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Finde ich richtig so, aber was repariert man da groß?

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  1. Finde ich richtig so, aber was repariert man da groß?

    Autor: jpk1337 05.12.20 - 17:18

    Ein Elektroauto besteht ja aus wesentlich weniger Bauteil, vor allem sind das kaum welche die man zerlegen oder mal eben mit Werkzeug flicken kann. Im Prinzip sind das ja bloß überdimensionale Spielzeugautos.. Batterie, Elektromotor, n Computer und n Tablet. Kein Schaltgetriebe, keine Abgasanlage, kein Ölwechsel, keine Benzinpumpe, kein kompliziertes Gewirr aus Schläuchen, Leitungen etc.

  2. Re: Finde ich richtig so, aber was repariert man da groß?

    Autor: Pixxel 05.12.20 - 17:58

    Dafür gibts zig Kabel (auch ne Menge kleine), jede Menge (bzw die gleiche Menge) kleiner Motoren für diverse Komfortsachen, Beleuchtungen, Displays etc

  3. Re: Finde ich richtig so, aber was repariert man da groß?

    Autor: BLi8819 05.12.20 - 18:07

    Das gibt es doch bei jeden Benziner auch.

  4. Re: Finde ich richtig so, aber was repariert man da groß?

    Autor: NaruHina 05.12.20 - 18:32

    es gibt viele sachen die man selber machen kann, angefangen bei bremse, scheibenwischer, klimaanlge, lichter und co. all dass wass man eben bei einem verbrenner mitausnahme des motors auch hat.

  5. Re: Finde ich richtig so, aber was repariert man da groß?

    Autor: mj 05.12.20 - 20:03

    Dann wird das Handbuch ja nur ne Broschüre sein. Nen Tesla geht ja eh nicht kaputt
    Alleine das Fahrwerk hat schon etliche Teile.

    Ist immer wieder lustig wie Leute ein Auto auf den Motor reduzieren

  6. Re: Finde ich richtig so, aber was repariert man da groß?

    Autor: gadthrawn 05.12.20 - 20:39

    jpk1337 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Elektroauto besteht ja aus wesentlich weniger Bauteil,

    Falsch. Wenn du den Motor beim Verbernner als mehr als ein Teil siehst, müsstest du das auch beim Akku. Und da sind mehr Zellen vorhanden wie Teile beim Verbrennungsmotor.

    >vor allem sind
    > das kaum welche die man zerlegen oder mal eben mit Werkzeug flicken kann.

    Ja, aber auch weil du es rechtlich in Deutschland nicht darfst.
    Normengerecht werden die Sachen als HV Systeme gesehen - da dürfen nur wenige ausgebildete dran was machen- selbst bei Teilen wie Reifen Wechsel muss eine Schulung nachgewiesen werden.

    > Im Prinzip sind das ja bloß überdimensionale Spielzeugautos.. Batterie,
    > Elektromotor, n Computer und n Tablet. Kein Schaltgetriebe, keine
    > Abgasanlage, kein Ölwechsel, keine Benzinpumpe, kein kompliziertes Gewirr
    > aus Schläuchen, Leitungen etc.

    Sehr viel mehr Elektroleitungen. und Elektro ist das was am häufigsten defekt ist.

    Bei Tesla ist der Multimedi z.B. ein Schwachpunkt gewesen der lange nicht anerkannt wurde. Kaputtgeschriebener Flash. Ohne MM aber auch eben viele der Funktionen nicht mehr möglich. Trat ja nur von 2012-2018 auf. Und Tesla hat jetzt großzügigerweise nachdem die NHTSA Ermittlungen begonnen hat die Garantie und den Austausch des Teils bis 100.000 Meilen und 8 Jahre Alter verlängert - davor wurde es nicht als Garantiefall gesehen und die Eigentümer konnten nur das gleiche Gerät einbauen lassen, was kaum verfügbar war und bei denen einige dritte die Dienstleistung angeboten haben den Speicher umzulöten.

    Letzten Monat hat die NHTSA einen Rückruf für die USA wegen der "Dach fliegt weg" Problematik angeordnet. Nach Tesla bis da ein Einzelfallproblem.

