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VWs "Golf-Nachfolger"? Wohl eher nicht.

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  1. Re: VWs "Golf-Nachfolger"? Wohl eher nicht.

    Autor: Emanuele F. 14.08.20 - 11:45

    Dann bist du vielleicht einfach noch nicht die Zielgruppe für ein Elektroauto. Ich übrigens auch nicht, wegen zu hohem Kaufpreis und weil ich mangels eigenen Stellplatz leider auch nicht zuhause laden kann.

    Aber ausgerechnet von einem Elektroauto mit einer bekanntermaßen geringen Energiedichte von Akkus bei täglichem Pendel-Verkehr zu erwarten, es nur alle 1 - 2 Wochen laden zu müssen, halte ich schon für weltfremd.

    Und wenn man Zuhause laden kann, sehe ich auch nicht, wo das verlorene Lebenszeit wäre.

    Vielleicht sollten Elektroautos erst einmal für die Zielgruppen gebaut werden, für die es auch (am meisten) Sinn macht, statt genau andersrum?

  2. Re: VWs "Golf-Nachfolger"? Wohl eher nicht.

    Autor: mj 14.08.20 - 11:52

    Emanuele F. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Aber ausgerechnet von einem Elektroauto mit einer bekanntermaßen geringen
    > Energiedichte von Akkus bei täglichem Pendel-Verkehr zu erwarten, es nur
    > alle 1 - 2 Wochen laden zu müssen, halte ich schon für weltfremd.

    du hälst auch große akkus für weltfremd.
    ich für praktisch. aus 5km arbeitsweg und ladestelle zu hause, sowie auf arbeit, kann auch ganz schnell mal 50km zur arbeit und keine ladestelle zu hause oder auf arbeit werden.
    umstände können sich sehr schnell ändern.
    was anderes zu behaupten ist mit deinen worten weltfremd
    > Und wenn man Zuhause laden kann, sehe ich auch nicht, wo das verlorene
    > Lebenszeit wäre.
    ich sagte ja nicht zu hause laden ....

    > Vielleicht sollten Elektroautos erst einmal für die Zielgruppen gebaut
    > werden, für die es auch (am meisten) Sinn macht, statt genau andersrum?

    vielleicht sind elektroautos auch einfach für den größten teil unpraktisch solange man nicht eine recht große reichweite in recht kurzer zeit nachlegen kann ?

  3. Re: VWs "Golf-Nachfolger"? Wohl eher nicht.

    Autor: smarty79 14.08.20 - 11:59

    Emanuele F. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann bist du vielleicht einfach noch nicht die Zielgruppe für ein
    > Elektroauto. Ich übrigens auch nicht, wegen zu hohem Kaufpreis und weil ich
    > mangels eigenen Stellplatz leider auch nicht zuhause laden kann.
    >
    > Aber ausgerechnet von einem Elektroauto mit einer bekanntermaßen geringen
    > Energiedichte von Akkus bei täglichem Pendel-Verkehr zu erwarten, es nur
    > alle 1 - 2 Wochen laden zu müssen, halte ich schon für weltfremd.
    >
    > Und wenn man Zuhause laden kann, sehe ich auch nicht, wo das verlorene
    > Lebenszeit wäre.
    >
    > Vielleicht sollten Elektroautos erst einmal für die Zielgruppen gebaut
    > werden, für die es auch (am meisten) Sinn macht, statt genau andersrum?

    Also als Zweitwagen schlägt sich mein eUp 2020 hervorragend und der Alhambra (EA288) steht sich meist die Reifen platt. Wenn wir ihn aber brauchen, sehe ich ein BEV nicht als Alternative. Als Erstwagen halte ich für Familien PHEV nach wie vor für den besten Weg. Es kann sich gar nicht lohnen, den Riesenakku für die wenigen Einsätze vorzuhalten. Die IONITY-Preise sprechen ihre eigene Sprache. Und 30 min. Raststätte sind je nach Ort und Zeit mit kleinen Kindern auch nicht der Kracher.

