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  5. › BenQ-Handys: Kaputt ist kaputt

gewährleistung vs. garantie

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  1. gewährleistung vs. garantie

    Autor: mw 27.10.06 - 12:12

    zitat:
    Im Moment sollten Besitzer eines BenQ-Mobile-Handys im Garantiefall den Netzbetreiber oder den Händler in die Pflicht nehmen. Diese sind durch den Kauf zum Vertragspartner geworden und müssen daher - genau wie der Hersteller - im Rahmen der gesetzlichen Gewährleistungspflicht zwei Jahre lang die Reparaturen übernehmen.


    liebes golem-team, ihr solltet nicht so einen unsinn verbreiten! bitte vorher die entsprechenden gesetzestexte lesen

  2. Re: gewährleistung vs. garantie

    Autor: 10101010101010 27.10.06 - 12:14

    mw schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > zitat:
    > Im Moment sollten Besitzer eines
    > BenQ-Mobile-Handys im Garantiefall den
    > Netzbetreiber oder den Händler in die Pflicht
    > nehmen. Diese sind durch den Kauf zum
    > Vertragspartner geworden und müssen daher - genau
    > wie der Hersteller - im Rahmen der gesetzlichen
    > Gewährleistungspflicht zwei Jahre lang die
    > Reparaturen übernehmen.
    >
    > liebes golem-team, ihr solltet nicht so einen
    > unsinn verbreiten! bitte vorher die entsprechenden
    > gesetzestexte lesen

    Dann klär uns doch mal bitte auf.. Ein paar werden wohl dein Kommentar lesen und sich danach vlt informierter vorkommen...

  3. Re: gewährleistung vs. garantie

    Autor: mw 27.10.06 - 12:17

    ganz kurz zusammengefaßt:
    garantie: freiwillige leistung, meistens vom HERSTELLER
    gewährleistung: gesetzlich geregelt. der HÄNDLER haftet für mängel, die zum übergabezeitpunkt bestanden.

  4. Re: gewährleistung vs. garantie

    Autor: Luxman 27.10.06 - 12:17

    Ja, ist richtig.

    Ansprüche wegen Gewährleistung hat man *nur* gegen den Händler, der eben der Vertragspartner ist. Ob der die Sache dann mit dem Hersteller regelt/regeln kann, kann dem Käufer egal sein.

    Garantieansprüche des Käufers gegen den Hersteller können daneben auch noch bestehen, aber das sind keine Ansprüche, die das Gesetz dem Käufer gibt, sondern letzten Endes freiwillige Leistungen der Hersteller (naja, also Leistungen, zu denen er sich freiwillig vertraglich verpflichtet hat).

    Das ist zumindest mein Kenntnisstand.

    Luxman

  5. Re: gewährleistung vs. garantie

    Autor: mistake 27.10.06 - 12:27

    mw schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ganz kurz zusammengefaßt:
    > garantie: freiwillige leistung, meistens vom
    > HERSTELLER
    > gewährleistung: gesetzlich geregelt. der HÄNDLER
    > haftet für mängel, die zum übergabezeitpunkt
    > bestanden.

    Ich liebe es, wenn jemand diesen Sachverhalt verstanden hat und so kurz und präzise wiedergeben kann... :o)

  6. Re: gewährleistung vs. garantie

    Autor: mw 27.10.06 - 12:28

    wie darf ich das jetzt verstehen?

  7. Re: gewährleistung vs. garantie

    Autor: Philipp Taprogge 27.10.06 - 12:28

    Hi!

    > gewährleistung: gesetzlich geregelt. der HÄNDLER
    > haftet für mängel, die zum übergabezeitpunkt
    > bestanden.

    In der Theorie stimmt das. In der Praxis erlebe ich aber immer mehr Händler (vor allem bei Elektronik), die solche Ansprüche an die Hersteller abdrücken.
    "Schicken Sie's zur Reparatur direkt an der Hersteller. Ich soll das regeln? Na, wenn Sie darauf bestehen. Ich warne sie aber: das dauert dann. Ich hab im Moment überhaupt keine Zeit für sowas. Und überhaupt: ich schick das dann auch nur zu denen hin."

