1. Foren
  2. Kommentare
  3. Automobil
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Hyundai Kona: Über 1.000 Kilometer…
  6. Thema

Ich finde sowas immer peinlich.

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Re: Ich finde sowas immer peinlich.

    Autor: Emanuele F. 13.08.20 - 22:45

    Heldenolli schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mein Passat 2.0 TDI fährt mit voller Beladung (4 Personen und Gepäck) und
    > 140 kmh Tempomat von Bremen bis zum Gardasee ( ca 1200 km).
    >
    > 1500 km mögen etwas übertrieben sein, aber 1100 bis 1300 gehen wirklich
    > problemlos.

    Bei Verbrennern ist es ja auch ein Einfaches, einen großen Tank zu verbauen. Der Daihatsu (Benziner) den ich hatte, hatte einen 36 l Tank. Aber selbst ein 70 l Tank würde Gewichts- und Volumenmäßig kaum ins Gewicht fallen. Der hätte ja schon alleine in der Reserveradmulde Platz.

  2. Re: Ich finde sowas immer peinlich.

    Autor: recluce 13.08.20 - 23:01

    Heldenolli schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mein Passat 2.0 TDI fährt mit voller Beladung (4 Personen und Gepäck) und
    > 140 kmh Tempomat von Bremen bis zum Gardasee ( ca 1200 km).
    >
    > 1500 km mögen etwas übertrieben sein, aber 1100 bis 1300 gehen wirklich
    > problemlos.

    Du dürftest da nach Verbrauchsangaben im Netz realistisch ca. 7l/100km verbrauchen, dank voller Ladung und Tempo eher. Das wären auf 1200 km mindestens 85 Liter oder grob 800 kWh. Bei 70 Liter Tankinhalt. Ja, ja,....

  3. Re: Ich finde sowas immer peinlich.

    Autor: WonderGoal 13.08.20 - 23:33

    kellemann schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > WonderGoal schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Hätte man so etwas schon mit der ersten Generation von E-Autos ab 2008
    > > gemacht, sähe man den großen Sprung zum heutigen Stand.
    > >
    > > *Hinweise: die typische Durchschnittsgeschwindigkeit beim WLTP beläuft
    > > sich auch auf 38 km/h, was auch für Autos mit Verbrennungsmotoren gilt.
    > Nur
    > > damit kommen Passat TDI 2.0 & Co. auch auf ihre fantasievollen "1.500
    > km"
    > > bei 66 Liter Tank, im Unterschied zum tatsächlichen Alltagsbezug.
    >
    > Mit 38kmh und Tempomat kommt braucht ein Diesel 2-3l/100km, auch in Passat.
    > Rechne dir aus, da kommst du viel weiter mit.
    > Die 1500km schaffst du auch bei einer normalen Pendelstrecke über Land, mit
    > 70-100kmh ohne viel Stop&Go.

    Utopische Träumerei.

  4. Re: Ich finde sowas immer peinlich.

    Autor: BLi8819 14.08.20 - 00:27

    Vielleicht solltest du nochmal die Definition von Alltag nachlesen.

  5. Re: Ich finde sowas immer peinlich.

    Autor: X-Press 14.08.20 - 00:30

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genau 4 Personen im Auto, die täglich z.B. in einer Fahrgemeinschaft 200km
    > unter der Woche zur Arbeit fahren ist natürlich total unrealistisch. Sowas
    > muss man nun wirklich nicht beim Autokauf einplanen.

    Schön das wir uns einig sind. Fahrgemeinschaften dieser Art gibt es, jeden Tag aus zB. Polen über die Grenze, woanders wohl eher nicht, und bei dir der Aufgrund von corona froh ist allein im Auto zu sitzen und keine offies zu benutzen, sowieso nicht, so wie bei 99% der Deutschen, sowas haben "wir" garnicht nötig. Sieht man auch an der Anzahl zugelassener Fahrzeuge im Verhältnis zur arbeitenden Bevölkerung. 200km Pendelstrecke und den selben Arbeitgeber, ich bezweifle sogar das es in Wolfsburg auch nur eine einzige solche Fahrgemeinschaft gibt, und das dürfte wohl einer der größten Standorte überhaupt sein wo leute hinpendeln.

