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Bei uns ist es besonders schlimm

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  1. Bei uns ist es besonders schlimm

    Autor: Gole-mAndI 20.08.20 - 13:08

    Wir werden vom Vorgesetzten angewiesen Mitarbeiter im Urlaub zu kontaktieren, sobald auch nur ein kleines Problem auftaucht. Leider machen die meisten Kollegen das mit und reagieren prompt auf derartige Anfragen und arbeiten dann in ihrer Freizeit.

  2. Re: Bei uns ist es besonders schlimm

    Autor: Arsenal 20.08.20 - 13:28

    Hmm ich glaube da würde ich nicht mitmachen - also als derjenige der den Kollegen kontaktieren soll.

    Das ist meiner Empfindung nach (und wie im Artikel geschildert) nicht rechtens und deswegen würde ich die Ausführung der Anweisung des Vorgesetzten verweigern.

    Jetzt habe ich sogar noch einen schönen Artikel auf den ich verweisen kann.

  3. Re: Bei uns ist es besonders schlimm

    Autor: mifritscher 20.08.20 - 13:44

    Ok, dann würde ich den Urlaub erst so legen, wo ich eigentlich nicht unbedingt Urlaub machen möchte - und dann, wenn ich angerufen werde auf "richtigen" Urlaub klagen (wie im Artikel beschrieben) - zusätzlich versteht sich^^

    Im Ernst: Sowas geht solange gut, bis da irgendein blöder Scheiß passiert, oder jemand auf die Idee kommt zu klagen.

  4. Re: Bei uns ist es besonders schlimm

    Autor: Tuxraxer007 20.08.20 - 14:08

    Im Urlaub höre ich mein Diensthandy eh nicht, entweder bin ich im Funkloch oder das Handy liegt zuhause und der Akku ist leer.

  5. Re: Bei uns ist es besonders schlimm

    Autor: dEEkAy 20.08.20 - 15:36

    Gole-mAndI schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wir werden vom Vorgesetzten angewiesen Mitarbeiter im Urlaub zu
    > kontaktieren, sobald auch nur ein kleines Problem auftaucht. Leider machen
    > die meisten Kollegen das mit und reagieren prompt auf derartige Anfragen
    > und arbeiten dann in ihrer Freizeit.


    Ich hab ein Smartphone mit zwei SIM-Karten. Für gewöhnlich sind beide an. Eine Privat und eine für die Arbeit. Bisher hat mein AG dies auch respektiert und mich nicht nach Feierabend oder im Urlaub belästigt. Würde das jetzt anfangen, würde ich dies ansprechen und auch sagen: Habe ich Feierabend oder bin im Urlaub, bleibt die FIrmen-SIM einfach deaktiviert. E-Mails werden sowieso nicht gecheckt und gut ist.

    Muss halt jeder wissen wie weit er sich ausbeuten lässt.

  6. Re: Bei uns ist es besonders schlimm

    Autor: richtchri 20.08.20 - 16:53

    dEEkAy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gole-mAndI schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wir werden vom Vorgesetzten angewiesen Mitarbeiter im Urlaub zu
    > > kontaktieren, sobald auch nur ein kleines Problem auftaucht. Leider
    > machen
    > > die meisten Kollegen das mit und reagieren prompt auf derartige Anfragen
    > > und arbeiten dann in ihrer Freizeit.
    >
    > Ich hab ein Smartphone mit zwei SIM-Karten. Für gewöhnlich sind beide an.
    > Eine Privat und eine für die Arbeit. Bisher hat mein AG dies auch
    > respektiert und mich nicht nach Feierabend oder im Urlaub belästigt. Würde
    > das jetzt anfangen, würde ich dies ansprechen und auch sagen: Habe ich
    > Feierabend oder bin im Urlaub, bleibt die FIrmen-SIM einfach deaktiviert.
    > E-Mails werden sowieso nicht gecheckt und gut ist.
    >
    > Muss halt jeder wissen wie weit er sich ausbeuten lässt.

    Kann man so nicht pauschalisieren. Wenn du beispielsweise in einem startup angestellt bist, kann so ein Ausfall bzw. verhalten schnell das Unternehmen gefährden.

  7. Re: Bei uns ist es besonders schlimm

    Autor: sg-1 20.08.20 - 17:11

    Gole-mAndI schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wir werden vom Vorgesetzten angewiesen Mitarbeiter im Urlaub zu
    > kontaktieren, sobald auch nur ein kleines Problem auftaucht. Leider machen
    > die meisten Kollegen das mit und reagieren prompt auf derartige Anfragen
    > und arbeiten dann in ihrer Freizeit.

