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Das Problem ist nicht der Verbrennungsmotor

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  1. Das Problem ist nicht der Verbrennungsmotor

    Autor: tomschrot 25.09.20 - 12:20

    Die Politiker haben echt keine Ahnung!

    Ich bin auch gegen den CO2 Anstieg, aber der Verbrennungsmotor ist NICHT SCHULD daran!
    Das Problem liegt nicht im Motor, sondern am Treibstoff!

    Wenn ich Synthetisches Benzin das aus Strom, Luft und Wasser (oder z.B. Algen, Pflanzen) gewonnen wurde, verbrennt das CO2 Neutral -Punkt! Warum sollte dann also der Verbrenner verboten sein? (Ich heize schon seit Jahren CO2 neutral mit Pellets!)

    Wichtig ist halt, dass so ein synthetischer Treibstoff mit regenerativen Strom erzeugt wird, und, ganz wichtig, zu einem echten "Markt-Preis" verkauft wird.

    Ob sich Verbrenner dann noch lohnen, entscheidet jeder selbst....

    IMHO

  2. Re: Das Problem ist nicht der Verbrennungsmotor

    Autor: s10 25.09.20 - 12:36

    tomschrot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Politiker haben echt keine Ahnung!
    >
    > Ich bin auch gegen den CO2 Anstieg, aber der Verbrennungsmotor ist NICHT
    > SCHULD daran!
    > Das Problem liegt nicht im Motor, sondern am Treibstoff!
    >
    > Wenn ich Synthetisches Benzin das aus Strom, Luft und Wasser (oder z.B.
    > Algen, Pflanzen) gewonnen wurde, verbrennt das CO2 Neutral -Punkt! Warum
    > sollte dann also der Verbrenner verboten sein? (Ich heize schon seit Jahren
    > CO2 neutral mit Pellets!)
    >
    > Wichtig ist halt, dass so ein synthetischer Treibstoff mit regenerativen
    > Strom erzeugt wird, und, ganz wichtig, zu einem echten "Markt-Preis"
    > verkauft wird.

    Ist nicht völlig falsch. Aber halt unnötig. Wenn du eh Strom aufwendest um den Treibstoff herzustellen, warum dann nicht direkt mit dem Strom das Auto betreiben? Damit entfällt ein (unnötiger) Schritt in dieser Produktionskette.

    Die heutigen Probleme mit Ladeinfrastruktur, Stromspeicherung, Reichweite, usw. werden wir in Zukunft lösen können und es geht hier ja um zukünftige Entwicklungen und Potential einer Technologie. Fällt bei dieser Betrachtung also flach, dass es heute nicht geht.

  3. Re: Das Problem ist nicht der Verbrennungsmotor

    Autor: mj 25.09.20 - 12:49

    s10 schrieb:

    > Ist nicht völlig falsch. Aber halt unnötig. Wenn du eh Strom aufwendest um
    > den Treibstoff herzustellen, warum dann nicht direkt mit dem Strom das Auto
    > betreiben? Damit entfällt ein (unnötiger) Schritt in dieser
    > Produktionskette.

    um die energie einfacher zu speichern und einfacher (schneller) zu transferieren.
    in meinen augen auch der richtige schritt. akku autos sind wenn überhaupt ein zeischenschritt.

    ob die energie jetzt als biofuel, wasserstoff oder was auch immer gespeichert wird ist recht nebensächlich.
    dann ist auch ein erhöter energieaufwand nicht so wild. man könnte die umwandlung erledigen wenn genug energiereserven da sind (mittags) anstatt die ungenutzt zu lassen.
    natürlich nur wenn der prozess eine diskontinuität erlaubt

  4. Re: Das Problem ist nicht der Verbrennungsmotor

    Autor: tomschrot 25.09.20 - 12:50

    Sehe ich genau so.

    Der Systemische Wirkungsgrad ist beim Elektro Antrieb viel besser. Aber die scheiß Batterien sind halt auch nicht unbedingt so umweltfreundlich. Da wird schon wieder eine Technologie eingeführt, ohne das ein echtes Kreislaufsystem gleich mit etabliert wird. Das wäre tatsächlich ein vernünftiges Gesetz!

    Der Trick beim Synthetischen Sprit ist halt, dass die bestehende Infrastruktur komplett bestehen bleibt. Wäre günstig....

    Wir hätten in der EU genug Möglichkeiten mit PV & Wind soviel Strom zu erzeugen und die Synthese gleich vor Ort zu machen. Tankschiffe gibts ja auch schon. (War im Sommer auf Fuerteventura - da gibst reichlich Sonne, Wind und Wasser und Wüste...) Wäre das teurer als in der ganzen EU ein neues System (Ladestationen) aufzusetzen?

    Wenn ich sehe wie viele Milliarden in tote Energiewirtschaft (Kohle) gesteckt wird und wie wenige Millionen in Regenerative Energien. Es ist zum heulen.