    Ich mach ne Fahrgemeinschaft mit nem e-golf oder Zoe im Winter, durch Berlin in einen ausenbezirk, mit beschissener Anbindung, 250km einfach,und selbst da kommen im Schnitt nur 2,5 Leute zusammen, obwohl 6 an der Strecke wohnen von denen keiner ein eigenes Auto hat. Und nein, das liegt nicht daran das diese Autos "zu klein" sind.

    > Und wenn 34°C für
    > Deutschland nicht normal sind, dann aber vielleicht 5°C, wo es ohne Heizung
    > auch eklig ist.

    Ah ja, mal 35,mal 5 Grad, Deutschland scheint regional sehr krasse Temperaturschwankungen zu haben, merk ich auch jeden Tag wenn ich mal wahlweise ne Jacke an oder ausziehen oder ein Fenster auf oder zu mache, extrem...

    > Und ein gutes Auto zeichnet sich dadurch aus, dass es auch mit unerwarteten
    > Situationen klarkommt, die ich zum Datum des Kaufs vielleicht noch nicht
    > mal ahne, statt nur in eine Nische zu passen. Sowas nennt man Alltagsauto.

    Achso? Da kann ich ja froh sein das mein Hochwassertaugliches, 50mm Flak bestücktes, senkrechtstartendes Auto mit nuklear Reaktor und Straßenräumer immer für jede erdenkliche Krise gewappnet ist. Es kann sogar Eier kochen und Kaffee machen wenn ich nen schlechten Tag auf der Autobahn mit meinen Landsleuten habe. Der 3. Weltkrieg ist schließlich das Eichmaß für ein Alltagsauto, der kann schließlich immer plötzlich auftreten, da ist das letzte was ich will mir ein neues Auto kaufen zu müssen.

    > Heute die kurze Fahrt innen Supermarkt, morgen ein Wohnwagen ziehen,
    > übermorgen ein Handwerkerfahrzeug.

    Richtiger Allrounder bist du, von Transporterfahrer für Fahrgemeinschaften, täglich über hunderte Kilometer der dabei noch Elektriker mit komplettem Material hinten drin ist immer alles möglich bei dir, so wie bei jedem Deutschen, kennt man ja, wir sind ja ein Land von selbständigen Bürohandwerkern im mittelständischen Großkonzern... Völlig normaler Alltag eben.
    Spricht jede Statistik für.

    Ansonsten, was die anderen dir schon geantwortet haben.

    Sorry das es so unsachlich ist, aber mir blieb da gerade nichts anderes übrig bei soviel bornierter Verblendung und undifferenziertem Quark, außer Humor.

    Versuch mal dein Auto mit dem angegeben Benzinäquivalent eines Elektroauto Autos auf die selbe Strecke zu bringen. Ich bin jetzt schon gespannt wieviel Zeit du an der Tankstelle verbringst... Und um nichts anderes geht es hier, Energieaufwand/Kilometer, und der Artikel beschreibt ein extremen Versuch, mehr nicht.

  6. Re: Ich finde sowas immer peinlich.

    Autor: Thamdar 14.08.20 - 00:37

    Renault Laguna, 1,5dci, 66l Tank. Mit dem Wagen komme ich regelmäßig auf ca 1400km. Durchschnittsverbrauch von 4,5l/100km, 90% Autobahn mit 120 im Tempomat. Würde ich noch langsamer und defensiver fahren, würde ich sicher noch die 1500 knacken, aber man möchte ja nicht zu einem Verkehrshindernis werden.
    Weltrekord mit einer einzigen Tankfüllung sind 2618km mit einem 1.6 TDI Passat mit 79l Tankfüllung.

