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Die Polizei nutzt immer alles, was sie zu fassen bekommt. Liegt in ihrer Natur.

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  1. Die Polizei nutzt immer alles, was sie zu fassen bekommt. Liegt in ihrer Natur.

    Autor: Emanuele F. 02.08.20 - 12:17

    Im Sinne einer funktionierenden Gewaltenteilung sollte ihr aber öfters mal ein Riegel vorgeschoben werden und das fängt bereits bei der Gesetzgebung an. Dass wir uns im Eilschritt einem Überwachungsstaat nähern, mit mittel- bis langfristig gesehen ungeheuerlichen Risiken für das Fortbestehen der Demokratie, ist unleugbar. Das liegt aber auch maßgeblich am Volk(TM), dass das schon seit Jahrzehnten mit sich machen lässt. Dennoch halte ich die Corona-Kontaktlisten noch für mit den sinnvollsten Anwendungsfall, wichtig ist "nur", dass das nur eine temporäre Maßnahme für die Dauer der Epedemie ist.

  2. Re: Die Polizei nutzt immer alles, was sie zu fassen bekommt. Liegt in ihrer Natur.

    Autor: kazhar 02.08.20 - 12:31

    Emanuele F. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > [...] Dennoch halte ich die
    > Corona-Kontaktlisten noch für mit den sinnvollsten Anwendungsfall, wichtig
    > ist "nur", dass das nur eine temporäre Maßnahme für die Dauer der Epedemie
    > ist.

    DAS wird sich zeigen...

  3. Re: Die Polizei nutzt immer alles, was sie zu fassen bekommt. Liegt in ihrer Natur.

    Autor: Emanuele F. 02.08.20 - 12:44

    kazhar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Emanuele F. schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > [...] Dennoch halte ich die
    > > Corona-Kontaktlisten noch für mit den sinnvollsten Anwendungsfall,
    > wichtig
    > > ist "nur", dass das nur eine temporäre Maßnahme für die Dauer der
    > Epedemie
    > > ist.
    >
    > DAS wird sich zeigen...

    Wenn nicht, dann hat die Regierung den Bogen überspannt. Wünschenswert wäre dann, dass 2021 massenhaft Piratenpartei, "mut" oder die Linke gewählt wird. Wahrscheinlicher ist aber leider, dass viele noch schlimmere Hardliner wählen werden, die ihnen JETZT das Blaue vom Himmel versprechen. Wieso erinnert mich das nur so sehr an die Weimarer Republik!?

  4. Re: Die Polizei nutzt immer alles, was sie zu fassen bekommt. Liegt in ihrer Natur.

    Autor: smonkey 02.08.20 - 13:30

    Tja, leider sind die Kontaktlisten mal wieder erforderlicher denn ja. Einer kleinen uneinsichtigen Minderheit zum Dank. Geradzu Paradox: die, die gegen die Maßnahmen protestieren, sind maßgeblich dafür mitverantwortlich dass uns die Maßnahmen noch länger erhalten bleiben.

  5. Re: Die Polizei nutzt immer alles, was sie zu fassen bekommt. Liegt in ihrer Natur.

    Autor: gaym0r 02.08.20 - 13:34

    Du findest das also nicht gut? Checkst du auch in Hotels mit Falschnamen ein?

  6. Re: Die Polizei nutzt immer alles, was sie zu fassen bekommt. Liegt in ihrer Natur.

    Autor: brainslayer 02.08.20 - 13:52

    Emanuele F. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im Sinne einer funktionierenden Gewaltenteilung sollte ihr aber öfters mal
    > ein Riegel vorgeschoben werden und das fängt bereits bei der Gesetzgebung
    > an. Dass wir uns im Eilschritt einem Überwachungsstaat nähern, mit mittel-
    > bis langfristig gesehen ungeheuerlichen Risiken für das Fortbestehen der
    > Demokratie, ist unleugbar. Das liegt aber auch maßgeblich am Volk(TM), dass
    > das schon seit Jahrzehnten mit sich machen lässt. Dennoch halte ich die
    > Corona-Kontaktlisten noch für mit den sinnvollsten Anwendungsfall, wichtig
    > ist "nur", dass das nur eine temporäre Maßnahme für die Dauer der Epedemie
    > ist.

