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Wenn man Versprechen macht und sie nicht halten kann: Pech

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  1. Wenn man Versprechen macht und sie nicht halten kann: Pech

    Autor: Schattenwerk 27.01.21 - 22:25

    Dann soll man keine Versprechen machen oder die Strukturen so auslegen, dass sie mit regulären 6 Arbeitstagen die Versprechen erfüllen können.

    Find verdi manchmal schon nervig aber diesmal sehe ich nicht, wieso Amazon da argumentativ durchgekommen ist.

  2. Re: Wenn man Versprechen macht und sie nicht halten kann: Pech

    Autor: Sharra 27.01.21 - 22:27

    Die Argumentation ist ja auch schwachsinnig. Wenn man garantiert, dass jedem Paket der rechte Daumen eines Angestellten beiliegt, wird einem das wohl einiges an Presse bringen, aber damit durch kommst du trotzdem nicht.

    Die Lösung ist dagegen ganz einfach. Wenn du deine Versprechen nicht halten kannst, gib sie nicht.

  3. Re: Wenn man Versprechen macht und sie nicht halten kann: Pech

    Autor: McTristan 27.01.21 - 22:53

    Wobei die Erlaubnis ja durch die Bezirksregierung erteilt wurde, sehe da kein Versäumnis bei Amazon. Ich stelle ordnungsgemäß einen Antrag und diesem wird stattgegeben. Dann kommt XYZ daher und klagt dagegen und gewinnt das Verfahren.
    So what? Sehe generell aber bei Sonntagsarbeit kein Problem in einem Logistikkonzern- ist ja nicht so, dass die Arbeitszeit nicht ausgeglichen würde. Schichtarbeit ist ja in vielen Berufsfeldern gang und gebe...
    Aber ich weiß schon: die armen Mitarbeiter im Einzelhandel :/

    Schattenwerk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann soll man keine Versprechen machen oder die Strukturen so auslegen,
    > dass sie mit regulären 6 Arbeitstagen die Versprechen erfüllen können.
    >
    > Find verdi manchmal schon nervig aber diesmal sehe ich nicht, wieso Amazon
    > da argumentativ durchgekommen ist.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.01.21 22:54 durch McTristan.

  4. Re: Wenn man Versprechen macht und sie nicht halten kann: Pech

    Autor: franzropen 27.01.21 - 23:12

    Sind ja nicht damit durchgekommen.

  5. Re: Wenn man Versprechen macht und sie nicht halten kann: Pech

    Autor: franzropen 27.01.21 - 23:14

    McTristan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schichtarbeit ist ja in vielen Berufsfeldern gang und gebe...
    Genauso wie ein kaputtes Familienleben. Nur weil es woanders falsch läuft, heißt dass nicht, dass es bei anderen auch erlaubt sein sollte.

  6. Re: Wenn man Versprechen macht und sie nicht halten kann: Pech

    Autor: bakaecchis2 28.01.21 - 00:57

    Bei " untertariflicher Bezahlung" wurde es mir anders.
    Ich arbeite im Einzelhandel und habe ständig mit Kunden zutun.
    Was man von den "Kunden" so hört, sollte genug sein um einen Seelsorger an die Seite bei der Arbeit zu bekommen.
    Wenn ich ein Packzentrum in meiner Nähe hätte, würde ich wechseln, ganz ehrlich. Bei ALDI wird kontrolliert, wie schnell man Artikel über den Scanner an der Kasse zieht, ist aber Verdi egal.
    Jetzt mal wieder zum Thema.
    ____________________________
    Was bei der Sache interessant ist, ist folgendes.
    Amazon Logistic stellt einen Antrag im Jahr 2015 für 2 Sonntage im Dezember, kriegt die Bewilligung und im Jahr 2021 wird entschieden, dass es nicht rechtens war. Wer ist nun Schuld?
    Außerdem sind im Artikel zu wenig Informationen, die wohl nicht bekannt sind.
    Wenn man an dem Sonntag gearbeitet hat, was hat man als Ausgleich bekommen?
    Am Montag frei? Dazu sicher Sonntagszuschlag.
    In so vielen Betrieben wird Sonntags gearbeitet, die Mitarbeiter bekommen einen Lohnzuschlag und Ausgleichsfreistunden, da wird absolut nichts gesagt.
    Es gibt ein Fashion Outlet im Südwesten Deutschlands, da wird in den Sommerferien an 7 Sonntagen am Stück geöffnet, und in allen Schulferien. Das macht im Jahr einige verkaufsoffene Sonntage. Verdi kann wichtig sein, aber nur wenn man alles gleich behandelt und nicht nur Medienwirksam was versucht.

