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Fahrbarkeit von 1.100 PS?

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  1. Fahrbarkeit von 1.100 PS?

    Autor: Nogul 28.01.21 - 09:15

    Gibt ja schöne Youtube Videos mit Supersportwagen die bei schönstem Wetter und nicht mal so hohem Tempo von der Straße rutschen als wäre Glatteis.

    Greift hier Tesla mit Assistenzsysteme gnadenlos durch und sorgt für Fahrbarkeit oder erlaubt sie die Leistung nach belieben abzurufen inklusive der Freiheit komödienhaft von der Straße zu rutschen?

  2. Re: Fahrbarkeit von 1.100 PS?

    Autor: FerdiGro 28.01.21 - 09:30

    Du kannst Elektroautos bzw Motoren sehr viel besser regeln als Verbrenner.

    Aber der rimac ist ja auch schon abgeflogen ;)

  3. Re: Fahrbarkeit von 1.100 PS?

    Autor: Dwalinn 28.01.21 - 09:34

    könnte auch am Fahrer liegen ;)

  4. Re: Fahrbarkeit von 1.100 PS?

    Autor: Rolf Schreiter 28.01.21 - 09:37

    Es liegt fast immer am Fahrer. Manche haben nun mal scheinbar keinen sensiblen Gasfuss.

  5. Re: Fahrbarkeit von 1.100 PS?

    Autor: Dwalinn 28.01.21 - 09:43

    Ja klar aber das war ne Anspielung auf Richard Hammond von Top Gear /GrandTour, war nicht sein erster unfall

  6. Re: Fahrbarkeit von 1.100 PS?

    Autor: Max Level 28.01.21 - 09:44

    Rolf Schreiter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es liegt fast immer am Fahrer. Manche haben nun mal scheinbar keinen
    > sensiblen Gasfuss.

    Nur die wenigsten Menschen können mit leistungsstarken Autos verantwortungsvoll umgehen, leider sind das in der Regel nicht diejenigen, die dann so einen Wagen fahren.

  7. Re: Fahrbarkeit von 1.100 PS?

    Autor: RacingPhil 28.01.21 - 10:19

    Ein E-Motor lässt sich viel feiner und besser regeln als ein relativ träger Verbrennungsmotor, in diesen Leistungsregionen mit Turbolader der das Ansprechverhalten noch träger macht.
    Unabhängig davon hat der durchschnitliche Teslakunde glaub ich kein großes Verständnis für Geschwindigkeit und Fahrzeugkinematik wie z.B. jemand der einen M3, Rs6 oder so fährt, die Leute wissen oft was sie tun wenn sie aufs Gas treten (ja ich weiß es gibt ekelhafte Ausnahmen...)
    Die 320kmh sehe ich da fast kritischer, denn bei der Geschwindigkeit kann ein ESP oder ABS auch nicht mehr viel retten, die Grenze liegt hier (wie bei allen Autos) bei der Haftung von Reifen und Straße. Aber ich habe die Teslas bis jetzt aber eh nur auf der rechten Spur im LKW Windschatten wahrgenommen, von daher...

  8. Re: Fahrbarkeit von 1.100 PS?

    Autor: Ach 28.01.21 - 13:02

    Das Schlüsselwort findet man bereits im Bericht : Vectoring

    Mit dieser Technik hält sich so ein Wagen wie von Zauberhand in der Kurve. Der Antrieb arbeitet computergesteuert aktiv beim Lenken mit. Der Computer positioniert und dosiert Vortrieb und Rekuperation pro Hinterrad und den Vorderrädern immer genau so, dass die Summer der Antriebsenergie den Wagen ins Kurveninnere drückt.

  9. Re: Fahrbarkeit von 1.100 PS?

    Autor: RacingPhil 28.01.21 - 13:32

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Schlüsselwort findet man bereits im Bericht : Vectoring
    >
    > Mit dieser Technik hält sich so ein Wagen wie von Zauberhand in der Kurve.
    > Der Antrieb arbeitet computergesteuert aktiv beim Lenken mit. Der Computer
    > positioniert und dosiert Vortrieb und Rekuperation pro Hinterrad und den
    > Vorderrädern immer genau so, dass die Summer der Antriebsenergie den Wagen
    > ins Kurveninnere drückt.

    Torque Vectoring - oder auf deutsch und mit weniger Maketing Kraft "Drehmomentverteilung" - ist technisch gesehen auch nur ein umgedrehtes bzw. erweitertes ESP. Der Einsatzbereich ist auch hier sehr schmal und gezaubert wird da auch nix^^ Bei einem E-Motor für die Vorderachse ist die Umsetzung sogar relativ identisch zu einem Sperrdifferential im Golf.

  10. Re: Fahrbarkeit von 1.100 PS?

    Autor: abdul el alamein 28.01.21 - 13:49

    Ruf mal bei Tesla an und mach eine Probefahrt. Egal welches Auto. Alle Teslas haben genug Drehmoment um aus dem Stand die Reifen in Rauch aufgehen zu lassen. Aber davon merkst du gar nichts, weil das Auto einfach wie ein Zug auf Schienen fährt, ohne durchdrehende Reifen etc.

    Ein Elektromotor kann das Drehmoment 200x pro Sekunde fast beliebig verändern. Kombiniert mit Schlupfsensorik kannst du damit Autos bauen, die immer am Limit des Grips fahren, ohne die Leistung zu killen und ohne herumzudriften.

    Ein Model S P100D ist bei 0-100 komplett Traktionslimitiert (0-100 Zeit ist die gleiche wie 100-0), aber es gibt nicht mal eine Spur von durchdrehenden Reifen.

  11. Re: Fahrbarkeit von 1.100 PS?

    Autor: Ach 28.01.21 - 18:23

    Ja, richtig. Vectoring kann man ebenso als ein bis ans Limit betriebenes ESP definieren. wobei sich IMHO das tatsächliche Vectoring von jedem ESP in der 100%igen Freiheit und Unabhängigkeit unterscheidet, mit der jedes Vectoring gesteuerte Rad exklusiv beschleunigt und verzögert werden kann. Dass man also das kurvenäußere Hinterrad bis an die Haftungsgrenze verzögern kann während man auf dem kurveninnerem Rad bis an die Haftungsgrenze Vollgaß geben kann oder umgekehrt. Das funktioniert eigentlich nur wirklich mit radexklusiven Antrieben, sprich ; mit einem Motor pro Vektoring-Rad, also nur elektrisch. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal des elektrischen Vectorings ist, dass man die Räder nicht länger mechanisch bremsen muss, sondern die kinetische Energie genauso gut rekuperieren kann, also weniger Energie verschenkt. Da bietet es sich an, die auf aus dem bremsenden Rad zurückgewonnene Energie gleich weiterzuleiten in das angetriebene Rad, das Vektoring also als eine Art Computer-elektrisches Differenzial über den gesamten Wagen zu betreiben.

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