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ah ja, Verkauf kostet 120 Mio.

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  1. ah ja, Verkauf kostet 120 Mio.

    Autor: mansmfr1 09.11.20 - 14:08

    Warum verkauft man dann? Wenn ich etwas verkaufe kriege ich normalerweise Geld dafür. Wenn nicht wandert die Ware in den Never Come Back Container.
    Und anschliessend zahlt man dem Käufer noch weiter Geld.

    !?!?

  2. Re: ah ja, Verkauf kostet 120 Mio.

    Autor: sav 09.11.20 - 14:34

    Sieht auf der nächsten Steuererklärung besser aus. Die Mitarbeiter, die Gebäude usw. sind ja dann schließlich nicht mehr im eigenen Besitz. Kann man schön einen Verlust von 120 Mio. ausweisen und muss entsprechend weniger Steuern zahlen bzw. kriegt Rückerstattungen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.11.20 14:39 durch sav.

  3. Re: ah ja, Verkauf kostet 120 Mio.

    Autor: Quantium40 09.11.20 - 14:40

    sav schrieb:
    > Sieht auf der nächsten Steuererklärung besser aus. Die Mitarbeiter, die
    > Gebäude usw. sind ja dann schließlich nicht mehr im eigenen Besitz.

    Nur was soll dann besser ausssehen?
    Im Endeffekt brauchen die ja trotzdem noch die IT-Leistungen.
    Das heißt die Deutsche Bank schenkt Tata 1500 Mitarbeiter und vielleicht auch ein paar anderweitige Assets, gibt pro Mitarbeiter noch mal 80000¤ mit, und muss dann hinterher nochmal x Millionen zusätzlich zahlen, um die bisherigen Leistungen wieder einzukaufen, wobei diesmal noch jemand anders Gewinn daran abgreifen will.
    Damit senkt man vielleicht die Steuerlast ein wenig, zahlt aber trotzdem viel mehr drauf.

  4. Re: ah ja, Verkauf kostet 120 Mio.

    Autor: sav 09.11.20 - 14:49

    Eben diese 120 Mio. versteh ich nicht und hab es mir entsprechend so erklärt, dass die Deutsche Bank den Verkauf mit 120 Mio. als Verlust verbucht, weil man entsprechendes Personal, Gebäude usw. durch den Verkauf verliert. Nicht, dass man je Mitarbeiter noch mal 80k an Tata zahlt, aber es würde (nach welchen Formeln auch immer) die Deutsche Bank 120 Mio. Kosten etwas vergleichbares nach dem Verkauf erneut aufzubauen.

    Kurz: Tata gibt 1 Euro, die Deutsche Bank gibt Tata die IT Sparte der Postbank (im Wert von 120 Mio) = 120 Mio Verlust für die Deutsche Bank.

    Tata übernimmt den ganzen Bums für ein 1 Euro inkl. aller Mitarbeiter und "Risiken", die Deutsche Bank wird die Bude los und muss sich nicht um irgendwelche Abfindungen kümmern, weil Tata ja auch alle Mitarbeiter übernimmt.



    6 mal bearbeitet, zuletzt am 09.11.20 14:56 durch sav.

  5. Re: ah ja, Verkauf kostet 120 Mio.

    Autor: TheNX 09.11.20 - 17:26

    Das ist ist ganz einfach, Manager denken so:

    Ich stecke 100¤ in Personal, Entwicklung und Herstellung pro Einheit. Danach erhalte ich ein Produkt, welches ich pro Einheit für 300¤ oder mehr verkaufen kann. Verkaufspreis - Erschaffungskosten = Gewinn. Gewinn ist super.

    IT-Abteilung: Ich stecke jedes Jahr irre Summen rein und die wollen immer mehr haben. Was machen die eigentlich für das ganze Geld? Ich sehe kein fertiges Produkt, dass mir Gewinn abwirft. Außerdem meckern die Mitarbeiter sowieso unablässig über die IT. Das muss bedeuten, dass die IT-Abteilung nichts leistet und mir nur Verluste bereitet. Verlust ist schlimm. Sofort loswerden!

  6. Re: ah ja, Verkauf kostet 120 Mio.

    Autor: Faksimile 09.11.20 - 21:26

    Guter Gedanke. Soll der Manager doch einfach komplett auf die IT, ob intern oder extern, verzichten. Mal sehen, wie lange der Laden noch läuft ...

  7. Re: ah ja, Verkauf kostet 120 Mio.

    Autor: -eichi- 09.11.20 - 21:47

    Wurde ja gern wissen wie 1500MA ohne Manager agieren und wie lange so ne firma überlebt.
    Ist echt lächerlich, in einer Firma gibt es immer leute die "managen" und sich ums geld kümmern und solche die was "produzieren". Einfach die andre seite auch mal wertschätzen. Und ja das gilt für beide Seiten.

  8. Re: ah ja, Verkauf kostet 120 Mio.

    Autor: pre3 10.11.20 - 07:16

    mansmfr1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum verkauft man dann? Wenn ich etwas verkaufe kriege ich normalerweise
    > Geld dafür. Wenn nicht wandert die Ware in den Never Come Back Container.
    > Und anschliessend zahlt man dem Käufer noch weiter Geld.
    >
    > !?!?

    Naja, man zahlt dem neuen Eigentümer weniger Geld als man selber verbrennen würde. Das macht man nur weil man die eigentliche Dienstleistung (vorerst) noch weiter benötigt.

    Generell jedoch ist das Geschäftsmodell der traditionellen Banken/Kreditinstitute dem schleichenden Untergang geweiht.

    Ein Tod auf Raten...

  9. Re: ah ja, Verkauf kostet 120 Mio.

    Autor: taifun850 10.11.20 - 09:26

    Genau, man reduziert den Gewinn um 120 Millionen und die Steuerlast um 40 Millionen. Den Vorteil wirst du uns sicher noch erklören.

  10. Re: ah ja, Verkauf kostet 120 Mio.

    Autor: pre3 10.11.20 - 11:37

    Macht die DeuBa noch Gewinn?
    Das lästige Personal ist man dann jedenfalls los:-)

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