    China mussten bei S und X die vorderen und hinteren Radaufhängungen wegen Brüchen zwangsausgestauscht werden. Nach Musk ja für die USA kein Problem da dort solche Fehler nur erfunden seien. Nach Tesla sind da ausserdem ja die Chinesen schuld. Die Radaufhängungen brechen in china bei jedem 1000sten Tesla S/X zwischen 13 und 20. Un der Rest der Welt "nur" bei jedem 2000sten. Nach Tesla: "Man lenkt beim rückwärts fahren zu weit ein."

    Also sorry.. gerade Dämpfer, Stabis und Aufhängungen werden wegen dem schwereren Fahrzeug im Vergleich zu Verbrennern auch stärker beansprucht. Deswegen geht da auch mehr kaputt.

    Nur ist Tesla größtenteils ein starker Vendor Lock In. Klagt keiner wird das Verhalten von Fanboys als vorbildlich beschrieben. Hakt ein Staat nach machen sie was.

  7. Re: Finde ich richtig so, aber was repariert man da groß?

    Autor: jpk1337 05.12.20 - 20:53

    gadthrawn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > jpk1337 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ein Elektroauto besteht ja aus wesentlich weniger Bauteil,
    >
    > Falsch. Wenn du den Motor beim Verbernner als mehr als ein Teil siehst,
    > müsstest du das auch beim Akku. Und da sind mehr Zellen vorhanden wie Teile
    > beim Verbrennungsmotor.
    >
    > >vor allem sind
    > > das kaum welche die man zerlegen oder mal eben mit Werkzeug flicken
    > kann.
    >
    > Ja, aber auch weil du es rechtlich in Deutschland nicht darfst.
    > Normengerecht werden die Sachen als HV Systeme gesehen - da dürfen nur
    > wenige ausgebildete dran was machen- selbst bei Teilen wie Reifen Wechsel
    > muss eine Schulung nachgewiesen werden.
    >
    > > Im Prinzip sind das ja bloß überdimensionale Spielzeugautos.. Batterie,
    > > Elektromotor, n Computer und n Tablet. Kein Schaltgetriebe, keine
    > > Abgasanlage, kein Ölwechsel, keine Benzinpumpe, kein kompliziertes
    > Gewirr
    > > aus Schläuchen, Leitungen etc.
    >
    > Sehr viel mehr Elektroleitungen. und Elektro ist das was am häufigsten
    > defekt ist.
    >
    > Bei Tesla ist der Multimedi z.B. ein Schwachpunkt gewesen der lange nicht
    > anerkannt wurde. Kaputtgeschriebener Flash. Ohne MM aber auch eben viele
    > der Funktionen nicht mehr möglich. Trat ja nur von 2012-2018 auf. Und Tesla
    > hat jetzt großzügigerweise nachdem die NHTSA Ermittlungen begonnen hat die
    > Garantie und den Austausch des Teils bis 100.000 Meilen und 8 Jahre Alter
    > verlängert - davor wurde es nicht als Garantiefall gesehen und die
    > Eigentümer konnten nur das gleiche Gerät einbauen lassen, was kaum
    > verfügbar war und bei denen einige dritte die Dienstleistung angeboten
    > haben den Speicher umzulöten.
    >
    > Letzten Monat hat die NHTSA einen Rückruf für die USA wegen der "Dach
    > fliegt weg" Problematik angeordnet. Nach Tesla bis da ein
    > Einzelfallproblem.
    >
    > China mussten bei S und X die vorderen und hinteren Radaufhängungen wegen
    > Brüchen zwangsausgestauscht werden. Nach Musk ja für die USA kein Problem
    > da dort solche Fehler nur erfunden seien. Nach Tesla sind da ausserdem ja
    > die Chinesen schuld. Die Radaufhängungen brechen in china bei jedem
    > 1000sten Tesla S/X zwischen 13 und 20. Un der Rest der Welt "nur" bei jedem
    > 2000sten. Nach Tesla: "Man lenkt beim rückwärts fahren zu weit ein."
    >
    > Also sorry.. gerade Dämpfer, Stabis und Aufhängungen werden wegen dem
    > schwereren Fahrzeug im Vergleich zu Verbrennern auch stärker beansprucht.
    > Deswegen geht da auch mehr kaputt.
    >
    > Nur ist Tesla größtenteils ein starker Vendor Lock In. Klagt keiner wird
    > das Verhalten von Fanboys als vorbildlich beschrieben. Hakt ein Staat nach
    > machen sie was.

