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Weg mit Kiefernplantagen

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  1. Weg mit Kiefernplantagen

    Autor: AllDayPiano 10.12.20 - 12:45

    Ich bin zwar auch ein Gegner von Rodung, besonders wenn sie so vollkommen hirnrissig deshalb gemacht wird, weil man irgendwelche 40 Jahre alte Autobahnplanungen umsetzen will, aber Kiefernplantagen haben ausgedient.

    Der Borkenkäfer springt mittlerweile über. Nach Fichten sind jetzt Kiefern dran. Auch Kiefern vertragen das immer wärmere Wetter bei uns nicht.

    Weg mit Monokulturen, her mit Mischwald.

    Wirklich kapiert haben das aber immernoch nicht alle. Es werden teilweise immernoch massiv Fichten-Monokulturen gepflanzt. Die Waldbesitzer werden schon noch die Quittung dafür bekommen.

    Alles, was oben steht, ist eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich eine absolute Aussage treffe, dann ist das ebenfalls eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich etwas mit Quellen belege, ist es entsprechend gekennzeichnet und damit keine Meinung, sondern eine Schlussfolgerung oder Tatsachendarstellung. Gut, dass wir das jetzt abschließend geklärt haben. Springen wird Golem.de trotzdem weiterhin.

  2. Die Borkenkäfer werden das anders sehen

    Autor: M.P. 10.12.20 - 12:58

    Und die anderen Tiere auch, denen diese unansehnliche Monokultur als Lebensraum durchaus zupass kommt ....

    Aber genau, wie heruntergekommene Mietshäuser (aber erschwinglichen Mieten) profitableren Neubauten weichen müssen, in die dann eine völlig neue Bewohnerschaft einzieht, müssen hier Zauneidechse, Specht und Blindschleiche fleißigen Tesla-Werkern weichen ....

  3. Re: Weg mit Kiefernplantagen

    Autor: Hallonator 10.12.20 - 13:20

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Borkenkäfer springt mittlerweile über. Nach Fichten sind jetzt Kiefern
    > dran. Auch Kiefern vertragen das immer wärmere Wetter bei uns nicht.
    >
    > Weg mit Monokulturen, her mit Mischwald.
    >
    > Wirklich kapiert haben das aber immernoch nicht alle.
    Müssen ja auch nicht alle kapieren. Ob du und ich es kapieren, ist z.B. egal. Wichtig ist: Der Borkenkäfer hat es ja kapiert und vernichtet Monokulturen, so dass im Laufe der Zeit Mischwald entstehen kann.
    >Es werden teilweise immernoch massiv Fichten-Monokulturen gepflanzt.
    Ich glaube das ist schon viel weniger geworden. Die wachsen halt schön schnell. Die Alternative ist vermutlich, dass man langsamer wachsende Bäume anbaut und dann halt einen größeren Teil an Holz importiert.

  4. Re: Die Borkenkäfer werden das anders sehen

    Autor: AllDayPiano 10.12.20 - 13:28

    Das Ende dieser Wälder kommt sowieso. In 20-30 Jahren wird es kaum Baumbestand mehr geben, der nicht befallen ist. Noch haben wir die wertvolle Vorlaufzeit, um Bäume rauszuschlagen, und Mischwald zu machen.

    Irgendwann jedoch ist dieser Punkt überschritten. Und wenn dann Kiefern, Tannen und Fichten zu wenige für die riesige Population an Käfern ist, wird es genug Mutationen geben, die sich auf Laubbäume schmeißen.

    Wie das endet, siehst Du an der Banane von Chiquita.

    Alles, was oben steht, ist eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich eine absolute Aussage treffe, dann ist das ebenfalls eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich etwas mit Quellen belege, ist es entsprechend gekennzeichnet und damit keine Meinung, sondern eine Schlussfolgerung oder Tatsachendarstellung. Gut, dass wir das jetzt abschließend geklärt haben. Springen wird Golem.de trotzdem weiterhin.