    ich frag mich welcher gastwird so blöd ist und das einfach so rausgibt. wenn die polizei vor der tür steht und irgendwelche unterlagen fordert geht die tür erstmal zu. ohne richterliche anordnung gibts nix. fertig. sonst hat sich er gastwirt gleich selber strafbar gemacht. schon wegen verstoß gegen den datenschutz

  7. Re: Die Polizei nutzt immer alles, was sie zu fassen bekommt. Liegt in ihrer Natur.

    Autor: Emanuele F. 02.08.20 - 13:58

    smonkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tja, leider sind die Kontaktlisten mal wieder erforderlicher denn ja. Einer
    > kleinen uneinsichtigen Minderheit zum Dank. Geradzu Paradox: die, die gegen
    > die Maßnahmen protestieren, sind maßgeblich dafür mitverantwortlich dass
    > uns die Maßnahmen noch länger erhalten bleiben.

    Vollkommen richtig, ja. Und ich kenne nicht einen einzigen, der sich hier in meiner Gegend "Corona Demos" anschließt, der in der Vergangenheit auch nur einmal gegen den Überwachungsstaat demonstriert hätte, entsprechende Petitionen unterschrieben oder zum Beispiel die Piratenpartei gewählt. Ich könnte jetzt 10 Leute beim Namen nennen, die mich belächelt haben, als ich sie darauf angesprochen habe... aber jetzt bei "Corona Demos" rumhampeln, nur um in ihrer Vorstellung baldmöglichst wieder ihrem gewohnten Alltag nachgehen zu können und ohne auch nur ein bisschen weiter zu denken.

  8. Re: Die Polizei nutzt immer alles, was sie zu fassen bekommt. Liegt in ihrer Natur.

    Autor: Emanuele F. 02.08.20 - 14:02

    gaym0r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du findest das also nicht gut? Checkst du auch in Hotels mit Falschnamen
    > ein?

    Auf wen beziehst du dich? Deine Antwort passt irgendwie zu keinem der vorherigen Kommentare und an die Thread-Ansicht komme ich ums Verrecken nicht ran - egal, was ich bei den Forumseinstellungen einstelle, es wird nicht gespeichert.

    Eines sollte aber klar sein: wo Daten gesammelt werden, ist auch Missbrauch nicht weit. Daher sollten erstere immer auf das notwendige Minimum beschränkt werden.

  9. Re: Die Polizei nutzt immer alles, was sie zu fassen bekommt. Liegt in ihrer Natur.

    Autor: Analysator 02.08.20 - 14:02

    Nö, da muss man ja auch den Ausweis zeigen.
    Der im ausland auch gern mal gescannt wird :)

  10. Re: Die Polizei nutzt immer alles, was sie zu fassen bekommt. Liegt in ihrer Natur.

    Autor: Emanuele F. 02.08.20 - 14:05

    ... 10% mehr Daten sammeln, bringt vielleicht 0,1 % mehr Sicherheit oder Aufklärungsquote von Verbrechen, aber 100% mehr Risiko der Freiheitsbeschneidung.

  11. Re: Die Polizei nutzt immer alles, was sie zu fassen bekommt. Liegt in ihrer Natur.

    Autor: Anonymer Nutzer 02.08.20 - 14:11

    Ist halt immer leicht zu schimpfen, aber wenn die Polizei vor deiner Tür steht und sagt: "Gestern abend wurde eine Frau vergewaltigt, sie hatte sich vorher mit dem Mann hier im Restaurant getroffen. Er hat wohl einen falschen Namen angegeben, sind jedoch mit seinem Auto weggefahren. Sie selbst kann sich nicht an das Nummernschild erinnern, wir wären jedoch dankbar, falls sie uns die Besucherliste geben könnten, um Zeugen nach dem Nummernschild zu befragen." .

    Ist es dann wirklich dein Gedanke zu sagen: "Nein, Datenschutz!" .
    Oder wollt ihr helfen?

    Bei kleinen Delikten natürlich übertrieben dies gleich auszunutzen, aber generell ist schwer hier eine Linie zu ziehen.
    Die Daten werden immerhin nicht zentral in einer Datenbank im vornerein gesammelt, wie bei der VDS.

