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Krankheit als Legitimation für eine Diktatur

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  1. Re: Krankheit als Legitimation für eine Diktatur

    Autor: Pantsu 02.09.20 - 13:08

    Ich war mal auf der Demo gegen das Polizeigesetz und konnte auch nichts gegen die Ultras ausrichten, die ständig gegen die Polizei hetzten. Allgemein war es schwierig, dort die "Normalen" zu finden, denn auf eine Demo kann jeder und die "Sache" wird schnell zur Nebensache.
    Das Anliegen der Corona-Demo ist richtig, und das Reich wird sowieso nie wiederkommen, weil jeder Reichsbürger sein eigenes Reich hat und oder auch gleich der Kaiser ist ;)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.09.20 13:09 durch Pantsu.

  2. Re: Krankheit als Legitimation für eine Diktatur

    Autor: RenM 02.09.20 - 13:50

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Auf einer vernünftigen Demo würden die normalen Demo Teilnehmer die
    > rechtsradikalen mit ihren Reichsflaggen schon verjagen.
    > Man hat also folgende Optionen:
    > 1. Nichts tun. Folge: Die Rechtsradikalen sind legitimiert.
    > 2. Die Rechtsradikalen verjagen:
    > 2. a) Die Rechtsradikalen waren nur ein paar Spinner, die zufällig mit
    > dabei waren. Folge: Man hat plötzlich mit Ausschreitungen zu tun, statt mit
    > einer friedlichen Demo.
    > 2. b) Die "Rechtsradikalen" waren gezielte eingesetzt um die unliebsame
    > Demo zu verunglimpfen und zu sprengen. Die lassen sich garantiert nicht
    > verjagen. Folge: Es kommt zu Gewalttaten, die Polizei wird die Demo
    > auflösen.
    >
    > In welchem Fall hat man also friedlicher Demonstant nochmal eine positive
    > Folge? Ach nie? Na super. Da brauchen wir unbedingt mehr so unüberlegte,
    > polarisierende Pauschalisierungen wie von dir. Bloß nicht miteinander oder
    > gar Kompromisse suchen: Wer nicht für dich ist, der ist definitiv dein
    > Feind. Wer sich nicht so verhält, wie du es (erwarten) würdest, der ist
    > dein Feind. Klasse. Du bist das Problem.


    Verjagen meinte ich im Sinne von einen Block bilden und sich eindeutig von diesen Gesellen abgrenzen. Wenn es wirklich nur einige wenige sind, sollte das nicht zu schwer Fallen? Das mindeste wäre wohl, sich verbal von diesen Leute zu distanzieren. Das passiert aber auch nicht, eher wird den Parolenschmeissern zugejubelt.

    Kompromisse suchen mit Rechtsradikalen? Viel Glück. Das ist überaus naiv. Es gibt viele politische Meinungen und Richtungen die legitim sind, mit denen kann man gerne diskutieren und Kompromisse finden. Rechtsradikalismus ist aber KEINE legitime politische Meinung. Du kannst nicht tolerieren, was intolerant ist. Ich habe kein Problem mit anderen politischen Meinungen, aber es gibt eine klare Grenze, die JEDER ziehen sollte.
    Jeder der das nicht tut, hat aus der Geschichte nichts gelernt. Es läuft doch immer gleich ab: Am Anfang werden die radikalen von allen als extreme Spinner wahrgenommen. Dann geben sie sich nach und nach einen seriöseren Anstrich, biedern sich an, gleichzeitig kann aber jeder der mit offenen Augen beobachtet sehen, was der wahre Kern ist. Den brauchen sie nicht mal richtig verstecken. Andere Parteien biedern sich an, durch diese Legitimation gewinnen sie mehr Wähler in der Mitte, die Radikalen werden auf ein mal eine Machtoption für andere Parteien, der Rest ist Geschichte.

    Option 2b) entspricht genau dem narrativ vieler Demoteilnehmer. Wer aber bitte soll gezielt rechtsradikale Einsetzen um so eine Demo zu verunglimpfen? Liegen die etwa bei der CDU in der Schublade und werden immer dann rausgeholt wenn sie gebraucht werden? Wenn sie angeheuert werden, können es wohl kaum so viele sein, dass sich die übrigen Demo Teilnehmer nicht davon distanzieren können.

    Option 3 ist wohl wesentlich realistischer:
    Es gab einfach sehr viele rechtsradikale und die anderen Demoteilnehmer hat es entweder nicht interessiert, sie sympathisieren teilweise mit denen oder ihr Hass auf die vermeintlichen Eliten überblendet alles andere.

  3. Re: Krankheit als Legitimation für eine Diktatur

    Autor: BlindSeer 02.09.20 - 14:00

    Darum habe ich klar von den Treppenstürmern geredet, nicht von den Demonstranten, was den Hauptgrund für die VDS Diskussion angeht.