    Klar, nun könnte man das Ding trotzdem zum Händler bringen, darauf warten, ihm dann eine Frist setzen, sich neine Entschuldigungen anhören, am Ende vielleicht klagen und nach Monaten ein völlig veraltetes Gerät (vielleicht) repariert zurück bekommen. Was in der Zwichenzeit ist, muß man sehen.

    In der Prakis tun das aber nur wenige...

    Bis denne,

    Phil

  8. Re: gewährleistung vs. garantie

    Autor: mistake 27.10.06 - 12:29

    mw schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > wie darf ich das jetzt verstehen?

    Was war daran uneindeutig? Sollte einfach nur ein Kompliment sein...

  9. Re: gewährleistung vs. garantie

    Autor: resh 27.10.06 - 12:31

    Das zeigt mit alles Konsequenz welche Geisteshaltung die Firma Benq hat.
    Ich werde jedenfalls keine Produkte mehr von Benq kaufen. Damit meine ich auch Bildschirme etc.

  10. Noch was vergessen!

    Autor: Joe Malik 27.10.06 - 12:42

    mw schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ganz kurz zusammengefaßt:
    > garantie: freiwillige leistung, meistens vom
    > HERSTELLER
    > gewährleistung: gesetzlich geregelt. der HÄNDLER
    > haftet für mängel, die zum übergabezeitpunkt
    > bestanden.

    Alles richtig aber zusätzlich gilt:
    1. bei neuen Gegenständen, die von einem Händer an eine Privatperson weitergegeben werden gilt: 2 Jahre Gewährleistungspflicht + Im 1. Jahr liegt die Beweislast, dass der angezeigte Mangel bereits bei Übergabe bestand bzw. erst danach auftrag beim Händler (so gut wei unmöglich zu beweisen). Danach liegt sie beim Kunden. D.h. praktisch gesehen: 1 Jahr Garantie, der Rest ist reine Kullanz des Händlers

    2. Bei gebrauchten Waren halbieren sich die Zeiten. 12 Monate Gewähr, 6 Monate praktische Garantie wegen Beweislast.

    Das nur zur Vollständigkeit.

  11. Re: gewährleistung vs. garantie

    Autor: BG.. 27.10.06 - 12:50

    aber ein bischen ironisch klang das schon :D


    mistake schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > mw schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > wie darf ich das jetzt verstehen?
    >
    > Was war daran uneindeutig? Sollte einfach nur ein
    > Kompliment sein...


  12. Beweislastumkehr

    Autor: Brummer 27.10.06 - 12:52

    Soso. Die Beweislastumkehr tritt bei Neuwaren nach 6, nicht nach 12 Monaten in Kraft.

  13. Re: Gewährleistung vs. Garantie

    Autor: Der_Ing. 27.10.06 - 12:56


    > In der Theorie stimmt das. In der Praxis erlebe
    > ich aber immer mehr Händler (vor allem bei
    > Elektronik), die solche Ansprüche an die
    > Hersteller abdrücken.
    > "Schicken Sie's zur Reparatur direkt an der
    > Hersteller. Ich soll das regeln? Na, wenn Sie
    > darauf bestehen. Ich warne sie aber: das dauert
    > dann. Ich hab im Moment überhaupt keine Zeit für
    > sowas. Und überhaupt: ich schick das dann auch nur
    > zu denen hin."
    >
    > Klar, nun könnte man das Ding trotzdem zum Händler
    > bringen, darauf warten, ihm dann eine Frist
    > setzen, sich neine Entschuldigungen anhören, am
    > Ende vielleicht klagen und nach Monaten ein völlig
    > veraltetes Gerät (vielleicht) repariert zurück
    > bekommen. Was in der Zwichenzeit ist, muß man
    > sehen.
    >
    > In der Prakis tun das aber nur wenige...