  7. Re: Ich finde sowas immer peinlich.

    Autor: gaym0r 14.08.20 - 00:39

    recluce schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Heldenolli schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Mein Passat 2.0 TDI fährt mit voller Beladung (4 Personen und Gepäck)
    > und
    > > 140 kmh Tempomat von Bremen bis zum Gardasee ( ca 1200 km).
    > >
    > > 1500 km mögen etwas übertrieben sein, aber 1100 bis 1300 gehen wirklich
    > > problemlos.
    >
    > Du dürftest da nach Verbrauchsangaben im Netz realistisch ca. 7l/100km
    > verbrauchen, dank voller Ladung und Tempo eher. Das wären auf 1200 km
    > mindestens 85 Liter oder grob 800 kWh. Bei 70 Liter Tankinhalt. Ja,
    > ja,....

    Also mein Chef schafft immer 1200km mit seinem passat. Stadt + Autobahn.
    Mit meinen Leon ST schaffe ich knappe 750km, habe aber auch nur 50 Liter im Tank (was ich noch nie ausgereizt habe) und fahre etwas zügiger.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.08.20 00:40 durch gaym0r.

  8. Re: Ich finde sowas immer peinlich.

    Autor: Eheran 14.08.20 - 01:42

    >Mit 38kmh und Tempomat kommt braucht ein Diesel 2-3l/100km, auch in Passat.
    Ausgeschlossen. Das Effizienzoptimum zwischen Windwiderstand und fixem Rollwiderstand/sonstigem Verbrauch ist nicht bei so niedrigen Geschwindigkeiten, weshalb der Verbrauch eben nicht beliebig runter geht. Das würde nur gehen, wenn man auch im Stand null Verbrauch hätte. Hat man aber nicht, man startet deutlich über 0 Liter/Stunde. Und daher sind niedrige Geschwindigkeiten ineffizent: Um 100km zu fahren braucht man bei 33km/h halt 3h, bei 100km/h nur 1h, spart also 2h dieses laufenden Verbrauchs. Gleichzeitig geht der Verbrauch aber nicht unglaublich hoch durch den Luftwiderstand. Ich meine, dass das Effizienzoptimum irgendwie um 80...100km/h liegen soll.

    >Die 1500km schaffst du auch bei einer normalen Pendelstrecke über Land, mit 70-100kmh ohne viel Stop&Go.
    Das wären dann bei 66 Liter Tank 4,4 L/100km. Laut Spritmonitor schaffen 5 Diesel-Passat mit Baujahr ab 2015 diese Marke zu knacken. Von insgesammt 1340 Fahrzeugen, die darüber liegen. Man kann also sagen: Nein, das geht normal nicht. Nur in 0.4% der Fälle ist das machbar. Normal (>90% der Fahrzeuge) ist man zwischen 5,3 und 7,6 L/100km.

  9. Re: Ich finde sowas immer peinlich.

    Autor: McWiesel 14.08.20 - 08:22

    Hier sieht man schon wohl den Geldadel, der sich halt alle 1-2 Jahre ein neues Auto kauft und daher es ideal auf ihren aktuellen Tages-Bedarf anpassen kann. Faktoren wie Wiederverkaufswert (was könnte einem Käufer wichtig sein?) spielen überhaupt keine Rolle.

    Für normale Leute ist aber ein Auto eine Anschaffung, die sie nicht mehr als 3-4x im Leben machen, die Karre soll möglichst 10-15 Jahre halten, schließlich haut so eine Investition ganz schön ins Budget. Ich weiß, dass das total jeder Durchschnittsstatistik widerspricht - aber die wird halt durch o.g. Neureiche und Firmenwagen total versaut.

    Ich hab damals mit einer Studentenkarre für den Stadtverkehr angefangen und plötzlich fand ich mich mit der 55-PS-Kiste täglich auf bergiger Autobahn (mit 8l Verbrauch und täglich tanken, weil ohne Vollgas gar nix sich bewegt hat), weil sich mein Leben aufgrund einer Fernbeziehung total geändert hat. Das war die Lektion, dass man künftig direkt ein vernünftiges Auto kauft, statt nach kürzester Zeit mit einem enormen Verlust wieder ein Nischen-Auto losbekommen zu müssen, weil es sich nicht an ein neuen Alltag anpassen kann.

    Wie gesagt, andere ticken da anders, da gibts eh jedes Jahr ein neues SUV um den Nachbarn zu beeindrucken, da kann man auch eher mal mit ner Karre voll daneben liegen, weil ihr Ende absehbar ist.