  5. Re: Weg mit Kiefernplantagen

    Autor: AllDayPiano 10.12.20 - 13:29

    Es ist ja nicht nur der Käfer, es ist vor allem der Klimawandel. Erst dieser sorgt dafür, dass Nadelbäume überhaupt so anfällig geworden sind. Und das auch nicht erst seit gestern. In ein paar Jahrzehnten werden die Nadelbäume auf der Fläche zu grunde gehen, weil es zu trocken und zu warm geworden sein wird. In der Zeit hat keine einzige Fichte eine brauchbare Größe erreicht.

    Alles, was oben steht, ist eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich eine absolute Aussage treffe, dann ist das ebenfalls eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich etwas mit Quellen belege, ist es entsprechend gekennzeichnet und damit keine Meinung, sondern eine Schlussfolgerung oder Tatsachendarstellung. Gut, dass wir das jetzt abschließend geklärt haben. Springen wird Golem.de trotzdem weiterhin.

  6. Re: Die Borkenkäfer werden das anders sehen

    Autor: M.P. 10.12.20 - 13:43

    Das ist von den Gedankengängen her eine ähnliche Argumentation, wie die der Pandemie-Verharmloser... Es sterben ja angeblich nur über 80 Jährige, die ein paar Wochen später auch ohne Virusinfektion "dran" gewesen wären ...

  7. Re: Weg mit Kiefernplantagen

    Autor: Hallonator 10.12.20 - 13:55

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist ja nicht nur der Käfer, es ist vor allem der Klimawandel.
    Nein, es ist vor allem der Mensch.

    Die Waldfläche in Deutschland wächst.

    Die Fläche, auf der Kiefern stehen, sinkt. Und zwar recht gewaltig. Und das auch nicht erst in den letzten Jahren.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.12.20 13:55 durch Hallonator.

  8. Re: Die Borkenkäfer werden das anders sehen

    Autor: AllDayPiano 10.12.20 - 14:17

    Uff... was soll denn das jetzt?

    Wieso vergleichst Du mich mit Corona-Leugnern?

    Alles, was oben steht, ist eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich eine absolute Aussage treffe, dann ist das ebenfalls eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich etwas mit Quellen belege, ist es entsprechend gekennzeichnet und damit keine Meinung, sondern eine Schlussfolgerung oder Tatsachendarstellung. Gut, dass wir das jetzt abschließend geklärt haben. Springen wird Golem.de trotzdem weiterhin.

  9. Re: Weg mit Kiefernplantagen

    Autor: Ragtime 10.12.20 - 14:58

    Hallonator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > AllDayPiano schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es ist ja nicht nur der Käfer, es ist vor allem der Klimawandel.
    > Nein, es ist vor allem der Mensch.
    >
    > Die Waldfläche in Deutschland wächst.
    >
    > Die Fläche, auf der Kiefern stehen, sinkt. Und zwar recht gewaltig. Und das
    > auch nicht erst in den letzten Jahre.

    Die Waldfläche wächst, weil immer mehr Flächen mit Nutzholz aufgeforstet werden. Das ist aus den Gründen, die AllDayPiano nannte, kein gesunder Wald. Der Klimawandel trägt einen großen Teil zum Borkenkäferbefall bei Nadelbäumen bei. Harz ist zB eine natürliche Abwehr gegen Borkenkäfer. Ist der Boden zu trocken, produzieren Nadelbäume zu wenig Harz. Damit ist eine Abwehrmöglichkeit außer Kraft gesetzt.

  10. Re: Die Borkenkäfer werden das anders sehen

    Autor: Ragtime 10.12.20 - 15:00

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist von den Gedankengängen her eine ähnliche Argumentation, wie die der
    > Pandemie-Verharmloser... Es sterben ja angeblich nur über 80 Jährige, die
    > ein paar Wochen später auch ohne Virusinfektion "dran" gewesen wären ...