  4. Re: VWs "Golf-Nachfolger"? Wohl eher nicht.

    Autor: bplhkp 14.08.20 - 12:00

    Emanuele F. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DeepSpaceJourney schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----

    > Doch, so ziemlich jede Kleinfamilie beim Wocheneinkauf?

    Also ich kenne wirklich absolut niemanden der mit der kompletten Familie zum Wocheneinkauf fährt. Da ist viel entspannter wenn die Kinder nicht dabei sind. Es muss nicht die komplette Familie mitkommen. Und selbst wenn haben Kinder die schöne Eigenschaft dass sie nicht so viel wiegen.
    Und ein Einkauf wiegt doch im Normalfall keine 50 kg - eher weniger. Mehr passt nicht in den Kofferraum und schon im Einkaufswagen wird es schwierig.

  5. Re: VWs "Golf-Nachfolger"? Wohl eher nicht.

    Autor: Emanuele F. 14.08.20 - 12:06

    mj schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Emanuele F. schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Aber ausgerechnet von einem Elektroauto mit einer bekanntermaßen
    > geringen
    > > Energiedichte von Akkus bei täglichem Pendel-Verkehr zu erwarten, es nur
    > > alle 1 - 2 Wochen laden zu müssen, halte ich schon für weltfremd.
    >
    > du hälst auch große akkus für weltfremd.
    > ich für praktisch.

    Ich hielte sie auch für praktisch, wenn sie nicht so viele Nachteile hätten, angefangen vom Kaufpreis, dem Ressourcenbedarf und Dingen wie geringer Zuladung.

    > aus 5km arbeitsweg und ladestelle zu hause, sowie auf
    > arbeit, kann auch ganz schnell mal 50km zur arbeit und keine ladestelle zu
    > hause oder auf arbeit werden.

    Wunderbar. Selbst dann reichen 200 km el. Reichweite IMHO dicke. Und wenn man gar keine Ladestelle hat oder erst 20 km zu einer hinfahren muss, dann eben (noch) kein Elektroauto.

    Lieber sollen die 80% bei denen das kein Problem ist, erst ein Elektroauto (mit kleinen Akkus und zu bezahlbaren Preisen) kaufen, bevor sich gefühlt quer durch die Bank alle Hersteller auf die 20% konzentrieren, die entweder jeden Tag 500 km abspulen oder die nur alle 10 Tage laden können/wollen.

    Das würde die Elektromobilität in Deutschland insgesamt viel mehr voranbringen. Und auch staatliche Kaufprämien, die alle Steuerzahler mitfinanzieren, bräuchte es dann nicht!

    Was haben wir jetzt? Fast nur Elektroautos mit viel Reichweite, aber kaum ein Bezahlbares!

    > umstände können sich sehr schnell ändern.
    > was anderes zu behaupten ist mit deinen worten weltfremd

    Auch Autos können sehr schnell Besitzer wechseln. Und jetzt? Kaufst du dir ein Auto, das für alle unvorhersehbaren Lebenslagen in den nächsten 10 Jahren passt? Das aber nur 300 kg Zuladung hat? Weltfremd! ;)

    > > Vielleicht sollten Elektroautos erst einmal für die Zielgruppen gebaut
    > > werden, für die es auch (am meisten) Sinn macht, statt genau andersrum?
    >
    > vielleicht sind elektroautos auch einfach für den größten teil unpraktisch
    > solange man nicht eine recht große reichweite in recht kurzer zeit
    > nachlegen kann ?

    Vielleicht sind sie den allermeisten einfach zu teuer, wegen zu großer Akkus? Ein Elektroauto mit kleinem Akku müsste heute nicht mehr kosten, als ein Benziner! Da sogar eher weniger Technik. Und könnte trotzdem 90% aller typischen Fahrprofile abdecken.

