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Hoffe die Forscher lassen sich nicht unter Druck setzen.

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  1. Hoffe die Forscher lassen sich nicht unter Druck setzen.

    Autor: tritratrulala 26.10.20 - 12:46

    Facebook kann vielleicht technisch unterbinden, was Ad Observatory macht, aber ich hoffe rechtlich lassen die sich da nicht so schnell reinreden. Facebook zeigt mal wieder, was für ein sympathisches Unternehmen sie sind.

  2. Re: Hoffe die Forscher lassen sich nicht unter Druck setzen.

    Autor: Randalmaker 26.10.20 - 12:52

    Wenn ich ein Addon installiere, das NACH dem Laden einer Seite einfach prüft, welche Werbung angezeigt wird, wie sollte Facebook das technisch verhindern können? Oder machen die etwas anderes?

  3. Re: Hoffe die Forscher lassen sich nicht unter Druck setzen.

    Autor: sg-1 26.10.20 - 13:41

    Wieso sollte FB das verhindern dürfen?

  4. Re: Hoffe die Forscher lassen sich nicht unter Druck setzen.

    Autor: AllDayPiano 26.10.20 - 13:43

    Naja sie können's machen, wie Golem.de, und die Werbung durch nen Obfuscator jagen. Egal ob Bild, oder Werbung - beides verweist auf eine URL auf Golem.de.

    Bei Golem ist es so, dass Werbung immer mit dem Parameter "referrerpolicy:unsafe-url" ergänzt ist, und die URLs anstatt auf "https://www.golem.de" nur auf "//www.golem.de" verweisen. Allerdings ist Facebook sein eigenes CDN; können also URLs nach außen immer so aussehen lassen, als wären es zugehörige Elemente.

    Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass die Änderungen an der Seite viel zu aufwendig sind (Umsetzung, Qualifizieren, (Beta-)testen) sodass sie vor der Wahl gar nicht mehr zu einem Ergebnis kommen würden. Und darum poltern sie jetzt herum.

    Im Grunde haben sie rechtlich keine Handhabe. Jemand, der mit dem Auto durch die Landschaft fährt, und von einer Litfaßsäule eine Doku schreibt, wo welche Werbung hängt, ist genausowenig zu bremsen.

    Alles, was oben steht, ist eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich eine absolute Aussage treffe, dann ist das ebenfalls eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich etwas mit Quellen belege, ist es entsprechend gekennzeichnet und damit keine Meinung, sondern eine Schlussfolgerung oder Tatsachendarstellung. Gut, dass wir das jetzt abschließend geklärt haben. Springen wird Golem.de trotzdem weiterhin.

  5. Re: Hoffe die Forscher lassen sich nicht unter Druck setzen.

    Autor: der_dude 26.10.20 - 13:52

    > Jemand, der mit dem Auto
    > durch die Landschaft fährt, und von einer Litfaßsäule eine Doku schreibt,
    > wo welche Werbung hängt, ist genausowenig zu bremsen.

    Naja wenn Landschaft und Litfaßsäulen auf Provatgrund stünden vielleicht schon.

    Unabhängig davon hoffe ich auch, dass die Forscher durchkommen. Wenn FB sich so wehrt spricht das eher dafür, dass sie an der richtigen Stelle suchen :)

  6. Re: Hoffe die Forscher lassen sich nicht unter Druck setzen.

    Autor: Randalmaker 26.10.20 - 14:32

    sg-1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieso sollte FB das verhindern dürfen?

    Es wurde nach dem KÖNNEN gefragt, nicht dürfen.

  7. Re: Hoffe die Forscher lassen sich nicht unter Druck setzen.

    Autor: wupme 26.10.20 - 15:26

    sg-1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieso sollte FB das verhindern dürfen?


    Wieso sollten sie das nicht dürfen?
    Die Frage ist eher ob sie es können.

  8. Re: Hoffe die Forscher lassen sich nicht unter Druck setzen.

    Autor: WeitWeitWeg 26.10.20 - 22:43

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im Grunde haben sie rechtlich keine Handhabe. Jemand, der mit dem Auto
    > durch die Landschaft fährt, und von einer Litfaßsäule eine Doku schreibt,
    > wo welche Werbung hängt, ist genausowenig zu bremsen.

    Das ist schwer zu vergleichen. Um auf Facebook Daten zuzugreifen braucht man ein Account. Dieser Account unterliegt gewissen Regeln (Terms of Service). Man kann technisch durchaus diese Daten sammeln, aber dadurch verstoesst man gegen diese Regeln. Das Datensammeln (wie auch Fotos in der Oeffentlichkeit) kann man in erster Linie nicht immer unterbinden aber die Verarbeitung und Veroeffentlichung davon zumindest gerichtlich anfechten.

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