    Küdigen. Die Arbeitgeber müssen endlich kapieren, dass man IT nicht einfach so halbherzig betreiben kann. Da muss vor dem Urlaub auch ordentlich übergeben werden und überhaupt erst mal jemand da sein zur übergabe an kollegen.

    Man kann nicht Wein erwarten wenn man Wasser kauft.

  8. Re: Bei uns ist es besonders schlimm

    Autor: forenuser 20.08.20 - 17:14

    Auch ein Startup muss sich an geltende Gesetze halten.

    --
    Für Computerforen: Ich nutze RISC OS - und wünsch' es bleibt auch so.
    Für Mob.-Tel.-Foren: Ich nutze <del>Windows 10 Mobile</del> iOS - und bin froh, dass es kein Android ist. Aber es ist leider auch kein Windows 10 Mobile oder gar webOS.

  9. Re: Bei uns ist es besonders schlimm

    Autor: Michael H. 20.08.20 - 17:19

    dEEkAy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Muss halt jeder wissen wie weit er sich ausbeuten lässt.

    Die Frage ist immer, was heisst sich ausbeuten lassen.

    Wenn ich mich auf ein Thema spezialisiert habe und der andere Kollege, der das mitmacht, irgendwann mit seinem Latein am Ende ist nicht mehr weiter weiss, helfe ich natürlich dem Kollegen. Hier ist natürlich fraglich wie weit so etwas wertgeschätzt wird.

    Wir schauen natürlich auch, dass wir die Kollegen in ihrem Urlaub nicht behelligen. Aber oft mangelt es wie so immer einfach an der Kommunikation. Da haben die Kollegen was gemacht, das nicht ordentlich dokumentiert und dann hockt man da und weiss nicht was gemacht wurde und weswegen und pfuscht einfach mittenrein und machts ggf. noch schlimmer. Da mal kurz nachfragen können halte ich für ok.
    Im Idealfall kommts natürlich nicht so weit.

    Gab auch schon mal so Tage, wo ich mit ner Erkältung daheim lag und der Chef gefragt hat, obs ok wäre, wenn ich mir das kurz via Fernwartung anschaue, weil er das selbst noch nie gemacht hat und er da nicht weiterkommt und das quasi alles aufhält, weils eben n wichtiger Punkt in nem Projekt is... dass ich mich dann mit Kuscheldecke, Tee und Ibuprofen auch mal an den Rechner hock und eben kurz in ner halben Stunde das Problem löse. Krieg das dann natürlich als Überstunden angerechnet... aber da würde ich nicht von Ausbeutung sprechen. Bei uns wird halt entsprechend nichts "verlangt", sondern im Ernstfall "gebeten".
    Wenns halt gar nicht geht, sagt man halt "ne du sorry... " und dann ist das auch ok.

    Da sagt der Chef auch mal... wenns geht bitte schaut ob ihr das irgendwie hinbekommt oder auf nächste Woche schieben könnt, weil ich heut auf ner Radtour bin und da nich den halben tag aufs handy schauen will.... aber dennoch ist ab und zu ne Rückfrage tatsächlich nötig.

    Bei großen Unternehmen habe ich für sowas in der Regel kein Verständnis... da hat der Mitarbeiter an sich schon nen ganz anderen, nicht gerade positiv anderen Stellenwert als in nem kleinen Unternehmen.

    Da würde das schon eher meiner Ansicht von Ausbeutung und Fehlplanung entsprechen, als jetzt bei ner kleinen Firma, wo mit mir oder einem anderen Kollegen gleich ein zweistelliger %-Satz an Knowhow und Arbeitskraft wegfällt.

  10. Re: Bei uns ist es besonders schlimm

    Autor: dEEkAy 20.08.20 - 23:20

    Michael H. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > dEEkAy schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Muss halt jeder wissen wie weit er sich ausbeuten lässt.
    >
    > Die Frage ist immer, was heisst sich ausbeuten lassen.
    >
    > Wenn ich mich auf ein Thema spezialisiert habe und der andere Kollege, der
    > das mitmacht, irgendwann mit seinem Latein am Ende ist nicht mehr weiter
    > weiss, helfe ich natürlich dem Kollegen. Hier ist natürlich fraglich wie
    > weit so etwas wertgeschätzt wird.