    Wer sein Gerät direkt zum Hersteller/ Importeur schickt, verzichtet auf seine Gewährleistungsrechte und bekommt häufig genug erst einmal einen schönen Kostenvoranschlag, natürlich gegen Berechnung, und das Gerät erst zurück, wenn er gezahlt hat, oder nach einigem Hickhack den Gerichtsvollzieher schickt, denn der Hersteller/ Importeur hat kein Zurückbehaltungsrecht daran, auch wenn seine Forderung nicht bezahlt wurde. Nur ist _das_ ein immenser Aufwand, auch zeitlich.
    Wenn der Händler trödelt (oder man den Verdacht hat, er werde das tun), setzt man ihm eine angemessene Frist (14 Tage), dann eine Nachfrist mit Androhung vom Kauf zurückzutreten, dann läßt man seinen Anwalt ran, der dem Händler gleich seine Rechnung beilegt. Sollte der Händler dumm genug sein, vor Zeugen zu verraten, dass er keine Lust/ Zeit hat, sich um seine gesetzlichen Pflichten zu kümmern, sollte man das schon im ersten Schreiben erwähnen und betonen, dass wegen der erklärten Verweigerungshaltung schon das nächste Schreiben kostenpflichtig vom Anwalt kommen würde. Das hilft eigentlich fast immer.
    Und bei beruflicher/ gewerblicher Nutzung des Gerätes findet ein auch nur halbwegs guter Anwalt einige Möglichkeiten, die Wartezeit durch Schadenersatzforderungen und ähnliches zu verkürzen. Bei vorsätzlichem Handeln helfen keine AGB mehr.

    Und wer partout keine Anwalt einschalten will, der kann den Händler ja mit zwei oder drei Zeugen besuchen, wenn der Laden richtig voll ist, um mit dem Personal laut und deutlich, aber sachlich, über die Qualität von Ware und Kundendienst zu sprechen und auf die gesetzlichen Vorschriften hinweisen, die er nicht einhält. Wichtig ist dabei, wirklich sachlich zu bleiben, nicht zu pöbeln und nicht zu randalieren. Dann gibt es auch keine Handhabe für den Händler, etwa Hausverbote auszusprechen, selbst wenn etwa Kundengespräche ein wenig gestört werden sollten.
    Schließlich kann man auch noch versuchen, beim Zulieferer oder beim Hersteller nachzufragen, ob der eigentlich öffentlich das Verhalten unterstützen will.

  14. Re: Gewährleistung vs. Garantie

    Autor: . 27.10.06 - 13:01

    Die Anleitung find ich klasse.

    Tatsache ist - niemand macht einen solchen Aufwand ;-)