    Um das abzukürzen, ich geh da vollkommen von aus, dass im Jahre 2035 das alles Schnee von Vorgestern ist. Temperaturen von -5 bis 35°C sind im E-Auto genausowenig ein Problem wie eine Anhängerfahrt von Flensburg nach Garmisch (so ein Auto wird vielleicht nicht billig sein, aber erhältlich). Aber genauso ist damit logisch, dass die E-Autos von heute, die nun mit aller Gewalt als alltagstauglich erzwungen werden sollen, dann in Kürze genauso aus der Zeit gefallen wirken wie der einst hochmoderne Plasma-TV mit 480x576 Pixel gegen ein heutigen 4k-OLED-TV. Und damals haben auch Leute aufwendig erklärt wie toll und zukunftsfähig ihr 7000¤-Plasma-TV am analogen Kabelanschluss ist, statt einfach mal zu warten, bis sich die Technik ausgereift hat und damit nicht mehr so extremst schnell veraltet und für Frust sorgt.

  10. Re: Ich finde sowas immer peinlich.

    Autor: schueppi 14.08.20 - 08:23

    Bei 30Grad? Das wird sicher lärmig... ^^

  11. Re: Ich finde sowas immer peinlich.

    Autor: Bonarewitz 14.08.20 - 09:52

    recluce schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Heldenolli schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Mein Passat 2.0 TDI fährt mit voller Beladung (4 Personen und Gepäck)
    > und
    > > 140 kmh Tempomat von Bremen bis zum Gardasee ( ca 1200 km).
    > >
    > > 1500 km mögen etwas übertrieben sein, aber 1100 bis 1300 gehen wirklich
    > > problemlos.
    >
    > Du dürftest da nach Verbrauchsangaben im Netz realistisch ca. 7l/100km
    > verbrauchen, dank voller Ladung und Tempo eher. Das wären auf 1200 km
    > mindestens 85 Liter oder grob 800 kWh. Bei 70 Liter Tankinhalt. Ja,
    > ja,....

    Das kommt wirklich massiv auf die Fahrweise an.
    Ich fahre einen Seat Leon ST FR, 130PS TSI (also Benzin) mit 50l-Tank.

    Bei sparsamer (ich fahre max 100km/h) und vorausschauender (viel "fliegen", möglichst wenig Bremsen) Fahrweise sind >1100 km bis zum nächsten Tankstopp kein Problem, teilweise sind >1200km drin.
    Auf der Langstrecke unterbiete ich nicht nur die WLTP-Werte mit teilweise nur 3,7l Verbrauch auf 100km, sondern gleichzeitig auch NEFZ-Werte (die als absolut unrealistisch gelten).
    Man muss es nur wollen!

    Dass bei einem BEV der Akku bei "schneller" Fahrweise genauso schneller leer ist, als bei "langsamer" Fahrweise ("schnell und langsam" sind ja stark subjektiv, daher in ""), sollte genauso klar sein, wie bei einem Verbrenner.

  12. Re: Ich finde sowas immer peinlich.

    Autor: Michael H. 14.08.20 - 13:27

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > X-Press schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > BLi8819 schrieb:
    > >
    > > Er fährt halt jeden Tag die ganze Familie mit zur Arbeit (ob die wollen
    > > oder nicht), die 200km entfernt ist, auf durchgehend unbegrenzten
    > > Autobahnen, im Harz, und lenkt die Abwärme des Motors in den Innenraum
    > um,
    > > ganz klarer Alltag für jemanden mit Benzin statt Blut. Ist das nicht der
    > > deutsche Durchschnitt?
    >
    > Genau 4 Personen im Auto, die täglich z.B. in einer Fahrgemeinschaft 200km
    > unter der Woche zur Arbeit fahren ist natürlich total unrealistisch. Sowas
    > muss man nun wirklich nicht beim Autokauf einplanen.

    Ich glaube wir leben in komplett unterschiedlichen Realitäten. Ich würde mal meine Erwartungshaltung überdenken.