  6. Re: VWs "Golf-Nachfolger"? Wohl eher nicht.

    Autor: Emanuele F. 14.08.20 - 12:09

    smarty79 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Emanuele F. schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Dann bist du vielleicht einfach noch nicht die Zielgruppe für ein
    > > Elektroauto. Ich übrigens auch nicht, wegen zu hohem Kaufpreis und weil
    > ich
    > > mangels eigenen Stellplatz leider auch nicht zuhause laden kann.
    > >
    > > Aber ausgerechnet von einem Elektroauto mit einer bekanntermaßen
    > geringen
    > > Energiedichte von Akkus bei täglichem Pendel-Verkehr zu erwarten, es nur
    > > alle 1 - 2 Wochen laden zu müssen, halte ich schon für weltfremd.
    > >
    > > Und wenn man Zuhause laden kann, sehe ich auch nicht, wo das verlorene
    > > Lebenszeit wäre.
    > >
    > > Vielleicht sollten Elektroautos erst einmal für die Zielgruppen gebaut
    > > werden, für die es auch (am meisten) Sinn macht, statt genau andersrum?
    >
    > Also als Zweitwagen schlägt sich mein eUp 2020 hervorragend und der
    > Alhambra (EA288) steht sich meist die Reifen platt. Wenn wir ihn aber
    > brauchen, sehe ich ein BEV nicht als Alternative. Als Erstwagen halte ich
    > für Familien PHEV nach wie vor für den besten Weg. Es kann sich gar nicht
    > lohnen, den Riesenakku für die wenigen Einsätze vorzuhalten. Die
    > IONITY-Preise sprechen ihre eigene Sprache. Und 30 min. Raststätte sind je
    > nach Ort und Zeit mit kleinen Kindern auch nicht der Kracher.

    Sicher, in deinem Fall wäre ein Plug In Hybrid wohl die beste Wahl. Aber nicht jeder fährt regelmäßig weitere Strecken, auch nicht jede Familie. Und für 1-2 x im Jahr kann man sich auch einen Leihwagen nehmen. IMHO.

  7. Re: VWs "Golf-Nachfolger"? Wohl eher nicht.

    Autor: Emanuele F. 14.08.20 - 12:11

    bplhkp schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Emanuele F. schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > DeepSpaceJourney schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    >
    > > Doch, so ziemlich jede Kleinfamilie beim Wocheneinkauf?
    >
    > Also ich kenne wirklich absolut niemanden der mit der kompletten Familie
    > zum Wocheneinkauf fährt. Da ist viel entspannter wenn die Kinder nicht
    > dabei sind. Es muss nicht die komplette Familie mitkommen. Und selbst wenn
    > haben Kinder die schöne Eigenschaft dass sie nicht so viel wiegen.
    > Und ein Einkauf wiegt doch im Normalfall keine 50 kg - eher weniger. Mehr
    > passt nicht in den Kofferraum und schon im Einkaufswagen wird es schwierig.

    Also ich kenne das nur so, dass wir Kinder alle dabei waren und auch ganz scharf darauf, uns in der Stadt ein bisschen umzuschauen. Und dann noch in den Baumarkt und jede Menge an Gewicht eingeladen...

  8. Re: VWs "Golf-Nachfolger"? Wohl eher nicht.

    Autor: mj 14.08.20 - 12:17

    Emanuele F. schrieb:

    > Wunderbar. Selbst dann reichen 200 km el. Reichweite IMHO dicke. Und wenn
    > man gar keine Ladestelle hat oder erst 20 km zu einer hinfahren muss, dann
    > eben (noch) kein Elektroauto.
    das heißt ja ich muss jeden tag 100km nachladen, für den fall das ich snst nichts weiter mache.
    mach ich nen we ausflug, erreich ioch oft das ziel nicht ihne ewig nachzuladen...