    Das ist Quatsch. Es werden nur die Nachteile einer Monokultur gegenüber einer Mischkultur dargestellt. Und da hat AllDayPiano durchaus Recht.

  11. Re: Die Borkenkäfer werden das anders sehen

    Autor: M.P. 10.12.20 - 15:47

    Eine Korrektur durch Umwandlung der Monokultur in ein Industriestandort ist die beste Lösung des Mißstandes?

    Wenn man sich die Bilder zu diesem und anderen Artikeln genau anschaut, sieht man ja, dass sich da die Natur durchaus begonnen hat, selbst zu helfen. Überall junge wild gesetzte Laubbaum Schößlinge ...
    Würde man die Fläche ein paar Jahrzehnte in Ruhe lassen, hätte man den gewünschten Mischwald .... das Experiment läuft ja seit einigen Jahrzehnten im Nationalpark Bayrischer Wald ... derzeit sieht es aber vom Augenschein zumindest für mich Laien dort sehr mau aus ...

    Wenn etwas schlecht ist, soll das kein Freibrief dafür sein, es noch schlechter zu machen ...

  12. Re: Weg mit Kiefernplantagen

    Autor: Hallonator 10.12.20 - 16:07

    Ragtime schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hallonator schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > AllDayPiano schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Es ist ja nicht nur der Käfer, es ist vor allem der Klimawandel.
    > > Nein, es ist vor allem der Mensch.
    > >
    > > Die Waldfläche in Deutschland wächst.
    > >
    > > Die Fläche, auf der Kiefern stehen, sinkt. Und zwar recht gewaltig. Und
    > das
    > > auch nicht erst in den letzten Jahre.
    >
    > Die Waldfläche wächst, weil immer mehr Flächen mit Nutzholz aufgeforstet
    > werden. Das ist aus den Gründen, die AllDayPiano nannte, kein gesunder
    > Wald.

    Das klingt schlecht!

    Gott sei dank dürfte es falsch sein. Es sind weniger Flächen mit Kiefern und Fichten bewachsen als in der Vergangenheit. Es sind mehr Flächen mit Buchen und Eichen bewachsen als in der Vergangenheit.

  13. Re: Die Borkenkäfer werden das anders sehen

    Autor: AllDayPiano 11.12.20 - 08:20

    Diese wild gewachsenen Bäume werden alle rausgeschnitten. So läuft das im Kulturwald. Da sollen Kiefern stehen, also stehen da nur Kiefern.

    Ich bin auch gegen Abholzung aber irgendwo braucht es nunmal die Flächen. Und wenn für diese Abholzung dann an anderer Stelle (am besten eigentlich zusammenhängend zur abgeholzten Fläche) richtiger gesunder Mischwald aufgebaut wird, ist das nur wünschenswert. Bitte dann aber auch als streng geschützte Fläche.

    Worüber man natürlich immer diskutieren muss, ist, ob diese Flächen nicht anderweitig erzeugt werden können. Wir haben genug Industrie- und Gewerbebrachen, bei denen nurnoch Bruchteile bewirtschaftet werden. Man könnte diese einzelnen Betriebe umziehen, alles abreißen, und stattdessen dort das Werk bauen. Das wäre ein effektives Mittel gegen Flächenfraß.

    Alles, was oben steht, ist eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich eine absolute Aussage treffe, dann ist das ebenfalls eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich etwas mit Quellen belege, ist es entsprechend gekennzeichnet und damit keine Meinung, sondern eine Schlussfolgerung oder Tatsachendarstellung. Gut, dass wir das jetzt abschließend geklärt haben. Springen wird Golem.de trotzdem weiterhin.

  14. Re: Weg mit Kiefernplantagen

    Autor: AllDayPiano 11.12.20 - 08:21

    Niemanden bringt mehr / weniger irgendwas.