    Klar, sehe ich auch so, nur halt nicht im Urlaub. Nach Feierabend kann man ja noch durchgehen lassen. Wobei man auch hier sagen kann, hey, bin für heute raus, wie wichtig ist das? Kann das bis morgen warten?
    Ich hab die Erfahrung gemacht: "Mal eben kurz gucken" artet meist in etwas längeres aus.

    > Wir schauen natürlich auch, dass wir die Kollegen in ihrem Urlaub nicht
    > behelligen. Aber oft mangelt es wie so immer einfach an der Kommunikation.
    > Da haben die Kollegen was gemacht, das nicht ordentlich dokumentiert und
    > dann hockt man da und weiss nicht was gemacht wurde und weswegen und
    > pfuscht einfach mittenrein und machts ggf. noch schlimmer. Da mal kurz
    > nachfragen können halte ich für ok.
    > Im Idealfall kommts natürlich nicht so weit.

    Das ist doch genau der Punkt. Wenn jemand im Urlaub ist, dann ist er im Urlaub. Da hat's nich "mal eben kurz was zu Fragen" gegeben, er ist quasi aus der Welt. Es sei denn die Bude brennt aktuell lichterloh und er ist der einzige, der weiß wo man es aus macht...

    > Gab auch schon mal so Tage, wo ich mit ner Erkältung daheim lag und der
    > Chef gefragt hat, obs ok wäre, wenn ich mir das kurz via Fernwartung
    > anschaue, weil er das selbst noch nie gemacht hat und er da nicht
    > weiterkommt und das quasi alles aufhält, weils eben n wichtiger Punkt in
    > nem Projekt is... dass ich mich dann mit Kuscheldecke, Tee und Ibuprofen
    > auch mal an den Rechner hock und eben kurz in ner halben Stunde das Problem
    > löse. Krieg das dann natürlich als Überstunden angerechnet... aber da würde
    > ich nicht von Ausbeutung sprechen. Bei uns wird halt entsprechend nichts
    > "verlangt", sondern im Ernstfall "gebeten".
    > Wenns halt gar nicht geht, sagt man halt "ne du sorry... " und dann ist das
    > auch ok.

    Kommt halt ganz auf die Erkältung drauf an. Wenn ich vor mich hin sieche, setzt ich mich nicht an den Rechner. Wenn ich nur ne kleine Erkältung habe, mache ich halt HomeOffice und nicht gleich krank. Bin mit einer leichten Erkältung ja nicht arbeitsunfähig, allerdings sollte ich nicht ins Büro und alle anstecken.

    > Da sagt der Chef auch mal... wenns geht bitte schaut ob ihr das irgendwie
    > hinbekommt oder auf nächste Woche schieben könnt, weil ich heut auf ner
    > Radtour bin und da nich den halben tag aufs handy schauen will.... aber
    > dennoch ist ab und zu ne Rückfrage tatsächlich nötig.

    Geht meiner Meinung nach nicht. Wenn ich frei habe, auf einer Radtour bin, schaue ich nicht auf's Firmenhandy. Ganz einfach. Wenn das dauernd von mir erwartet wird, will ich das auch vergütet haben.

    > Bei großen Unternehmen habe ich für sowas in der Regel kein Verständnis...
    > da hat der Mitarbeiter an sich schon nen ganz anderen, nicht gerade positiv
    > anderen Stellenwert als in nem kleinen Unternehmen.
    >
    > Da würde das schon eher meiner Ansicht von Ausbeutung und Fehlplanung
    > entsprechen, als jetzt bei ner kleinen Firma, wo mit mir oder einem anderen
    > Kollegen gleich ein zweistelliger %-Satz an Knowhow und Arbeitskraft
    > wegfällt.

    Im Start-Up kann es zwar schon sein, dass sowas wichtiger ist und man auch mal wenn man Frei hat bzw. im Urlaub ist erreichbar sein sollte. Immerhin ist man ja auch irgendwie mitverantwortlich für den Firmenerfolg. Stellt sich halt die Frage, ob es ein so gut gewählter Zeitpunkt für einen Urlaub war, wenn man ständig belästigt wird.