    >
    > Das würde die Elektromobilität in Deutschland insgesamt viel mehr
    > voranbringen. Und auch staatliche Kaufprämien, die alle Steuerzahler
    > mitfinanzieren, bräuchte es dann nicht!

    die kaufprämien sind das was mich stört. der start (teils ohne ahung) versucht etwas zu etablieren was sich für die meißten sonst nicht etablieren würde.
    ansonsten wären die prämien nicht nötig.
    >
    > Was haben wir jetzt? Fast nur Elektroautos mit viel Reichweite, aber kaum
    > ein Bezahlbares!
    e-up, corsa e, ohne anreiz ~20k...

    > Auch Autos können sehr schnell Besitzer wechseln. Und jetzt? Kaufst du dir
    > ein Auto, das für alle unvorhersehbaren Lebenslagen in den nächsten 10
    > Jahren passt? Das aber nur 300 kg Zuladung hat? Weltfremd! ;)
    ich kauf mir ein auto was zu mir passt und was entsprechende reserven hat.
    es gibt etliche autos mit weniger als 500kg zuladung...
    verkaufen ist schon blöd, wenn man das auto gerade erst hat, darum lass ich mir ja auch eine reserve....

    > Vielleicht sind sie den allermeisten einfach zu teuer, wegen zu großer
    > Akkus? Ein Elektroauto mit kleinem Akku müsste heute nicht mehr kosten, als
    > ein Benziner! Da sogar eher weniger Technik. Und könnte trotzdem 90% aller
    > typischen Fahrprofile abdecken.

    komm mal etwas aus großen städten raus, aufs flache land. da sehen 90% aller fahrprofile aufeinmal ganz anders aus

  9. Re: VWs "Golf-Nachfolger"? Wohl eher nicht.

    Autor: Dwalinn 14.08.20 - 12:22

    Okay der VW ist zwar 10.000¤ (im Fachjargon auch ein nagelneuer Kleinstwagen genannt) günstiger aber nur ein Zweitwagen für Reiche, der Tesla hat ein viel vernüftigeren Preis.... ach stimmt ja Ausstattung... ja auf das panoramadach darf man natürlich nicht verzichten, das sollte schon Standard sein.

  10. Re: VWs "Golf-Nachfolger"? Wohl eher nicht.

    Autor: Copper 14.08.20 - 12:25

    Emanuele F. schrieb:
    > Ich hielte sie auch für praktisch, wenn sie nicht so viele Nachteile
    > hätten, angefangen vom Kaufpreis, dem Ressourcenbedarf und Dingen wie
    > geringer Zuladung.

    Wer nur auf den Kaufpreis schaut, der soll sich dann aber bitte später nicht bei den laufenden Kosten beschweren. Ach halt, das wären Menschen, die logisch denken. Die Meisten kaufen das Billigste, weil Geiz ist geil und beschweren sich trotzdem dann nachher noch über hohe laufende Kosten und hohe Kosten für Reparaturen etc.

    Der Ressourcenbedarf eine E-Autos ist hoch? Im Vergleich zu was? Zu einem Bobbycar? Im Vergleich zu einem Verbrenner definitiv nicht. Das schenkt sich kaum was. Bei Verbennern werden gerne so Sachen wie Motoröl, Spriterzeugung (in der ganzen Kette) und die aufwändige Abgasnachbehandlung in der Betrachtung unterschlagen.

    Geringe Zuladung? Das ist rein eine Frage der Auslegung, also Entscheidung von VW, die kommt nicht einfach so aus der Luft geflogen. Das so was von überhaupt kein spezifische sProblem von BEV, auch wenn das in Ihrer Aussage mitschwingt. Man kann auch einen Verbrenner so bauen, dass nicht mehr Zuladung rauskommt. Und soweit ich weiß, haben gerade große SUV mit großer Motorisierung da auch ihre Probleme. Wenn ich mir mal Golf 8, BMW X3 und Tesla M3 ansehe, dann liegen die von der Zuladung her auf etwa gleichem Niveau.