    Der_Ing. schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > > In der Theorie stimmt das. In der Praxis
    > erlebe
    > ich aber immer mehr Händler (vor allem
    > bei
    > Elektronik), die solche Ansprüche an
    > die
    > Hersteller abdrücken.
    > "Schicken
    > Sie's zur Reparatur direkt an der
    > Hersteller.
    > Ich soll das regeln? Na, wenn Sie
    > darauf
    > bestehen. Ich warne sie aber: das dauert
    >
    > dann. Ich hab im Moment überhaupt keine Zeit
    > für
    > sowas. Und überhaupt: ich schick das dann
    > auch nur
    > zu denen hin."
    >
    > Klar, nun
    > könnte man das Ding trotzdem zum Händler
    >
    > bringen, darauf warten, ihm dann eine Frist
    >
    > setzen, sich neine Entschuldigungen anhören,
    > am
    > Ende vielleicht klagen und nach Monaten
    > ein völlig
    > veraltetes Gerät (vielleicht)
    > repariert zurück
    > bekommen. Was in der
    > Zwichenzeit ist, muß man
    > sehen.
    >
    > In
    > der Prakis tun das aber nur wenige...
    >
    > Wer sein Gerät direkt zum Hersteller/ Importeur
    > schickt, verzichtet auf seine
    > Gewährleistungsrechte und bekommt häufig genug
    > erst einmal einen schönen Kostenvoranschlag,
    > natürlich gegen Berechnung, und das Gerät erst
    > zurück, wenn er gezahlt hat, oder nach einigem
    > Hickhack den Gerichtsvollzieher schickt, denn der
    > Hersteller/ Importeur hat kein
    > Zurückbehaltungsrecht daran, auch wenn seine
    > Forderung nicht bezahlt wurde. Nur ist _das_ ein
    > immenser Aufwand, auch zeitlich.
    > Wenn der Händler trödelt (oder man den Verdacht
    > hat, er werde das tun), setzt man ihm eine
    > angemessene Frist (14 Tage), dann eine Nachfrist
    > mit Androhung vom Kauf zurückzutreten, dann läßt
    > man seinen Anwalt ran, der dem Händler gleich
    > seine Rechnung beilegt. Sollte der Händler dumm
    > genug sein, vor Zeugen zu verraten, dass er keine
    > Lust/ Zeit hat, sich um seine gesetzlichen
    > Pflichten zu kümmern, sollte man das schon im
    > ersten Schreiben erwähnen und betonen, dass wegen
    > der erklärten Verweigerungshaltung schon das
    > nächste Schreiben kostenpflichtig vom Anwalt
    > kommen würde. Das hilft eigentlich fast immer.
    > Und bei beruflicher/ gewerblicher Nutzung des
    > Gerätes findet ein auch nur halbwegs guter Anwalt
    > einige Möglichkeiten, die Wartezeit durch
    > Schadenersatzforderungen und ähnliches zu
    > verkürzen. Bei vorsätzlichem Handeln helfen keine
    > AGB mehr.
    >
    > Und wer partout keine Anwalt einschalten will, der
    > kann den Händler ja mit zwei oder drei Zeugen
    > besuchen, wenn der Laden richtig voll ist, um mit
    > dem Personal laut und deutlich, aber sachlich,
    > über die Qualität von Ware und Kundendienst zu
    > sprechen und auf die gesetzlichen Vorschriften
    > hinweisen, die er nicht einhält. Wichtig ist
    > dabei, wirklich sachlich zu bleiben, nicht zu
    > pöbeln und nicht zu randalieren. Dann gibt es auch
    > keine Handhabe für den Händler, etwa Hausverbote
    > auszusprechen, selbst wenn etwa Kundengespräche
    > ein wenig gestört werden sollten.
    > Schließlich kann man auch noch versuchen, beim
    > Zulieferer oder beim Hersteller nachzufragen, ob
    > der eigentlich öffentlich das Verhalten
    > unterstützen will.


  15. Re: gewährleistung vs. garantie

    Autor: asdasda.artzz@gmx.de 27.10.06 - 13:12

    > Das zeigt mit alles Konsequenz welche
    > Geisteshaltung die Firma Benq hat.

    Ja, eine komerzielle. Dinge mit denen man Geld verdient werden weiterbetrieben. Alles andere nicht.

    > Ich werde jedenfalls keine Produkte mehr von Benq
    > kaufen. Damit meine ich auch Bildschirme etc.

    DAS ist der eigentliche Knackpunkt. Wenn man mal von einer gescheiten Markenführung ausgeht, so ist das taiwaneische (wenn ich Benq richtig einordne) Marketing nicht in der Lage sich da durchzusetzen. Wieviele Handybesiter werden bei der Marke Benq in Zukunft wohl eine Bogen um das Gerät machen?

    "... Benq? Das sind doch die die mich bei der Handygarantie beschissen haben, oder? Ach neeeee ..."

    Damit wird Benq die schlechte Lösung des Handyproblems mehr Umsatz kosten als sie eigentlich annehmen.

    Oder?

