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Politik versteht halt keine Marktwirtschaft

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Politik versteht halt keine Marktwirtschaft

Autor: derdiedas 01.02.21 - 08:47

Die Telekom baut vor allem dort aus wo Sie Konkurrenz zu fürchten hat, und so kann ich zwischen Vodafone (Kabel), M-Net und der Telekom wählen wer mit jeweils 250Mbit bis 1000MBit liefern darf.

Während meine Geschwister auf dem Land und meine Eltern weiterhin im besten Fall 16MBit bekommen (das aber auch nur auf dem Papier).

Was ja aus BWL-Sicht absolut Sinn ergibt, warum sollte die Telekom dort ausbauen wo ihre Kunden nicht weglaufen können, und kaum mehr im Monat ausgeben müssten. 16 Mbit kosten rund 35Euro im Monat(am dem 13. Monat), für 100MBit bekommt die Telekom vom Kunden gerade einmal 10 Euro mehr im Monat.

Sprich bei einem Dorf mit 600 Haushalten sind das im Jahr gerade einmal 72.000 Euro. Kostet der Ausbau der Telekom als 800.000 Euro dauert es mehr als 11 Jahre bis sich das amortisiert.

Die Förderungen aber werden bewilligt egal ob die Bürger dort schon gut angebunden sind oder nicht. Und wenn bei uns von den 8000 Haushalten nur 20% zu Vodafone wechseln sind das 3,9 Millionen Euro die einfach mal weg sind. Dafür lohnt es sich halt eher auch mal mehrere Millionen
in den Ausbau zu investieren.

Und beim Netzausbau werden die möglichen Breitbandanschlüsse ja einfach frech von allen Providern zusammen gezählt und schon sagt man habe dieses Jahr wieder 2 Millionen Haushalte einen Zugang zu Breitband gegeben. Nur das von den 2 Millionen Haushalten 1,7 Millionen bereits die Möglichkeit dazu hatten.

Der Politik fehlt das was Konzerne haben - Rechtsabteilungen hoch bezahlter Anwälte. Die muss man nicht mögen, aber ohne diese ist man bei Verhandlungen mit Konzernen halt der schwächere Part.

Gruß DDD


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Politik versteht halt keine Marktwirtschaft

derdiedas | 01.02.21 - 08:47
 

Re: Politik versteht halt keine...

Telecom... | 01.02.21 - 19:05

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