  7. Re: Wenn man Versprechen macht und sie nicht halten kann: Pech

    Autor: Genie 28.01.21 - 01:41

    bakaecchis2 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn man an dem Sonntag gearbeitet hat, was hat man als Ausgleich
    > bekommen?
    > Am Montag frei? Dazu sicher Sonntagszuschlag.

    Fand die Begründung von Verdi auch geradezu lächerlich. Sie beschweren sich über "untertarifliche Bezahlung" und nehmen mit der Aktion den Beschäftigen die Tage weg, an denen sie doppelt so viel verdienen können. Was für eine Logik.

  8. Re: Wenn man Versprechen macht und sie nicht halten kann: Pech

    Autor: Kadjus 28.01.21 - 06:32

    Genie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bakaecchis2 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wenn man an dem Sonntag gearbeitet hat, was hat man als Ausgleich
    > > bekommen?
    > > Am Montag frei? Dazu sicher Sonntagszuschlag.
    >
    > Fand die Begründung von Verdi auch geradezu lächerlich. Sie beschweren sich
    > über "untertarifliche Bezahlung" und nehmen mit der Aktion den Beschäftigen
    > die Tage weg, an denen sie doppelt so viel verdienen können. Was für eine
    > Logik.

    +1

  9. Re: Wenn man Versprechen macht und sie nicht halten kann: Pech

    Autor: Max Level 28.01.21 - 07:16

    > So what? Sehe generell aber bei Sonntagsarbeit kein Problem in einem
    > Logistikkonzern-

    Ich sehe da auch kein Problem, schließlich habe ich Sonntags frei.

  10. Re: Wenn man Versprechen macht und sie nicht halten kann: Pech

    Autor: Max Level 28.01.21 - 07:19

    > Fand die Begründung von Verdi auch geradezu lächerlich. Sie beschweren sich
    > über "untertarifliche Bezahlung" und nehmen mit der Aktion den Beschäftigen
    > die Tage weg, an denen sie doppelt so viel verdienen können. Was für eine
    > Logik.

    Aber echt! Demnächst verlangt Verdi noch, dass man nachts schlafen können soll, dabei könnte man da doch weiter arbeiten um ein bisschen was dazuzuverdienen.
    Ist der Gedanke wirklich so schwer selbst zu fassen, dass man die Sonntagsarbeit gar nicht braucht, um Menschen anständig zu bezahlen? Könnte *das* vielleicht die Forderung einer Gewerkschaft sein?

  11. Re: Wenn man Versprechen macht und sie nicht halten kann: Pech

    Autor: GM23 28.01.21 - 08:04

    Max Level schrieb:
    > Aber echt! Demnächst verlangt Verdi noch, dass man nachts schlafen können
    > soll, dabei könnte man da doch weiter arbeiten um ein bisschen was
    > dazuzuverdienen.
    > Ist der Gedanke wirklich so schwer selbst zu fassen, dass man die
    > Sonntagsarbeit gar nicht braucht, um Menschen anständig zu bezahlen? Könnte
    > *das* vielleicht die Forderung einer Gewerkschaft sein?

    +1

  12. Re: Wenn man Versprechen macht und sie nicht halten kann: Pech

    Autor: RicoBrassers 28.01.21 - 08:42

    Max Level schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber echt! Demnächst verlangt Verdi noch, dass man nachts schlafen können
    > soll, dabei könnte man da doch weiter arbeiten um ein bisschen was
    > dazuzuverdienen.
    > Ist der Gedanke wirklich so schwer selbst zu fassen, dass man die
    > Sonntagsarbeit gar nicht braucht, um Menschen anständig zu bezahlen? Könnte
    > *das* vielleicht die Forderung einer Gewerkschaft sein?

    Aber selbst DANN könnten die Mitarbeiter sonntags für die gleiche Arbeit noch mehr Geld bekommen. Es gibt nämlich durchaus Leute, die gerne sonntags arbeiten würden, es aber nicht können/dürfen.