  16. Re: Beweislastumkehr

    Autor: Joe Malik 27.10.06 - 13:14

    Brummer schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Soso. Die Beweislastumkehr tritt bei Neuwaren nach
    > 6, nicht nach 12 Monaten in Kraft.


    Oh. Stimmt. Mein Fehler. Danke für die Korrektur.

  17. Böses BenQ? Mal langsam!

    Autor: Brummer 27.10.06 - 13:15

    resh schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Das zeigt mit alles Konsequenz welche
    > Geisteshaltung die Firma Benq hat.
    > Ich werde jedenfalls keine Produkte mehr von Benq
    > kaufen. Damit meine ich auch Bildschirme etc.

    Also der böse BenQ ist doch gar nicht so böse. Nur für den Fall, daß das keiner merkt, BenQ ist ein Unternehmen.

    Und vor einer gewissen Zeit kam ein nicht näher zu nennendes deutsches Unternehmen S. zu B. und fragte an, ob gegen eine gewisse Gebühr von X Mio. der verlustträchtige Geschäftsbereich liquidiert werden könne. So mit allem drum und dran. U.a. mit dem Entlassen der Beschäftigten, was aber bei verlustträchtigen Unternehmen über kurz oder noch kürzer eh passiert. Weiterhin lassen sich somit natürlich auch alle Ansprüche ableiten bzw. ins Leere leiten.

    Andererseits ist das doch normal. Wenn man von einem Vertragspartner kauft, trägt man das Risiko, daß der VP im Laufe der Gewährleistungsspanne ausfällt. Sollte dieses Risiko nicht durch einen niedrigen Preis gerechtfertigt sein, dann sollte man die Finger vom Vp lassen.

    Der "Böse" in Hinsicht auf die "Kundenfreundlichkeit" und "Vertrauenswürdigkeit" ist also der besagte S., nicht der B. Allerdings müssen sich beide, S. und B. schon gefallen lassen, daß man sie als besonders clever bezeichnet.

    Verbraucher müssen eben mal lernen, daß es international unpraktikabel ist, fehlendes Wissen und Lernresistenz durch irrigen Verbraucherschutz kompensieren zu wollen.

  18. Re: gewährleistung vs. garantie

    Autor: Du 27.10.06 - 13:16

    Der Händler ist nur innerhalb des ersten Jahres für eine Reparatur zuständig, danach der Hersteller. Wenn der Händler die Abwicklung auch nach einem Jahr noch kostenlos übernimmt, ist das ein Entgegenkommen seinerseits...


    mw schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ganz kurz zusammengefaßt:
    > garantie: freiwillige leistung, meistens vom
    > HERSTELLER
    > gewährleistung: gesetzlich geregelt. der HÄNDLER
    > haftet für mängel, die zum übergabezeitpunkt
    > bestanden.


  19. Re: gewährleistung vs. garantie

    Autor: 010101101101110 27.10.06 - 13:29

    mw schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ganz kurz zusammengefaßt:
    > garantie: freiwillige leistung, meistens vom
    > HERSTELLER
    > gewährleistung: gesetzlich geregelt. der HÄNDLER
    > haftet für mängel, die zum übergabezeitpunkt
    > bestanden.


    Dankeschön für die Erklärung :)

