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Wie wichtig sich die EU in der Welt nimmt...

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  1. Wie wichtig sich die EU in der Welt nimmt...

    Autor: McWiesel 16.09.20 - 11:32

    Wieviele Industrie hat denn Europa noch? Von den paar Mitgliedsländer sind das maximal noch 2-3 Ballungszentren, wo wirklich richtig viel Verkehr und Industrieabgase verursacht werden. Speziell in Ost/Südeuropa überwiegt der ländliche Anteil und wer mir jetzt erklären will, dass der alte Peugeot 206 aufm südfranzösischen Dorf zur Klimakrise beiträgt und stillgelegt werden muss, gehört wieder zu dem typisch grünen Übertreibern. Eigentlich müsste man meinen, dass die Politiker genug aus ihren Charterflugzeugen schauen und merken, wie lächerlich klein und unbedeutend Europa gegenüber den wirklich relevanten Industriestädten der Welt z.B. in China oder Amerika ist.

    Hier braucht man keine großen Klimaziele, viel eher könnte man viel mehr direkt auf die Abschaltung / Modernisierung von Kohlekraftwerken und den mittlerweile doch abzählbaren großen Umweltsündern einwirken. Aber die großen Player lässt man gleich mal dank guter Lobbyarbeit beiseite, obwohl die in der Statistik ein gewaltigen Anteil haben (statt nur 16%). Ein weiterer Punkt wäre das Ziel, dass Kurzstreckenflüge unwirtschaftlich werden, in dem man ernsthaft (und nicht erst 2070) ein europäisches Hochgeschwindigkeits-Schienennetz aufbaut, das schneller, leistungsfähiger und umweltgerechter ist. Das würde schon so viel Einsparung bringen, statt den Klimaschutz komplett auf den kleinen Mann abzuwälzen, der dann am besten nur noch zu Hause bleiben und auf alles Verzichten soll (inkl. auf sein Arbeitsplatz).

    Das ganze Konzept liest sich wie ein Weg ins tiefste Mittelalter. Und ich sehe es wahrlich nicht ein hier wieder ins Mittelalter zurückzugehen, während anderswo ohne jeden Sinn und Verstand Regenwälder zig mal größer als die gesamte Fläche von Europa abgeholzt werden oder billig Braunkohle gefördert wird, was dann billigen Strom und damit u.a. so eine Null-Wertschöpfung wie Cryptomining ermöglicht. Sicher ist das WhatAboutism, aber warum fängt man mit kleinen Details an (und wundert sich dann, dass es absolut nix bringt), statt mal die tatsächlichen Hauptverursacher anzugehen?
    Hier könnte Europa mal Macht ausüben und solche Länder mit Handelsembargos belegen, dass ihr **** Palmöl einfach nicht mehr in die EU exportiert werden darf und damit die tatsächlichen Umweltsünden auf dem Planeten ein Ende haben. Aber nein, wir finden Regenwaldabholzung dank E10 & Co ja noch gut und statt sowas abzuschaffen, führen wir wieder abgelegte Mobilitätskonzepte aus dem 18. Jahrhundert ein, wo noch "Fahrrad & Handkarren" Stand der Technik war. Dann bitte aber auch nicht wundern, wenn wir wieder das BIP aus dem 18. Jahrhundert haben.



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 16.09.20 11:42 durch McWiesel.

  2. Re: Wie wichtig sich die EU in der Welt nimmt...

    Autor: GIG 16.09.20 - 11:37

    Ich würde vorschlagen - das sämtliche EU Verantwortlichen - wie Fr. von der Leyen - mit gutem Beispiel vorangehen und nur noch mit Bus und Bahn (oder dem Radel) zur Arbeit kommen dürfen.
    Statt dem schwer gepanzertem Luxus-Dienstwagen - wie normal üblich.
    Sicherlich würden wir so am schnellsten eine Verbesserung des Nahverkehrsnetzes erreichen.
    2,5 Stunden zur Arbeit zu fahren im Vergleich zu 30 Minuten ist nun mal keine sonderlich attraktive Option (zumal sie noch das 10x kostet).