    Bei uns im Unternehmen gibt es auch genug Leute, die freiwillig & regelmäßig massiv an Überstunden anhäufen, weils dafür Zuschläge gibt und sie somit für die gleiche Arbeit mehr Geld bekommen.

  13. Re: Wenn man Versprechen macht und sie nicht halten kann: Pech

    Autor: Snoozel 28.01.21 - 08:54

    > Fand die Begründung von Verdi auch geradezu lächerlich. Sie beschweren sich
    > über "untertarifliche Bezahlung" und nehmen mit der Aktion den Beschäftigen
    > die Tage weg, an denen sie doppelt so viel verdienen können. Was für eine
    > Logik.

    Genau das. Auch bei uns machen die Leute am liebsten am Sonntag Überstunden.
    Die Gewerkschaft handelt da mal wieder gegen ihre Mitglieder.

    Bald gibt es hier sowieso nur noch die Möglichkeit am Sonntag Überstunden zu machen da von 5 auf 6 Tage-Woche umgestellt wird - aber weiter nur 5 Tage gearbeitet werden. So umgeht der Arbeitgeber die Kosten der Überstunden am Samstag...

  14. Re: Wenn man Versprechen macht und sie nicht halten kann: Pech

    Autor: Sylvan1 28.01.21 - 09:00

    Mit der Aktion wurde Verdi bei uns mal von den Beschäftigten regelrecht verjagt.
    Meine Frau hat damals bei Kaufland gearbeitet.
    Die Stadt hat in der Weihnachtszeit verkaufsoffene Sonntage genehmigt.
    Kaufland hat dann ihre Beschäftigten gefragt wer denn auch Sonntags arbeiten kommen würde. Es haben ausnahmslos ALLE gewollt - FREIWILLIG.
    Warum? - ganz einfach: 100% Zulage. Also das doppelte Gehalt.

    Was passierte dann? Verdi verklagte die Stadt, bekam Recht, und alle verkaufsoffenen Sonntage waren abgesagt.
    Nächsten Tag stellten sich die Verdi-Vertreter dann mit stolzer Brust vor das Kaufland.
    Sie meinten gute Karten zu haben um bei den Mitarbeitern von Kaufland neue Mitglieder zu werben, da sie ja mit der Klage so toll für die Rechte der Arbeitnehmer eingetreten sind.

    Das Gegenteil war jedoch der Fall: Die Mitarbeiter haben die Verdi-Leute lautstark vom Hof gejagt, da denen durch die Aktion ein Haufen Geld flöten gegangen ist.

    Nur weil eine Gewerkschaft ganz fest der Überzeugung ist im Sinne der Arbeitnehmer zu handeln heißt das noch lange nicht das dies auch tatsächlich der Fall ist. Bei den Mitarbeitern von damals sehen die zumindest definitiv kein Land mehr.

  15. Re: Wenn man Versprechen macht und sie nicht halten kann: Pech

    Autor: chefin 28.01.21 - 09:42

    Schattenwerk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann soll man keine Versprechen machen oder die Strukturen so auslegen,
    > dass sie mit regulären 6 Arbeitstagen die Versprechen erfüllen können.
    >
    > Find verdi manchmal schon nervig aber diesmal sehe ich nicht, wieso Amazon
    > da argumentativ durchgekommen ist.

    Da mit einer bestimmten Anzahl an Mitarbeitern ein bestimmte Anzahl an Aufträge erledigt werden können, die Nachfrage aber größer ist, muss man einen Schlüssel finden, wen man als Kunden nicht bedient. Da Unternehmen Profite machen wollen, wird man nachprüfen wer am wenigstens Profite bringt. Dazu werden wohl Rücksendungen als erster Negativpunkt einfliesen. Hohe Reklamationszahlen, weil man 100% jeden Kratzer reklamiert, auch wenn er nicht sichtbar am Boden des Gerätes ist auf dem das gerät tagein tagaus steht. Solche Kratzer entstehen aus Rückläufern, das ist unvermeidbar, weil wir uns ja unsere 14 Tage Rücksendefrist erkämpft haben.

    Das Geschrei möchte ich dann hören, wenn diese Bestellungen storniert werden oder mit dem Hinweis versehen, das sie frühestens in einer Leerlaufphase in einigen Wochen erledigt werden. 2 Klassen Kunden. Vielen Dank Verdi.