  20. Re: Gewährleistung vs. Garantie

    Autor: Painy187 27.10.06 - 13:29

    . schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Die Anleitung find ich klasse.
    >
    > Tatsache ist - niemand macht einen solchen Aufwand
    > ;-)
    >
    > Der_Ing. schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > > > In der Theorie stimmt das. In der
    > Praxis
    > erlebe
    > ich aber immer mehr
    > Händler (vor allem
    > bei
    > Elektronik), die
    > solche Ansprüche an
    > die
    > Hersteller
    > abdrücken.
    > "Schicken
    > Sie's zur Reparatur
    > direkt an der
    > Hersteller.
    > Ich soll das
    > regeln? Na, wenn Sie
    > darauf
    > bestehen.
    > Ich warne sie aber: das dauert
    >
    > dann. Ich
    > hab im Moment überhaupt keine Zeit
    > für
    >
    > sowas. Und überhaupt: ich schick das dann
    >
    > auch nur
    > zu denen hin."
    >
    > Klar,
    > nun
    > könnte man das Ding trotzdem zum
    > Händler
    >
    > bringen, darauf warten, ihm dann
    > eine Frist
    >
    > setzen, sich neine
    > Entschuldigungen anhören,
    > am
    > Ende
    > vielleicht klagen und nach Monaten
    > ein
    > völlig
    > veraltetes Gerät (vielleicht)
    >
    > repariert zurück
    > bekommen. Was in der
    >
    > Zwichenzeit ist, muß man
    > sehen.
    >
    > In
    > der Prakis tun das aber nur wenige...
    >
    > Wer sein Gerät direkt zum Hersteller/
    > Importeur
    > schickt, verzichtet auf seine
    >
    > Gewährleistungsrechte und bekommt häufig
    > genug
    > erst einmal einen schönen
    > Kostenvoranschlag,
    > natürlich gegen
    > Berechnung, und das Gerät erst
    > zurück, wenn
    > er gezahlt hat, oder nach einigem
    > Hickhack
    > den Gerichtsvollzieher schickt, denn der
    >
    > Hersteller/ Importeur hat kein
    >
    > Zurückbehaltungsrecht daran, auch wenn seine
    >
    > Forderung nicht bezahlt wurde. Nur ist _das_
    > ein
    > immenser Aufwand, auch zeitlich.
    >
    > Wenn der Händler trödelt (oder man den
    > Verdacht
    > hat, er werde das tun), setzt man
    > ihm eine
    > angemessene Frist (14 Tage), dann
    > eine Nachfrist
    > mit Androhung vom Kauf
    > zurückzutreten, dann läßt
    > man seinen Anwalt
    > ran, der dem Händler gleich
    > seine Rechnung
    > beilegt. Sollte der Händler dumm
    > genug sein,
    > vor Zeugen zu verraten, dass er keine
    > Lust/
    > Zeit hat, sich um seine gesetzlichen
    >
    > Pflichten zu kümmern, sollte man das schon im
    >
    > ersten Schreiben erwähnen und betonen, dass
    > wegen
    > der erklärten Verweigerungshaltung
    > schon das
    > nächste Schreiben kostenpflichtig
    > vom Anwalt
    > kommen würde. Das hilft eigentlich
    > fast immer.
    > Und bei beruflicher/ gewerblicher
    > Nutzung des
    > Gerätes findet ein auch nur
    > halbwegs guter Anwalt
    > einige Möglichkeiten,
    > die Wartezeit durch
    > Schadenersatzforderungen
    > und ähnliches zu
    > verkürzen. Bei vorsätzlichem
    > Handeln helfen keine
    > AGB mehr.
    >
    > Und
    > wer partout keine Anwalt einschalten will,
    > der
    > kann den Händler ja mit zwei oder drei
    > Zeugen
    > besuchen, wenn der Laden richtig voll
    > ist, um mit
    > dem Personal laut und deutlich,
    > aber sachlich,
    > über die Qualität von Ware und
    > Kundendienst zu
    > sprechen und auf die
    > gesetzlichen Vorschriften
    > hinweisen, die er
    > nicht einhält. Wichtig ist
    > dabei, wirklich
    > sachlich zu bleiben, nicht zu
    > pöbeln und
    > nicht zu randalieren. Dann gibt es auch
    > keine
    > Handhabe für den Händler, etwa Hausverbote
    >
    > auszusprechen, selbst wenn etwa
    > Kundengespräche
    > ein wenig gestört werden
    > sollten.
    > Schließlich kann man auch noch
    > versuchen, beim
    > Zulieferer oder beim
    > Hersteller nachzufragen, ob
    > der eigentlich
    > öffentlich das Verhalten
    > unterstützen will.
    >
    >


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