    Monokulturen werden sterben, Nadelbäume werden sterben. Egal ob im Mischwald oder in der Monokultur.

    Wir haben mittlerweile kein kälteres Kontinentalklima mehr. Die Bäume können hier genauso wenig auf lange Sicht überleben, wie Eisbären in der Arktis.

    Alles, was oben steht, ist eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich eine absolute Aussage treffe, dann ist das ebenfalls eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich etwas mit Quellen belege, ist es entsprechend gekennzeichnet und damit keine Meinung, sondern eine Schlussfolgerung oder Tatsachendarstellung. Gut, dass wir das jetzt abschließend geklärt haben. Springen wird Golem.de trotzdem weiterhin.

  15. Re: Die Borkenkäfer werden das anders sehen

    Autor: M.P. 11.12.20 - 09:19

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Worüber man natürlich immer diskutieren muss, ist, ob diese Flächen nicht
    > anderweitig erzeugt werden können. Wir haben genug Industrie- und
    > Gewerbebrachen, bei denen nurnoch Bruchteile bewirtschaftet werden. Man
    > könnte diese einzelnen Betriebe umziehen, alles abreißen, und stattdessen
    > dort das Werk bauen. Das wäre ein effektives Mittel gegen Flächenfraß.


    Signed ...

  16. Re: Die Borkenkäfer werden das anders sehen

    Autor: Mailerdeamon 11.12.20 - 11:54

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und die anderen Tiere auch, denen diese unansehnliche Monokultur als
    > Lebensraum durchaus zupass kommt ....
    >
    > Aber genau, wie heruntergekommene Mietshäuser (aber erschwinglichen Mieten)
    > profitableren Neubauten weichen müssen, in die dann eine völlig neue
    > Bewohnerschaft einzieht, müssen hier Zauneidechse, Specht und
    > Blindschleiche fleißigen Tesla-Werkern weichen ....

    Na dann sollten Sie besser aufhören zu existieren.
    Jede Existenz greift in andere Existenzen ein, was glaubst du was da wohl vorher war, vor der Kiefernplantage?
    Und was da war wo heute BMW Fahrzeuge baut?
    Und was an der Stelle war wo dein Haus steht?

    Die Bemühung muss sein die Eingriffe so gering wie möglich zu halten und auf sinnvolles zu reduzieren.
    Fakt ist wir wollen auf Elektroautos umsteigen, diese müssen irgendwo produziert werden.
    Fakt ist auch Tesla hat nur 2 Möglichkeiten: Entweder die Fahrzeuge aus Übersee verschiffen oder hier ein Werk bauen (oder es insgesamt sein zu lassen). Sie dürfen zwischen den beiden Dingen wählen, wollen sie lieber ein lokales Werk oder lieber jedes Fahrzeug über den Ozean schiffen und auch dann muss es irgendwo produziert werden - ja dann stirbt nicht die Eidechse in Brandenburg, sondern in China oder den U.S.A., ist die Eidechse hier mehr Wert als eine U.S.-EIdechse oder eine chinesische?

  17. Re: Die Borkenkäfer werden das anders sehen

    Autor: Mailerdeamon 11.12.20 - 12:01

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine Korrektur durch Umwandlung der Monokultur in ein Industriestandort ist
    > die beste Lösung des Mißstandes?
    >
    > Wenn man sich die Bilder zu diesem und anderen Artikeln genau anschaut,
    > sieht man ja, dass sich da die Natur durchaus begonnen hat, selbst zu
    > helfen. Überall junge wild gesetzte Laubbaum Schößlinge ...
    > Würde man die Fläche ein paar Jahrzehnte in Ruhe lassen, hätte man den
    > gewünschten Mischwald ....