    Quatsch.. rein rechtlich gesehen darfst du an deinem eigenen Auto bauen was du willst. Unter umständen ist es dann nicht mehr verkehrstauglich, aber das entscheidet der TÜV. Solange du alles genau so reparierst wie es vorher war, voll funktionstüchtig und ohne was zu frisieren, kannst du schrauben und löten wie du willst.

    Was du NICHT darfst ist ohne entsprechende Fachkenntnis, nachweise usw. an fremden Fahrzeugen basteln oder deine Dienste anbieten.

    Worauf ich bei dem Motor hinauswollte: Einen Verbrennungsmotor kannst du relativ einfach reparieren, Zündkerzen wechseln, Dichtungen tauschen, Luftfilter etc. Einen Elektromotor , egal ob synchron oder asynchron, kannst du kaum selbst reparieren. Wenn der durchgebrannt ist kannst du den nur noch recylen.

  8. Re: Finde ich richtig so, aber was repariert man da groß?

    Autor: mj 05.12.20 - 20:57

    Privat ja
    Gewerblich darfst ohne die Qualifikation nichtmal den Luftdruck prüfen oder waschen
    Die Qualifikation ist aber, soweit ich weiß, einfach nen online Seminar

  9. Re: Finde ich richtig so, aber was repariert man da groß?

    Autor: p4m 06.12.20 - 00:06

    mj schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Privat ja
    > Gewerblich darfst ohne die Qualifikation nichtmal den Luftdruck prüfen oder
    > waschen
    > Die Qualifikation ist aber, soweit ich weiß, einfach nen online Seminar

    Wer so mit Behauptungen um sich wirft kann sicherlich auch belegen, dass das gewerbliche Waschen eines KfZ einer gesetzlich geregelten Qualifikation bedarf. Falls nicht, dann ist der Beitrag, frei nach Shakespeare, viel Lärm um Nichts.

  10. Re: Finde ich richtig so, aber was repariert man da groß?

    Autor: mj 06.12.20 - 00:37

    https://www.dekra-akademie.de/de/weiterbildung-elektrofachkraft/

    https://blog.wm.de/details/hochspannend-wer-darf-was-bei-hochvoltfahrzeugen


    Wie gesagt gewerblich
    Blöderweise hab ich viel Kontakt zu aufbereiteten. Und die Aussage für diese Personengruppe ist: ohne Schulung darfst das Auto nur anschauen.
    Was Waschanlagen abgeht hab ich aber keine Ahnung

    Dabei reicht es aber, soweit ich weiß, das einer im Betrieb den Schein hat und die anderen unterwiesen hat.
    Die Schulung ist irgend so ein, vielleicht, 50¤ online seminar.
    Mir jedenfalls egal da ich verbrenner fahr ubd meine Handlungen an Autos privat sind

  11. Re: Finde ich richtig so, aber was repariert man da groß?

    Autor: Banthex 06.12.20 - 10:06

    Darf selbst an HV Fahrzeugen unter Spannung arbeiten.
    Selbst eine Reinigungskraft benötigt, zumindest theoretisch die HV-Sensibilisierung, wenn sie in der Nähe des Fahrzeuges putzen will. Mach auch definitiv Sinn da einem beigebracht wird das man die Finger weglassen soll da potenziell gefährlich und wie man in einem in diversen Situationen handeln soll. Eine Reinigungskraft weis ja nicht warum das Auto in der Werkstatt ist. Da muss man mit dem Worst Case, also Spannung auf der Karosse rechnen.

    Zu Reparieren gibt es an E-Autos genug. Allerdings die Frage ist wie viel von Akku und Motor verschließen und was man tauschen kann. Auf der Motor Seite wird weniger anfallen aber da man immer mehr Ausstattung im KFZ vorfindet, gibt auch immer mehr zu reparieren.

  12. Re: Finde ich richtig so, aber was repariert man da groß?

    Autor: bplhkp 06.12.20 - 10:27

    jpk1337 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > kein kompliziertes Gewirr
    > aus Schläuchen, Leitungen etc.

    Wie kommst du denn darauf?