  11. Re: VWs "Golf-Nachfolger"? Wohl eher nicht.

    Autor: Emanuele F. 14.08.20 - 15:48

    mj schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Emanuele F. schrieb:
    >
    > > Wunderbar. Selbst dann reichen 200 km el. Reichweite IMHO dicke. Und
    > wenn
    > > man gar keine Ladestelle hat oder erst 20 km zu einer hinfahren muss,
    > dann
    > > eben (noch) kein Elektroauto.
    > das heißt ja ich muss jeden tag 100km nachladen, für den fall das ich snst
    > nichts weiter mache.
    > mach ich nen we ausflug, erreich ioch oft das ziel nicht ihne ewig
    > nachzuladen...
    >
    > >
    > > Das würde die Elektromobilität in Deutschland insgesamt viel mehr
    > > voranbringen. Und auch staatliche Kaufprämien, die alle Steuerzahler
    > > mitfinanzieren, bräuchte es dann nicht!
    >
    > die kaufprämien sind das was mich stört. der start (teils ohne ahung)
    > versucht etwas zu etablieren was sich für die meißten sonst nicht
    > etablieren würde.
    > ansonsten wären die prämien nicht nötig.
    > >
    > > Was haben wir jetzt? Fast nur Elektroautos mit viel Reichweite, aber
    > kaum
    > > ein Bezahlbares!
    > e-up, corsa e, ohne anreiz ~20k...
    >
    > > Auch Autos können sehr schnell Besitzer wechseln. Und jetzt? Kaufst du
    > dir
    > > ein Auto, das für alle unvorhersehbaren Lebenslagen in den nächsten 10
    > > Jahren passt? Das aber nur 300 kg Zuladung hat? Weltfremd! ;)
    > ich kauf mir ein auto was zu mir passt und was entsprechende reserven hat.
    > es gibt etliche autos mit weniger als 500kg zuladung...
    > verkaufen ist schon blöd, wenn man das auto gerade erst hat, darum lass ich
    > mir ja auch eine reserve....
    >
    > > Vielleicht sind sie den allermeisten einfach zu teuer, wegen zu großer
    > > Akkus? Ein Elektroauto mit kleinem Akku müsste heute nicht mehr kosten,
    > als
    > > ein Benziner! Da sogar eher weniger Technik. Und könnte trotzdem 90%
    > aller
    > > typischen Fahrprofile abdecken.
    >
    > komm mal etwas aus großen städten raus, aufs flache land. da sehen 90%
    > aller fahrprofile aufeinmal ganz anders aus

    Sind 12.000 Einwohner wenig genug? Und ja, natürlich würde ich wenn, dann das Auto täglich auf-/nachladen.

  12. Re: VWs "Golf-Nachfolger"? Wohl eher nicht.

    Autor: Emanuele F. 14.08.20 - 15:56

    Copper schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Emanuele F. schrieb:
    > > Ich hielte sie auch für praktisch, wenn sie nicht so viele Nachteile
    > > hätten, angefangen vom Kaufpreis, dem Ressourcenbedarf und Dingen wie
    > > geringer Zuladung.
    >
    > Wer nur auf den Kaufpreis schaut, der soll sich dann aber bitte später
    > nicht bei den laufenden Kosten beschweren. Ach halt, das wären Menschen,
    > die logisch denken. Die Meisten kaufen das Billigste, weil Geiz ist geil
    > und beschweren sich trotzdem dann nachher noch über hohe laufende Kosten
    > und hohe Kosten für Reparaturen etc.
    >
    > Der Ressourcenbedarf eine E-Autos ist hoch? Im Vergleich zu was? Zu einem
    > Bobbycar? Im Vergleich zu einem Verbrenner definitiv nicht. Das schenkt
    > sich kaum was. Bei Verbennern werden gerne so Sachen wie Motoröl,
    > Spriterzeugung (in der ganzen Kette) und die aufwändige Abgasnachbehandlung
    > in der Betrachtung unterschlagen.
    >
    > Geringe Zuladung? Das ist rein eine Frage der Auslegung, also Entscheidung
    > von VW, die kommt nicht einfach so aus der Luft geflogen. Das so was von
    > überhaupt kein spezifische sProblem von BEV, auch wenn das in Ihrer Aussage
    > mitschwingt. Man kann auch einen Verbrenner so bauen, dass nicht mehr
    > Zuladung rauskommt. Und soweit ich weiß, haben gerade große SUV mit großer
    > Motorisierung da auch ihre Probleme. Wenn ich mir mal Golf 8, BMW X3 und
    > Tesla M3 ansehe, dann liegen die von der Zuladung her auf etwa gleichem
    > Niveau.