    Aber das hat ganz viel mit der Inkompetenz der Politiker und dem fehelenden Politischen Willen zu tun.

  5. Re: Das Problem ist nicht der Verbrennungsmotor

    Autor: tomschrot 25.09.20 - 13:00

    Ach so:

    zum Thema Wasserstoff sei gesagt: das ist völliger Unsinn!

    Ok, Wasserstoff "verbrennt" zu H2O! Auch in einer Brennstoffzelle. Ist halt eine "kalte" Verbrennung wobei Elektronen frei werden.
    Super umweltfreundlich, alles easy.

    Aber:

    Es braucht eine komplett neue Infrastruktur zur Speicherung und Distribution.
    Der Systemische Wirkungsgrad ist unter aller Sau.

    bei der Elektrolyse
    die Kompression
    die Langzeitspeicherung (H2 ist extrem flüchtig)
    die Entzündungsgefahr

    das geht nur vernünftig wenn es Methanisiert wird, dann sind wie schon wieder beim Synthetischen Sprit...

  6. Re: Das Problem ist nicht der Verbrennungsmotor

    Autor: captain_spaulding 25.09.20 - 13:49

    Ich weiß wirklich nicht wie immer wieder Leute so alte Gerüchte bringen.
    Synthetischer Treibstoff ist VIEL zu teuer und es ist da auch keine Besserung in Sicht.
    Wenn man den zum Marktpreis ohne Subventionen verkauft, dann bleibt man drauf sitzen. Wer zahlt schon gerne einen vielfachen Preis pro km im Vergleich zum E-Auto?
    Und bei Bio-Treibstoff wie Pellets oder Pflanzenöl fehlt einfach die Unbaufläche die man bräuchte um das in großem Maßstab zu betreiben. Mal ganz davon abgesehen dass Landwirtschaft die Umwelt zerstört.

  7. Re: Das Problem ist nicht der Verbrennungsmotor

    Autor: lestard 25.09.20 - 14:33

    CO2 ist nur eines (wenn auch das vermutlich wichtigste) Problem des Verbrenners. Lokale Luftverschmutzung sind ein weiteres. Denn auch synthetischer Diesel und Benzin verursachen ja Abgase in den Städten, die zu "schlechter Luft" führen mit gravierenden gesundheitlichen Implikationen und natürlich dem Gestank.
    Ein weiterer Faktor ist der Lärm. Auf einer Autobahn mag der Unterschied nicht mehr so gravierend sein aber bei den in Städten üblichen Geschwindigkeiten sind übliche Verbrennungsmotoren eben doch wesentlich lauter als Elektroautos. Insbesondere bei LKW und Kleintransportern.
    Beim Lärm kann man eventuell auch bei Verbrennungsmotoren noch optimieren aber bei den Abgasen ist halt irgendwann Schluss (und dem Anschein nach ist dieser Punkt längst erreicht, wenn selbst aktuelle Autos vernünftige Werte nur noch durch Mogeln hinbekommen).

  8. Re: Das Problem ist nicht der Verbrennungsmotor

    Autor: Dwalinn 25.09.20 - 14:50

    Die Leute rechnen halt gerne damit das Strom für Wasserstoff oder synFuel kostenlos ist oder höchstens 4 Cent kWh kostet. Leute mit BEV zahlen hingegen 30 Cent zuhause oder 80 Cent unterwegs... da ist es auch kein Wunder das in der Milchmädchen Rechnung der BEV schlecht dasteht.

  9. Re: Das Problem ist nicht der Verbrennungsmotor

    Autor: xUser 27.09.20 - 09:20

    tomschrot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Politiker haben echt keine Ahnung!
    >
    > Ich bin auch gegen den CO2 Anstieg, aber der Verbrennungsmotor ist NICHT
    > SCHULD daran!
    > Das Problem liegt nicht im Motor, sondern am Treibstoff!
    >
    > Wenn ich Synthetisches Benzin das aus Strom, Luft und Wasser (oder z.B.
    > Algen, Pflanzen) gewonnen wurde, verbrennt das CO2 Neutral -Punkt! Warum
    > sollte dann also der Verbrenner verboten sein? (Ich heize schon seit Jahren
    > CO2 neutral mit Pellets!)

    Das ist garantiert nicht CO2 neutral, weil du noch die Transport- und Herstellungskosten hast. Mal abgesehen davon, dass es Jahrzehnte dauert das CO2 wieder einzufangen. Wenn wir also ein Problem mit zu viel CO2 haben, dann darf man auch GAR KEIN neues CO2 in die Luft blasen.

    Darüber hinaus gehören Pallettheißungen allein wegen dem Feinstaub verboten.

  10. Re: Das Problem ist nicht der Verbrennungsmotor

    Autor: JackIsBlackV8 27.09.20 - 09:37

    Feinstaub ist überhaupt kein Problem. Einmal Regen und weg ist er.

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