    Es sind Ermittlungsmethoden wie in Zeiten vor Internet und Co.

  12. Re: Die Polizei nutzt immer alles, was sie zu fassen bekommt. Liegt in ihrer Natur.

    Autor: gunterkoenigsmann 02.08.20 - 14:22

    Wenn die Polizei jemanden sucht, würde ich derzeit davon ausgehen, dass das einen guten Grund hat. Als Gastwirt würde ich daher Daten herausgeben. Als Polizist würde ich sicher nach allen Daten, die mir bei der Arbeit helfen könnten, fragen. Aber ich hatte ker gehört, dass die Corona-Daten nicht zweckentfremdet werden und falls sich die Freunde und Helfer eines Tages in Gegner verwandeln, wie vor 60 Jahren... ...dann haben wir ein richtiges Problem. Denn die wissen dann, wer wann wessen Freund war.

  13. Re: Die Polizei nutzt immer alles, was sie zu fassen bekommt. Liegt in ihrer Natur.

    Autor: Anonymer Nutzer 02.08.20 - 14:39

    gunterkoenigsmann schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn die Polizei jemanden sucht, würde ich derzeit davon ausgehen, dass das
    > einen guten Grund hat. Als Gastwirt würde ich daher Daten herausgeben. Als
    > Polizist würde ich sicher nach allen Daten, die mir bei der Arbeit helfen
    > könnten, fragen. Aber ich hatte ker gehört, dass die Corona-Daten nicht
    > zweckentfremdet werden und falls sich die Freunde und Helfer eines Tages in
    > Gegner verwandeln, wie vor 60 Jahren... ...dann haben wir ein richtiges
    > Problem. Denn die wissen dann, wer wann wessen Freund war.


    Jop, daher war die Entscheidung zum dezentralen Ansatz der App und dass die Kontaktdaten nicht per Ausweis kontrolliert werden sehr wichtig.

    So bald das anders wird kann man das sehr stark und deutlich kritisieren!

  14. Re: Die Polizei nutzt immer alles, was sie zu fassen bekommt. Liegt in ihrer Natur.

    Autor: theFiend 02.08.20 - 15:08

    Kakiss schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Bei kleinen Delikten natürlich übertrieben dies gleich auszunutzen, aber
    > generell ist schwer hier eine Linie zu ziehen.

    Das Justitia blind ist, kommt halt nicht von ungefähr...

  15. Re: Die Polizei nutzt immer alles, was sie zu fassen bekommt. Liegt in ihrer Natur.

    Autor: ternot 02.08.20 - 15:09

    Emanuele F. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... 10% mehr Daten sammeln, bringt vielleicht 0,1 % mehr Sicherheit oder
    > Aufklärungsquote von Verbrechen, aber 100% mehr Risiko der
    > Freiheitsbeschneidung.

    Dazu müsste man ja erst mal ermitteln.

    Die haben doch noch nicht mal genug Personal um mit ihren veralteten Techniken die ganzen Kontaktlisten einzusammeln. Aber genau das machen sie. Anstatt einfach ihrer Arbeit nachzugehen werden sinnlos Daten gesammelt welches mangels fehlender Ressourcen und Kenntnisse eh nicht sinnvoll ausgewertet werden können.

    https://www.theverge.com/2020/6/18/21295301/philadelphia-protester-arson-identified-social-media-etsy-instagram-linkedin

    Selbst mit Klicken schaffen FBI Agenten ohne derartige Listen mehr Fahndungserfolge. Ich finde den Bericht nicht mehr, aber es gab einen Artikel in dem über ein paar FBI Agenten beim G20 Gipfel damals in Hamburg berichtet wurde, die haben easy peasy unzählige Personen eindeutig identifizieren können, die Polizei Hamburg hat das mit unzähligen Mitarbeitern mit ihren Aufnahmen nicht geschafft. Haben die überhaupt eine Person über ihre Aufnahmen ermittelt?

    Sprich wir haben nicht +0,1% Aufklärungsquote, sondern eher +0%, eher sogar -x% Aufklärungsquote.

    Und wenn ein Fall dann doch mal bei der Staatsanwaltschaft landet, dann wird das Verfahren aufgrund mangelndem öffentlichen Interesse eingestellt.

