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Eine logische Lösung für Google

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  1. Eine logische Lösung für Google

    Autor: Genie 26.01.21 - 01:59

    Wenn es das Gesetz verbietet, auszulisten, baut Google & Co halt auch eine Art Paywall für diese Inhalte.

    Wenn der Google/Facebook-User Verlagsinhalte nutzen und finden will, muss er sich ein Guthaben kaufen, von dem diese Verwertungsgebühren der Verlage nach und nach abgebaut werden.

    Dann werden die Verlage ja sehen, wie viele Menschen bereit sind für den Dreck zu bezahlen und das Gesetz wird ganz schnell wieder abgeschafft.

  2. Re: Eine logische Lösung für Google

    Autor: BangerzZ 26.01.21 - 07:02

    Hatte ich auch überlegt.
    Anstatt auszulisten wird ein Platzhalter angezeigt der darauf hinweist das hier ein Ergebnis von Media XYZ wäre, aber auf Grund des Gesetzes nicht entgeldfrei angezeigt werden kann.

    So haben sie es doch bei der GEMA auf YouTube auch gemacht.

  3. Re: Eine logische Lösung für Google

    Autor: ClausWARE 26.01.21 - 07:05

    Nur das Youtube die Videos auch tatsächlich selber ausspielt, die News dagegen nicht. Ein wichtiger und absolut entscheidender Unterschied!

  4. Re: Eine logische Lösung für Google

    Autor: BangerzZ 26.01.21 - 08:18

    Google blockiert ja auch nicht die News selbst sondern nur den Link. In diesem fall ist der Link der Content so lange man sich noch auf Google befindet. Verstehe deine Argumentation nicht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.01.21 08:20 durch BangerzZ.

  5. Re: Eine logische Lösung für Google

    Autor: chefin 26.01.21 - 09:02

    Genie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn es das Gesetz verbietet, auszulisten, baut Google & Co halt auch eine
    > Art Paywall für diese Inhalte.
    >
    > Wenn der Google/Facebook-User Verlagsinhalte nutzen und finden will, muss
    > er sich ein Guthaben kaufen, von dem diese Verwertungsgebühren der Verlage
    > nach und nach abgebaut werden.
    >
    > Dann werden die Verlage ja sehen, wie viele Menschen bereit sind für den
    > Dreck zu bezahlen und das Gesetz wird ganz schnell wieder abgeschafft.

    Heist Australien kann sein Werbebudget nicht mehr bei Google platzieren. Macht ja keinen Sinn, wenn ich Geld abdrücken soll um Werbung zu sehen. Werbebudget bleiben also in Australien. Benötigen dann eine Infrastruktur um gezielte Werbung auszuspielen und eine Suchfunktion um australische Webseiten überhaupt zu finden. Das läuft auf einen eigenen Prozess hinaus, den Werbegelder sind ja nun da und frei zur Refinanzieren. Und man kann für Sachen ausserhalb Googleergebnisse einbinden und für landeseigene Sachen eben diese Suchmaschine. Wird ja von anderen Suchmaschinen schon so gemacht.

    Das ganze wird am ende nicht dazu führen, das Australien nachgibt, sondern ein Weg Erfolg hat. Und damit anderen den Ansporn gibt, diesen Weg zu beschreiten. Letztendlich knallt das Google dann um die Ohren. Man vergisst nämlich gerne das Australien ja auch Werbung schaltet, aber keine Werbung mehr platzieren kann, wenn das kostenplichtig wird für den Nutzer oder Google es völlig auslistet. Dieses Werbebudget reicht einem Startup durchaus auf die Füße zu kommen. 30 Millionen Australier, nehmen wir mal an, 100 Dollar pro Person an Werbung aus dem Konsum(bei 45.000 Dollar Jahresverdienst im Schnitt sind das peanuts), ergibt 3 Milliarden Dollar...pro Jahr

    Damit lässt sich was bewegen. Und ich würde sagen, 75% der Welt wartet nur drauf, das irgendwer damit Erfolg hat und dann expandiert...zb nach Neuseeland, dann rüber nach Afrika...usw. Wenn man erstmal ein Standbein hat, ist expandieren nicht mehr so schwer.

  6. Re: Eine logische Lösung für Google

    Autor: Avarion 26.01.21 - 10:25

    Das klingt als wäre Australien so ein gigantischer Markt. Von der Einwohnerzahl her ist Australien etwas grösser als NRW. Für Google also der perfekte Ort um gegen so einen Vorstoß vorzugehen.

  7. Re: Eine logische Lösung für Google

    Autor: gadthrawn 26.01.21 - 12:34

    Avarion schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das klingt als wäre Australien so ein gigantischer Markt. Von der
    > Einwohnerzahl her ist Australien etwas grösser als NRW. Für Google also der
    > perfekte Ort um gegen so einen Vorstoß vorzugehen.

    Das mit den Märkte ist was lustiges.
    Nach google hat google 92% des weltweiten Anteils an Suchmaschinenzugriffen.
    Es gibt etwa 7,8 Mrd Einwohner weltweit, über 1,3 Mrd in China.
    Gefühlt haben in China mehr Leute ein Handy wie einen Festnetzanschluss und meist mehrere... aber was heißt gefühlt schon.. ah ja .. 1,6Mrd Smartphones (also 1,19 pro Person).

    Heißt der chin Suchmaschinenmarkt ist groß. Aber hoppla. 70 % suchen mit Baidu. google ist mit 2,8 % auf Rang 5.
    Russland hat nur 145 Mio. suchen die alle mit google? ach ne Yandex ist der Gewinner.

