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Rekuperation

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  1. Rekuperation

    Autor: FlyingDaedalus 09.08.20 - 19:40

    Bietet das Teil Rekuperation?

    Und ja mir ist schon bewusst dass dies aufgrund des Gesamtgewichts wenig zur Effizienz beiträgt, mir geht es jedoch um den verminderten Verschleiss der Bremsen.

  2. Re: Rekuperation

    Autor: Sharra 09.08.20 - 20:08

    Kommt immer drauf an, was für Bremsen man verbaut.

    Bei einigen Fahrzeugen verrosten die Dinger, eben weil sie nicht genutzt werden. Dann sind die Beläge zwar immer noch voll da, aber leider zu nichts mehr nutze.

  3. Re: Rekuperation

    Autor: quasides 09.08.20 - 20:43

    verschleiss der bremsen trifft auch wieder das gewicht
    komplett irrelevant. der aufwand einer zusätzlichen einrichtung sthet in keinem verhältniss zu den 2 bremsbelägen die du während der lebenszeit des gefährts im schlimmsten fall brauchst

  4. Re: Rekuperation

    Autor: mifritscher 09.08.20 - 21:34

    Wobei die Rekuperation eigentlich keine zusätzlichen Komponenten benötigen sollte - das dürfte komplett über die Elektronik abbildbar sein. Zumindest in Bereichen, wo die Bremskraft in der selben Größenordnung wie die Beschleunigung ist.

  5. Re: Rekuperation

    Autor: 486dx4-160 09.08.20 - 22:00

    FlyingDaedalus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bietet das Teil Rekuperation?
    >
    > Und ja mir ist schon bewusst dass dies aufgrund des Gesamtgewichts wenig
    > zur Effizienz beiträgt, mir geht es jedoch um den verminderten Verschleiss
    > der Bremsen.

    Bei einem Motorrad bremst man vor allem mit dem Vorderrad. Der Elektromotor, der beim Rekuperieren als Generator genutzt wird, sitzt dagegen am Hinterrad.

    Das soll nicht heißen dass es Sinnlos wäre, würde es eben erheblich weniger bringen als beim PKW.

  6. Re: Rekuperation

    Autor: Arsenal 09.08.20 - 22:11

    Verstehe ich nicht, in 80% der Fällen reicht mir die Bremskraft, die meine hintere Bremse entwickelt völlig aus.
    Vorderrad brauche ich nur zum Bremsen wenn es schnell gehen muss. Deswegen ist bei mir die hintere Bremse auch immer eher durch als die vordere.

    Aber vielleicht fahre ich auch einfach nur viel zu entspannt und vorausschauend.

  7. Re: Rekuperation

    Autor: dangi12012 10.08.20 - 00:23

    FÜR REKUPERATION BRAUCHT ES NICHTS. Ein Motor ist vom Prinzip generator als auch Motor.

    Nur die steuerelektronik muss einen Rückweg in die Batterie erlauben

  8. Re: Rekuperation

    Autor: __M 10.08.20 - 07:06

    Bei meinem Einzylinder reicht bei entspannte Fahrweise sogar oft die Motorbremse. Da müsste ich mich bei einem E-Motor mit Rekuperation nicht einmal groß umgewöhnen.

  9. Re: Rekuperation

    Autor: 486dx4-160 10.08.20 - 08:53

    Arsenal schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Verstehe ich nicht, in 80% der Fällen reicht mir die Bremskraft, die meine
    > hintere Bremse entwickelt völlig aus.
    > Vorderrad brauche ich nur zum Bremsen wenn es schnell gehen muss. Deswegen
    > ist bei mir die hintere Bremse auch immer eher durch als die vordere.

    Das ist nicht so schwer: Mit der Vorderradbremse kannst du viel stärker bremsen als mit der Hinterradbremse. Wenn du mit dem Vorderrad bremst verschiebt sich die Last noch mehr auf's Vorderrad - und du kannst noch mehr bremsen. Das Hinterrad wird dagegen entlastet. Wenn du nur mit dem Hinterrad bremst gibt's keine Lastverschiebung, d.h. die Bremswirkung ist eine sehr geringe, das Hinterrad blockiert ziemlich schnell und rutscht dann nur noch über den Boden ohne überhaupt irgendeinen Halt zu bieten.

    > Aber vielleicht fahre ich auch einfach nur viel zu entspannt und
    > vorausschauend.

    Ganz gleich ob du viel oder wenig bremsen willst: Nimm die Vordere.
    Wenn du mit dem Hinterrad bremst und feststellst dass dessen Bremswirkung nicht ausreicht ist es schon zu spät zum "Vorne-Nachbremsen", im schlimmsten Fall bist du schon am Rutschen und/oder kollidiert.

    Es ist schön wenn du entspannt und vorausschauen fährst, aber du bist nicht allein im Straßenverkehr.

  10. Re: Rekuperation

    Autor: mifritscher 10.08.20 - 09:17

    Nunja, Arsenal wird die Hinterbremse halt in Situationen verwenden, wo man auch nur langsam entschleunigen muss. Und das dürfte in der Tat mit großem Abstand der Situationen sein - wie __M gesagt hat reicht häufig sogar die Motorbremse, die es beim E-Motor ja erstmal so nicht unbedingt mehr gibt.. Wenn Kollisionsgefahr besteht nimmt man natürlich die vordere.

