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LTE Erfahrungsbericht

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  1. LTE Erfahrungsbericht

    Autor: twothe 29.07.20 - 18:41

    Ich bin aufgrund eines Umzuges nun seit 2 Wochen auf LTE (freenet-funk.de O2-Netz). Freenet Funk bietet für 1¤ pro Tag (täglich kündbar) hier schon mal ein deutlich besseres Angebot als die Telekom was die Konditionen angeht, mit dem O2 Netz aber auch das deutlich schlechtere Netz.

    Theoretisch kann man mit LTE mit "bis zu" 255 MBit surfen, faktisch kommt aber nur ein Bruchteil davon an. Ich habe mir dazu die Fritzbox 6890 geholt, weil diese dann auch später an meinem DSL-Anschluss funktioniert. Diese kann mehrere Stationen bündeln, so das man im Regelfall über 2 Masten gleichzeitig das Internet leer saugen kann. Diese kann dann theoretisch zusammen 182 MBit upstream und 40 MBit downstream - also schon mal deutlich weniger als im Tarif versprochen - aber sobald man die Leitung belastet bricht diese recht schnell zusammen.

    Realistisch kommt man also auf Downloadgeschwindigkeiten von ca. 3 MB/s (~25 MBit). Der Ping ist in Ruhe bei ca. 25-40, steigt aber bei Last rasant an. Dazu kommen häufige Paketverluste (2-30%) trotz optimal ausgerichtetem Router. Normales Surfen ist ok, Spiele gehen, man muss aber gelegentlich mal einen ungeplanten Disconnect verkraften. VoIP (Teamspeak) ist schwer, da häufig abgehackt und/oder Disconnects.

    Mein Fazit: Als Notlösung oder für Unterwegs taugt LTE in Deutschland, aber man kommt sich vor wie Internet von vor 20 Jahren, und man sollte definitiv voher prüfen ob LTE-Masten am Standort gut erreichbar sind. Potentiell könnte LTE erheblich mehr, der Ausbau in Deutschland ist aber miserabel. Bekannte in Östereich beispielsweise wo LTE Standard ist, haben selbst in den kleinsten Verträgen (ca. 30¤) schon 40 MBit die auch geliefert werden und dabei aber einen stabilen Ping. Es wäre also problemlos möglich, wenn man sich in Deutschland denn irgendwann mal um den Ausbau gekümmert hätte.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.07.20 18:43 durch twothe.

  2. Re: LTE Erfahrungsbericht

    Autor: nightmar17 29.07.20 - 18:49

    Ich nutze ebenfalls Freenet Funk, weil hier über dsl nix ankommt. Da bin ich froh über die 20-30mbit über LTE.

  3. Re: LTE Erfahrungsbericht

    Autor: simonheinrich 29.07.20 - 19:08

    Das kann aber sehr wahrscheinlich auch am O2 Netz liegen. Ich kann über Telekom LTE all diese Dinge problemlos machen. Datenraten bis zu 15 MB /s. Das benutze ich aber nur selten, wenn ich mir mal die Dayflat gönnen muss.

    Manchmal binden wir ganze Firmen-Niederlassungen per LTE an und dort läuft eine dauerhafte VPN Verbindung über LTE. inkl. Telefonie und Oracle Datenbank Abfragen.

    Ich denke wer das so heavy braucht, muss dafür den Preis zahlen. So viel sind 80¤ im Monat auch nicht.

  4. Re: LTE Erfahrungsbericht

    Autor: error126 29.07.20 - 19:59

    Ist eine reine Preisfrage, selbst im o2 Netz, nehme ich mal an...
    Ich kann nur für das Telekom Netz sprechen, da existiert definitiv QoS und SP, die über das Telekom Netz laufen, werden entsprechend nachrangig behandelt bzw je nach Vertrag mit dem SP auf eine bestimmte Bandbreite gedrosselt.

  5. Re: LTE Erfahrungsbericht

    Autor: Mixermachine 30.07.20 - 01:30

    Freenet Funk drosselt leider relativ schnell, wenn man zu viele Daten zieht.
    Zumindest bei mir.

    Getter, Setter, Hashcode und Equals manuell testen in Java?
    Einfach automatisieren: https://github.com/Mixermachine/base-test

  6. Korrektur. O2 Erfahrungsbericht.

    Autor: Pecker 30.07.20 - 09:15

    twothe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin aufgrund eines Umzuges nun seit 2 Wochen auf LTE (freenet-funk.de
    > O2-Netz). Freenet Funk bietet für 1¤ pro Tag (täglich kündbar) hier schon
    > mal ein deutlich besseres Angebot als die Telekom was die Konditionen
    > angeht, mit dem O2 Netz aber auch das deutlich schlechtere Netz.
    >
    > Theoretisch kann man mit LTE mit "bis zu" 255 MBit surfen, faktisch kommt
    > aber nur ein Bruchteil davon an. Ich habe mir dazu die Fritzbox 6890
    > geholt, weil diese dann auch später an meinem DSL-Anschluss funktioniert.
    > Diese kann mehrere Stationen bündeln, so das man im Regelfall über 2 Masten
    > gleichzeitig das Internet leer saugen kann. Diese kann dann theoretisch
    > zusammen 182 MBit upstream und 40 MBit downstream - also schon mal deutlich
    > weniger als im Tarif versprochen - aber sobald man die Leitung belastet
    > bricht diese recht schnell zusammen.
    >
    > Realistisch kommt man also auf Downloadgeschwindigkeiten von ca. 3 MB/s
    > (~25 MBit). Der Ping ist in Ruhe bei ca. 25-40, steigt aber bei Last rasant
    > an. Dazu kommen häufige Paketverluste (2-30%) trotz optimal ausgerichtetem
    > Router. Normales Surfen ist ok, Spiele gehen, man muss aber gelegentlich
    > mal einen ungeplanten Disconnect verkraften. VoIP (Teamspeak) ist schwer,
    > da häufig abgehackt und/oder Disconnects.
    >
    > Mein Fazit: Als Notlösung oder für Unterwegs taugt LTE in Deutschland, aber
    > man kommt sich vor wie Internet von vor 20 Jahren, und man sollte definitiv
    > voher prüfen ob LTE-Masten am Standort gut erreichbar sind. Potentiell
    > könnte LTE erheblich mehr, der Ausbau in Deutschland ist aber miserabel.
    > Bekannte in Östereich beispielsweise wo LTE Standard ist, haben selbst in
    > den kleinsten Verträgen (ca. 30¤) schon 40 MBit die auch geliefert werden
    > und dabei aber einen stabilen Ping. Es wäre also problemlos möglich, wenn
    > man sich in Deutschland denn irgendwann mal um den Ausbau gekümmert hätte.

    Also ich habe mal eine Zeit lang meinen Internetanschluss über LTE im Telekomnetz realisieren müssen. Fazit, besser und schneller als ein 50/10 Mbit/s Anschluss. Verbindungsabbrüche etc, gab es nie. Wäre es nicht so teuer (5¤ für eine Tagesflat) hätte ich gar keinen Kabelgebundenen Anschluss mehr bestellt. Abends 20 Uhr waren 110 Mbit/s im Download möglich.

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