    Sprich die vermutlich widerrechtliche Nutzung dieser Kontaktlisten bringt nur eins zu Tage: Verlierer.

    Gruß Hans

    Hans Maulwurf war am 02.08.2020 von 1500-1530 in dem Cafe Eigentor, Berlin.

  16. Re: Die Polizei nutzt immer alles, was sie zu fassen bekommt. Liegt in ihrer Natur.

    Autor: Emanuele F. 02.08.20 - 15:31

    ternot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Emanuele F. schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ... 10% mehr Daten sammeln, bringt vielleicht 0,1 % mehr Sicherheit oder
    > > Aufklärungsquote von Verbrechen, aber 100% mehr Risiko der
    > > Freiheitsbeschneidung.
    >
    > Dazu müsste man ja erst mal ermitteln.
    >
    > Die haben doch noch nicht mal genug Personal um mit ihren veralteten
    > Techniken die ganzen Kontaktlisten einzusammeln. Aber genau das machen sie.
    > Anstatt einfach ihrer Arbeit nachzugehen werden sinnlos Daten gesammelt
    > welches mangels fehlender Ressourcen und Kenntnisse eh nicht sinnvoll
    > ausgewertet werden können.
    >
    > wwwtheverge.com
    >
    > Selbst mit Klicken schaffen FBI Agenten ohne derartige Listen mehr
    > Fahndungserfolge. Ich finde den Bericht nicht mehr, aber es gab einen
    > Artikel in dem über ein paar FBI Agenten beim G20 Gipfel damals in Hamburg
    > berichtet wurde, die haben easy peasy unzählige Personen eindeutig
    > identifizieren können, die Polizei Hamburg hat das mit unzähligen
    > Mitarbeitern mit ihren Aufnahmen nicht geschafft. Haben die überhaupt eine
    > Person über ihre Aufnahmen ermittelt?
    >
    > Sprich wir haben nicht +0,1% Aufklärungsquote, sondern eher +0%, eher sogar
    > -x% Aufklärungsquote.
    >
    > Und wenn ein Fall dann doch mal bei der Staatsanwaltschaft landet, dann
    > wird das Verfahren aufgrund mangelndem öffentlichen Interesse eingestellt.
    >
    > Sprich die vermutlich widerrechtliche Nutzung dieser Kontaktlisten bringt
    > nur eins zu Tage: Verlierer.
    >
    > Gruß Hans
    >
    > Hans Maulwurf war am 02.08.2020 von 1500-1530 in dem Cafe Eigentor, Berlin.

    Sehe es genauso wie du.

  17. Re: Die Polizei nutzt immer alles, was sie zu fassen bekommt. Liegt in ihrer Natur.

    Autor: smonkey 02.08.20 - 16:45

    ternot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Emanuele F. schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ... 10% mehr Daten sammeln, bringt vielleicht 0,1 % mehr Sicherheit oder
    > > Aufklärungsquote von Verbrechen, aber 100% mehr Risiko der
    > > Freiheitsbeschneidung.
    >
    > Dazu müsste man ja erst mal ermitteln.
    >
    > Die haben doch noch nicht mal genug Personal um mit ihren veralteten
    > Techniken die ganzen Kontaktlisten einzusammeln. Aber genau das machen sie.
    > Anstatt einfach ihrer Arbeit nachzugehen werden sinnlos Daten gesammelt
    > welches mangels fehlender Ressourcen und Kenntnisse eh nicht sinnvoll
    > ausgewertet werden können.
    >
    > www.theverge.com
    >
    > Selbst mit Klicken schaffen FBI Agenten ohne derartige Listen mehr
    > Fahndungserfolge. Ich finde den Bericht nicht mehr, aber es gab einen
    > Artikel in dem über ein paar FBI Agenten beim G20 Gipfel damals in Hamburg
    > berichtet wurde, die haben easy peasy unzählige Personen eindeutig
    > identifizieren können, die Polizei Hamburg hat das mit unzähligen
    > Mitarbeitern mit ihren Aufnahmen nicht geschafft. Haben die überhaupt eine
    > Person über ihre Aufnahmen ermittelt?
    >
    > Sprich wir haben nicht +0,1% Aufklärungsquote, sondern eher +0%, eher sogar
    > -x% Aufklärungsquote.
    >
    > Und wenn ein Fall dann doch mal bei der Staatsanwaltschaft landet, dann
    > wird das Verfahren aufgrund mangelndem öffentlichen Interesse eingestellt.
    >
    > Sprich die vermutlich widerrechtliche Nutzung dieser Kontaktlisten bringt
    > nur eins zu Tage: Verlierer.
    >
    > Gruß Hans
    >
    > Hans Maulwurf war am 02.08.2020 von 1500-1530 in dem Cafe Eigentor, Berlin.

