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Nutzloses Unterfangen
Autor: Rabbit 02.02.05 - 18:20
Gäbe es keine Spam aus dem Ausland, gäbe es m.E. kein Spamproblem, denn wer erhält schon nennenswert Spam von deutschen Versendern?
Als Anbieter im Internet ist man in Deutschland dann allerdings noch weiteren Gefahren ausgesetzt.
Nach Abmahnwellen wegen DeepLinks, Impressum etc. hat man demnächst dann zusätzliche Probleme mit Leuten, die einfach nur vergessen haben, dass sie vor einiger Zeit einen Newsletter abonniert haben.
Unsere dämlichen Politiker schaffen es wirklich, die Internetwirtschaft hierzulande fertig zu machen.
Wahrscheinlich gehts mal wieder nur um eine Einnahmenerhöhung unserer Staatsbankrotteure. Wie bei den Bußgeldern im Straßenverkehr. Oder glaubt einer ernsthaft daran, es ginge dabei noch darum, die Bürger einsichtig zu machen?
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Re: Nutzloses Unterfangen
Autor: Ozzy 03.02.05 - 21:54
Rabbit schrieb:
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> Gäbe es keine Spam aus dem Ausland, gäbe es m.E.
> kein Spamproblem, denn wer erhält schon
> nennenswert Spam von deutschen Versendern?
Versuch mal einem Politiker logisches Denken beizubringen!
Da gab es mal so einen Vergleich zwischen der Intelligenz eines Hundes und der eines Politikers. Der Hund hat gewonnen, er kennt seine Grenzen und würde nie auf die Idee kommen Fahrrad zu fahren... -
Re: Nutzloses Unterfangen
Autor: Michael - alt 04.02.05 - 08:20
(Man beachte, ich bin ausnahmsweise nicht der Ansicht von Ozzy)
>Als Anbieter im Internet ist man in Deutschland dann allerdings
>noch weiteren Gefahren ausgesetzt.
Als Anbieter ist man prinzipiell der Gefahr ausgesetzt, gegen Spielregeln des Wettbewerbs zu verstoßen. Dabei ist es völlig egal, um welche Branche es geht.
Ich verstehe die Leute nicht, die sich deswegen beklagen, oder willst Du etwa keine Regeln im Wettbewerb zu Deinem eigenen Schutz? Du wärest schneller platt als die notarielle Urkunde über deine GmbH vorläge.
>Nach Abmahnwellen wegen DeepLinks, Impressum etc.
Ist doch besser als eine Strafanzeige oder?
>hat man demnächst dann zusätzliche Probleme mit Leuten, die einfach
> nur vergessen haben, dass sie vor einiger Zeit einen Newsletter
>abonniert haben.
Ich vergesse nie, einen Newsletter nicht zu abonnieren. Obwohl sich manche Anbieter schon an der Spielregelgrenze für die Verbraucher bewegen. Daher bin ich ganz klar für eine Beweisumkehrung: Der Anbieter hat nachzuweisen, daß er die Erlaubnis zum Newsletterversand auch wirklich bekommen hat.
Im übrigen: Ich bin gegen Newsletters, sie sind für den Hersteller einfach nur teuer und für den Adressaten einfach nur lästig und auch teuer.....