    Alle Einzelhandelsgeschäfte bekommen problemlos vor Weihnachten ihr Sonntagserlaubniss, ohne das Verdi meckert. Bei Amazon meckern sie, weil Amazon nicht Tarifvertäge von verdi akzeptiert. Und die Politiker die sich da gerade einmischen, sind nichts anderes wie Lobbiisten der einen oder anderen Seite. Dieser Arbeitskampf wird auf unserem Rücken ausgetragen. Wir sollen Druckmittel spielen gegen Amazon. Die Kunden sollen meckern, damit Amazon nachgibt. Und wenn dann der Versand teurer wird, sind es genau die selben Gewerkschaften die sofort brüllen, das sich die da oben die Taschen füllen und die da unten nix abbekommen....dabei haben sie ihre Zulage vorher erhalten und die Erhöhung kompensiert das nur.

    Die Gewerkschaften sind inzwischen noch unterhalb der Politiker einzustufen. Politiker sagen wengistens wenn sie uns belügen, das sie auch die Industrie im Auge halten müssen. Gewerkschafter belügen uns und sagen wir wollen das so.

    PS: jeder der statt am Wochenende dann Dienstag oder Mittwoch einkaufen gehen kann, weis um die Vorteile von Wochenendarbeit, die freie Tage unter der Woche ermöglichen. Wir nehmen es fast nicht mehr wahr, das alle Restaurants, Bäckereien, Cafes, Tankstellen, Freizeitparks, Schwimmbäder, Soziale Dienste, Krankenhäuser, jegliche Art von Freizeitaktivitäten Sonntags arbeiten. Ca 20% unserer Bevölkerung arbeitet in diesen Bereichen. Vieleicht sollten wir das ebenfalls mal abschaffen. Wer Schwimmbad will, muss halt einen Tag Urlaub nehmen. Damit keiner am Wochenende arbeiten muss

  16. Re: Wenn man Versprechen macht und sie nicht halten kann: Pech

    Autor: AllDayPiano 28.01.21 - 09:52



    Alles, was oben steht, ist eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich eine absolute Aussage treffe, dann ist das ebenfalls eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich etwas mit Quellen belege, ist es entsprechend gekennzeichnet und damit keine Meinung, sondern eine Schlussfolgerung oder Tatsachendarstellung. Gut, dass wir das jetzt abschließend geklärt haben. Springen wird Golem.de trotzdem weiterhin.

  17. Re: Wenn man Versprechen macht und sie nicht halten kann: Pech

    Autor: McTristan 28.01.21 - 10:38

    -1

    Von seiner Situation auf andere zu schließen ist sicherlich nicht die Aufgabe eine Gewerkschaft. Der vorgeschobene Grund hier im Forum ist ja auch, Sonntagsarbeit würde Familien kaputt machen blablubb. Ja nu aber es gibt mit Sicherheit, gerade in einem Logistikunternehmen auch jede Menge Mitarbeiter welchen es herzlich egal ist wann sie arbeiten aber insbesondere am Sonntag bei höherer Bezahlung mit Kusshand arbeiten würden.

    Zudem ging es hier nicht um einen Dauerzustand sondern um einen zeitlich begrenzten Antrag der zudem genehmigt wurde. Ich erkenne hier absolut keinen Fehler auf Amazons Seite.

    Werft ihr Amazon wirklich vor, dass Sie einen solchen Antrag gestellt haben? Die Begründung vor Gericht kann man ja nun quatsch finden oder nicht aber der Antrag wurde gestellt, der Antrag wurde genehmigt und nun hacken hier alle auf Amazon rum.

    Falsch sage ich: hackt auf die Bezirksregierung herum, hackt auf Verdi herum - hackt auf euch selbst herum aber Amazon ist hier das Opfer und nicht die Gewerkschaft.

    Und wenn ihr Sonntags nicht arbeiten wollt: schön. Wenn ihr keine Schichtarbeit machen wollt: auch schön. Aber schert doch bitte nicht alle über einen Kamm. Wenn Sonntagsarbeit und Schichtarbeit tatsächlich unsere Problem sind dann wundert mich tatsächlich nicht warum man immer mehr Arbeitsplätze ins Ausland verlegt oder durch Maschinen machen lässt - gerade letztere beschweren sich (noch) nicht.

    So - eat this!


