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Nutzer sollen aus Solidarität eine Bancard50 kaufen, damit Bahnfahren für alle bezahlbar bleibt.

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  1. Nutzer sollen aus Solidarität eine Bancard50 kaufen, damit Bahnfahren für alle bezahlbar bleibt.

    Autor: honk 27.10.20 - 15:23

    Nutzer sollen aus Solidarität 10 EUR Marken auf ihre Briefe kleben, damit die Post auch Montags kommt...

    Ich hätte noch ein paar mehr Beispiele, wo staatliche Aufgaben privativster wurden und man nun mit etwas Solidarität nachhelfen könnte.

    Fakt ist, wir werden was die IT Infrastruktur und die Netzte angeht im internationalen Vergleich immer mehr abgehängt. Soll sich jetzt deswegen die 80 Jährige Oma für 80 EUR/ Monat und 2000 EUR einmal Zahlung aus "Solidarität" einen GB Anschluss legen lassen, damit Ihr 20 jähriger Nachbar endlich vernünftig Streamen kann? Und ist es wirklich sinnvoll wenn der Staat bei solchen Zukunftsfragen auf Solidarität setzt, die darin besteht Leistungen teuer zu buchen, die der einzelne (derzeit) gar nicht braucht?

    Oder war es vielleicht doch ein Fehler, diese Aufgabe dem Markt zu überlassen, und sich jetzt zu wundern, dass nur ausgebaut wird wo Kohle winkt.

  2. Re: Nutzer sollen aus Solidarität eine Bancard50 kaufen, damit Bahnfahren für alle bezahlbar bleibt.

    Autor: Mjoellnir 27.10.20 - 16:01

    In der Werbephase fallen üblicherweise KEINE Anschlusskosten an.
    Genau so wie bei nachträglichen Anschlüssen oft verhandelt werden kann.
    Der günstigste Tarif mit FN Flat liegt bei der DG zB bei 49¤, für 400/200, der kleinere ohne Flat bei 45¤.


    Da gerade Oma Hilde wahrscheinlich einen Telekom Tarif von Anno 1400 haben wird, halte ich es nicht für allzu unrealistisch, dass sie damit sogar noch Geld sparen würde, die Tarife liegen da oft genug bei 50¤ aufwärts für kaum Leistung.
    Klar braucht sie die 400er Leitung nicht.
    Darum will sie nicht wechseln, obwohl es das gleiche kostet wie ihr bisheriger Anschluss.
    Würde sie trotzdem wechseln hätte sie keinen Nachteil, alle die aber doch die bessere Leitung brauchen aber einen Vorteil.

    Ich finde es im Artikel etwas unglücklich ausgedrückt.
    Es ist nicht notwendig, Gigabit Tarife zu ordern um den Ausbau voran zu treiben.

    Nur welche, mit denen auch ein Gigabit-fähiger Anschluss kommt.
    Das ist zB auch ein 400/200 Tarif bei einem Glasfaseranbieter oder sogar noch kleiner.
    Ein gravierender Unterschied wie ich meine.

    Die Wechselmuffel argumentieren auch seltener mit dem Preis sondern sind ein ähnliches Phänomen wie zB bei Wahlen:
    Gerade die ältere Generation bleibt bei dem was sie kennt bzw immer gemacht hat.
    Vor- und Nachteile abwägen passiert da gar nicht.

  3. Re: Nutzer sollen aus Solidarität eine Bancard50 kaufen, damit Bahnfahren für alle bezahlbar bleibt.

    Autor: Erich12 27.10.20 - 16:21

    Was hindert die Telekom oder sonst einen Anbieter denn daran, einfach mal auszubauen, unabhängig davon, ob Oma Hilde den Tarif bucht oder nicht?
    Wenn die Kosten des neuen Tarifs doch angeblich niedriger sind als ihr bestehender, macht die Telekom nach der Logik sogar noch Gewinn, wenn ausgebaut wird und Oma Hilde ihren Tarif nicht umstellt.

    Wie im anderen Thread auch bereits angesprochen, zuerst Infrastruktur privatisieren und sich dann wundern dass nur dort ausgebaut wird, wo es sich lohnt. Wer hätte das nur ahnen können.

  4. Re: Nutzer sollen aus Solidarität eine Bancard50 kaufen, damit Bahnfahren für alle bezahlbar bleibt.

    Autor: Faksimile 27.10.20 - 20:21

    Wer ist denn die "ältere Generation"

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