    Irgendwie gibt es doch mehr lokales. Aber allein bei China - wie kann google dann noch auf 92% Weltmarktanteil kommen, wenn da so viele Nutzer eben kein google nutzen?

    Australien hat momentan einen hohen google Anteil. Und ist einigermassen zahlungskräftig. Ja google kann auf den Gewinn aus Australien verzichten - aber Australien auch auf google wie es andere Länder schon zeigen.

    Europa hat vor google gekniffen. Die Marktmacht und das Geld ist eben nichts gutes.

  8. Re: Eine logische Lösung für Google

    Autor: thomas_ 26.01.21 - 13:47

    würde es nicht reichen, anstatt der links die ziel URL als text anzuzeigen?
    Es muss doch nicht zwangsläufig ein link zum anklicken sein. oder versteh ich das falsch?

  9. Re: Eine logische Lösung für Google

    Autor: Avarion 26.01.21 - 19:53

    gadthrawn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > zahlungskräftig. Ja google kann auf den Gewinn aus Australien verzichten -
    > aber Australien auch auf google wie es andere Länder schon zeigen.
    >
    > Europa hat vor google gekniffen. Die Marktmacht und das Geld ist eben
    > nichts gutes.

    Es geht aber nicht nur um Google. Es geht um alle Verlinkungen, egal ob Suchmaschinen oder Social Media. Warum sollte sich das jemand antun? Ginge es nur um Google News ok, auch da hab ich eine andere Meinung aber ich kann zumindest verstehen woher die Leute kommen. Aber das Grundsätzliche Auffinden via Suchmaschine? Das ist eine Dienstleistung die da erbracht wird. Und der Erbringer der Dienstleistung soll dafür noch bezahlen?

    Das Amüsante ist das Google von dem Gesetz sogar noch profitieren könnte. Die können sich die Kosten leisten. Kleinere Suchmaschinen nicht. Nimmt also sogar eventuelle zukünftige Konkurrenz weg.

  10. Re: Eine logische Lösung für Google

    Autor: gan 27.01.21 - 12:00

    Genie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn es das Gesetz verbietet, auszulisten, baut Google & Co halt auch eine
    > Art Paywall für diese Inhalte.

    Genau deshalb verbietet das Gesetz das Auslisten nicht, sondern nur Medienunternehmen die Geld wollen gegenüber Medienunternehmen die kein Geld wollen oder die gar nicht als berechtigte Medienunternehmen gelistet sind zu diskriminieren. Für Google ist das praktisch ein Auslistungsverbot, da man nicht wissen kann, was alles ein australisches Medienunternehmen ist.
    Facebook kann dagegen generell australischen Medienunternehmen den Zugang untersagen und behandelt damit alle gleich.

  11. Re: Eine logische Lösung für Google

    Autor: Bluejanis 29.01.21 - 22:17

    Was bedeutet in dem Zusammenhang diskriminieren?
    Wenn Google ne Art Paywall kreiert und die Kosten einfach weiterreicht, würden sich die Medienunternehmen dann selbst diskriminieren?

  12. Re: Eine logische Lösung für Google

    Autor: berritorre 01.02.21 - 19:42

    Eben, wenn sich irgendwer diese Gebühren überhaupt leisten kann, dann vermutlich nur Google. Alle anderen Suchmaschinen werden wohl nicht genug Gewinne mit ihren Suchmaschinen machen.

    Ja, Google verdient Geld mit Werbung. Die Suchmaschine ist da nur indirekt ein Mittel zu Zweck. Andere Suchmaschinen dürften wesentlich weniger Geld verdienen als Google, die den ganzen Prozess extrem optimiert haben. Alleine der Kauf von Urchin damals, aus was Google Analytics hervorging. Ich dachte zuerst: Warum sollten die so viel Geld für eine Webanalytics Software ausgeben. Damit verdienen die niemals genug Geld. Aber nein, Google hat es quasi für lau den Usern zur Verfügung gestellt, weil sie halt 2 Schritte weiterdenken als die meisten. Ich habe dann auch irgendwann gecheckt, warum der Kauf ein sehr gutes Investment war.

    Diese Denkweise fehlt vielen Unternehmen. Deswegen ist Google da, wo sie sind. Ich stehe auch kritisch zu vielen Aspekten was Google betrifft. Aber ich glaube nicht, dass andere mit der WErbung genaus viel Geld verdienen würden.

    Ich habe da so meine Zweifel, dass da kurz- oder mittelfristig eine brauchbare lokale Lösung kommen würde, die ja dann diese Gebühren genauso bezahlen müsste, vermutlich ohne die Googlesche Gewinnmarge.

  13. Re: Eine logische Lösung für Google

    Autor: berritorre 01.02.21 - 19:49

    Facebook hat ein anderes Problem: Sie haben Usergenerated content. Und damit müssen sie trotzdem wissen, wer denn ein australisches Medienunternehmen ist und wer nicht.

    Google muss ja nur die Bude in Australien zu machen. Wenn dann die Australier trotzdem auf Google.com suchen, dann dürfte es schwer werden, Google im Ausland zu verklagen. Da müsste Australien Google schon an der Great Wall of Australia aussperren. Dass sowas geht, zeigen ja die Chinesen. Man muss nur wollen. Darum geht es aber gar nicht. Es geht auch nicht um ein übermächtiges Google. Es geht darum, einfach an Geld zu kommen, ohne dass man sich mit seinen teilweise hausgemachten Problemen beschäftigen muss. Ich kann auch nicht zur Telekom sagen, dass sie mir Geld bezahlen muss, weil mein Nachbar mich über seinen Telekomanschluss angerufen hat. Schliesslich haben sie Geld damit verdient, dass er mich angerufen hat...

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