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Schon Wahnsinn...

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  1. Re: Schon Wahnsinn...

    Autor: Nec 03.02.21 - 16:33

    Ich kenne die ganzen Statistiken. Aber ich verstehe immer noch nicht, warum die Welt besser wird, wenn z.B. ein Mann im Kongo 1 Monat ohne Arbeit leben kann. Und was dann?

    Das Problem ist ja nicht, dass es ein paar wenige Leute gibt, die unglaublich reich sind, sondern dass es so unglaublich viele Menschen gibt, die so wenig haben. Was hat Jeff Bezos damit zu tun? Hat er sie alle gezeugt? Denen würde es genauso schlecht gehen, wenn Amazon nicht existieren würde.

    Und außerdem, wenn die mehrheit der Bevölkerung das so wichtig fände, armen Leuten zu helfen, dann würden sie mit ihrem Geld nicht so viele Sachen bei Amazon bestellen, sondern mehr spenden. Dann wäre Bezos nicht so reich und die Armen nicht so arm. Aber in wirklichkeit interessiert es niemanden. Es will nur keiner Schuld sein, deswegen wird das "System" verantwortlich gemacht.

  2. Re: Schon Wahnsinn...

    Autor: tom.stein 04.02.21 - 09:19

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, natürlich kann man mit Selbstständigkeit scheitern. Aber es ist ja
    > nicht so, dass Jeff Bezos ansonsten überhaupt keine Perspektiven gehabt
    > hätte. Der hat seinen B.Sc. mit Bestnote gemacht, ich bin mir ziemlich
    > sicher, dass es für ihn ein leichtes gewesen wäre, irgendwo eine
    > Festanstellung zu finden.

    Sein Startkapital wäre dann aber schon weg. Magst Du mir nicht Deine Altersvorsorge überschreiben - Du hast doch noch einen Job, oder?

    > Übrigens hat Bezos $300.000 Startkapital von seinen Eltern erhalten. Ist
    > also nicht so, als hätte er überhaupt keine Hilfe gehabt.

    Und die wären genau wie glücklich, wenn ihr Sohn das Geld verbrannt hätte?

    > Und schon damals
    > hat er sich Gedanken darum gemacht, wie er Steuern sparen könnte. So wollte
    > er den Firmensitz ursprünglich mal in einem Indianerreservat gründen, weil
    > er da keine Steuern hätte zahlen müssen. Also quasi alles so wie heute.

    Das nennt man unternehmerische Überlegung. Das hat aber nichts mit dem Risiko des Scheiterns einer jeden Firma zu tun, welches vor allem daraus erwächst, dass die Kunden nicht das angebotene Produkt zu dem angebotenen Preis haben wollen.

    Sieh Dir derzeit die Restaurants an - alle könnten ihre hervorragenden Essen den Kunden nach Hause liefern. Nur wollen die Kunden diese Essen nicht so häufig zu Hause essen, wie sie früher ins Restaurant gegangen sind. Die Folge: Den meisten Restaurants geht es schlechter, sie haben kein passendes Geschäftsmodell für das neue Verhalten der Kunden. Drive-In-Italiener sind überwiegend nicht erfolgreich.

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