  3. Re: Wie wichtig sich die EU in der Welt nimmt...

    Autor: Megusta 16.09.20 - 11:44

    Ich sehe das Ganze auch kritisch, auch wenn ich saubere Energie begrüsse. Die nächsten Jahre werden wir ohnehin eine schlechte Wirtschaft haben, "aufgrund von Corona". Und jetzt wollen die zusätzlich noch weitere Steuerabgaben?!?

  4. Re: Wie wichtig sich die EU in der Welt nimmt...

    Autor: EWCH 16.09.20 - 11:47

    > während anderswo ohne jeden Sinn und Verstand Regenwälder zig mal größer
    > als die gesamte Fläche von Europa abgeholzt werden

    die werden fuer unsere Energiewende abgeholz. Daher kommt unser Palmoel fuer Bio-Diesel/Heizoel bzw. Ethanol (Rohzucker) fuer E5/E10.

  5. Re: Wie wichtig sich die EU in der Welt nimmt...

    Autor: McWiesel 16.09.20 - 11:56

    Megusta schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich sehe das Ganze auch kritisch, auch wenn ich saubere Energie begrüsse.
    > Die nächsten Jahre werden wir ohnehin eine schlechte Wirtschaft haben,
    > "aufgrund von Corona". Und jetzt wollen die zusätzlich noch weitere
    > Steuerabgaben?!?

    Das wird noch schlimmer kommen, ich warte eigentlich nur noch auf den Klimaschutz-Lockdown, wo dann genauso Gewerbebetriebe geschlossen werden, die für grüne Politiker nicht systemrelevant sind. Erste Städte begannen ja schon vorher damit z.B. Veranstaltungen wie professionelle Feuerwerke abzuschaffen, weil sie in die nicht mehr in die Ideologie der grünen Minderheit passen... und ich fürchte, das wird sich auf zig weitere Branchen fortsetzen.

  6. Re: Wie wichtig sich die EU in der Welt nimmt...

    Autor: ibsi 16.09.20 - 12:01

    Wieso fürchtest Du das? Keine Kinder und alt?
    Es scheint in dieser Welt keine Alternative zu geben. Niemand will zurück stecken, und nahezu alle Firmen sind nur am ausbeuten. Ob Mensch oder Natur, das funktioniert so halt nicht weiter wenn die Menschheit nicht komplett den Bach runter gehen will.

  7. Re: Wie wichtig sich die EU in der Welt nimmt...

    Autor: orsg2 16.09.20 - 12:08

    Megusta schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die nächsten Jahre werden wir ohnehin eine schlechte Wirtschaft haben,
    > "aufgrund von Corona". Und jetzt wollen die zusätzlich noch weitere
    > Steuerabgaben?!?

    genau deswegen muss der Staat ja investieren. Wenn die Wirtschaft brummt bräuchte es auch kaum staatliche flankierende Maßnahmen.

  8. Re: Wie wichtig sich die EU in der Welt nimmt...

    Autor: Komischer_Phreak 16.09.20 - 12:09

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Hier könnte Europa mal Macht ausüben und solche Länder mit Handelsembargos
    > belegen, dass ihr **** Palmöl einfach nicht mehr in die EU exportiert
    > werden darf und damit die tatsächlichen Umweltsünden auf dem Planeten ein
    > Ende haben.

    Ah ja. Weißt Du eigentlich, warum man Palmöl nimmt? Weil Du dabei pro m² den höchsten Ertrag hast. Wenn Du ein anderes Öl nimmst, werden noch mehr Abbauflächen benötigt und noch mehr Urwald geht flöten.

  9. Re: Wie wichtig sich die EU in der Welt nimmt...

    Autor: McWiesel 16.09.20 - 12:14

    ibsi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieso fürchtest Du das? Keine Kinder und alt?
    > Es scheint in dieser Welt keine Alternative zu geben. Niemand will zurück
    > stecken, und nahezu alle Firmen sind nur am ausbeuten. Ob Mensch oder
    > Natur, das funktioniert so halt nicht weiter wenn die Menschheit nicht
    > komplett den Bach runter gehen will.