    Geh nicht gleich so auf. BEVs ohne übertriebene Akkukapazität würde ich ja befürworten!

    Kaufpreis? Selbst ein eUp kostet um die 20.000. Günstige Gebrauche gibt es kaum und das wird noch viele Jahre lang so sein. Mein Daihatsu Cuore Benziner verbraucht 4,4 Liter nach NEFZ. Kaufpreis war 2.300 Euro mit wenigen Kilometern (67.000) in der "Top" Ausstattung (das übliche halt, Klima, El. Fensterheber, Alufelgen, Chrom-Zeugs... und die längs verschiebbare Rücksitzbank + AHK). Natürlich schaue ich AUCH auf die Gesamtkosten! Und der Cuore hat eine Zuladung von 485 kg!

  13. Re: VWs "Golf-Nachfolger"? Wohl eher nicht.

    Autor: Emanuele F. 14.08.20 - 15:59

    Und mit dem Ressourcenverbrauch meinte ich natürlich den eines völlig überdimensionierten Akkus gegenüber einer vernünftigen Akkukapazität.

    Warum mit einem Verbrenner vergleichen? In der komfortablen Situation, Lösungen auf den Markt zu schmeissen, die nur ein bisschen besser als die alten Verbrenner sind und die sich Jahre lang nur halbwegs betuchte Menschen kaufen können, sind wir nicht. Stichpunkt Klimawandel.

  14. Re: VWs "Golf-Nachfolger"? Wohl eher nicht.

    Autor: DeepSpaceJourney 14.08.20 - 16:01

    Du musst auch noch die 9000¤(netto) Prämie bei dem Up abziehen. Der ist also ziemlich günstig, wenn man nur ein kleines Stadtauto braucht.

  15. Re: VWs "Golf-Nachfolger"? Wohl eher nicht.

    Autor: DeepSpaceJourney 14.08.20 - 16:04

    Ein Akku kann nicht überdimensioniert sein. Größer ist immer besser.

  16. Re: VWs "Golf-Nachfolger"? Wohl eher nicht.

    Autor: Emanuele F. 14.08.20 - 16:10

    DeepSpaceJourney schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du musst auch noch die 9000¤(netto) Prämie bei dem Up abziehen. Der ist
    > also ziemlich günstig, wenn man nur ein kleines Stadtauto braucht.

    Muss man das? Wie lange gilt die Prämie denn? Und was, wenn man im Moment kein Geld für ein Auto hat, in einem Jahr aber vielleicht schon?

    Beträgt die Prämie nicht außerdem 6.000 Euro und die 3.000 Euro Herstelleranteil sind in etwa der Rabatt, der dafür wegfällt?

  17. Re: VWs "Golf-Nachfolger"? Wohl eher nicht.

    Autor: Emanuele F. 14.08.20 - 16:11

    DeepSpaceJourney schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Akku kann nicht überdimensioniert sein. Größer ist immer besser.

    Klar, sieht man ja im Falle des ID.3 (oder auch im Falle der Modelle von Tesla) eindrücklich! Hoher Kaufpreis, niedrige Zuladung. Was noch?

