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Volvo Plug-In Hybride und Standheizung

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  1. Volvo Plug-In Hybride und Standheizung

    Autor: Anonymer Nutzer 03.09.20 - 16:41

    Bei Volvo wird zum Zwecke der Reichweitensteigerung der Innenraum im Winter mit Benzin geheizt, also über eine serienmäßige Standheizung. Diese Standheizungen unterliegen hinsichtlich Schadstoffausstoß nicht den gesetzlichen Anforderungen für Motoren, sondern werden wie Feuerungsanlagen behandelt. Die Folge: Die Abgase gehen ungefiltert als blau-schwarzer Rauch nach draußen. Das kann auch nicht wirklich die Zukunft sein.

    Überhaupt gebe ich der DUH voll und ganz recht: Die Förderungen betreffen vor allem Dienstwägen, und die werden primär auf lange Strecken gefahren, weshalb die Förderung wirklich komplett kontraproduktiv ist. Wenn man PHEVs fördert, dann sollte das an die nachweislich elektrisch gefahrenen Strecke gebunden sein. Es ist ja nicht so, dass es technisch ein Problem wäre, den elektrisch gefahrenen Anteil im Auto aufzuzeichnen und behördlich auszulesen. Letzteres könnte in der Werkstatt beim Service geschehen.

    Es liegt auf der Hand, dass sich die deutschen Hersteller eine Hintertür für einen Flottenverbrauch-Fake durch Lobbyarbeit gesichert haben.



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 03.09.20 16:47 durch Gurli1.

  2. Re: Volvo Plug-In Hybride und Standheizung

    Autor: bplhkp 03.09.20 - 16:48

    Gurli1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Das kann auch nicht wirklich die Zukunft sein.
    >

    Das ist aber die Gegenwart.
    Im Winter hat man gigantische Reichweitenverluste, weil ein großer Teil der Energie und damit Reichweite fürs Heizen drauf. Mit dem fossilen Zusatzheizer löst man dieses Problem. Ein Elektroauto mit Zusatzheizer ist besser als kein Elektroauto.

  3. Re: Volvo Plug-In Hybride und Standheizung

    Autor: Anonymer Nutzer 03.09.20 - 16:58

    bplhkp schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ein Elektroauto mit Zusatzheizer ist
    > besser als kein Elektroauto.

    Da bin ich nicht sicher. Der Schadstoffausstoß (Feinstaub, CO usw.) der Standheizung dürfte erheblich sein. Es geht nicht nur um CO2.

  4. Re: Volvo Plug-In Hybride und Standheizung

    Autor: robinx999 03.09.20 - 17:17

    Gute Frage der Ioniq hat keine elektrische Heizung als PlugIn, aber auch keine Standheizfunktion, da wird über den Motor geheizt, heißt dann praktisch selbst wenn der Akku voll ist springt der Motor an um Wärme zu erzeugen, die Räder werden elektrisch angetrieben und der Motor erzeugt auf niedriger Drehzahl Strom, somit sinkt die Gesamtreichweite nicht und die Energie wird auch noch zusätzlich in den Akku gepackt und nicht nur verheizt.

    Wobei es gab ja sogar mal ein E-Auto mit einer Ethanol heizung für den Skandinavischen Markt 5 Liter Tank und einen Verbrauch von 0,5 Liter pro Stunde

  5. Re: Volvo Plug-In Hybride und Standheizung

    Autor: thinksimple 04.09.20 - 13:24

    Gurli1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei Volvo wird zum Zwecke der Reichweitensteigerung der Innenraum im Winter
    > mit Benzin geheizt, also über eine serienmäßige Standheizung. Diese
    > Standheizungen unterliegen hinsichtlich Schadstoffausstoß nicht den
    > gesetzlichen Anforderungen für Motoren, sondern werden wie Feuerungsanlagen
    > behandelt. Die Folge: Die Abgase gehen ungefiltert als blau-schwarzer Rauch
    > nach draußen. Das kann auch nicht wirklich die Zukunft sein.
    >
    > Überhaupt gebe ich der DUH voll und ganz recht: Die Förderungen betreffen
    > vor allem Dienstwägen, und die werden primär auf lange Strecken gefahren,
    > weshalb die Förderung wirklich komplett kontraproduktiv ist. Wenn man PHEVs
    > fördert, dann sollte das an die nachweislich elektrisch gefahrenen Strecke
    > gebunden sein. Es ist ja nicht so, dass es technisch ein Problem wäre, den
    > elektrisch gefahrenen Anteil im Auto aufzuzeichnen und behördlich
    > auszulesen. Letzteres könnte in der Werkstatt beim Service geschehen.
    >
    > Es liegt auf der Hand, dass sich die deutschen Hersteller eine Hintertür
    > für einen Flottenverbrauch-Fake durch Lobbyarbeit gesichert haben.

    Dann sollte das auch für BEV Dienstwagen gelten.
    Eigentlich sollte der dienstliche km- Anteil bei Firmenwagen mindestens 80% sein.
    Dann passiert es nicht das man mit Firmen-BEV in die Arbeit fährt, und sich für die Dienstfahrt oder Urlaubsfahrt dann nen Diesel-SUV aus dem Firmenpool nimmt. Da dient das Firmen-BEV wohl auch nur als Steuermodell.
    Und ja. PHEV genauso. Der E-Anteil muss nachgewiesen werden. Ansonsten steigt die Versteuerung von 0,5% auf 1%. Denn schließlich ist der Nutzer verantwortlich. Er hat ja ne Ladekarte und ne Tankkarte.

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

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