    Auch ein Elektroauto hat ein Kühlsystem für Motor und Akku. Da braucht man auch Kühlschläuche. Die Bremsen funktionieren m.W. wie bei jedem anderen Auto auch hydraulisch, also braucht man Hydraulikleitungen.

  13. Re: Finde ich richtig so, aber was repariert man da groß?

    Autor: gadthrawn 06.12.20 - 10:29

    jpk1337 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > gadthrawn schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > jpk1337 schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Ein Elektroauto besteht ja aus wesentlich weniger Bauteil,
    > >
    > > Falsch. Wenn du den Motor beim Verbernner als mehr als ein Teil siehst,
    > > müsstest du das auch beim Akku. Und da sind mehr Zellen vorhanden wie
    > Teile
    > > beim Verbrennungsmotor.
    > >
    > > >vor allem sind
    > > > das kaum welche die man zerlegen oder mal eben mit Werkzeug flicken
    > > kann.
    > >
    > > Ja, aber auch weil du es rechtlich in Deutschland nicht darfst.
    > > Normengerecht werden die Sachen als HV Systeme gesehen - da dürfen nur
    > > wenige ausgebildete dran was machen- selbst bei Teilen wie Reifen
    > Wechsel
    > > muss eine Schulung nachgewiesen werden.
    > >
    > > > Im Prinzip sind das ja bloß überdimensionale Spielzeugautos..
    > Batterie,
    > > > Elektromotor, n Computer und n Tablet. Kein Schaltgetriebe, keine
    > > > Abgasanlage, kein Ölwechsel, keine Benzinpumpe, kein kompliziertes
    > > Gewirr
    > > > aus Schläuchen, Leitungen etc.
    > >
    > > Sehr viel mehr Elektroleitungen. und Elektro ist das was am häufigsten
    > > defekt ist.
    > >
    > > Bei Tesla ist der Multimedi z.B. ein Schwachpunkt gewesen der lange
    > nicht
    > > anerkannt wurde. Kaputtgeschriebener Flash. Ohne MM aber auch eben viele
    > > der Funktionen nicht mehr möglich. Trat ja nur von 2012-2018 auf. Und
    > Tesla
    > > hat jetzt großzügigerweise nachdem die NHTSA Ermittlungen begonnen hat
    > die
    > > Garantie und den Austausch des Teils bis 100.000 Meilen und 8 Jahre
    > Alter
    > > verlängert - davor wurde es nicht als Garantiefall gesehen und die
    > > Eigentümer konnten nur das gleiche Gerät einbauen lassen, was kaum
    > > verfügbar war und bei denen einige dritte die Dienstleistung angeboten
    > > haben den Speicher umzulöten.
    > >
    > > Letzten Monat hat die NHTSA einen Rückruf für die USA wegen der "Dach
    > > fliegt weg" Problematik angeordnet. Nach Tesla bis da ein
    > > Einzelfallproblem.
    > >
    > > China mussten bei S und X die vorderen und hinteren Radaufhängungen
    > wegen
    > > Brüchen zwangsausgestauscht werden. Nach Musk ja für die USA kein
    > Problem
    > > da dort solche Fehler nur erfunden seien. Nach Tesla sind da ausserdem
    > ja
    > > die Chinesen schuld. Die Radaufhängungen brechen in china bei jedem
    > > 1000sten Tesla S/X zwischen 13 und 20. Un der Rest der Welt "nur" bei
    > jedem
    > > 2000sten. Nach Tesla: "Man lenkt beim rückwärts fahren zu weit ein."
    > >
    > > Also sorry.. gerade Dämpfer, Stabis und Aufhängungen werden wegen dem
    > > schwereren Fahrzeug im Vergleich zu Verbrennern auch stärker
    > beansprucht.
    > > Deswegen geht da auch mehr kaputt.
    > >
    > > Nur ist Tesla größtenteils ein starker Vendor Lock In. Klagt keiner wird
    > > das Verhalten von Fanboys als vorbildlich beschrieben. Hakt ein Staat
    > nach
    > > machen sie was.
    >
    > Quatsch.. rein rechtlich gesehen darfst du an deinem eigenen Auto bauen was
    > du willst. Unter umständen ist es dann nicht mehr verkehrstauglich, aber
    > das entscheidet der TÜV. Solange du alles genau so reparierst wie es vorher
    > war, voll funktionstüchtig und ohne was zu frisieren, kannst du schrauben
    > und löten wie du willst.
    >
    > Was du NICHT darfst ist ohne entsprechende Fachkenntnis, nachweise usw. an
    > fremden Fahrzeugen basteln oder deine Dienste anbieten.