    Könnte man, man könnte auch alle Wälder sich selbst überlassen, das wäre super-ideal.
    Dann müssten Sie aber erklären wo sie das Holz was wir verbrauchen hernehmen wollen?
    Vielleicht sollten wir dafür weiter die letzten Urwälder Europas in Polen und Rumänien niedermähen?
    Wäre auf jeden Fall besser für uns, da können wir uns brüsten was für tolle Menschen wir sind und wie gut Deutschland mit Wald umgeht, gleichzeitig könnten wir natürlich weiterhin schöne Holzmöbel, Werbeprospekte und Papiertüten produzieren und wegwerfen.

    >das Experiment läuft ja seit einigen Jahrzehnten
    > im Nationalpark Bayrischer Wald ... derzeit sieht es aber vom Augenschein
    > zumindest für mich Laien dort sehr mau aus ...
    Und Sie meinen im Tesla-Wald sieht es besser aus?

    >
    > Wenn etwas schlecht ist, soll das kein Freibrief dafür sein, es noch
    > schlechter zu machen ...
    Nein, aber irgendwo muss Ihr Holz herkommen und dieser Wald ist derzeit einfach minderwertig.
    Dafür wird die 3-Fache Menge Wald an einem anderen Ort gepflanzt, mit richtigem Mischwald, und sehr viel mehr Tieren.

  18. Re: Die Borkenkäfer werden das anders sehen

    Autor: M.P. 11.12.20 - 13:00

    Hier in Dortmund gibt es Gewerbeflächen, die nach der Erschließung viele Jahre ungenutzt liegen ... Da gibt es einige, auf denen sich "wild" Pappeln, Birken usw. ausgebreitet hat ...
    Die Wirtschaftsförderung hat einige Flächen jetzt vorsorglich erneut roden lassen. Vorgebliche Aussage "mit Bäumen drauf nicht zu vermarkten". Ich denke aber, es geht auch um die städtische Baumsatzung, und dass die Stämme bestimmte diesbezüglich "gefährliche" Maße nicht erreichen dürfen ...

    https://www.lokalkompass.de/dortmund-west/c-natur-garten/birken-am-baerenbruch-muessen-fuer-gewerbe-weichen_a361612

    > „Das betroffene Areal im nördlichen Bereich der Revierstraße wird von Investoren nicht als potenzielle Gewerbefläche, sondern als Wald wahrgenommen – ein echtes Vermarktungshindernis“, erläutert Detlef Kunert vom Dienstleistungszentrum Wirtschaft (DLZW) der Wirtschaftsförderung.

    > Ziel der Fällarbeiten sei es, die Vermarktungschancen auf der ca. 6150 Quadratmeter großen Gewerbefläche nördlich der Revierstraße zu verbessern.

  19. Re: Die Borkenkäfer werden das anders sehen

    Autor: AllDayPiano 11.12.20 - 13:54

    Das Problem sind die Flächennutzungspläne. Auch wenn man nichts dazu tut: Wenn ein Wald anfängt zu wachsen, muss das zum einen genehmigt werden, zum anderen riskiert man irgendwann, dass die ausgewiesene Fläche keine Gewerbefläche sondern Waldfläche wird.

    Das ist eine reine Bürokratiebefriedigung. Und Vorsorge gegen Bürgerinitiativen, die irgendwann gegen die Rodung gegenan gehen weren.

    Alles, was oben steht, ist eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich eine absolute Aussage treffe, dann ist das ebenfalls eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich etwas mit Quellen belege, ist es entsprechend gekennzeichnet und damit keine Meinung, sondern eine Schlussfolgerung oder Tatsachendarstellung. Gut, dass wir das jetzt abschließend geklärt haben. Springen wird Golem.de trotzdem weiterhin.

  20. Re: Die Borkenkäfer werden das anders sehen

    Autor: FreiGeistler 11.12.20 - 17:47

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und die anderen Tiere auch, denen diese unansehnliche Monokultur als
    > Lebensraum durchaus zupass kommt ....

    Beispiele? Also langfristige, nicht wie beim Borkenkäfer, der die Monokultur vernichtet.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.12.20 17:57 durch FreiGeistler.

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