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Schade, dass Behörden bei echten Verbrechen nicht so gut arbeiten...

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  1. Schade, dass Behörden bei echten Verbrechen nicht so gut arbeiten...

    Autor: divStar 29.08.20 - 00:17

    .... Allerdings steckt da halt aich nicht so viel finanzielles Interesse dahinter - also irgendwie klar.

  2. Re: Schade, dass Behörden bei echten Verbrechen nicht so gut arbeiten...

    Autor: Niaxa 29.08.20 - 12:42

    Quelle dazu? Genaue Erklärung? Ich sehe das komplett anders sry.

  3. Re: Schade, dass Behörden bei echten Verbrechen nicht so gut arbeiten...

    Autor: Flatsch 29.08.20 - 12:54

    divStar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > .... Allerdings steckt da halt aich nicht so viel finanzielles Interesse
    > dahinter - also irgendwie klar.


    Komisch, du scheinst da involviert zu sein und hast Infos, welche du gerne teilen möchtest ? Wenn nein, nimm Den Ratschlag von Dieter Nuhr bitte zu Herzen

  4. Re: Schade, dass Behörden bei echten Verbrechen nicht so gut arbeiten...

    Autor: Steven Lake 31.08.20 - 09:27

    Gruppen sind halt ein größeres Ziel. Wenn ein Einbrecher verhaftet wird, wird höchstens in den Lokalnachrichten darüber berichtet und das irgendwo ganz klein. Alles was nicht vom öffentlichen Interesse ist, wird auch nicht erwähnt.
    Bei so einer großen Aktion muss die Polizei mal kräftig angeben. Man tut ja so als ob man einen Menschenhändlerring zerschlagen hätte. Man muss ja den Kostenaufwand gegenüber dem Steuerzahler begründen. Irgendwann hätte jemand diese Aktion eh entdeckt und würde dann mal ganz tief in die Zahlen gucken. Jetzt hofft man dass die Journalisten nicht jede Zahl umdrehen um nicht etwas zu finden (wenn es etwas zu finden gibt).

    Bei Einzelpersonen ist es übrigens Durchaus schwieriger da etwas zu finden. Je größer die Gruppe, desto höher die Wahrscheinlichkeit dass jemand Pennt und die ganze Gruppe verrät.
    Außerdem wird die Polizei nicht groß rum erzählen wenn die versuchen eine Gruppe des Organisierten Verbrechens zu zerschlagen. Das würde ja die Gruppen alarmieren.

    Was allerdings eher stimmt ist das Strafmaß. Ein Raubkopierer wird durchaus stärker Bestraft, als Pädophile. Das Problem ist der Schadensersatz. Wenn ich einen Film anbiete und der 1Mio mal heruntergeladen wird und pro Download 2,50¤ Schadensersatz verlangt wird, sind wir bei 2,5Mio¤. Wenn man 50 Jahre lang 40k¤ pro Jahr macht, hat man Brutto nur 2Mio¤ verdient. Da muss man nicht viel Mathe können um zu sehen, dass jemand ein leben lang zahlt und nie Schuldenfrei sein wird. Obendrein kommt noch das Stigma eines Straftäters.
    Wenn man nur x Jahre in den Bau muss, bleibt einem nur das Stigma.
    Der Schadensersatz macht halt nur Sinn, wenn jemand dieses Geld verdient hat oder es in einem angemessenen Zeitraum bezahlen kann.

  5. Re: Schade, dass Behörden bei echten Verbrechen nicht so gut arbeiten...

    Autor: notuf 31.08.20 - 10:07

    divStar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > .... Allerdings steckt da halt aich nicht so viel finanzielles Interesse
    > dahinter - also irgendwie klar.

    Ist sicherlich nicht ganz das was du hören willst, aber: Filesharing von Filmen verstößt gegen das Urheberrecht. Cum Ex hingegen war in einer gesetzlichen Grauzone und damit nicht illegal. Dazu gab es diverse Gutachten bevor die Banken damit angefangen hatten.

    Gesunder Menschenverstand vs. Legalität ist halt nicht immer gegeben.

  6. Re: Schade, dass Behörden bei echten Verbrechen nicht so gut arbeiten...

    Autor: px 31.08.20 - 12:31

    Ist doch klar, dass sie sich mit so etwas rühmen. In der Szene merkt es kein Schwein, aber rechtfertigt erstmal wieder die öffentlichen Ausgaben dafür. Gegen geltende Gesetze kann man schwer argumentieren, aber ich denke auch, es gibt doch so einige wichtigere Straftaten als die Verbreitung von Raubkopien. Ist ja kein Menschenhandel... hier entsteht maximal ein theoretischer finanzieller Schaden, und das nicht mal einer Volkswirtschaft, sondern einer Privatindustrie.

    Vermutlich stirbt das Thema sowieso aus, die Kids von heute können doch nix mehr konsumieren, was nicht per Taste auf ihrer Fernbedienung oder als App auf ihrem Smartphone läuft :D

  7. Re: Schade, dass Behörden bei echten Verbrechen nicht so gut arbeiten...

    Autor: FreiGeistler 31.08.20 - 18:04

    px schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > hier entsteht maximal ein
    > theoretischer finanzieller Schaden, und das nicht mal einer
    > Volkswirtschaft, sondern einer Privatindustrie.

    Wie war das im Zivilstrafrecht, muss da Schaden, nach dem die Strafe sich richtet, nicht beweisbar sein?
    Dass man mit möglichen Schäden argumentieren kann, scheint mir seltsam.

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