    Kinder und jung ich würde gerne noch leben dürfen und mir nicht mein durch jahrelange Ausbildung erarbeiteten Lebensstandard durch Grünwähler vernichten lassen, die sehr oft noch nie groß in ihrem Leben was leisten mussten (sondern siehe FFF von Mama&Papa leben). Sonst hätten sie am eigenen Leib mal gespürt, wie es heutzutage schon dank Sanktionierung von Mobilität, Transport, Strom & Mieten fast schon unmöglich ist ein ehrliches Geschäft aufzubauen. Die meisten dieser Unkosten verdanken wir grünen Ideen und Verbotsphantasien. Größere Firmen wandern in zukunftorientierte Länder ab, kleinere gehen halt pleite.

    Wir brauchen endlich eine Vernunftpartei, die natürlich auf Umweltschutz setzt, aber dabei auch Sinn und Verstand walten lässt. Und nicht alles verbietet, von dem Menschen leben wollen. Beispiel: Ein Auto hält Heerscharen von Ingenieuren, Technikern, Arbeitern und Lehrern in Lohn und Brot, weil es ein komplexes Produkt ist. Wenn man es denn erlauben würde, könnte man da noch Jahrzehnte Dinge neu erfinden und Innovationen vermarkten. Stattdessen sollen wir jetzt unsere Mobiliät und Wohlstand auf so lächerliche Vorkriegstechnik wie Fahrräder stützen. Da gibts nix mehr zu entwickeln, das kommt direkt aus der Billigproduktion in China und wird auch in 30 Jahren nicht viel mehr (sinnvolle) Neuerungen erfahren. Keine Technik wird verhindern, dass man im Sommer vor Hitze eingeht und im Winter friert oder gar bei Glatteis sich alle Knochen bricht.
    Ein Industrie- und Ingenieursland würde sich mit sowas gar nicht mehr abgeben, sondern halt schauen, wie man das Auto und weitere moderne Fahrzeuge weiterentwickelt. Und diese rückwärtsgerichte Ideologie zieht sich komplett durch alles, was die Grünen hier mittlerweile etabliert haben. Wenn man gegen den Verbrenner mangels Verbreitung irgendwann nicht mehr anstänkern kann, ist garantiert danach auch der E-Motor eine Umweltsünde, also bitte auch sowas abschaffen oder Zugtier antreiben, hat ja 1650 auch ganz gut funktioniert.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 16.09.20 12:22 durch McWiesel.

  10. Re: Wie wichtig sich die EU in der Welt nimmt...

    Autor: McWiesel 16.09.20 - 12:17

    Komischer_Phreak schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > McWiesel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------

    > Ah ja. Weißt Du eigentlich, warum man Palmöl nimmt? Weil Du dabei pro m²
    > den höchsten Ertrag hast. Wenn Du ein anderes Öl nimmst, werden noch mehr
    > Abbauflächen benötigt und noch mehr Urwald geht flöten.

    Und weißt Du, warum man den höchsten Ertrag braucht? Weil mans hier im Tank verheizt oder für Billiglebensmittel einsetzt, eine Tafel Schokolade darf ja nicht mehr als 40 Cent kosten, sowas geht halt mit nachhaltigem Anbau nicht. Aber zig Leute können sich halt auch nicht mehr leisten, weil sie sich schon durch die gewollte Verteuerung der absoluten Grundversorgung wie Strom ins Minus kommen.

  11. Re: Wie wichtig sich die EU in der Welt nimmt...

    Autor: EWCH 16.09.20 - 12:22

    > Ah ja. Weißt Du eigentlich, warum man Palmöl nimmt? Weil Du dabei pro m²
    > den höchsten Ertrag hast. Wenn Du ein anderes Öl nimmst, werden noch mehr
    > Abbauflächen benötigt und noch mehr Urwald geht flöten.

    das ist mir bewusst, die Palmoel Boykottaufrufe (z.B. Nutella) sind daher auch laecherlich.
    Die ganze Bioenergie Politik scheint mir wenig durchdacht und schaedigt die Umwelt mehr als sie schuetzt.