    4 Personen im Auto die ihre ca. 220 Arbeitstage im Jahr in einer Fahrgemeinschaft zu einer Arbeitsstelle fahren die 200km entfernt liegt halte ich nicht nur für sehr speziell/exotisch, ich würde sogar so weit gehen und es als mehr als unrealistisch einstufen. Dass jemand jeden Tag minimum! 2h, eher 2,5-3h im Auto auffer Autobahn sitzt für ne einfache Fahrt ist schon sehr speziell... dass dann aber VIER! Leute das jeden Tag machen... no way.

    Vielleicht... vielleicht gibt es irgendwo jemanden, der sich den Scheiss jeden Tag antut... und gaaaanz vielleicht gibts sogar irgendwo 4 Leute die in ner Fahrgemeinschaft hocken... aber das ist nicht die Regel. Absolut und überhaupt nicht die Regel.

    Die Regel hat nicht mal tägliche Strecken von über 50-80km...
    Gerade in Großstädten, wo die meisten Menschen zentral leben, ist die Arbeitsstelle über die öffentlichen erreichbar. Auch von außerhalb.
    Nur ein kleiner Prozentsatz hat überhaupt mehr als 10km bis zur Arbeitsstelle.
    Ich hätte 21km einfach und werd schon von allen Leuten gefragt ob ich nicht näher an die Arbeit ziehen will.

    > Und wenn 34°C für
    > Deutschland nicht normal sind, dann aber vielleicht 5°C, wo es ohne Heizung
    > auch eklig ist.

    Elektroautos haben im Winter in der Regel immer ein Problem mit der Kapazität, weil wegen Akkus.
    Hyundai hat hierfür recht schlauerweise Akkuheizungen eingebaut, die den Akku beim Ladevorgang erwärmen um eine möglichst hohe Kapazität zu erreichen.
    Bei eingeschalteter Heizung und minus 7° Außentemperatur liefert der neue Kona laut Studien noch 90% Reichweite im Vergleich zu den Optimalbedinungen (20° ohne Heizung/Klima)


    > Und ein gutes Auto zeichnet sich dadurch aus, dass es auch mit unerwarteten
    > Situationen klarkommt, die ich zum Datum des Kaufs vielleicht noch nicht
    > mal ahne, statt nur in eine Nische zu passen. Sowas nennt man Alltagsauto.

    Da scheiden sich wieder die Geister. Ein Alltagsauto sehe ich als Auto, dass mir im Alltag dient. Heisst für Arbeit, Einkäufe, kurze Ausflüge usw.

    14h übern Brenner im Stau nach Italien ist für mich kein Alltag.
    Mal eben kurz zur Tanke oder am Abend nach München rein wegen nem Konzert.. oder mal eben rüber nach Kochel um aufn Herzogstand hochzulaufen oder aufn Rabenkopf oder sonst wo hin wären eher alltag... oder zu meiner Mutter fahren... irgendwie sowas...

    Selbst wenn ich nach Hamburg fahren möchte zu meiner Cousine, sind das fast 800km einfach.
    Da bin ich aber auch gute 7-8h unterwegs, wenn nicht sogar länger.
    Heisst da werd ich so oder so ein bis zwei Stops einlegen. Einen davon häng ich eben mein Auto an ne Schnellladestation an (dauert beim Kona um die 40-45min für 80%

    > Heute die kurze Fahrt innen Supermarkt, morgen ein Wohnwagen ziehen,
    > übermorgen ein Handwerkerfahrzeug.

    Das ist auch kein Alltag.
    Das kann nicht mal mein Benziner nen Wohnwagen ziehen, weils einfach ein 86ps 1.2L Kübel ist ohne Anhängerkupplung. Das ist alles kein Alltag.

    Wenn ich n Fahrzeug brauch, dass nen Wohnwagen ziehen soll, kauf ich mir ein Fahrzeug dass darauf ausgelegt ist.

    Wenn ich ins Möbelhaus Fahre, Leihe ich mir ein entsprechendes Fahrzeug und versuch ned n 2,20m hohes Regal in meinen kleinen i20 zu pressen.