  11. Re: Bei uns ist es besonders schlimm

    Autor: dEEkAy 20.08.20 - 23:22

    richtchri schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > dEEkAy schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Gole-mAndI schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Wir werden vom Vorgesetzten angewiesen Mitarbeiter im Urlaub zu
    > > > kontaktieren, sobald auch nur ein kleines Problem auftaucht. Leider
    > > machen
    > > > die meisten Kollegen das mit und reagieren prompt auf derartige
    > Anfragen
    > > > und arbeiten dann in ihrer Freizeit.
    > >
    > >
    > > Ich hab ein Smartphone mit zwei SIM-Karten. Für gewöhnlich sind beide
    > an.
    > > Eine Privat und eine für die Arbeit. Bisher hat mein AG dies auch
    > > respektiert und mich nicht nach Feierabend oder im Urlaub belästigt.
    > Würde
    > > das jetzt anfangen, würde ich dies ansprechen und auch sagen: Habe ich
    > > Feierabend oder bin im Urlaub, bleibt die FIrmen-SIM einfach
    > deaktiviert.
    > > E-Mails werden sowieso nicht gecheckt und gut ist.
    > >
    > > Muss halt jeder wissen wie weit er sich ausbeuten lässt.
    >
    > Kann man so nicht pauschalisieren. Wenn du beispielsweise in einem startup
    > angestellt bist, kann so ein Ausfall bzw. verhalten schnell das Unternehmen
    > gefährden.


    In einem Start-Up hänge ich aber nicht einfach nur mit einem Gehalt drin sondern habe meist auch eine ordentliche Beteiligung am Unternehmenserfolg. Wenn nicht, ist man nur ein kleiner AN und kann das dann auch so spielen.

    Es müssen einfach klare Regeln herrschen.

    Freizeit und Urlaub sind heilig. Wenn trotzdem was kommt, muss entsprechend entlohnt werden. Sei es mit extra Freizeit oder Geld oder was auch immer.

  12. Re: Bei uns ist es besonders schlimm

    Autor: spYro 20.08.20 - 23:50

    Das ist dann aber jeder selbst schuld.
    In meinem Urlaub gehe ich doch an keine Anrufe oder Emails der Firma.
    Sorry, aber da fehlt mir das Verständnis.
    Wenn ich, aus unerfindlichen Gründen im Urlaub oder im Feierabend auch nur eine Sekunde für die Firma arbeiten soll bzw. in Bereitschaft sein soll, dann stellt mir die Firma selbstverständlich einen neuen Arbeitsvertrag aus, in dem mir mein Feierabend als halbe Arbeitszeit angerechnet wird. Wenn ich als Arbeitnehmer damit nicht einverstanden bin, dann stimme ich dieser Vertragsänderung nicht zu und es bleibt bei der fixen Arbeitszeit.
    Ich sehe da das Problem nicht.
    Und Kollegen im Urlaub werden natürlich nicht angerufen, das ist natürlich klar. Wenn, dann ruft der Geschäftsführer selbst den jew. Kollegen an und auch nur dann, wenn die Existenz der Firma auf dem Spiel steht.

  13. Re: Bei uns ist es besonders schlimm

    Autor: Trockenobst 21.08.20 - 00:16

    Gole-mAndI schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wir werden vom Vorgesetzten angewiesen Mitarbeiter im Urlaub zu
    > kontaktieren, sobald auch nur ein kleines Problem auftaucht.

    Mein Kollege hat in der größeren Firma einfach grundsätzlich sein Handy aus gehabt,
    kontaktieren nur per Mail und nur wenn die Hütte brennt.

    Dann kam ein neuer Chef der das gar nicht "korrekt" fand und dann in wiederkehrenden Mails an alle deutlich gemacht hat, dass man nicht stundenlang auf den Fix von der Vertretung warten kann wenn der Profi das in zehn Minuten hinkriegt. Das geht vom Strand im Malle auch.

    Er hat dann aufwändig alle Support-Prozesse durch dokumentiert und auch darauf geachtet, dass es immer mindestens drei Leute gibt die mit ihrem Account auf die Konsolen kommen etc.
    Das hat sicher 50-100 Stunden gekostet das alles einzurichten und saubere Doku zu schreiben.

    Wenn Leute die Arbeit nicht machen wollten, dann hat er gesagt "gut, dann schreibe ich da rein: im Falle meiner Abwesenheit warten bis ich zurück bin, ggf. 3-4 Wochen". Das hat dann relativ schnell zu "Verständnis" geführt. Der wurde dann nie im Urlaub belästigt.