  12. Re: Wie wichtig sich die EU in der Welt nimmt...

    Autor: Krulle 16.09.20 - 12:28

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kinder und jung ich würde gerne noch leben dürfen und mir nicht mein durch
    > jahrelange Ausbildung erarbeiteten Lebensstandard durch Grünwähler
    > vernichten lassen, die sehr oft noch nie groß in ihrem Leben was leisten
    > mussten (sondern siehe FFF von Mama&Papa leben). Sonst hätten sie am
    > eigenen Leib mal gespürt, wie es heutzutage schon dank Sanktionierung von
    > Mobilität, Transport, Strom & Mieten fast schon unmöglich ist ein ehrliches
    > Geschäft aufzubauen. Die meisten dieser Unkosten verdanken wir grünen Ideen
    > und Verbotsphantasien. Größere Firmen wandern in zukunftorientierte Länder
    > ab, kleinere gehen halt pleite.


    Boah, Digga.
    Für wie wichtig und toll hältst du dich?
    Wenn ich sowas lese, könnte ich einfach nur kotzen. Vor Ignoranz und Gleichgültigkeit nicht zu überbieten.
    Mehr möchte ich dazu auch gar nicht sagen. Ich glaube Argumente haben bei einem solchen Fall eh keine Chance.
    Vielleicht überdenkst du deine Einstellung nochmal - deiner Kinder zuliebe.
    Deinen Kindern wird es in 50 Jahren scheiß egal sein, ob du 1000¤ mehr oder weniger im Monat verdient hast und du ihnen ein Lego mehr oder weniger kaufen konntest.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.09.20 12:31 durch Krulle.

  13. Re: Wie wichtig sich die EU in der Welt nimmt...

    Autor: McWiesel 16.09.20 - 12:44

    Krulle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > McWiesel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------

    > Boah, Digga.
    > Für wie wichtig und toll hältst du dich?
    > Wenn ich sowas lese, könnte ich einfach nur kotzen. Vor Ignoranz und
    > Gleichgültigkeit nicht zu überbieten.
    > Mehr möchte ich dazu auch gar nicht sagen. Ich glaube Argumente haben bei
    > einem solchen Fall eh keine Chance.
    > Vielleicht überdenkst du deine Einstellung nochmal - deiner Kinder zuliebe.

    jedenfalls keine Argumente von Dir.

    > Deinen Kindern wird es in 50 Jahren scheiß egal sein, ob du 1000¤ mehr oder
    > weniger im Monat verdient hast und du ihnen ein Lego mehr oder weniger
    > kaufen konntest.

    Keine Sorge, die Kinder interessieren sich jetzt schon sehr für Fremdsprachen und vielleicht kommt auch für mich noch der Punkt, wo ich aus diesem Land auswandere. So wie es mittlerweile gerade Akademiker zu Tausenden tun und damit enorm wertvolles Know-How mitnehmen, weil sie in diesem Land einfach keine Basis mehr für Innovationsfreude, Risikobereitschaft oder Wissenschaft & Technik vorfinden. Wenn mal mehr Leute erleben würden, mit welcher Freude z.B. in China neue Produkte aufgenommen werden (während hier nur wieder nach Datenschutz & Co gejammert wird), würde manchen klar werden, warum es hier überhaupt kein Spaß mehr noch zu irgendwas sich Gedanken zu machen und ein Thema weiterzubringen. Und dann wundert man sich, warum Firmen wie Tesla oder Huaweii mittlerweile 5-10 Jahre voraus sind.
    Hier hat hat man immer mehr Querdenker, Querulanten, Wissenschaftsverleugner, Faktenverdreher und Besserwisser, die zwar immer noch die Minderheit sind, aber sich gerade online wie die große Mehrheit benehmen. Ich vermute, dass uns hier halt auch unser Schulsystem gewaltig auf die Füße fällt, weil jahrelang bis heute total versagt wurde die nächste Generation auf die Zukunft vorzubereiten. Dinge wie Umweltschutz & Co richtig und fundiert zu erklären. Und dann haben halt Verschwörungsphantasten und Demagogen, die scheinbar alles einfach erklären können, leichtes Spiel. Und genau das macht ein Staat kaputt, das hat die Geschichte schon so oft bewiesen.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 16.09.20 12:53 durch McWiesel.

