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Wie sieht es eigentlich beim Händler aus?

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  1. Wie sieht es eigentlich beim Händler aus?

    Autor: traktor72 02.02.21 - 03:23

    Kauft dieser nicht auch dort ein, wo es für ihm am günstigsten ist und wo es ggf. sogar eine Rücknahme nicht abgenommener Artikel gibt?

    Ist es nicht eher so: Tue nicht, was ich mache...tue das, was ich dir sage?

  2. Re: Wie sieht es eigentlich beim...

    Autor: John2k 02.02.21 - 09:46

    traktor72 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kauft dieser nicht auch dort ein, wo es für ihm am günstigsten ist und wo
    > es ggf. sogar eine Rücknahme nicht abgenommener Artikel gibt?
    >
    > Ist es nicht eher so: Tue nicht, was ich mache...tue das, was ich dir sage?

    Für Gewerbetreibende gilt das Rückgaberecht nicht.
    Aber bei Firmen gibt es ganze Abteilungen, die sich damit beschäftigen das besten Preis\Leistungsverhältnis herauszuholen.

  3. Re: Wie sieht es eigentlich beim...

    Autor: Oktavian 02.02.21 - 10:42

    > Für Gewerbetreibende gilt das Rückgaberecht nicht.

    DAS Rückgaberecht natürlich nicht (also das aus dem BGB), aber es steht dem Lieferanten und dem Händler natürlich frei, vertraglich da etwas zu vereinbaren. In bestimmten Bereichen (Bücher, Zeitschriften, Klamotten) ist das sogar ziemlich üblich.

    In einigen Bereichen können Händler auch Ware auf Komission bestellen. Man lässt sich Ware liefern, stellt sie in den Laden, verkauft sie, und nur was verkauft wurde, bezahlt man dem Großhändler. Der Rest geht wieder zurück.

  4. Re: Wie sieht es eigentlich beim...

    Autor: Stepinsky 02.02.21 - 19:40

    traktor72 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kauft dieser nicht auch dort ein, wo es für ihm am günstigsten ist
    Wenn der Händler bei einem Zwischenhändler einkauft, dann ja. kauft er direkt beim Hersteller, muss er in die Verhandlungen gehen. Und wenn er Pech hat und keine großen Mengen abnehmen kann, dann bekommt er eben schlechte Konditionen.

    > und wo
    > es ggf. sogar eine Rücknahme nicht abgenommener Artikel gibt?
    Nein, nicht für Händler. Das ist ein reines Endverbraucherrecht.

    > Ist es nicht eher so: Tue nicht, was ich mache...tue das, was ich dir sage?
    Nein, gar nicht. Dann kommen dir die Kunden mit üblen Kommentaren auf irgendeinem Bewertungsportal ums Eck oder gehen dich auf Facebook an.
    Ich kenne Händler, die zähneknirschend übelste Retouren in Kauf nehmen, weil sie Abwägen welcher Schaden größer ist: der materielle Schaden oder die Rufschädigung.

  5. Re: Wie sieht es eigentlich beim...

    Autor: broetchenkeks 04.02.21 - 08:18

    traktor72 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kauft dieser nicht auch dort ein, wo es für ihm am günstigsten ist und wo
    > es ggf. sogar eine Rücknahme nicht abgenommener Artikel gibt?

    Du liegst bereits falsch mit der Annahme dass der Händler die Ware kaufen würde und dann einlagert bis ein Kunde sie erwirbt.
    Dem ist zum Großteil nämlich nicht so, die Ware im Regal gehört noch dem Hersteller. Bis der Händler sie verkauft. Dafür kriegt er potentiell sogar Geld vom Hersteller.

    Das ist nicht nur im Onlinehandel so, ein gutes Beispiel sind hochpreisige Elektrowerkzeuge einiger Hersteller, weswegen das Etikett dass die Alarmanlage losgehen lässt teilweise in das Gerät selbst eingebaut ist. Wird die Bohrmaschine geklaut, schaut der Hersteller dumm aus der Wäsche, nicht der Händler.

  6. Re: Wie sieht es eigentlich beim...

    Autor: Dakkaron 04.02.21 - 19:48

    broetchenkeks schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > traktor72 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Kauft dieser nicht auch dort ein, wo es für ihm am günstigsten ist und
    > wo
    > > es ggf. sogar eine Rücknahme nicht abgenommener Artikel gibt?
    >
    > Du liegst bereits falsch mit der Annahme dass der Händler die Ware kaufen
    > würde und dann einlagert bis ein Kunde sie erwirbt.
    > Dem ist zum Großteil nämlich nicht so, die Ware im Regal gehört noch dem
    > Hersteller. Bis der Händler sie verkauft. Dafür kriegt er potentiell sogar
    > Geld vom Hersteller.
    >
    > Das ist nicht nur im Onlinehandel so, ein gutes Beispiel sind hochpreisige
    > Elektrowerkzeuge einiger Hersteller, weswegen das Etikett dass die
    > Alarmanlage losgehen lässt teilweise in das Gerät selbst eingebaut ist.
    > Wird die Bohrmaschine geklaut, schaut der Hersteller dumm aus der Wäsche,
    > nicht der Händler.


    Ist aber auch nicht immer der Fall, meistens nur bei vergleichsweise mächtigen Händlern. Hornbach kriegt schnell mal solche Konditionen. Aber der kleine Einfilialenhändler oder der kleine Onlinehändler kriegt die oft nicht.

    In meiner letzten Anstellung hab ich in einer kleineren Handelsfirma (B2B, rund 20 Angestellte) gearbeitet. Da haben wir unser gesamtes Inventar vorher kaufen müssen.

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