    Warum sollte jemand ein Handwerkerfahrzeug als Alltagsfahrzeug brauchen. Da kauft man sich als Handwerksunternehmen nen entsprechenden Van den man dann mit TÜV geprüften Regalen ausstattet und die Federung verstärkt wird, da das Ding entsprechend schwerer wird.

    Ein Auto ist ein Gegenstand der einen von A nach B bringt... und so wie es nen Pinsel zum Malen gibt, kannste nicht erwarten mit ein und dem selben Pinsel Modellflugzeuge zu bemalen, danach ein Portrait zu zeichen und danach deine Hauswand zu streichen um danach noch die Holzfront zu lackieren.

    Vielleicht ist die Fotografie etwas Themenbezogener... klar gibts Objektive, die für alltägliches ausgelegt sind. Aber da kannste nicht erwarten, dass du damit ne Makrolinse oder n Tele oder n Fisheye Ultraweitwinkel in einem hast, während du noch ne Festbrennweite brauchst...

    Du hast ein Alltagsauto für alltägliches... für den Transport von nem Hänger holste dir ne Karre mit Hängerkupplung und ordentlich PS..

  13. Re: Ich finde sowas immer peinlich.

    Autor: gaym0r 14.08.20 - 19:36

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Mit 38kmh und Tempomat kommt braucht ein Diesel 2-3l/100km, auch in
    > Passat.
    > Ausgeschlossen. Das Effizienzoptimum zwischen Windwiderstand und fixem
    > Rollwiderstand/sonstigem Verbrauch ist nicht bei so niedrigen
    > Geschwindigkeiten, weshalb der Verbrauch eben nicht beliebig runter geht.
    > Das würde nur gehen, wenn man auch im Stand null Verbrauch hätte. Hat man
    > aber nicht, man startet deutlich über 0 Liter/Stunde.

    Natürlich hat man im stand und leerlauf einen Verbrauch, sonst würde der motor ausgehen. Aber hast du schonmal während der fahrt bei eingegtem Gang den Fuß vom Gas genommen? Da ist der Verbrauch bei 0. Es wird schlicht kein Sprit benötigt.
    Ich bin schon mehrere kilometer hier durch die eifel bergab gecruist und hatte durchgehend keinen verbrauch.

    "spart also 2h dieses laufenden Verbrauchs"
    Diese aussage ist somit hinfällig. Auf den Verbrauch bei 30 km/h wird der Leerlaufverbrauch nicht draufgerechnet.

    Im anderen thread wurde schon bewiesen, dass es so ist: höchster Gang der gerade noch funktioniert ist am spritsparendsten. Und das bei 30-40km/h, nicht bei 100 o.ä.

  14. Re: Ich finde sowas immer peinlich.

    Autor: mj 14.08.20 - 20:28

    gaym0r schrieb:

    > Natürlich hat man im stand und leerlauf einen Verbrauch, sonst würde der
    > motor ausgehen. Aber hast du schonmal während der fahrt bei eingegtem Gang
    > den Fuß vom Gas genommen? Da ist der Verbrauch bei 0. Es wird schlicht kein
    > Sprit benötigt.
    > Ich bin schon mehrere kilometer hier durch die eifel bergab gecruist und
    > hatte durchgehend keinen verbrauch.


    nennt sich schubabschaltung und geht beim benziner bis ~1500 rpm, danach wird der motor wieder mit kraftstoff am leben gehalten

  15. Re: Ich finde sowas immer peinlich.

    Autor: Eheran 15.08.20 - 00:49

    >Auf den Verbrauch bei 30 km/h wird der Leerlaufverbrauch nicht draufgerechnet.
    Der Verbrauch im Leerlauf ist das absolute Minimum, weniger geht nicht - außer man rollt, dann musste man vorher die zusätzliche Energie reinholen, durch zusätzliches Gas geben bzw. bergauf fahren.
    Auf diesen Verbrauch vom Leerlauf, also bei 1h Fahrt eben ~1L, kommt dann der ganze Rest an Verlusten obendrauf.