    GM23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Max Level schrieb:
    > > Aber echt! Demnächst verlangt Verdi noch, dass man nachts schlafen
    > können
    > > soll, dabei könnte man da doch weiter arbeiten um ein bisschen was
    > > dazuzuverdienen.
    > > Ist der Gedanke wirklich so schwer selbst zu fassen, dass man die
    > > Sonntagsarbeit gar nicht braucht, um Menschen anständig zu bezahlen?
    > Könnte
    > > *das* vielleicht die Forderung einer Gewerkschaft sein?
    >
    > +1

  18. Re: Wenn man Versprechen macht und sie nicht halten kann: Pech

    Autor: AllDayPiano 28.01.21 - 11:10

    Der Fehler liegt ja auch bei der genehmigenden Behörde. Verdi hat gegen die Genehmigung geklagt.

    Und ja, es ist nicht Aufgabe einer Gewerkschaft es jedem einzelnen recht zu machen.

    Wir hatten schon Zeiten, in denen es keinen Arbeitsschutz gab. Davon sind wir weggekommen, indem unsere Großeltern unermüdlich dagegen mobil gemacht haben.

    Überdauern solche Erkenntnisse wirklich keine zwei Generationen?

    Alles, was oben steht, ist eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich eine absolute Aussage treffe, dann ist das ebenfalls eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich etwas mit Quellen belege, ist es entsprechend gekennzeichnet und damit keine Meinung, sondern eine Schlussfolgerung oder Tatsachendarstellung. Gut, dass wir das jetzt abschließend geklärt haben. Springen wird Golem.de trotzdem weiterhin.

  19. Re: Wenn man Versprechen macht und sie nicht halten kann: Pech

    Autor: mke2fs 28.01.21 - 16:58

    Der Witz an der Sache ist ja auch noch, Amazon bezahlt übertariflich, nur halt über dem Tarif für Lagerarbeiter, aber halt unter dem Tarif für Einzelhandel.

    Das heißt pauschal von untertariflicher Bezahlung zu sprechen ist irreführend.
    Nur Verdi ist halt der Meinung das Amazon Einzelhändler sei.

    Nun gut der Meinung könnte man sein.
    Nur wenn Amazon Einzelhändler ist steht ihnen dann nicht die Behandlung wie jedem Einzelhändler zu?
    Das würde dann wohl die Genehmigung zu verkaufsoffenen Sonntagen einschließen, oder?
    Woher nehmen da denn die Einzelhändler ihr Personal? Wird das extra engagiert oder ist das vielleicht das gleiche was Montag-Freitag oder Dienstag-Sonnabend da auch immer steht?

    Fun Fact: Den Tarif für Lagerarbeiter handelt wer aus (über dem Amazons Bezahlung liegt), na, na… genau Verdi.
    Also die Gewerkschaft die sich über Amazons Bezahlung echauffiert lässt ihre eigenen Mitglieder in anderen Bereichen einfach auflaufen.

  20. Re: Wenn man Versprechen macht und sie nicht halten kann: Pech

    Autor: Genie 28.01.21 - 23:52

    Max Level schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber echt! Demnächst verlangt Verdi noch, dass man nachts schlafen können
    > soll, dabei könnte man da doch weiter arbeiten um ein bisschen was
    > dazuzuverdienen.
    > Ist der Gedanke wirklich so schwer selbst zu fassen, dass man die
    > Sonntagsarbeit gar nicht braucht, um Menschen anständig zu bezahlen? Könnte
    > *das* vielleicht die Forderung einer Gewerkschaft sein?

    Darum geht es überhaupt nicht. Das ist polemisches Geschwätz. Ein Amazon-Mitarbeiter wird auch bei einer Arbeitszeit von Mo-Fr / 8-17 Uhr anständig bezahlt für das, was er macht. Auch Arbeitsschutzbestimmungen werden eingehalten. Ebenso hat er auch weiterhin eine normale 40-Stunden-Woche. Wann er allerdings diese 40 Stunden arbeitet, hat eine Gewerkschaft in dieser Branche nicht zu bestimmen. Sollte der Versandhandel weiter wachsen, wird sich auch das christliche Abendland mal an die neue Welt anpassen müssen, denn der Onlinehandel hat 24/7 geöffnet und ist eben NICHT mit den lokalen Einzelhandelszeiten zu vergleichen, die geschaffen wurden, um Wettbewerbsgleichheit zu schaffen.

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