    Du kannst zwar Schrauben und Löten... Aber du hast im privaten die volle Verantwortung. Passiert etwas , ist es strafrechtlich relevant.
    Bei HV allerdings darfst du auch nicht privat ohne Ausbildung Ran.

  14. Re: Finde ich richtig so, aber was repariert man da groß?

    Autor: klick mich 06.12.20 - 12:53

    jpk1337 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Elektroauto besteht ja aus wesentlich weniger Bauteil, vor allem sind
    > das kaum welche die man zerlegen oder mal eben mit Werkzeug flicken kann.
    > Im Prinzip sind das ja bloß überdimensionale Spielzeugautos.. Batterie,
    > Elektromotor, n Computer und n Tablet. Kein Schaltgetriebe, keine
    > Abgasanlage, kein Ölwechsel, keine Benzinpumpe, kein kompliziertes Gewirr
    > aus Schläuchen, Leitungen etc.

    Hätte nur noch gefehlt, dass du fortsetzt mit keine Außenspiegel, keine Radlager, keine Lenkung, keine Bremsen ...
    Und die Schläuche ersetzt du mal hier durch elektrische Leitungen.
    Warum sollen freie Werkstätten nicht auch Teslas reparieren können? Das kann im einfachsten Fall ein abgefahrener Außenspiegel sein oder irgendwann mal defekte Radlager oder eine defekte Radaufhängung (siehe China).

    Das "Service"-Netz ist zum Teil in homöopathischen Dosen verteilt (von Dresden aus wäre das Berlin). Bei einem Lamborghini habe ich ja dafür Verständnis, aber nicht bei einem Alltagswagen. Daher macht die Ausweitung auf freie Werkstätten durchaus Sinn. Zumal man im Gegensatz zu einem iPhone einen Tesla nicht mal schnell einschicken kann.

    Das eigentliche Problem sehe ich aber noch in der Ersatzteilversorgung; das betrifft alle hersteller- bzw. modellspeziefischen Teile.

    Klick mich

  15. Re: Finde ich richtig so, aber was repariert man da groß?

    Autor: jpk1337 06.12.20 - 13:48

    Natürlich darfst du. Ich sowieso weil ich Elektroingenieur bin, aber an seinem Privatbesitz darf jeder dran rum basteln wie er lustig ist. Nur unter umständen fällt dann Garantie, Versicherung oder Straßentauglichkeit weg. Strafbar ist es sicher nicht.

  16. Re: Finde ich richtig so, aber was repariert man da groß?

    Autor: mj 06.12.20 - 13:59

    jpk1337 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Natürlich darfst du. Ich sowieso weil ich Elektroingenieur bin, aber an
    > seinem Privatbesitz darf jeder dran rum basteln wie er lustig ist. Nur
    > unter umständen fällt dann Garantie, Versicherung oder Straßentauglichkeit
    > weg. Strafbar ist es sicher nicht.

    nur hast dann trotzdem keinen versicherungsschutz, es sei denn du hast irgendwann eine ausbildung gemacht.
    ich hab auch mein Dipl.Ing. in E-Technik trotzdem darf ich eigentlich keine Steckdose zu hause anschließen ohne den Versicherungsschutz zu verlieren.

    Die Frage ist natürlich wie will man mir das nachweisen. Die Elektrik hier wurde mal von einer Fachfirma gemacht, vor einen Vierteljahrhundert, unterlagen dazu habe ich keine.
    Firma gibt´s nichtmehr. Wer sagt mir nun das da die Steckdose durch eine nicht Fachkraft installiert wurde ?

  17. Re: Finde ich richtig so, aber was repariert man da groß?

    Autor: saust 06.12.20 - 15:41

    mj schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Frage ist natürlich wie will man mir das nachweisen. Die Elektrik hier
    > wurde mal von einer Fachfirma gemacht, vor einen Vierteljahrhundert,
    > unterlagen dazu habe ich keine.
    > Firma gibt´s nichtmehr. Wer sagt mir nun das da die Steckdose durch
    > eine nicht Fachkraft installiert wurde ?

    muss man auch nicht, im Streitfall musst du Nachweisen, dass die Elektroanlage regelmäßig geprüft und ggf. gewartet wurde. Dann sind die selbstverlegten Steckdosen ebenfalls überprüft.