    >Da ist der Verbrauch bei 0. Es wird schlicht kein Sprit benötigt.
    Klar kannst du anteilig 50% mehr Gas geben und Beschleunigen um dann die anderen 50% immer rollen zu lassen. Das kann auch effizienter sein, vonwegen Drehzahloptimum usw. Der Leerlaufverbrauch schlägt aber zu buche. Kuppelst du nicht aus, so bremst der Motor beim Rollen 1:1 was er sonst an Benzin gebraucht hätte bei der Drehzahl. Kuppselst du aus, dann muss der Motor ganz normal den Leerlauf erhalten. Es gibt kein eingekuppelt + kein Verbrauch vom Motor. Dreht sich der Motor, dann muss die Energie dafür irgendwo her kommen.

  16. Re: Ich finde sowas immer peinlich.

    Autor: X-Press 15.08.20 - 10:23

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hier sieht man schon wohl den Geldadel, der sich halt alle 1-2 Jahre ein
    > neues Auto kauft und daher es ideal auf ihren aktuellen Tages-Bedarf
    > anpassen kann. Faktoren wie Wiederverkaufswert (was könnte einem Käufer
    > wichtig sein?) spielen überhaupt keine Rolle.

    Neidisch oder was? Davon mal abgesehen, ja ich verdiene sehr gut, heißt aber nicht das ich meine Kohle für son Schwachsinn wie einen SUV, markenklamotten oder Luxusartikel ausgebe.
    Das wird in Energie sparende, langlebige Geräte, Energieautarkie und weniger Arbeit + Gesundheit investiert und danach in Land für die Selbstversorgung.
    Ich fahre einen 23 Jahre alten T4 den ich auch selbst repariere.
    Der kann so ziemlich jedes Szenario abdecken, AHK, 1250kg Zuladung, 7 sitze, Kühlschrank, schlaf an, genug Platz wenn man die Rückbank rausnimnt oder ein jetbag raufpackt. Hat mich damals (vor 7 Jahren) 6000¤ gekostet. Ich glaube das Ding brauch ich nie wieder tauschen solange es fährt bin ich damit immer gut aufgestellt. Wenn der Motor ne Grätsche macht, Bau ich das Ding auf elektro um, mit ca. 300km Reichweite, das passt in den vorhanden unterboten und Motorraum der dann frei wird. der E-Golf oder Zoe wird mir vom Arbeitgeber gestellt, auf meinen Wunsch hin, könnte auch ein A6 sein, nutzt mir in Berlin nur nix und wir haben die Ladesituation am Firmenparkplatz selbst gelöst.

    > Für normale Leute ist aber ein Auto eine Anschaffung, die sie nicht mehr
    > als 3-4x im Leben machen, die Karre soll möglichst 10-15 Jahre halten,
    > schließlich haut so eine Investition ganz schön ins Budget. Ich weiß, dass
    > das total jeder Durchschnittsstatistik widerspricht - aber die wird halt
    > durch o.g. Neureiche und Firmenwagen total versaut.

    Für mich auch, allerdings nochmal +10 von dem was du schreibst. Ich mag alte Autos halt und scheue den Aufwand da selbst hand anzulegen nicht. Kann man alles selbst lernen und das wissen ist recht universell.

    > Ich hab damals mit einer Studentenkarre für den Stadtverkehr angefangen und
    > plötzlich fand ich mich mit der 55-PS-Kiste täglich auf bergiger Autobahn
    > (mit 8l Verbrauch und täglich tanken, weil ohne Vollgas gar nix sich bewegt
    > hat), weil sich mein Leben aufgrund einer Fernbeziehung total geändert hat.
    > Das war die Lektion, dass man künftig direkt ein vernünftiges Auto kauft,
    > statt nach kürzester Zeit mit einem enormen Verlust wieder ein Nischen-Auto
    > losbekommen zu müssen, weil es sich nicht an ein neuen Alltag anpassen
    > kann.

    Tja, nennt sich Lehrgeld, ich kauf mir seit eh und je das maximum von dem was ich brauche, sind bis jetzt immer gebrauchte VW transporter gewesen. Als Student hat mir allerdings eine S51 gereicht.

    > Wie gesagt, andere ticken da anders, da gibts eh jedes Jahr ein neues SUV
    > um den Nachbarn zu beeindrucken, da kann man auch eher mal mit ner Karre
    > voll daneben liegen, weil ihr Ende absehbar ist.