  14. Re: Bei uns ist es besonders schlimm

    Autor: mfgchen 21.08.20 - 02:52

    Hatte auch sowas bei nem alten Arbeitgeber:
    Produktionsunternehmen mir 3 Schicht-System (aber nicht für die IT), nachts ist irgendwas ausgefallen, Produktion stand still. Langjähriger Kollege war um 8 im Büro und hats gleich behoben.
    Mittags stand der Vorstandsvorsitzende auf der Matte und hat den Kollegen angekackt, warum er nachts um halb 3 nicht ans Handy gegangen ist, die Produktion stand still, großer wirtschaftlicher Verlust, blablabla.
    Antwort meines Kollegen: "In meinem Vertrag steht nichts von Rufbereitschaft. Wir können das gerne machen, dann mit neuem Vertrag und entsprechender Vergütung für die Rufbereitschaft" - daraufhin ist der Vorstandsvorsitzende wutentbrand abgezogen, Rufbereitschaft gabs auch danach nicht. Scheint also nicht ganz so schlimm gewesen zu sein :D

  15. Re: Bei uns ist es besonders schlimm

    Autor: wupme 21.08.20 - 10:37

    forenuser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch ein Startup muss sich an geltende Gesetze halten.

    Wenn der komplette Betrieb stillsteht darf der Arbeitgeber dich auch im Urlaub anrufen und um Hilfe bitten.
    Du musst jedoch nicht erreichbar sein.

  16. Re: Bei uns ist es besonders schlimm

    Autor: quineloe 21.08.20 - 10:44

    richtchri schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Kann man so nicht pauschalisieren. Wenn du beispielsweise in einem startup
    > angestellt bist, kann so ein Ausfall bzw. verhalten schnell das Unternehmen
    > gefährden.

    Bei einem Startup sollten die Chefs noch den Überblick haben, wie der Laden funktioniert und Geld erwirtschaftet. Ist der Laden darüber hinaus gewachsen ist es kein Startup mehr.

    Oder meinst du etwa nur die "Startup-Mentalität"?



    Verifizierter Top 500 Poster!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.08.20 10:49 durch quineloe.

  17. Re: Bei uns ist es besonders schlimm

    Autor: elknipso 21.08.20 - 14:07

    Gole-mAndI schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wir werden vom Vorgesetzten angewiesen Mitarbeiter im Urlaub zu
    > kontaktieren, sobald auch nur ein kleines Problem auftaucht. Leider machen
    > die meisten Kollegen das mit und reagieren prompt auf derartige Anfragen
    > und arbeiten dann in ihrer Freizeit.


    Das kann man machen wenn das Gehalt entsprechend ist, aber auch nur dann in sehr engen Grenzen und sicher nicht für jede Kleinigkeit.

  18. Re: Bei uns ist es besonders schlimm

    Autor: aLpenbog 21.08.20 - 17:27

    Hier auch ganz normal, egal ob Feierabend, Urlaub, Krankheit oder Kurzarbeit und die Mitarbeiter geben gerne alles. Als Kurzarbeit angesagt war, kam zuerst der Vorschlag von einem Kollegen, die internen Projekte in der Freizeit umzusetzen, die wir schon ewig aufschieben, da wir ja nun Zeit dafür haben und viele in ihrer Freizeit vermutlich eh was am Rechner machen.

  19. Re: Bei uns ist es besonders schlimm

    Autor: elknipso 21.08.20 - 17:30

    aLpenbog schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hier auch ganz normal, egal ob Feierabend, Urlaub, Krankheit oder
    > Kurzarbeit und die Mitarbeiter geben gerne alles. Als Kurzarbeit angesagt
    > war, kam zuerst der Vorschlag von einem Kollegen, die internen Projekte in
    > der Freizeit umzusetzen, die wir schon ewig aufschieben, da wir ja nun Zeit
    > dafür haben und viele in ihrer Freizeit vermutlich eh was am Rechner
    > machen.

    Sowas kann man ja mal machen, besonders wenns Gehalt stimmt und die Arbeit noch dazu Spaß macht, aber es sollte nicht die Regel sein.

  20. Re: Bei uns ist es besonders schlimm

    Autor: aLpenbog 21.08.20 - 17:40

    elknipso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sowas kann man ja mal machen, besonders wenns Gehalt stimmt und die Arbeit
    > noch dazu Spaß macht, aber es sollte nicht die Regel sein.

    Das ist hier eher deutlich im unteren Bereich, die Leute brennen trotzdem für ihre Arbeit und in einen kleinen Laden ist die Loyalität eine andere. Das Gehalt ist aber eher meh, die meisten um 10 Jahren BE liegen knapp über 30k p.a. Ausnahmen sogar drunter.

    Haben im Norden nun auch nicht Mieten wie München oder Stuttgart aber große Sprünge macht man damit auch nicht.

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