  14. Re: Wie wichtig sich die EU in der Welt nimmt...

    Autor: Dekatelon 16.09.20 - 13:33

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieviele Industrie hat denn Europa noch?

    Für Klimaschutz vollkommen irrelevant, aber leider ein üblicher Trugschluss. Wichtig ist, wie viel Treibhausgase wir durch unsrem Konsum verursachen und da ist Europa immer noch auf Platz 1

    > (sondern siehe FFF von Mama&Papa leben)

    ein Ad Hominem wie er im Buche steht. Schämst du dich dafür denn garnicht?

    > So wie es mittlerweile gerade Akademiker zu
    > Tausenden tun und damit enorm wertvolles Know-How mitnehmen, weil sie in
    > diesem Land einfach keine Basis mehr für Innovationsfreude,
    > Risikobereitschaft oder Wissenschaft & Technik vorfinden.

    Und deutlich mehr kommen nach Deutschland. Diese Fluktuation ist bei Fachkräften ganz normal und Deutschland belegt immer noch einen Top Platz bei denen.

    > würde gerne noch leben dürfen und mir nicht mein durch jahrelange Ausbildung erarbeiteten
    > Lebensstandard durch Grünwähler vernichten lassen

    dass 40 Jahre lang quasi Nichtstun beim Klimaschutz unseren Lebensstandard vernichten, scheint dich ja nicht zu interessieren. Dann brauchst du dich aber auch nicht wundern, dass wir jetzt eine wirtschaftliche Transformation in 20 Jahren durchmachen müssen, für die wir eigentlich 60 Jahre Zeit hatten.

  15. Re: Wie wichtig sich die EU in der Welt nimmt...

    Autor: Megusta 16.09.20 - 13:34

    orsg2 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Megusta schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die nächsten Jahre werden wir ohnehin eine schlechte Wirtschaft haben,
    > > "aufgrund von Corona". Und jetzt wollen die zusätzlich noch weitere
    > > Steuerabgaben?!?
    >
    > genau deswegen muss der Staat ja investieren. Wenn die Wirtschaft brummt
    > bräuchte es auch kaum staatliche flankierende Maßnahmen.


    Bitte nicht verwechseln - Steuerabgabe und staatliche Investitionen sind zwei paar Schuhe (Einnahme / Ausgabe). Dass der Staat jetzt Investiert ist auch richtig, ob die getätigten Investitionen sinnvoll sind, ist ein anderes Thema. Was aber nicht sein darf, dass man die angeschlagene Wirtschaft jetzt noch mit Steuerabgaben belastet. Das sich die Steuern wegen Mehrausgaben (in der Zukunft drastisch) erhöhen, sollte jedem klar sein.

  16. Re: Wie wichtig sich die EU in der Welt nimmt...

    Autor: FreiGeistler 16.09.20 - 13:55

    GIG schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich würde vorschlagen - das sämtliche EU Verantwortlichen - wie Fr. von der
    > Leyen - mit gutem Beispiel vorangehen und nur noch mit Bus und Bahn (oder
    > dem Radel) zur Arbeit kommen dürfen.
    > Statt dem schwer gepanzertem Luxus-Dienstwagen - wie normal üblich.
    > Sicherlich würden wir so am schnellsten eine Verbesserung des
    > Nahverkehrsnetzes erreichen.

    Hmpf. Schweizer Bundesräte können das auch....

  17. Re: Wie wichtig sich die EU in der Welt nimmt...

    Autor: Bonarewitz 16.09.20 - 14:55

    EWCH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > während anderswo ohne jeden Sinn und Verstand Regenwälder zig mal größer
    > > als die gesamte Fläche von Europa abgeholzt werden
    >
    > die werden fuer unsere Energiewende abgeholz. Daher kommt unser Palmoel
    > fuer Bio-Diesel/Heizoel bzw. Ethanol (Rohzucker) fuer E5/E10.