    Ich schaue mir die Zahlen an, ich schaue mir an was in anderen Ländern abgeht, schaue mir an was für Spätfolgen nach und nach auftauchen, denke an Freunde und Verwandte und komme zum Schluss: Ein wenig Rücksicht und eine Maske bringen mich nicht um. So schwer es mir auch fällt, dass dieses Jahr wirklich nichts von dem machbar war/ist was mir sonst Ausgleich zur Arbeit gibt, aktzeptiere ich die Maßnahmen. Mir ist nämlich das Präventionsparadox durchaus bewusst und sage seit Anfang der Panemie: Ich will nicht in der Prävention arbeiten. Klappen die Maßnahmen wirst du angefeindet unnötig hart das Leben schwer zu machen. Klappen sie nicht, dann warst du nicht hart genug. Da kann man es nur falsch machen.
    Ebenso ist mir bewusst, dass es nur ein Superspreaderevent geben muss und wir sind wieder im exponentiellen Wachstum.

    Auf der anderen Seite wäre für mich eine zentralistische App, VDS und Ähnliches dennoch ein NoGo und würde von mir trotz Aktzeptanz der anderen Maßnahmen, nicht im Ansatz gutgeheißen werden...

  4. Re: Krankheit als Legitimation für eine Diktatur

    Autor: Hotohori 02.09.20 - 14:33

    Abstände... bla bla bla, es gehören zu den Hygiene Vorschriften auch Masken, von denen dort so gut wie Niemand eine trug. Davon ab zweifle ich stark, dass auch Abstände eingehalten worden wären, wäre es möglich gewesen. So oder so wurde aber gegen die Hygienevorschriften verstoßen und das mit Ansage, weshalb ja versucht wurde die Demo vorher zu verbieten.

    Was daher ständig dieses beschwichtigen mit "Abstände hätten ja gar nicht eingehalten werden können" soll... Wer hat sie daran gehindert Masken zu tragen? Und bei einem Clip bei dem ein Polizist erklärte warum die Demo aufgelöst wurde, hieß es weil nach etlichen von Aufforderungen die Leute keine Maske tragen wollten. Wer hätte das gedacht...

  5. Re: Krankheit als Legitimation für eine Diktatur

    Autor: Eheran 02.09.20 - 14:55

    >Verjagen meinte ich im Sinne von einen Block bilden und sich eindeutig von diesen Gesellen abgrenzen.
    Wie macht man das ohne Gewalt? Die mischen sich absichtlung unter!

    >Das mindeste wäre wohl, sich verbal von diesen Leute zu distanzieren. Das passiert aber auch nicht, eher wird den Parolenschmeissern zugejubelt.
    Ach und woher weißt du, dass das nicht passiert? Wie kommst du darauf? Soll die Demo sich plötzlich nur noch um die Distanzierung von den paar Hanseln drehen oder was?

    >Kompromisse suchen mit Rechtsradikalen?
    Nicht mit den Rechtsradikalen, mit dir! Du meinst, dass die Demo plötzlich werlos wäre. Und das ist Unsinn.

    >Rechtsradikalismus ist aber KEINE legitime politische Meinung.
    Du kannst jetzt noch so viele Strohmänner widerlegen, das bringt uns keinen Schritt weiter.

    >aber es gibt eine klare Grenze, die JEDER ziehen sollte.
    Ja, haben wir schon festgehalten: Dein Weltbild ist das wahre, danach möge sich die ganze Demo bitte richten ansonsten hat sie ihre Aussagekraft verloren. Stichwort Kompromisse von oben.

    >Wer aber bitte soll gezielt rechtsradikale Einsetzen um so eine Demo zu verunglimpfen?
    Das kann jeder machen, der nicht das mag, wofür die Demo steht. Nur spielt das normal keine Rolle. Nur nach deinem Weltbild wäre die Demo plötzlich wertlos durch irgendwelche "Unterwanderer" und das ist halt Unsinn.

    >Wenn sie angeheuert werden, können es wohl kaum so viele sein, dass sich die übrigen Demo Teilnehmer nicht davon distanzieren können.
    In der Demo geht es nicht darum, dass sie sich groß von allen unliebsamen Teilen distanziert. Bei der Demo gehts um das Thema der Demo!

    >Option 3 ist wohl wesentlich realistischer:
    Es gab einfach sehr viele rechtsradikale und die anderen Demoteilnehmer hat es entweder nicht interessiert, sie sympathisieren teilweise mit denen oder ihr Hass auf die vermeintlichen Eliten überblendet alles andere.
    Was heißt hier Option? Hast du meine Optionen denn nicht verstanden? Dabei geht es nicht um die Menge, sondern wie man damit umgeht und welche Folgen das hat.

    Und was heißt denn hier realistischer? Waren doch nur ein paar hundert (maximal), die da beim Reichstag waren? Die Zehntausenden anderen haben damit nichts zu tun.

  6. Re: Krankheit als Legitimation für eine Diktatur

    Autor: isaccdr 02.09.20 - 19:40

    BlindSeer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Darum habe ich klar von den Treppenstürmern geredet, nicht von den
    > Demonstranten, was den Hauptgrund für die VDS Diskussion angeht.

    Naja, die bösen Treppenstürmer. Wenn zukünftig Demonstrationen verboten werden sind die Treppenstürmer schuld?

    https://www.heise.de/tp/features/Sturm-auf-den-Reichstag-Sturm-im-Wasserglas-4884232.html

    Wenn du das so siehst, dann bist du drauf reingefallen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.09.20 19:41 durch isaccdr.

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