  11. Re: Rekuperation

    Autor: EWCH 10.08.20 - 09:48

    > Wenn du nur mit dem
    > Hinterrad bremst gibt's keine Lastverschiebung

    die gibt es trotzdem. Stell dir mal die Kraefte als Diagram vor mit der Annahme des Schwerpunkts
    am Sattel. Dann gibt es einen Vektor vom Sattel nach unten (Gravitation), vom Sattel nach vorne (Traegheit) und von dem Punkt an dem das Hinterrad den Boden beruehrt nach hinten (Bremskraft).

  12. Re: Rekuperation

    Autor: AllDayPiano 10.08.20 - 10:21

    Oh doch. Ess braucht dafür einen Vier-Quadranten-Steller, der weitaus aufwändiger als der zwingend notwendige Ein-Quadranten-Steller ist, bzw. Zwei-Quadranten-Steller bei Motorbremse.

    Alles, was oben steht, ist eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich eine absolute Aussage treffe, dann ist das ebenfalls eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich etwas mit Quellen belege, ist es entsprechend gekennzeichnet und damit keine Meinung, sondern eine Schlussfolgerung oder Tatsachendarstellung. Gut, dass wir das jetzt abschließend geklärt haben. Springen wird Golem.de trotzdem weiterhin.

  13. Re: Rekuperation

    Autor: Rocketeer 10.08.20 - 10:22

    486dx4-160 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ganz gleich ob du viel oder wenig bremsen willst: Nimm die Vordere.
    > Wenn du mit dem Hinterrad bremst und feststellst dass dessen Bremswirkung
    > nicht ausreicht ist es schon zu spät zum "Vorne-Nachbremsen", im
    > schlimmsten Fall bist du schon am Rutschen und/oder kollidiert.
    >
    > Es ist schön wenn du entspannt und vorausschauen fährst, aber du bist nicht
    > allein im Straßenverkehr.


    Sehr einseitige Betrachtung... Bei dir geht es nur um das starke Verzögern. Das ist aber der am wenigsten vorkommende Verzögerungsvorgang im Alltag. Die leichte Verzögerung hingegen ist quasi im Stadtverkehr ständig genutzt. Und da blockiert rein gar nichts.
    Wenn man sich auf eine Ampel zu bewegt, die rot ist, fährt niemand (weder Auto, noch Motorrad, noch Radfahrer) bis kurz vor die Ampel und bremst dann stark ab. Alle lassen wahlweise rollen oder bremsen leicht (Motorbremse oder eben Reku bei Elektromotoren).

    Ich kann natürlich verstehen, dass man das nicht weiß, wenn man sich damit nicht auskennt, aber als Beispiel: Mein S-Pedelec steht immer auf maximale Reku. Nähere ich mich einer Ampel kann ich steuern, ob ich rolle (leichte Bewegung der Pedale) oder die Reku nutze (Stillstand der Pedale). Da rutscht nichts weg. Erst wenn ich zügig verzögern oder stehen bleiben will, wird die Bremse genutzt.

  14. Re: Rekuperation

    Autor: donadi 10.08.20 - 11:28

    Warum braucht man den? Willst du auch im Rückwärtslauf beschleunigen und rekupieren?

    Oder doch nur mit exotischen Begriffen um dich werfen?

  15. Re: Rekuperation

    Autor: AllDayPiano 10.08.20 - 22:20

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Vierquadrantensteller

    Alles, was oben steht, ist eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich eine absolute Aussage treffe, dann ist das ebenfalls eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich etwas mit Quellen belege, ist es entsprechend gekennzeichnet und damit keine Meinung, sondern eine Schlussfolgerung oder Tatsachendarstellung. Gut, dass wir das jetzt abschließend geklärt haben. Springen wird Golem.de trotzdem weiterhin.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.08.20 22:21 durch AllDayPiano.

  16. Re: Rekuperation

    Autor: mifritscher 10.08.20 - 23:49

    Äh, ja? nen Vierquadrantensteller brauchste nur, wenn du auch rückwärts fahren+bremsen möchtest.
    Und selbst wenn, der Mehraufwand hält sich doch sehr in Grenzen... Vor allem im Vergleich zum Rest.

  17. Re: Rekuperation

    Autor: AllDayPiano 11.08.20 - 10:13

    Wenn man rekuperation möchte, dann kommt man um einen 4QS nicht herum. Der Mehraufwand liegt darin, dass man einen HV-Zwischenkreis braucht, der rückspeisefähig ist und mit dem Drehstrom an der Brücke klar kommt.

    Und das ist ein beträchtlicher Mehraufwand.

    Wir entwickeln seit sechs Jahren einen Motor mit entsprechender Ansteuerung in der Klasse 1 kW. Man stellt sich das viel zu einfach vor.

    Alles, was oben steht, ist eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich eine absolute Aussage treffe, dann ist das ebenfalls eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich etwas mit Quellen belege, ist es entsprechend gekennzeichnet und damit keine Meinung, sondern eine Schlussfolgerung oder Tatsachendarstellung. Gut, dass wir das jetzt abschließend geklärt haben. Springen wird Golem.de trotzdem weiterhin.

  18. Re: Rekuperation

    Autor: mifritscher 11.08.20 - 10:28

    "
    Wir entwickeln seit sechs Jahren einen Motor mit entsprechender Ansteuerung in der Klasse 1 kW. Man stellt sich das viel zu einfach vor.
    "

    Keine Ahnung, was ihr macht - aber das entwickelt man doch schon seit langem nicht mehr selbst, sonst kauft sich das von der Stange. Das ist doch heutzutage wirklich langweiliger Standardzeug.

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