    Und damit das Rindersteak schön billig bleibt...

  18. Re: Wie wichtig sich die EU in der Welt nimmt...

    Autor: Bonarewitz 16.09.20 - 15:04

    Megusta schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > orsg2 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Megusta schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Die nächsten Jahre werden wir ohnehin eine schlechte Wirtschaft haben,
    > > > "aufgrund von Corona". Und jetzt wollen die zusätzlich noch weitere
    > > > Steuerabgaben?!?
    > >
    > > genau deswegen muss der Staat ja investieren. Wenn die Wirtschaft brummt
    > > bräuchte es auch kaum staatliche flankierende Maßnahmen.
    >
    > Bitte nicht verwechseln - Steuerabgabe und staatliche Investitionen sind
    > zwei paar Schuhe (Einnahme / Ausgabe). Dass der Staat jetzt Investiert ist
    > auch richtig, ob die getätigten Investitionen sinnvoll sind, ist ein
    > anderes Thema. Was aber nicht sein darf, dass man die angeschlagene
    > Wirtschaft jetzt noch mit Steuerabgaben belastet. Das sich die Steuern
    > wegen Mehrausgaben (in der Zukunft drastisch) erhöhen, sollte jedem klar
    > sein.

    Im Grunde ist es doch völlig egal, ob du die staatlichen Investionen mit deinen Steuern oder die Strafzahlungen der Firmen mit dem Produkt bezahlst.
    Bei letzterem kannst du dann ja auf die (dann günstigere) nachhaltige Alternative wechseln...

  19. Re: Wie wichtig sich die EU in der Welt nimmt...

    Autor: McWiesel 16.09.20 - 16:07

    > Wieviele Industrie hat denn Europa noch?
    > Für Klimaschutz vollkommen irrelevant, aber leider ein üblicher Trugschluss. Wichtig ist, wie viel Treibhausgase wir durch unsrem Konsum verursachen und da ist Europa immer noch auf Platz 1

    Das ist einfach nur falsch:
    https://www.europarl.europa.eu/news/de/headlines/society/20180301STO98928/treibhausgasemissionen-nach-landern-und-sektoren-infografik

    China hat mehr als doppelt so viel Emmissionen und danach kommt erstmal die USA. Und
    der Konsum ist auch nicht das ganz große Problem, sondern zum beträchtlichen Teil die Energieerzeugung. Das kommt vieles weit vor dem Autoverkehr. Und da gab es halt 2011 eine Welle der unüberlegten Fehler, sodass wir eine bestehende co2-neutrale Energieerzeugung (Kernenergie) gegen Kohle- und Gasverstromung eingetauscht haben und mit dem Holzofen zu heizen ist auch wieder ganz salonfähig (Stichwort Feinstaub). Beim Weg zurück zum Mittelalter kommt man halt wohl auch nun wieder beim Kohle- und Holzofenzeitalter vorbei... Ja was erwarten wir denn bei so einer Klimapolitik? Alles, bloß keine co2-Einsparung. Die stationäre Verbrennung fossiler Energieträger wäre das erste, was man abschaffen müsste.

    > (sondern siehe FFF von Mama&Papa leben)
    > ein Ad Hominem wie er im Buche steht. Schämst du dich dafür denn
    > garnicht?

    Ist leider so - statt in die Schule zu gehen, dort zu lernen und später tatsächlich mal mit dem Wissen an geeigneter Lösungen zu entwickeln, schwänzt man lieber und brüllt auf der Straße Parolen nach. Durch Brüllen hat man noch nie Probleme gelöst, sondern durch Entwickeln von Lösungen. Ist halt leider nicht so einfach... und wenn, dann traue ich dann der Wissenschaft und danach noch der Politik Lösungen zu und keinen Demonstranten, die morgen wieder gegen was Anderes demonstrieren.