    Hier geht es um Corona Kontaktlisten. Diese werden von den Gastgebern erhoben und aufbewahrt. Nicht von den (Strafverfolgungs-)Behörden. Etwas, was im Beherbungs-Gewerbe übrigens schon vor Corona üblich war.

    Die Daten werden auch nicht anlasslos erhoben, sondern nach entsprechender Abwägung und einem vorangegangenen schwerwiegenden Delikt.

    Der Zugriff darauf ist in den gerade Mal drei genannten Bundesländern in denen die Kontaktlisten bisher genutzt werden auch unter den genannten Bedingungen nicht "widerrechtlich".

    Es muss aber dringend Sorge getragen werden, dass die Gastwirte die Daten datenschutztechnisch unbedenklich erhoben, gespeichert und nach zeitnah nach der Frist sauber vernichtet werden. Offen ausliegende und für andere einsehbare Kontaktlisten sind datenschutztechnisch eine Katastrophe!

    Ferner muss es bei Zugriff auf die Kontaktlisten eine strenge Kotrollinstanz geben und die Erhebung beendet werden sobald es das Infektionsgeschehen nicht mehr erfordert.

  18. Re: Die Polizei nutzt immer alles, was sie zu fassen bekommt. Liegt in ihrer Natur.

    Autor: divStar 02.08.20 - 17:56

    Das große Problem ist aus meiner Sicht nicht, dass die Polizei Zugriff auf die Daten bekommt, sondern diese nicht richterlich beantragt. Außerdem ist das Problem, dass jeder die Daten einsehen kann - so kann jeder die Liste mit Kontaktdaten uns Telefonnummern abfotografieren. DAS will ich nicht, ergo kommen da keine echten Daten rein.

  19. Re: Die Polizei nutzt immer alles, was sie zu fassen bekommt. Liegt in ihrer Natur.

    Autor: smonkey 02.08.20 - 18:36

    divStar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Außerdem ist
    > das Problem, dass jeder die Daten einsehen kann - so kann jeder die Liste
    > mit Kontaktdaten uns Telefonnummern abfotografieren. DAS will ich nicht,
    > ergo kommen da keine echten Daten rein.

    Das ist aber nicht die Regel. Halbswegs seriöse Lokalitäten erfassen die Daten am Tisch. Idealerweise in dem man die Daten selbst einträgt. Das Optimum was ich bisher erlebt habe, und das war ein einfacher Kiosk, war ein separater Tisch am Eingang mit Formularen und einer Art Wahlurne. Das hat gleich zwei Vorteile: 1. Der Zugriff auf die ausgefüllten Formulare ist nur für ausgewähltes Personal möglich. 2. Es ist keine Zuordnung zwischen Formular und Tisch / Gästen gegeben.

    Die Daten beschränken sich übrigens in aller Regel auf einen Namen und eine Kontaktmöglichkeit (Telefon, E-Mail). Daten die ich im eigenen Interesse gewillt bin anzugeben. Zumal ich für solche Zwecke eine extra E-Mail Adresse bzw. Telefonnummer habe. De Facto beschränken sich meine preisgegebenen Informationen auf meinen Familiennamen.

  20. Re: Die Polizei nutzt immer alles, was sie zu fassen bekommt. Liegt in ihrer Natur.

    Autor: unbuntu 02.08.20 - 19:05

    smonkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Daten werden auch nicht anlasslos erhoben, sondern nach entsprechender
    > Abwägung und einem vorangegangenen schwerwiegenden Delikt.

    Ja so heißt es immer. Und 2 Tage später wirds auch für kleine Delikte erhoben. Die Drogendelikte werden wohl kaum "schwerwiegend" gewesen sein.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

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