    Soll es geben. Ist mir ziemlich egal, ist nicht mein Metier, hab mir noch nie ein neues Auto gekauft, immer nur gebraucht. Ist halt ein Gebrauchsgegenstand mit langer Laufzeit, die brauch ich nicht neu.

    > Um das abzukürzen, ich geh da vollkommen von aus, dass im Jahre 2035 das
    > alles Schnee von Vorgestern ist. Temperaturen von -5 bis 35°C sind im
    > E-Auto genausowenig ein Problem wie eine Anhängerfahrt von Flensburg nach
    > Garmisch (so ein Auto wird vielleicht nicht billig sein, aber erhältlich).


    Ich gehe eher vor 2030 aus weil der Druck im Markt groß wird.

    > Aber genauso ist damit logisch, dass die E-Autos von heute, die nun mit
    > aller Gewalt als alltagstauglich erzwungen werden sollen, dann in Kürze
    > genauso aus der Zeit gefallen wirken wie der einst hochmoderne Plasma-TV
    > mit 480x576 Pixel gegen ein heutigen 4k-OLED-TV. Und damals haben auch
    > Leute aufwendig erklärt wie toll und zukunftsfähig ihr 7000¤-Plasma-TV am
    > analogen Kabelanschluss ist, statt einfach mal zu warten, bis sich die
    > Technik ausgereift hat und damit nicht mehr so extremst schnell veraltet
    > und für Frust sorgt.

    Ja, nur hätte sich die Technik wohl nicht durchgesetzt wenn es diese intusatisten nicht gäbe, dann hätte der Markt da keinen Bedarf gesehen, und die Fertigungstechnik hätte sich auch nicht weiter entwickeln müssen, so ist es mit ziemlich allen Entwicklungen, also sei den Leuten lieber dankbar das sie Kohle verballern damit du das mal in günstig haben kannst, hoffentlich noch bevor die Luft hier dünn wird.

    Mit deinem ganzen geblubber von davor, hat das hier allerdings nichts mehr zu tun. Du hatest einfach nur systematisch gegen E-Autos rum, obwohl dich keiner zwingt dir eins zu kaufen wenn es nicht passt für dich. Warum bleibt offen.

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. PSI Software AG Geschäftsbereich PSI Energie EE, Aschaffenburg
  2. Lidl Digital, Neckarsulm
  3. Reidl GmbH & Co. KG, Hutthurm
  4. Vodafone GmbH, Düsseldorf

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


SSD vs. HDD: Die Zeit der Festplatte im Netzwerkspeicher läuft ab
SSD vs. HDD
Die Zeit der Festplatte im Netzwerkspeicher läuft ab

SSDs in NAS-Systemen sind lautlos, energieeffizient und schneller: Golem.de untersucht, ob es eine neue Referenz für Netzwerkspeicher gibt.
Ein Praxistest von Oliver Nickel

  1. Firecuda 120 Seagate bringt 4-TByte-SSD für Spieler

CalyxOS im Test: Ein komfortables Android mit einer Extraportion Privacy
CalyxOS im Test
Ein komfortables Android mit einer Extraportion Privacy

Ein mobiles System, das sich für Einsteiger und Profis gleichermaßen eignet und zudem Privatsphäre und Komfort verbindet? Ja, das geht - und zwar mit CalyxOS.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. Alternatives Android im Test /e/ will Google ersetzen

Vivo X51 im Test: Vivos gelungener Deutschland-Start hat eine Gimbal-Kamera
Vivo X51 im Test
Vivos gelungener Deutschland-Start hat eine Gimbal-Kamera

Das Vivo X51 hat eine gute Kamera mit starker Bildstabilisierung und eine vorbildlich zurückhaltende Android-Oberfläche. Der Startpreis in Deutschland könnte aber eine Herausforderung für den Hersteller sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Software-Entwicklung Google veröffentlicht Android Studio 4.1
  2. Jetpack Compose Android bekommt neues UI-Framework
  3. Google Android bekommt lokale Sharing-Funktion