    > Und deutlich mehr kommen nach Deutschland. Diese Fluktuation ist bei Fachkräften ganz normal und Deutschland belegt immer noch einen Top Platz bei denen.

    Da gibts ganz andere Statistiken. Gerade in sämtlicher Zukunftstechnik, die wirklich die Probleme der Welt lösen könnten ist Deutschland komplett raus. 3x darfst raten wer halt am lautesten Schreit, wenn eine neue Firma mit Gentechnik z.B. Bakterien züchten will, die vielleicht mal Plastik aus dem Ozean fressen können. Sowas macht man besser nicht in Deutschland... und so geht das zig anderen Branchen auch.. sofort stehen Behörden oder irgendwelche Querulanten da und behindern die Arbeit mit allen möglichen Mitteln, während in den USA eine ganz andere Startup-Kultur herrscht und Firmen einfach mal was ausprobieren können.

    >dass 40 Jahre lang quasi Nichtstun beim Klimaschutz unseren
    >Lebensstandard
    > vernichten, scheint dich ja nicht zu interessieren. Dann brauchst du
    >dich
    >aber auch nicht wundern, dass wir jetzt eine wirtschaftliche
    >Transformation
    >in 20 Jahren durchmachen müssen, für die wir eigentlich 60 Jahre Zeit
    >hatten.

    Fast nur wir machen diese aufgezwungene wirtschaftliche Transformation durch. Schon in Polen lese ich absolut nichts von den ganzen Nonsen-Themen, die hier jeden Tag die Zeitung vollmachen (Popup-Radwege, co2-Steuer, bla blubb). In anderen Ländern denkt man in den absoluten Metropolen berechtigt darüber nach wie man dem Verkehrschaos entkommt, ja.
    Aber irgendne Provinzstadt in Frankreich hat gewiss andere Themen als den "Klimanotstand" auszurufen und dem mit einem Radweg von Kleinkleckersdorf nach Hinterdupfingen begegnen zu wollen....solche Alibi-Aktion gibt es tatsächlich nur hier, im Ausland wird halt ne gescheite Autostraße gebaut und das Verkehrsproblem der Provinzstadt ist gelöst, weil sie dann nämlich kein Stau mehr haben, sondern flüssigen Verkehr

    Aber sowas fällt einem halt nur auf, wenn man in der Welt etwas unterwegs ist und Eindrücke aus dem Ausland mitnimmt. Dieser Horizont fehlt halt leider vielen...

  20. Re: Wie wichtig sich die EU in der Welt nimmt...

    Autor: Kleba 16.09.20 - 16:51

    Bitte nicht vergessen, dass Europa immer noch der zweitwichtigste (da: zweitgrößte) Wirtschaftsraum der Welt ist (bis vorletztes Jahr noch der größte, nun ist China auf Platz 1). Wenn hier etwas beschlossen wird, hat das in allen Wirtschaften Auswirkungen, da sich kaum ein Unternehmen so ein großes Stück vom Kuchen entgehen lassen will.
    Die EU sollte sich endlich wichtiger nehmen und nicht so tun, als wären wir zu unbedeutend um irgendetwas zu verändern.

    Damit das aber weltweit Wirkung zeigt, sollten wir nicht nur entsprechende Technologien erforschen, entwickeln und exportieren, sondern auch dafür Sorgen, dass die Ressourcenverschwendung in anderen Teilen der Welt weniger wird. Das ließe sich relativ einfach mit einer CO2-Abgabe regeln, welche auch auf alle Importprodukte erhoben wird (für jeden Produktkategorie entsprechend; ähnlich der Zolltariflisten). Plötzlich wären die "billigen China-Produkte" nämlich gar nicht mehr so billig, wenn entsprechende Umweltauflagen beim Import mit berücksichtigt werden. und europäische Produkte könnten dadurch auch konkurrenzfähiger werden.
    Und dann kann es direkt damit weitergehen, dass alle Produkte sanktioniert werden, welche erst durch massive Umweltschäden ermöglicht werden (Palmöl aus Südamerika bspw., solange es nicht nachgewiesenermaßen aus einer "Nicht-Regenwald-Region" kommt).

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