1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wissenschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Energiewende: Renault baut…

Mit welcher Leistung sind dann die paar MWh angeschloßen?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Mit welcher Leistung sind dann die paar MWh angeschloßen?

    Autor: emdotjay 24.11.20 - 20:43

    Daraus ergibt sich dann die Zeit die kurzfristig überbrückt werden kann.

    Das ist wenigstens von demher Sinnvoll, als das Energie die zuviel im Netz vorhanden ist, solange zirkuliert bis der Überschuss nicht wo anders abgebaut ist.

    Für die, die jetzt meinen der nächste Spinner "das Energie im Netz zirkuliert".
    Jede Leitung hat einen el. Widerstand, wenn die Energie im Netzt zu hoch ist merkt man es an der Frequenz und an der Spannung. Deswegen muss man auch immer mehr reinbuttern als das was hinten rauskommt.

    Und da überall im Netz paar Verluste entstehen, wird so eine leichter Überschuss schnell abgebaut, wenn kein Teilnehmer dranhängt der die Energie aufnimmt.

    Der Netzbetreiber der die Akkus dann zum Regeln nimmt, verdient sich eine Goldene Nase.

    Regelenergie ist die teuerste Energie die am Markt gehandelt wird.

    Aus dem Grund wenn jedes neue Haus, mit wenigstens einer batterie ausgestattet wird die den mittleren Tagesbedarf deckt, so könnte man wenigstens die Spitzenlast abdecken.
    Kraftwerke die Spitzenlasten liefern gehören neben Regelenergie zu den zweitteuersten Strom der gehandelt wird.

    PS: Wir würde damit auch das Netz entlasten, da durch intelligentes Management (Smart-Meter) zwar die Grundlast im Netz steigt aber die Spitzenlast sinkt.

  2. Re: Mit welcher Leistung sind dann die paar MWh angeschloßen?

    Autor: sigii 24.11.20 - 21:31

    Da haett ich aber schon noch gern mehr Infos wie du das meinst mit:

    "Und da überall im Netz paar Verluste entstehen, wird so eine leichter Überschuss schnell abgebaut, wenn kein Teilnehmer dranhängt der die Energie aufnimmt."

    Immerhin hat das Netz, durch die von dir selbst erwaehnten Verluste ja IMMER Verluste.

    Ich kann mir zwar gut vorstellen, dass das Netz eine leichte Traegheit hat, aber nicht, dass das Netz ansich eine relevante Speicherfaehigkeit/Ableitefaehigkeit hat.

    Da muss es doch sicher eine statistische Zahl geben wieviel Energie das Netz zusaetzlich durch Erwaermung aller Komponenten kompensiert? Dann koennte man auch gleich sehen wieviel Geld die Batterie bringen kann oder nicht?

  3. Re: Mit welcher Leistung sind dann die paar MWh angeschloßen?

    Autor: emdotjay 24.11.20 - 23:21

    sigii schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da haett ich aber schon noch gern mehr Infos wie du das meinst mit:
    >
    > "Und da überall im Netz paar Verluste entstehen, wird so eine leichter
    > Überschuss schnell abgebaut, wenn kein Teilnehmer dranhängt der die Energie
    > aufnimmt."
    >
    > Immerhin hat das Netz, durch die von dir selbst erwaehnten Verluste ja
    > IMMER Verluste.
    >
    > Ich kann mir zwar gut vorstellen, dass das Netz eine leichte Traegheit hat,
    > aber nicht, dass das Netz ansich eine relevante
    > Speicherfaehigkeit/Ableitefaehigkeit hat.
    >
    > Da muss es doch sicher eine statistische Zahl geben wieviel Energie das
    > Netz zusaetzlich durch Erwaermung aller Komponenten kompensiert? Dann
    > koennte man auch gleich sehen wieviel Geld die Batterie bringen kann oder
    > nicht?

    Der Übertragungsverlust, auch Netzverlust, ist die Differenz zwischen erzeugter elektrischer Leistung im Kraftwerk und der genutzten elektrischen Leistung. Die Übertragungsverluste in Dreiphasensystemen betragen in Mitteleuropa etwa 6 % der Netzleistung, gemittelt über die verschiedenen Spannungsebenen. In Deutschland gehen durch Netzverluste rund 5,7 % der bereitgestellten Elektroenergie im Stromnetz verloren.[1] Von 2000 bis 2012 wurde der Übertragungsverlust um ca. 28 % reduziert (von 34,1 auf 24,6 TWh).

    https://de.wikipedia.org/wiki/Übertragungsverlust


    24,6TWh Verluste ist schon eine Hausnummer, unter der Annahme das die Übertragungsverluste nicht-linear (angenommen leicht quadratisch) mit der Netzleistung gehen, macht es Sinn einen höhere Grundlast und weniger Spitzenlast zu übertragen.

  4. Re: Mit welcher Leistung sind dann die paar MWh angeschloßen?

    Autor: sigii 25.11.20 - 08:54

    Deine Aussage von oben ist quasi, dass die Differenz zwischen Grundlast und Spitzenlast das ist, was man einsparen kann wenn man das Netz mit Batterien stabilisiert?

    Da fehlt mir dann aber immer noch eine Quelle, weil der Wikipediaartikel ausschlieslich ueber Leitungswiderstand redet und Frequenzen die hier im kV bereich sind.

    Ansonsten ist das fuer mich immer noch nicht wirklich nachvollziehbar wieviel man hier sparen kann.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Condor Flugdienst GmbH / FRA HP/B, Neu-Isenburg
  2. Analytic Company GmbH, Hamburg
  3. BARMER, Wuppertal
  4. STRABAG AG, Stuttgart

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Ryzen 5 5600X 358,03€)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de