  18. Re: VWs "Golf-Nachfolger"? Wohl eher nicht.

    Autor: DeepSpaceJourney 14.08.20 - 16:15

    Emanuele F. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DeepSpaceJourney schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Du musst auch noch die 9000¤(netto) Prämie bei dem Up abziehen. Der ist
    > > also ziemlich günstig, wenn man nur ein kleines Stadtauto braucht.
    >
    > Muss man das? Wie lange gilt die Prämie denn? Und was, wenn man im Moment
    > kein Geld für ein Auto hat, in einem Jahr aber vielleicht schon?

    Ja, muss man abziehen. Außer du bezahlt gerne freiwillig zu viel.
    Wenn man kein Geld für das Auto hat, dann ist das im Bezug auf die Prämie wie mit allen anderen Dingen im Leben auch: Pech gehabt.

    > Beträgt die Prämie nicht außerdem 6.000 Euro und die 3.000 Euro
    > Herstelleranteil sind in etwa der Rabatt, der dafür wegfällt?

    Was du an Rabatt mit deinem Händler ausmachst liegt an dir.

  19. Re: VWs "Golf-Nachfolger"? Wohl eher nicht.

    Autor: Emanuele F. 14.08.20 - 22:09

    Wer sich in nächster Zeit ein BEV kauft, kann die Prämie abziehen, klar. Zumindest 6.000 davon. Wohl wissend natürlich, dass er sie zumindest anteilig dem Staat als Steuerzahler wieder zurückbezahlt. Klar, tun wir alle, ob wir nun ein Auto kaufen oder nicht.

    Genauso wie die damalige Abwrackprämie ist das aber eine temporäre Erscheinung, die sich so schnell nicht wiederholen dürfte. Anders als bei einem Sommerschlussverkauf im Modegeschäft, der einmal jährlich stattfindet.

    Man muss schon auch die Preise nach dem Auslaufen der Prämie im Blick haben. Es ist einfach unrealistisch anzunehmen, dass sich alle jetzt ein BEV besorgen und in den Jahren danach nicht mehr. Mit persönlichem Pech hat das weniger zu tun, sondern mal wieder mit dem schönen Durchschnitt ;)

    Aber ja, rein rechnerisch wäre der e-UP, wenn man 9.000 vom eigentlichen Kaufpreis/UVP abzieht, sogar ziemlich im Rahmen. Zumindest für VW-Verhältnisse. Ein elektrifizierter Cuore wäre mir aber noch viel lieber, wenn es ihn (in Europa) denn gäbe. Weil der einfach den deutlich größeren, variableren Innenraum hat, also zumindest der Benziner Cuore im Vergleich mit dem Benziner Up.

    Bei mir wird's jetzt wieder ein (gebrauchter) Cuore, diesmal mit AHK. Aber mein übernächstes Auto wird dann sicherlich tatsächlich ein Elektroauto. Schauen wir mal, was sich bis dahin auf dem Markt tut. Den Sono Sion fände ich angesichts der Alternativen der anderen Hersteller gar nicht mal sooo schlecht, obwohl er seit der ersten Vorstellung doch erheblich teurer wurde.

    Ich kaufe außerdem eigentlich immer gebraucht, also wird für mich vor allem relevant sein, was es in frühestens 5 Jahren auf dem Gebrauchtmarkt so alles gibt. In einem Jahr ist mein eigenes Häuschen komplett abbezahlt, dann würde ich da noch gerne bisschen was dran machen/Geld reinstecken und dann kann ich mir meinetwegen evtl. auch ein neues Auto oder einen jungen Gebrauchten kaufen. Mehr als maximal 20.000 würde ich persönlich aber NIEMALS in ein Auto stecken, das ist für mich einfach eine Frage der Prioritätensetzung. Eher 10.000.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.08.20 22:14 durch Emanuele F..

  20. Re: VWs "Golf-Nachfolger"? Wohl eher nicht.

    Autor: DeepSpaceJourney 14.08.20 - 22:19

    Den Herstelleranteil musst du auch noch abziehen, sind dann, wie schon erwähnt, 9000¤ netto.

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