebsd.org/result/header.png

  3. Re: Was ist mit XFS?

    Autor: scorp123 04.10.06 - 18:31

    kikky schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Es ist schnell und sicher.

    Kann ich nur bestätigen, v.a. im Umgang mit grossen Dateien (z.B. Video-Files oder ISO-Images, welche schnell mal 800+ MB und darüber sein können) ist es unschlagbar. Ebenso hat es ein paar nette Features parat die ich bei den anderen Filesystemen vermisse, z.B. on-the-fly Defragmentation (Befehl "xfs_fsr") und on-the-fly Vergrösserung eines bestehenden Dateisystems (Befehl "xfs_growfs").

    MfG.


  4. Re: Was ist mit XFS?

    Autor: Flow 05.10.06 - 01:49

    xfs ist wirklich ziemlich speicherfressend, auf großen systemen mit ewig viel speicher und cpu wohl ein wahres wunder-fs, kein zweifel.
    für heimgebrauch und den kleinen server sollte man aber lieber was kleineres nehmen.

    scorp123 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > kikky schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Es ist schnell und sicher.
    >
    > Kann ich nur bestätigen, v.a. im Umgang mit
    > grossen Dateien (z.B. Video-Files oder ISO-Images,
    > welche schnell mal 800+ MB und darüber sein
    > können) ist es unschlagbar. Ebenso hat es ein paar
    > nette Features parat die ich bei den anderen
    > Filesystemen vermisse, z.B. on-the-fly
    > Defragmentation (Befehl "xfs_fsr") und on-the-fly
    > Vergrösserung eines bestehenden Dateisystems
    > (Befehl "xfs_growfs").
    >
    > MfG.
    >
    >


  5. Re: Was ist mit XFS?

    Autor: jockl 05.10.06 - 02:09

    Flow schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > xfs ist wirklich ziemlich speicherfressend, auf
    > großen systemen mit ewig viel speicher und cpu
    > wohl ein wahres wunder-fs, kein zweifel.
    > für heimgebrauch und den kleinen server sollte man
    > aber lieber was kleineres nehmen.

    Naja, das sind wieder mal so 'Statements'.

    XFS ist ein Dateisystem von SiliconGraphics, das es schuf, um seine Workstations, die sowohl im wissenschaftlichen Sektor genutzt wurden als, und vor allem hier auch besser bekannt, Rendering Workstations und Video Prozessoren.
    Deswegen ist xfs auch auf so große Dateien optimiert wie sie im Videosektor Verwendung finden.

    Deshalb benutze ich XFS auf meinem MediaServer. Und der hat mit P4@1.8GHz/256MB RAM keinerlei Probleme mit XFS.

    Vielleicht gibt es Probleme im Dekstop/Workstation Bereich, aber warum dort XFS fahren, es sei denn man bearbeitet sehr große Dateien.

    Es stimmt zwar, daß das ein Media-"Server" ist, aber eben mit 1.8GHz P4 und 256MB RAM. Ich sehe also keinen Grund, xfs /nicht/ im Heimbereich zu verwenden.

  6. Re: Was ist mit XFS?

    Autor: @ 05.10.06 - 02:27

    Da man so einen Rendering-Prozess auch jederzeit neu starten kann bzw. der reine Throughput am Wichtigsten ist, wurde vermutlich nicht so viel Wert auf Datensicherheit gelegt.

    jockl schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Flow schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > xfs ist wirklich ziemlich speicherfressend,
    > auf
    > großen systemen mit ewig viel speicher
    > und cpu
    > wohl ein wahres wunder-fs, kein
    > zweifel.
    > für heimgebrauch und den kleinen
    > server sollte man
    > aber lieber was kleineres
    > nehmen.
    >
    > Naja, das sind wieder mal so 'Statements'.
    >
    > XFS ist ein Dateisystem von SiliconGraphics, das
    > es schuf, um seine Workstations, die sowohl im
    > wissenschaftlichen Sektor genutzt wurden als, und
    > vor allem hier auch besser bekannt, Rendering
    > Workstations und Video Prozessoren.
    > Deswegen ist xfs auch auf so große Dateien
    > optimiert wie sie im Videosektor Verwendung
    > finden.
    >
    > Deshalb benutze ich XFS auf meinem MediaServer.
    > Und der hat mit
    > P4@1.8GHz/256
    > MB RAM keinerlei Probleme mit XFS.
    >
    > Vielleicht gibt es Probleme im Dekstop/Workstation
    > Bereich, aber warum dort XFS fahren, es sei denn
    > man bearbeitet sehr große Dateien.
    >
    > Es stimmt zwar, daß das ein Media-"Server" ist,
    > aber eben mit 1.8GHz P4 und 256MB RAM. Ich sehe
    > also keinen Grund, xfs /nicht/ im Heimbereich zu
    > verwenden.


  7. Re: Was ist mit XFS?

    Autor: @ 05.10.06 - 02:28

    Im zweiten Satz schreibst Du, es sei "sicher" und im dritten widerlegst Du Dich selbst.

    kikky schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich frage mich schon seit laengerem, warum XFS so
    > selten benutzt wird.
    > Es ist schnell und sicher. Der Nachteil ist halt,
    > dass eventuell noch nicht geschriebene Daten
    > verloren gehen koennten. Ich mein jetzt, weil XFS
    > ziemlich viel in der RAM arbeitet (dies bezieht
    > sich auf einen Artikel, den ich gelesen habe.
    > Selbst habe ich soetwas nie erlebt).
    > Aber solang dein Computer nicht ununterbrochen
    > abstürzt ist es wirklich sicher. Als ich voin Ext3
    > auf XFS umgestiegen bin habe ich ein bisschen
    > herumgetestet (okay, man kann es vielleicht nicht
    > als professionellen Benchmark bezeichnen), aber
    > ich hab das System doch ein paar mal unter
    > verschiedenen Umständen und viel read/write
    > abstürzen lassen und alles hat danach vollkommen
    > anstandslos funktioniert.


  8. Re: Was ist mit XFS?

    Autor: kikky 07.10.06 - 11:19

    @ schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Im zweiten Satz schreibst Du, es sei "sicher" und
    > im dritten widerlegst Du Dich selbst.

    Wiedermal ein IT-Profi am Schreiben. Natürlich ist es sicher. Ein sicheres System stürzt nämlich ned ab. Sicher bedeutet, dass es nicht bei nem Crash kaputt geht, wie ReiserFS. Wenn man ein instabiles System hat, dann soll man sich überlegen, was man da macht und nicht dem FS die Schuld zuweisen. Wenn unter FFS softdep aktiviert ist ist es also deiner Meinung nach unsicher. Wenn dein Editor/dein Grafikbearbeitunsprogramm deinen Text/dein Bild nicht jede Sekunde speichert und bei nem Absturz mal etwas fehlt, dann ist es ja sicher auch total unsicher und instabil.

    Ich jedenfalls verwende meine Rechner (für gewöhnlich) nicht um sie möglichst oft abstürzen zu lassen. Und wenn ich mal echte Sicherheit haben will leg ich mir RAID und USV zu
    ...oder überlege mir andere Strategien.

    Wie gesagt ich hatte mit XFS noch nie ein kaputtes Dateisystem, mit Reiser und Ext hingegern schon.

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