  18. Re: Finde ich richtig so, aber was repariert man da groß?

    Autor: gadthrawn 06.12.20 - 15:51

    saust schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mj schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Frage ist natürlich wie will man mir das nachweisen. Die Elektrik
    > hier
    > > wurde mal von einer Fachfirma gemacht, vor einen Vierteljahrhundert,
    > > unterlagen dazu habe ich keine.
    > > Firma gibt´s nichtmehr. Wer sagt mir nun das da die Steckdose durch
    > > eine nicht Fachkraft installiert wurde ?
    >
    > muss man auch nicht, im Streitfall musst du Nachweisen, dass die
    > Elektroanlage regelmäßig geprüft und ggf. gewartet wurde. Dann sind die
    > selbstverlegten Steckdosen ebenfalls überprüft.

    Nö. Schau Mal bei der VDE rein und in Gesetzestexte. Selbst Elektriker dürfen nicht an Steckdosen dran, nur von Energieversorgern anerkannte Fachkräfte. Heißt: brennt was aufgrund Elektrik wird nachgefragt war es gemacht hast. Kein Nachweis ist das teuer. Es gibt wenig betrieben die selbstgelegtes abnehmen, da die dann in Haftung Gebühren werden können und sie praktische fast alles aufbauen müssten um zu kontrollieren. Das lohnt sich nicht.

  19. Re: Finde ich richtig so, aber was repariert man da groß?

    Autor: gadthrawn 06.12.20 - 16:01

    jpk1337 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Natürlich darfst du. Ich sowieso weil ich Elektroingenieur bin, aber an
    > seinem Privatbesitz darf jeder dran rum basteln wie er lustig ist. Nur
    > unter umständen fällt dann Garantie, Versicherung oder Straßentauglichkeit
    > weg. Strafbar ist es sicher nicht.


    Dann solltest du den ing. Titel zurückgeben, wenn du elementares nicht weißt. Paragraf 13 der Niederspannungsanschlussverordnung verbietet es. 'Arbeiten dürfen außer durch den Netzbetreiber nur durch ein in ein Installateurverzeichnis eines Netzbetreibers eingetragenes Installationsunternehmen durchgeführt werden; '

    Überprüft wird es ist nicht solange nichts passiert . Aber es gibt viele, zu den du bei Eigentum verpflichtet bist. Je nach Bundesland ist es verpflichtend, auch bei Altbauten Dach- und Kellerdecke zu dämmen. Gibt auch vorgesehene hohe Strafen, kontrolliert wird es halt im Normalfall nicht. Nichtsdestotrotz hat du die Pflicht. In einer Garage darf nichts was nicht mit dem Fahrzeug zu tun hat gelagert werden. Vielen haben Fahrräder und anderes Gerümpel drin. Wir haben einen Nachbarn der.. Etwas eigen ist.. mag schon nicht wenn jemand vor seinem Haus am der öffentlichen Straße parkt und stellt daher normalerweise seinen anhänger hin, abgekoppelt damit er nicht als permanent abgestellt gilt. Der hat hier einige Nachbarn nach Garagenverordnung angezeigt. Kostet Geld.
    Nur weil etwas die gehört, heißt es nicht, das der Raum rechtfrei ist. All
    Aber wie gesagt, wenn du das mit der Niederspannungsanschlussverordnung nicht kennst ist das mit dem Titel auch zweifelhaft. Die gilt schon sehr lange...

  20. Re: Finde ich richtig so, aber was repariert man da groß?

    Autor: jpk1337 06.12.20 - 18:04

    Erstens hat ein Netzbetreiber nichts mit einem Elektroauto am Hut. Und zweitens darfst du in deinem eigenen Haus sehr wohl Steckdosen einbauen, selbst ohne Ausbildung in irgend einer Richtung. Lediglich den Anschluss am Verteiler muss von Fach gemacht werden. Rechte und Eigentum des Netzbetreibers enden am Stromzähler.

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